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22.05.2013 - Bloomberg: US-Regierung sucht gütliche Einigung im Solar-Handelsstreit

Die USA haben einem Bericht der Nachrichtenagentur »Bloomberg« zufolge bilaterale Verhandlungen mit der Europäischen Union und China aufgenommen, um eine gütliche Einigung im Streit um Strafzölle auf chinesische Solarkomponenten zu finden und so einen drohenden Handelskrieg zu vermeiden. Demnach könnte die US-Regierung ihre Strafzölle auf chinesische Solarimporte einfrieren, um den weltweiten Streit beizulegen. Als Voraussetzungen nennt der Bloomberg-Bericht unter Berufung auf informierte Kreise ein festes Importkontingent für chinesische Solarkomponenten sowie Mindestpreise. Der US-Interessensverband Solar Energy Industries Association (SEIA) forderte sowohl die USA als auch ausländische Regierungen dazu auf, schnell zu handeln um den drohenden Handelskrieg abzuwenden. »Nachdem wir unsere Absichten dem Weißen Hause gegenüber ausgedrückt haben«, so SEIA-Präsident John Smirnow, »sind wird zuversichtlich, dass die längst notwendigen Verhandlungen voranschreiten.« Es sei an der Zeit, dass alle zusammen an einer fairen Lösung arbeiteten. Eine Vertreterin der Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE), einem Zusammenschluss von mehr als 540 europäischen Unternehmen, die sich gegen Straf- und Ausgleichszölle auf chinesische Solarkomponenten aussprechen, sagte gegenüber PHOTON, falls eine Verhandlungslösung gefunden werde, sollten in der EU auch keine vorläufigen Zölle auf Solarimporte erhoben werden. Deren von der Europäischen Kommission bislang geplante Einführung würde die meisten Solarprojekte in den Mitgliedsstaaten »sofort stoppen«. Der Interessensverband veröffentlichte zeitgleich zwei Positionspapiere, mit denen er zwei kürzlich veröffentlichte Studien widerlegen will, die positive Effekte von Strafzöllen hervorgehoben hatten.

Quelle: Photon


22.05.2013 - Energiewirtschaft fordert verbindliche Klimaschutzziele von Brüssel

Im Vorfeld des heutigen Energiegipfels der europäischen Regierungschefs hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf verbindliche Klimaschutzziele bis 2030 gedrungen. Für die weitere Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen brauche Europa einen Fahrplan mit verbindlichen Zwischenzielen, sagte BDEW-Geschäftsführerin Hildegard Müller. Dies sei Voraussetzung damit die Vorgaben der EU-Klima-Roadmap für das Jahr 2050 erreicht würden. »Nur so haben die beteiligten Akteure die Sicherheit, dass sich Investitionen in entsprechende Anlagen, Technologien und die Infrastruktur rentieren können«, so Müller. Erst gestern hatte das EU-Parlament den sogenannten Reul-Report abgesegnet, in dem die EU-Kommission zur Einführung verbindlicher Klimaschutzziele aufgefordert wird. Mit Blick auf die heutigen Verhandlungen über den EU-Energiebinnenmarkt hat sich der BDEW zudem gegen die Einführung von nationalen Kapazitätsmechanismen ausgesprochen. Im Sinne eines funktionierenden Binnenmarktes seien grenzüberschreitende Lösungen immer nationalen Interventionen vorzuziehen, hieß es.

Quelle: Photon


22.05.2013 - Yingli verbessert Geschäftsausblick

Der chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy Holding Co. hat seinen Geschäftsausblick nach oben korrigiert. Dem vorläufigen Geschäftsbericht des Unternehmens zufolge wird für das erste Quartal 2013 ein höheres Liefervolumen erwartet als zuvor angenommen. Bislang war Yingli gegenüber dem ersten Quartal 2012 von einem Rückgang um zehn Prozent ausgegangen. Nun erwartet das Unternehmen noch einen Rückgang von rund sechs bis sieben Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Yingli ein Liefervolumen von 3,2 bis 3,3 Gigawatt – derzeit hat das Unternehmen eine vertikal integrierte Produktionskapazität von 2.450 Megawatt.

Quelle: PHOTON


21.05.2013 - Auch BDI warnt vor Anti-Dumping-Zöllen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich den Warnungen vor Strafzöllen der EU gegen Importe aus China angeschlossen, ohne dabei zu definieren, ob sich dies auf Solarprodukte oder das angekündigte Anti-Dumping-Verfahren gegen die chinesische Telekommunikationsindustrie bezieht. »Vor Einleitung von Anti-Dumping-Verfahren gegen China sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, auf dem Verhandlungsweg Lösungen zu finden« , erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung. Die EU-Kommission müsse prüfen, »ob sie wirklich genug auf dem Verhandlungswege unternommen hat«. Die deutsche Industrie sei mit ihrem hohen Exportanteil auf offene Märkte angewiesen, heißt es in der Mitteilung. Eine Marktöffnung und »die faire Beteiligung europäischer Firmen an öffentlichen Ausschreibungen in China würden viel zur Entschärfung der Situation beitragen«, so Grillo. Ein guter Zeitpunkt für »neue Signale der Marktöffnung« sei der für Ende Mai geplante Deutschland-Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) erneuerte unterdessen seine bereits in der vergangenen Woche vorgebrachte Kritik gegen Strafzölle auf chinesische Solarprodukte. Gegenüber der »Euro am Sonntag« sagte BGA-Präsident Anton Börner, es sei »unverständlich, dass die Kommission der Argumentation einiger teils schon insolventer Unternehmen folgt und damit Tausende moderne europäische Unternehmen schädigt, die auf günstige Solarmodule angewiesen sind«.

Quelle: BDI


21.05.2013 - Modulpreise ziehen wieder leicht an

Auf dem deutschen Spotmarkt sind die Preise für multikristalline Module und Module aus chinesischer Produktion in der vergangenen Woche leicht gestiegen. Dem PHOTON-Modulpreisindex zufolge erhöhte sich der durchschnittliche Preis für multikristalline Module um 3,5 Prozent auf nunmehr 59 Eurocent pro Watt. Der Preis für monokristalline Module blieb dagegen stabil bei 66 Eurocent. Der durchschnittliche Preis für Module aus China stieg um 1,8 Prozent auf nunmehr 56 Eurocent. Der Preisindex wird jede Woche von der PHOTON-Redaktion erstellt. Grundlage sind die Angebotspreislisten von Händlern und Systemhäusern auf dem deutschen Spotmarkt.

Quelle: Photon


17.05.2013 - BSW gründet Arbeitsgruppe Solarstrom-Speicher

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat eine Arbeitsgruppe zum Thema Solarstromspeicher gegründet. Ziel sei die aktive Mitgestaltung von Normen und Regelwerken im Bereich Speicher. »Batteriespeicher vergrößern den Nutzen der Photovoltaik für die Energiewende, weil der zwischengespeicherte Strom mittelbar die Netze entlastet«, sagte BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer im Rahmen der Gründungssitzung am Mittwoch.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft


17.05.2013 - Bundestagsfraktionen und Außenhandelsverband stehen Strafzöllen skeptisch gegenüber

Vertreter aller Fraktionen haben sich am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Bundestages zumindest skeptisch gegenüber der Ankündigung der EU-Kommission gezeigt, chinesische Solarimporte mit Strafzöllen zu belegen. Die Situation der deutschen Solarwirtschaft und ihre mangelnde Wettbewerbsfähigkeit sei nicht auf chinesische Einflüsse zurückzuführen, sondern auf das »süße Gift der Subventionen«, sagte ein Vertreter von CDU/CSU. Lediglich ein Sprecher der Linksfraktion bemerkte, Strafzölle seien keine ideale Maßnahme, aber dennoch notwendig: »Sonst brauchen wir in einem Jahr nicht mehr über eine europäische Solarindustrie zu reden.« Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, forderte im Anschluss die Anti-Dumping-Initiative »EU ProSun« dazu auf, die Forderungen nach Schutzzöllen zurückziehen. Der Schaden, der durch die Strafzölle erzeugt werde, schädige bereits jetzt die europäische und weltweite Solarwirtschaft. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse »viel intensiver als bisher die Wege finden um noch die Notbremse ziehen zu können«, so Fell. Unterdessen warnte laut einem Bericht des österreichischen Wirtschaftsnachrichtenportals »Format Trend« auch der deutsche Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) vor der Einführung von Strafzöllen: »Wir befürchten Gegenmaßnahmen, die dann Exporteure von allen möglichen Produkten treffen, die nichts mit Solar zu tun haben«, zitierte »Format Trend« den BGA-Geschäftsführer für Außenwirtschaft, Jens Nagel, unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters. Bei der Verhängung von Sanktionen durch die EU wären deutsche Exporteure von Vorprodukten wie Silizium betroffen, zudem drohten Gegenmaßnahmen in anderen Branchen, und drittens »leiden auch Projektentwickler in Deutschland, die mit Hilfe chinesischer Solarzellen Komplettpakete anbieten«. Die Bundesregierung solle »in Brüssel mit aller Macht Stellung beziehen, um diesen Unsinn noch in letzter Minute zu verhindern«.

Quelle:PHOTON


17.05.2013 - Renesola erhöht Liefervolumen und macht weniger Verlust

Der chinesische Solarkonzern ReneSola Ltd. hat sowohl sein Liefervolumen als auch seinen Umsatz im ersten Quartal 2013 steigern können. Zudem konnte das Unternehmen seinen Nettoverlust in dem Quartal leicht zurückschrauben. Der Nettoverlust reduzierte sich von 40,2 Millionen Dollar (31,2 Millionen Euro) im ersten Quartal 2012 auf nunmehr 39 Millionen Dollar (30,2 Millionen Euro). Der Umsatz betrug 284,2 Millionen Dollar (220,3 Millionen Euro) – ein Zuwachs von 34,4 Prozent verglichen mit 211,5 Millionen Dollar ( 163,9 Millionen Euro) im ersten Quartal 2012. Der operative Verlust für den Zeitraum beläuft sich auf 33,4 Millionen Dollar (25,9 Millionen Euro). Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem operativen Verlust von 37,8 Millionen Dollar (29,3 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraums. Die Bruttomarge verbesserte sich von –3,8 Prozent im ersten Quartal 2012 auf nun –2,0 Prozent. Das Gesamtliefervolumen an Wafern und Modulen erreichte 662,1 Megawatt, rund 42 Prozent mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Liefervolumen von 2,7 bis 2,9 Gigawatt.

Quelle: PHOTON


16.05.2013 - SMA: Umsatz bricht um die Hälfte ein

Der Umsatz des Wechselrichter-Weltmarktführers SMA Solar Technology AG ist in den ersten drei Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (405,0 Millionen Euro) um fast die Hälfte auf 212,3 Millionen Euro eingebrochen. Als operatives Ergebnis (EBIT) verzeichnete das Unternehmen einen negativen Betrag von 8,4 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war SMA hier noch mit 43 Millionen Euro im Plus. Unterm Strich bleibt dem Wechselrichterhersteller im ersten Quartal ein Nettoverlust von 5,8 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal konnte das Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von rund 29,6 Millionen Euro verzeichnen. Für das Gesamtjahr geht der SMA-Vorstand von einem Umsatzrückgang auf 0,9 bis 1,3 Milliarden Euro aus. Im besten Falle stünde am Ende ein ausgeglichenes Ergebnis. Doch auch ein Verlust sei nicht auszuschließen, hieß es. Die europäische Schuldenkrise und die mögliche Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarkomponenten würden sich negativ auf die Nachfrage nach Wechselrichtern auswirken. Der europäische Wechselrichtermarkt werde sich daher nach Einschätzung des SMA-Managements halbieren, heißt es im Quartalsbericht des Unternehmens. Wachstumsimpulse kämen hingegen aus China, Japan und den USA. Diese könnten den Mengenrückgang in Europa aber »nur im besten Fall kompensieren«. SMA erzielt nach eigenen Angaben mehr als zwei Drittel seines Umsatzes im Ausland. Das Unternehmen kündigte an, »die Kosten- und Mitarbeiterstrukturen an die veränderten Rahmenbedingungen und das daraus resultierende veränderte Umsatzniveau« anzupassen. Der Vorstand prüfe »die erforderlichen Maßnahmen«. Mit der Umstrukturierung hat SMA bereits Ende vergangenen Jahres begonnen. Ende März 2013 waren weltweit noch rund 5.800 Mitarbeiter in dem Unternehmen tätig, zum Jahreswechsel 2012 waren es noch nahezu 1.000 Beschäftigte mehr gewesen.

Quelle: SMA


16.05.2013 - IMS Research: Anti-Dumping-Zölle könnten China-Module aus Europa verbannen

Nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens IMS Research könnten die durchschnittlichen Preise für in China hergestellte Solarmodule in der Europäischen Union ab Juni um 45 Prozent steigen, sollte die Europäische Kommission zu diesem Zeitpunkt vorläufige Anti-Dumping-Zölle verhängen. Dies könne dazu führen, dass chinesische Module vom europäischen Markt verbannt werden. Solarprojekte würden in der Folge teurer werden, dies werde die Nachfrage in Europa weiter dämpfen. Der durchschnittliche Preis für chinesische Solarmodule lag laut »IHS Solar Module Price Index« im März bei rund 66 US-Cent (50 Eurocent) pro Watt, erwartet wurde bislang eine Steigerung auf 67 US-Cent (52 Eurocent )im Juni. Durch die möglicherweise eingeführten Einfuhrzölle könne der Preis ab Juni jedoch auf 97 US-Cent (75 Eurocent) steigen.

Quelle: Photon


16.05.2013 - Sharp steigert Solar-Umsatz um 16 Prozent

Der Geschäftsbereich »Solarzellen« des japanischen Elektronikkonzerns Sharp Corp. konnte im Geschäftsjahr 2012 seinen Umsatz um 16,1 Prozent steigern. Das ergibt sich aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens für das japanische Finanzjahr 2012, das am 31. März endete. Demnach setzte der Geschäftsbereich in diesem Zeitraum 259 Milliarden Yen (rund 2 Milliarden Euro) um; 2011 waren rund 224 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro). Besonders in der zweiten Jahreshälfte sind die Umsatzzahlen stark gestiegen. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs verbesserte sich von minus 21,9 Milliarden Yen (167 Millionen Euro) in 2011 auf minus 4,9 Milliarden Yen (37 Millionen Euro). Im laufenden Geschäftsjahr will Sharp in seiner Solarsparte 280 Milliarden Yen (2,13 Milliarden Euro) umsetzen. Das wäre eine weitere Steigerung um 7,7 Prozent.

Quelle: Sharp


16.05.2013 - Solar-Standpunkt: Steuerliche Anreize machen Investitionen von Unternehmen in Photovoltaik weiterhin interessant

„Der Run auf Anlage-Möglichkeiten in kleine bis mittelgroße Photovoltaik-Anlagen, der nachweislich steuerlich motiviert ist, ist ungebrochen hoch. Oftmals suchen sogar Steuerberater Hand in Hand mit ihren Mandanten gezielt nach den richtigen Projekten.“ sagt Felix Krause, Geschäftsführer von Milk the Sun.

In der Rubrik Solar-Standpunkt veröffentlicht der Solarserver einen Beitrag von Milk the Sun und zwei Steuerberatern zur den fiskalischen Vorzügen von Photovoltaik-Investitionen für Unternehmen.

 

Trotz der monatlichen Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung sowie der nicht endenden politischen Diskussion über die weitere Kürzungen der Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien seien die die Investitionsbereitschaft und die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen groß, berichtet der Online-Marktplatz Milk the Sun.

Insbesondere steuerliche Anreize sorgten dafür, dass sich Investitionen in den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen weiter lohnen.

 

Steuerliches Optimierungspotenzial durch den Betrieb von PV-Anlagen

Gerhard Schmitt und Klaus-Lorenz Gebhardt, beide Rechtsanwälte/Steuerberater und Partner der mittelständischen Beratungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat, erklären, dass Solarstromanlagen noch immer ein interessantes Investment sind, wenn die Rahmenbedingungen beachtet werden.

Steuerliches Optimierungspotenzial ergebe sich aus dem so genannten Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibungen und im Rahmen der Vermögensnachfolge.

 

Investitionsabzugsbetrag mindert Gewinn und Steuerlast

Der Investitionsabzugsbetrag ist in § 7g EStG geregelt. Er ermöglicht es Betrieben, bis zu drei Jahren vor der eigentlichen Anschaffung eine den Gewinn mindernde Rückstellung in Höhe von 40% der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten der PV-Anlage (maximal EUR 200.000,00) zu bilden.

Angesprochen seien besonders kleine und mittlere Betriebe, deren Betriebsvermögen im Fall der Bilanzierung EUR 235.000,00 bzw. deren Gewinn im Fall der Einnahmenüberschussrechnung EUR 100.000,00 nicht übersteigt. Auch bei neu gegründeten Unternehmen komme der Investitionsabzugsbetrag in Betracht.

Neben weiteren Voraussetzungen sei es wichtig, dass die Photovoltaik-Anlage vor dem Bilanzstichtag verbindlich bestellt sein muss. Durch den Investitionsabzugsbetrag mindere sich der Gewinn des Betriebes im Jahr der Rücklagenbildung. Soweit dadurch bei Personengesellschaften Verluste entstehen, könnten diese im Rahmen der üblichen Regeln mit anderen positiven Einkünften der Gesellschafter ausgeglichen werden und minderten damit die Steuerlast.

 

Sonderabschreibungen auf Photovoltaik-Anlagen

Im Jahr der Anschaffung sei die Rücklage gewinnerhöhend aufzulösen. Allerdings könnten unter ähnlichen Voraussetzungen wie für den Investitionsabzugsbetrag Sonderabschreibungen auf Photovoltaik-Anlagen im Jahr der Inbetriebnahme und in vier Folgejahren in der Höhe von insgesamt bis zu 20% der Herstellungs- oder Anschaffungskosten geltend gemacht werden. Die Sonderabschreibungen verringerten die Bemessungsgrundlagen für die Abschreibung in den Folgejahren. Insgesamt dürften nicht mehr als 100% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgeschrieben werden.

 

Solarstromanlagen und Erbschaftsrecht

Erbschaftrechtliche Vorteile können sich ergeben, wenn Solarstromanlagen im steuerlichen Betriebsvermögen gehalten werden, also z. B. in einer GmbH & Co. KG. Nach aktuellem Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht werde die Übertragung von Betriebsvermögen dann weitgehend oder sogar nicht besteuert, wenn der Beschenkte den Betrieb über fünf (85 % steuerfrei) bzw. sieben (100 % steuerfrei) Jahre unverändert weiterführt.

Maßgeblich sei dabei die Zahl der Angestellten, sofern mehr als 20 Angestellte beschäftigt werden. Das sei bei einer Gesellschaft, die nur eine Photovoltaik-Anlage betreibt, regelmäßig unproblematisch, weil keine Angestellten beschäftigt würden.

 

Steuerliche Berater empfehlenswert

Da die verschiedenen Möglichkeiten des steuerlichen Optimierungspotenzials insgesamt nicht so einfach sind, sei es ratsam, sich mit einem steuerlichen Berater vor der Investition abzustimmen und die allumfassende Investition auch unter steuerlichen Gesichtspunkten durchzurechnen.

Zusammenfassend könne festgestellt werden, dass ein Investment in PV-Anlagen neben der reinen Wirtschaftlichkeit der Anlage, eine interessante Möglichkeit der Nutzung steuerlicher Möglichkeiten bieten könne. Wichtig sei, dass sich angehende Investoren frühzeitig vor der Investition professionellen steuerlichen Rat holen, um auch alle Voraussetzungen für die angerissenen Begünstigungen zu prüfen.

Quelle: Milk the Sun


15.05.2013 - Rösler warnt Brüssel vor Konsequenzen von Strafzöllen

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat die EU-Kommission wegen der möglichen Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarkomponenten vor einer Eskalation des Handelsstreits mit China gewarnt. »Wir haben die Sorge, dass man sich gegenseitig aufschaukelt. Das sollte man möglichst vermeiden«, sagte Rösler der »Zeit« zufolge am Dienstag in Brüssel. Rösler hatte sich dort mit EU-Handelskommissar Karel de Gucht getroffen, dessen Ressort die Anti-Dumping-Untersuchung gegen China leitet. Rösler wollte sich bei de Gucht für eine einvernehmliche Lösung im Streit mit China einsetzen. Der Handelskommissar hatte sich vergangenen Mittwoch in seinem Bericht an die Mitgliedsstaaten der EU für die Einführung von Strafzöllen ausgesprochen. Vertreter der EU-Staaten werden heute im Anti-Dumping-Ausschuss der Kommission intern ihre Positionen zu dem Vorschlag des Handelskommissars vortragen. Diese haben allerdings keinen bindenden Charakter. Offiziell verkündet wird das vorläufige Ergebnis des Anti-Dumping-Verfahrens dann am 5. Juni. Vorläufige Zölle würden am 6. Juni in Kraft treten. Diese könnten verschiedenen Medienberichten zufolge zwischen 37 und 68 Prozent betragen. Eine abschließende Entscheidung über die endgültige Einführung von Strafzöllen werden die EU-Mitgliedsstaaten dann im Dezember dieses Jahres treffen.

Quelle: PHOTON


15.05.2013 - Merkel bekräftigt Photovoltaik-Förderstopp bei 55 Gigawatt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für den von der Regierung bei der gesetzlichen Förderung von Solarstrom vorgesehenen absoluten Deckel von 55 Gigawatt installierter Leistung stark gemacht. »Danach gibt es keine Subventionierung mehr«, sagte sie einem Bericht des »Focus« zufolge im Rahmen der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am Montag in Berlin. Die Regierung werde in die bestehenden Förderzusagen für Solar- und Windkraftanlagen zwar nicht eingreifen. Einen Zuwachs wie bisher könne man sich jedoch nicht mehr leisten. » Wir brauchen nicht mehr Energie, als wir im Lande verbrauchen«, sagte Merkel. Sie kündigte eine zügige Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) an, die allerdings nicht vor der Bundestagswahl stattfinden soll. Die Steuerungselemente der Energiewende wie Stromsteuer, EEG-Umlage, Zertifikatehandel oder Ökosteuern müssten vereinheitlicht und besser aufeinander abgestimmt werden. »Das Ganze fügt sich zu keinem sehr kongruenten System zusammen«, sagte die Bundeskanzlerin.

Quelle: PHOTON


15.05.2013 - Oberlandesgericht Hamm: EEG-Umlage verstößt nicht gegen das Grundgesetz

Das Oberlandesgericht Hamm hat gestern eine Musterklage eines Textilunternehmens gegen die Zahlung der EEG-Umlage erwartungsgemäß abgelehnt. Damit folgte das Gericht der erstinstanzlichen Entscheidung des Landgerichts Bochum, vor dem der Fall zunächst verhandelt worden war. Das klagende Unternehmen hatte argumentiert, dass die gesetzlichen Vorschriften, auf denen die EEG-Umlage beruht, verfassungswidrig seien und die Umlage deswegen zu erstatten sei. Dieser Auffassung folgte das Berufungsgericht nicht. Die Umlage sei keine unzulässige »Sonderabgabe«, sondern Teil des Stromlieferungsvertrags. Derzeit klagen noch zwei weitere Textilunternehmen auf Rückzahlung der EEG-Umlage. Alle Unternehmen stützen sich in ihren Klagen auf ein von dem Regensburger Verfassungsrechtler Gerrit Manssen erstelltes Gutachten, das von der Verfassungswidrigkeit der EEG-Umlage ausgeht. Die Unternehmen wollen ihre Fälle bis vor das Bundesverfassungsgericht tragen.

Quelle:OLG-Hamm


15.05.2013 - Ökostrom-Ausbau hat keine direkten Auswirkungen auf Netzgebühren

Der Anstieg der Netzgebühren ist einer Erhebung des Strompreis-Vergleichsportals Verivox zufolge nicht direkt mit dem Ausbau erneuerbarer Energien in Zusammenhang zu bringen. Es gebe keine »direkte Kopplung« zwischen neu installierter Ökostromleistung und den Gebühren in den einzelnen Bundesländern, so Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung von Verivox. Obwohl es den größten Zubau an erneuerbaren Energien mit rund 1,2 Gigawatt in Bayern gegeben habe, lägen die Netzgebühren hier bei einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden mit aktuell 255 Euro (netto) pro Jahr noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 264 Euro. Allenfalls die Kostensteigerung von 15 Prozent in Brandenburg sei durch die rund 737 Megawatt neu installierte Ökostromleistung erklärbar. Verivox zufolge sind die Gebühren für die Leitungsnutzung im Vergleich zum Vorjahr im Bundesdurchschnitt um rund acht Prozent gestiegen. Die höchsten Netzgebühren werden demnach in den östlichen Bundesländern fällig, die geringsten Kosten fallen in den drei Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin an. »Regionale Unterschiede erklären sich in erster Linie aus der Bevölkerungsdichte und den geographischen Gegebenheiten«, erläuterte Lengerke. Inzwischen würden die Kosten für das Stromnetz und die Messung 23 Prozent des gesamten durchschnittlichen Strompreises ausmachen.

Quelle: VERIVOX


14.05.2013 - SMA will angeblich 1.000 Stellen abbauen

Wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet, plant der Wechselrichterweltmarktführer SMA Solar Technology AG den Abbau von 1.000 Stellen. Dies sei nötig, um die »massiven Umsatzrückgänge« durch Produktivitätssteigerung auszugleichen. Bis zur geplanten Aktionärs-Hauptversammlung am 23. Mai in Kassel würden jedoch keine konkreten Zahlen genannt, heißt es weiter. Die Mitarbeiter des Konzerns seien dem Bericht zufolge bereits über die »schwierige Lage« des Konzerns informiert worden und die Detailverhandlungen zum Stellenabbau sollen bald beginnen. Derzeit sind rund 5.500 Mitarbeiter weltweit bei SMA beschäftigt, allein 4.500 davon in Deutschland. Gegenüber PHOTON wollte SMA keine konkreten Aussagen über die geplanten Stellenkürzungen machen. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte jedoch, als Weltmarktführer spüre SMA den Nachfragerückgang besonders deutlich. Man müsse »die Kosten- und Mitarbeiterstrukturen an die veränderten Rahmenbedingungen und das daraus resultierende veränderte Umsatzniveau anpassen«. Der Vorstand des Unternehmens prüfe »die erforderlichen Maßnahmen«.

Quelle: PHOTON


14.05.2013 - Rösler trifft de Gucht zu Gesprächen über Strafzölle

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler trifft sich am heutigen Dienstag mit EU-Handelskommissar Karel de Gucht, um unter anderem auch über die Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarimporte zu sprechen. Dies bestätigte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums gegenüber PHOTON. Dabei wird sich Rösler vermutlich für eine Verhandlungslösung mit China aussprechen. Das BMWi habe »bei der EU-Kommission und der chinesischen Seite bereits mehrfach nachdrücklich angestoßen, parallel zu den Untersuchungen den politischen Dialog zielorientiert fortzusetzen und insbesondere über einvernehmliche Lösungen nachzudenken«, so der Sprecher. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich noch am Montag für eine »einvernehmliche Lösung« ausgesprochen. In der vergangenen Woche hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarimporte vorgelegt, zu dem die Mitgliedsstaaten derzeit noch Stellung beziehen können.

Quelle: PHOTON


14.05.2013 - Neue Solarmodule Q.PEAK-G3 und Q.PRO-G3 von Hanwha Q Cells

Der Zell- und Modulhersteller Hanwha Q Cells GmbH präsentiert neue Solarmodule der G3-Modulserie: das monokristalline Q.PEAK-G3 mit »Full square«-Zellen und das polykristalline Q.PRO-G3. Die aus 60 Zellen bestehenden Module haben Nennleistungen von 255 bis 275 Watt (Q.PEAK) beziehungsweise 250 bis 265 Watt (Q.PRO), einen Temperaturkoeffizienten von -0.43 %/K sowie Wirkungsgrade von 15,3 bis 16,5 Prozent. Beide neuen Modulreihen messen 1.670 mal 1.000 mal 35 mm. Hanwha Q Cells wird die neuen Solarmodule auf der Intersolar präsentieren.

Quelle: PHOTON


13.05.2013 - EU-Strafzölle gegen China spalten die Politik

Die offensichtlich geplante Einführung von EU-Strafzöllen auf chinesische Solarprodukte ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sprach von einem »Pyrrhussieg der wenigen Solarfirmen um EU ProSun«. Er befürchtet, die Zölle werden den europäischen Solarmarkt drastisch schrumpfen lassen. Zudem drohe ein Handelkrieg. Die CDU/CSU Bundestagsfraktion befürchtet ebenfalls »massive Schäden für die deutsche Solarindustrie und den Industrie- und Exportstandort Deutschland insgesamt« und fordert eine Verhandlungslösung mit China. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) sieht dagegen »neue Chancen für die angeschlagene Branche in Deutschland« und erhofft sich bessere Verkaufsaussichten für die Solarproduktionsstätten von Bosch in Arnstadt.

Quelle: PHOTON


13.05.2013 - Hyundai Heavy Materials zieht sich aus Polysiliziumsparte zurück

Der koreanische Industriekonzern Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. (HHI) hat seine Anteile an dem Polysiliziumhersteller Korean Advanced Materials verkauft. Laut der Zeitung Korea IT Times hat die koreanische KCC Group 49 Prozent der Anteile des Joint Ventures übernommen. HHI musste Verluste in Höhe von 120 Milliarden südkoreanische Won (83,6 Millionen Euro) hinnehmen. Ende 2012 hatte der Polysiliziumhersteller Verluste in Höhe von 193,7 Milliarden Won (135,0 Millionen Euro) erlitten. Die KCC Group will das Geschäft weiterführen und sich dabei auf die die Modulfabrik in Eumseong in der Provinz Chungbuk konzentrieren.

Quelle: PHOTON


13.05.2013 - Yingli liefert China Power Investment 220 Megawatt Module

Der chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. hat eine Ausschreibung über die Lieferung von 220 Megawatt multikristalliner Module gewonnen. Der staatliche Energieproduzent China Investment Power Corp. (CPI) will damit fünf Projekte in den Provinzen Hebei und Qingha bauen lassen, die Module sollen bis Ende des Jahres geliefert werden.

Quelle: PHOTON


10.05.2013 - EEG-Umlagekonto mit geringem Überschuss im Januar

Das EEG-Umlagekonto hat ausweislich der monatlichen Auswertung der zuständigen Übertragungsnetzbetreiber für den Monat April einen Überschuss von rund 67 Millionen Euro aufgewiesen. Dies ist zwar der geringste Wert in diesem Jahr, allerdings immer noch deutlich höher als im April 2012, als nur 12 Millionen Euro Überschuss zu verzeichnen waren. Die Einnahmen aus der EEG-Umlage und den Vermarktungserlösen für EEG-Strom an den Strombörsen sind nun den sechsten Monat in Folge höher als die Ausgaben für die gesetzlichen Vergütungs- und Prämienzahlungen. Unter dem Strich befand sich das Konto Ende März jedoch durch die in den vorhergehenden Monaten angehäuften Fehlbeträge noch mit rund 385 Millionen Euro im Minus. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte das Konto ein Plus von 1,08 Milliarden Euro aufgewiesen. Seinen bisherigen Monatstiefstand hatte es mit minus drei Milliarden Euro Ende Oktober vergangenen Jahres erreicht.

Quelle:EEG-KWK


10.05.2013 - EU will Strafzölle gegen chinesische Solarimporte einführen

EU-Handelskommissar Karel De Gucht hat sich in der Kommission für die Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarimporte ausgesprochen. Dies berichten mehrere Medien unter Berufung auf EU-interne Quellen übereinstimmend. Die Bandbreite der Zölle soll zwischen 37 und 68 Prozent liegen. Auf Anfrage von PHOTON sagte ein Kommissionssprecher, man werde sich offiziell erst ab dem 5. Juni äußern, wenn das vorläufige Ergebnis des Verfahrens bekannt gegeben wird. Bis dahin können die Mitgliedsstaaten noch ihre Meinung zu dem Vorschlägen abgeben. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters will De Gucht nun versuchen, eine Lösung mit dem chinesischen Handelsminister Gao Hucheng zu finden bevor die EU offiziell ihre Untersuchung zu den Dumpingvorwürfen für chinesische Wafer, Zellen und Module im Dezember abschließt. Das Verfahren war im vergangenen Jahr ins Rollen gekommen, nachdem die Initiative EU ProSun Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht hatte. Hauptinitiator ist der Bonner Modulhersteller Solarworld AG, der bereits mit einer Klage gegen das Dumping chinesischer Zellhersteller in den USA erfolgreich war.

Quelle:PHOTON


10.05.2013 - EPIA: Europa verliert 2013 Führungsposition beim PV-Zubau

Nach revidierten Schätzungen der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) wurden 2012 weltweit 31,1 Gigawatt neue Solarleistung installiert. Zunächst hatte der Industrieverband einen Zubau von "mehr als 30 Gigawatt" prognostiziert. 2011 waren 30,4 Gigawatt neue Solarleistung installiert worden. 2012 betrug der Anteil Europas mit einem Zubau von 17,2 Gigawatt rund 55 Prozent, 2011 hatte der Kontinent noch für 70 Prozent des weltweiten Zubaus gesorgt. 2013 wird der Zubauanteil Europas unter 50 Prozent fallen, schätzt EPIA. 2012 war Deutschland noch der Top-Solarmarkt mit 7,6 Gigawatt neuer Solarleistung, China stand an zweiter Stelle mit rund fünf Gigawatt, gefolgt von Italien mit 3,4 Gigawatt und den USA mit 3,3 Gigawatt. Japan registrierte einen Zubau von zwei Gigawatt. Ende 2012 betrug die weltweit kumulierte Photovoltaikleistung somit 102 Gigawatt. Für 2013 schätzt EPIA, dass Europa 9,7 Gigawatt installiert.

Quelle: epia


10.05.2013 - Wirtschaftverbände fordern Finanzierung der EEG-Vergütung aus Steuermitteln

Ein Zusammenschluss von sieben Industrieverbänden fordert, dass bei einer Umgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) das jetzige Umlagesystem durch eine Finanzierung über den Bundeshaushalt »ersetzt oder ergänzt« wird. Dies geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das PHOTON vorliegt. Demnach gewährleiste die Finanzierung der Energiewende aus Haushaltsmitteln mehr Transparenz und Kalkulierbarkeit der Ausgaben. Langfristig sei zudem ein neues Fördersystem unabdingbar: Ein EEG, das ohne Rücksicht auf Strombedarf und Marktpreis Renditenversprechen abgibt, dürfe auf Dauer keinen Bestand haben, heißt es hierzu in einer Pressemitteilung. Damit stützt das Bündnis eine ähnliche Forderung der sogenannten »Kompetenzinitiative Energie« des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Entgegen anders lautenden Medienberichten erhebt das Eckpunktepapier indes nicht die Forderung nach einem »EEG-Soli« als Ersatz für das Umlagesystem. Das Bündnis wird getragen von den Verbänden der deutschen Gießerei-Industrie, der keramischen Industrie, der Textil- und Modeindustrie, der Kali- und Salzindustrie sowie dem Markenverband und dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Es vertritt nach eigenen Angaben über 10.000 Unternehmen mit mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten.

Quelle: WSM


10.05.2013 - Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller bestätigen Umsatzeinbruch 2012

Die im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) als »VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel« zusammengeschlossenen Unternehmen verzeichnen für das Jahr 2012 einen Umsatzrückgang um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies berichtet der VDMA im Vorfeld der Messe SNEC PV Power Expo in Shanghai und bestätigt damit eine bereits im April bekannt gegebene vorläufige Schätzung. Schlüsselsegment des deutschen Photovoltaikmaschinenbaus sei nach wie vor das Zell-Produktionsequipment mit einem Anteil von gut 65 Prozent an den Umsätzen. Anlagen für die Modulproduktion machten neun Prozent des Umsatzes aus. Maschinen zur Poly-Silizium-, Ingot- und Waferfertigung trugen zu sieben Prozent zu den Umsätzen bei. Die restlichen 18 Prozent entfielen auf das Dünnschicht-Segment, welches gleichzeitig die geringsten Umsatzrückgänge verzeichnete. Positive Signale für die Branche kommen dem Bericht zufolge vor allem aus den USA. In diesem Markt konnten die Umsätze um gut 30 Prozent gesteigert werden. Neben dem Umsatzeinbruch ist auch die Auftragslage der Anlagenbauer auf einem »anhaltend niedrigem Niveau« und ging im Vergleich zu den bereits rückläufigen Auftragseingängen des Vorjahres noch mal um gut 26 Prozent zurück. Die Nachfrage aus Asien ist zwar weiterhin die Stärkste, aber erstmals kommen weniger als 50 Prozent der Bestellungen von dort, heißt es weiter.

Quelle: VDMA


07.05.2013 - 2.262 Unternehmen von EEG-Umlage befreit

Die Zahl der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen ist drastisch gestiegen. Waren 2012 noch 734 Unternehmen mit insgesamt 979 Abnahmestellen von der Umlage befreit, stieg die Anzahl der befreiten Abnahmestellen im Jahr 2013 drastisch auf 2.262, so ein Sprecher des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gegenüber PHOTON. Diese Zahl könne sich jedoch in den nächsten Tagen noch minimal verändern. Sie übertrifft damit sogar noch eine am Sonntag veröffentlichte Meldung des »Spiegel«, in der von 2.245 befreiten Firmenstandorten berichtet wurde. Ab Anfang dieses Jahres können sich Unternehmen teilweise von der Umlage befreien lassen, sobald der jährliche Stromverbrauch eine Gigawattstunde überschreitet. Diese Grenze lag bis Ende 2012 noch bei 10 Gigawattstunden. Im Laufe der nächsten Tage soll die vollständige Liste mit allen befreiten Unternehmen und Abnahmestellen auf der BAFA-Homepage veröffentlicht werden.

Quelle PHOTON


07.05.2013 - Solarbuzz: Top 20-Hersteller machen 70 Prozent Marktanteil unter sich aus

Laut einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens NPD Solarbuzz haben die 20 führenden Modullhersteller im ersten Quartal 2013 rund 70 Prozent der weltweiten Lieferungen bestritten. In der neuesten Version des vierteljährlichen »Module Tracker Report« heißt es, die weiter anhaltende Konsolidierung schaffe Möglichkeiten für die führenden Unternehmen; vor einem Jahr lag der Marktanteil der Top-20-Hersteller noch deutlich niedriger bei 58 Prozent. Besonders die größten zehn chinesischen Modullieferanten waren erfolgreich und haben rund 41 Prozent der Warenlieferungen in den letzten vier Quartalen auf sich vereint. Allerdings blieben in den USA die dort heimischen Unternehmen First Solar und Sunpower führend, während in Japan die heimischen Modullieferanten Sharp, Kyocera, Panasonic und Solar Frontier die chinesische Konkurrenz übertrafen. In der Reihe der Top-20-Modullieferanten befinden sich laut Solarbuzz auch die deutschen Hersteller Conergy und Solarworld. Der durchschnittliche Fabrikverkaufspreis für die größten 20 Modulhersteller lag laut Solarbuzz im ersten Quartal 2013 bei 76 US-Cent (58 Eurocent) je Watt gegenüber 1,03 Dollar (79 Euro) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Quelle: PHOTON


06.05.2013 - De Gucht könnte sich für Strafzölle aussprechen

EU-Handelskommisar Karel De Gucht könnte sich für Strafzölle auf chinesische Solarmodule aussprechen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf »mit der Angelegenheit vertraute Personen«. Dem Bericht zufolge will De Gucht sich am kommenden Mittwoch in der Kommision für die Einführung rückwirkender Zölle auf chinesische Solarimporte aussprechen. Die Pressestelle der EU-Kommission wollte sich gegenüber PHOTON zu Bericht nicht äußern.

Quelle: PHOTON


03.05.2013 - Einspeisevergütung sinkt ab Mai um monatlich 1,8 Prozent

Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zum 1. Mai, 1. Juni und 1. Juli 2013 um jeweils 1,8 Prozent sinken wird, Das im vorherigen Quartal geltende Tempo der Degression von 2,2 Prozent monatlich wird damit geringfügig verlangsamt. Die Degressionsschritte ergeben sich aus den nun veröffentlichten Zubauzahlen für März 2013 beziehungsweise aus der Bilanz für den Zeitraum Juli 2012 bis März 2013. Demnach wurden der Bundesnetzagentur für diese neun Monate Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 3,98 Gigawatt gemeldet, davon 290,5 Megawatt im März. Hochgerechnet auf zwölf Monate ergibt sich hieraus ein Zubau von 5,31 Gigawatt. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkt die Einspeisevergütung jeden Monat automatisch um ein Prozent, sofern sich der Zubau in einem Korridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt jährlich bewegt. Bei Abweichungen wird die Vergütungsdegression verlangsamt oder beschleunigt. Da die aktuelle Hochrechnung eine voraussichtliche Überschreitung des Korridors um rund 1,8 Gigawatt ergibt, wird die Degression um zusätzlich 0,8 Prozentpunkt auf insgesamt 1,8 Prozent beschleunigt. Zuletzt war die Höhe der Einspeisevergütung für den Zeitraum Februar 2013 bis April 2013 angepasst worden und hatte zu einer monatlichen Degression von 2,2 Prozent geführt. Aufdachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung erhalten nun bei Inbetriebnahme ab dem 1. Mai 15,63 Cent je Kilowattstunde, ab 1. Juni 15,35 und ab 1. Juli 15,07 Cent je Kilowattstunde. Größere Anlagen erhalten für den Anlagenteil von zehn bis 40 Kilowatt 14,83 / 14,56 / 14,30 Cent, für den Anlagenteil bis ein Megawatt gelten 13,23 / 12,99 / 12,75 Cent. Für Anlagenleistungen von einem bis einschließlich zehn Megawatt sowie generell für Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt gibt es 10,82 / 10,63 / 10,44 Cent je Kilowattstunde. Ende Juli wird die Bundesnetzagentur die Höhe der Vergütungskürzung für das am 1. August beginnende, darauffolgende Quartal veröffentlichen.

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03.05.2013 - Future-Preise für 2017 unter 4 Cent

Am vergangenen Dienstag (30. April) sank der so genannte Future-Preis für Stromlieferungen (Baseload) im Jahr 2017 (Cal-17) erstmals unter den Wert von 4 Cent pro Kilowattstunde. Um 11.45 Uhr wurden 3,995 Cent notiert. Die erste Notierung im Handelssystem EEX vom 3. Januar 2011 fixierte den Preis noch bei 5,970 Cent. Seitdem ist er um 33 Prozent gefallen. 4 Cent pro Kilowattstunde gelten nach Einschätzung von Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, als Marke, unterhalb derer kein Stromversorger in Deutschland mehr Geld verdient. Inzwischen liegen alle Future-Preise für Lieferungen in den Jahren 2014 bis 2017 unter diesem Wert. Lediglich die Futures für 2018 und 2019 liegen mit 4,099 respektive 4,195 Cent noch einen Hauch darüber.

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03.05.2013 - RWE initiiert Betreibergenossenschaft

Der Energiekonzern RWE ist Gründungsmitglied der Genossenschaft »Die BürgerEnergie e.G.« mit Sitz in Dortmund. Die ersten Projekte der Genossenschaft sind drei Photovoltaikanlagen mit insgesamt 150 Kilowatt Leistung in Trier, Siegen und Saffig. Das Investitionsvolumen beträgt rund 250.000 Euro, also knapp 1.700 Euro je Kilowatt. Interessenten können sich ab Ende Mai mit einem Betrag ab 50 Euro beteiligen, die angestrebte Rendite liegt bei 3,0 Prozent pro Jahr.

Quelle: RWE


03.05.2013 - Studie: Die Hälfte der Investoren überwachen Ihre Anlage selber

Rund die Hälfte der Investoren überwachen und kontrollieren Ihre Photovoltaikanlage in Eigenregie; dies gilt auch für große Anlagen ab ein Megawatt Leistung. Dies geht aus den aktuell veröffentlichten Ergebnissen einer Studie des Online-Marktplatzes Milk the Sun und des Marktforschungsbüros PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler hervor. Demnach habe nur knapp die Hälfte der Befragten Investoren einen O&M-Anbieter (Operation & Maintenance) mit der Überwachung und Wartung Ihrer Anlage beauftragt. Die Studie mit dem Titel »Wartung und Service von Solaranlagen«, für die Investoren und Betreiber zum Thema Anlagenüberwachung und Instandhaltung befragt wurden, kann für 289 Euro unter dem Link http://www.photovoltaikstudie.de/shop/marktstudien/studie-1021-wartung-und-service-von-solaranlagen.php gekauft werden.

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03.05.2013 - Neun europäische Verbände protestieren gegen Anti-Dumping-Maßnahmen der EU

Laut einer Mitteilung der britischen Solar Trade Association (STA) hat ein Zusammenschluss von insgesamt neun Solarbranchenverbänden aus sechs Ländern in einem offenen Brief an den europäischen Handelskommissar Karel de Gucht »tiefe Besorgnis« über die Pläne der EU für Anti-Dumping und Schutzzölle gegen Solarimporte aus China geäußert. Der STA zufolge beschreibt der Brief »den Schaden, den das Untersuchungsverfahren der EU-Kommission bereits verursacht hat«: Die Registrierungspflicht für mögliche rückwirkende Zölle auf Importe habe zu abgesagten Bestellungen, aufgelösten Verträgen und einer »Unsicherheit, die das Geschäft behindert« geführt. Die EU solle keine Maßnahmen ergreifen, die nicht in ihrem Interesse lägen, und dies wiederum umfasse nicht allein die Interessen der Hersteller von Photovoltaikprodukten, sondern auch die von Unternehmen an anderen Stellen der Wertschöpfungskette. Der Brief wurde neben der STA von folgenden Organisationen unterzeichnet: den italienischen Verbänden Gruppo Imprese Fotovoltaiche Italiane (GIFI), Associazioni di Produttori di Energia Rinnovabile (APER) und Associazioni Nazionale dell’Industria Fotovoltaica (Assosolare), von der Romanian Association for Green Energy and Sustainable Development, der Polskie Towarzystwo Fotowoltaiki - PV Polska, der Magyar Szolár Szövetség (Ungarn), dem schwedischen Handelsverband Svensk Handel und der slowaikischen Photovoltaikindustrievereinigung SAPI.


03.05.2013 - EurObserv’ER: Solarzubau in der EU 2012 deutlich verlangsamt

Die EU hat 2012 rund 16,5 Gigawatt an Solarenergie installiert – ein deutlicher Rückgang gegenüber 22 Gigawatt im Jahr 2011 – und bringt es damit nun auf eine kumulierte Leistung von 68,6 Gigawatt zum Ende des Jahres. Dies sind Ergebnisse der von der Europäischen Kommission unterstützten Studie »EurObserv'ER Photovoltaic Barometer«. Demnach haben Deutschland mit 7.604 Megawatt und Italien mit 3.577 Megawatt mehr als zwei Drittel der im letzten Jahr installierten Leistung ausgemacht. Zu den stärksten Märkten gehörten außerdem Frankreich mit 1.079 Megawatt, Griechenland mit 912 Megawatt, Bulgarien (721 Megawatt), Großbritannien (679 Megawatt) und Belgien (599 Megawatt). 2012 haben Solaranlagen in der EU laut EurObserv'ER insgesamt 68,1 Terawattstunden Energie produziert und damit mehr als zwei Prozent des Stromverbrauchs der EU abgedeckt


30.04.2013 - Informationsportal mit Fakten zur Energiewende

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat mit Fördermitteln des Bundesumweltministeriums ein Informationsportal mit Fakten zum Thema erneuerbare Energieversorgung auf Länderebene aufgebaut. Dabei sind Daten aufgeteilt nach Energieträgern (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie), Sektoren (Strom, Wärme und Verkehr) sowie Themen (Wirtschaft, Politik und Akzeptanz) zusammengetragen worden. Momentan zeigt sich laut einer Meldung der Agentur zum Beispiel, dass der Ökostromanteil in den ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt liegt oder auch, dass im Jahr 2011 allein in Niedersachsen 48.050 Menschen im Bereich Erneuerbare Energien beschäftigt waren. Das Portal erreicht man im Internet unter www.foederal-erneuerbar.de.

© Quelle: PHOTON


30.04.2013 - EU27-Energieversorgung kam 2011 zu 13 Prozent aus erneuerbaren Quellen

Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der Versorgung der EU27-Länder zwischen 2004 und 2011 um mehr als ein Drittel gestiegen, von 7,9 Prozent am gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauch im Jahr 2004 auf 13 Prozent im Jahr 2011. Die größten Anstiege gab es in Dänemark (von 14,9 Prozent des gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauchs im Jahr 2004 auf 23,1 Prozent im Jahr 2011), Schweden (von 38,3 auf 46,8 Prozent), Österreich (von 22,8 auf 30,9 Prozent), Deutschland (von 4,8 auf 12,3 Prozent) und Estland (von 18,4 auf 25,9 Prozent). Jahr 2011 hat Estland als erster Mitgliedsstaat den im Rahmen der »Europa 2020 Strategie« selbst definierten Zielwert von 25 Prozent erreicht. Insgesamt soll in allen EU-Mitgliedsstaaten der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden.

© PHOTON


30.04.2013 - EU leitet Anti-Dumping-Untersuchung gegen chinesisches Solarglas ein

Die Europäische Kommission hat die Klage des neu gegründeten Verbands europäischer Solarglashersteller EU Pro SunGlass akzeptiert und eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen in China hergestelltes Solarglas eingeleitet. Laut einer Mitteilung der Kommission könnten die Untersuchungen 13 Monate dauern, wobei allerdings »auch vorläufige Antisubventionszölle innerhalb von neun Monaten verhängt werden könnten, wenn diese als erforderlich angesehen werden«. Die Kommission wies gleichzeitig darauf hin, dass diese Untersuchungen keine direkte Verbindung zu dem im September 2012 eingeleiteten Verfahren gegen aus China importierte Solarzellen und Module haben. Die Kommission wird nun Fragebögen an alle Interessenten aussenden, um die benötigten Informationen zu möglichen Subventionen chinesischen Solarglases zusammenzutragen. Vorläufige Ergebnisse werden innerhalb von neun Monaten nach Beginn der Untersuchungen veröffentlicht. Die Kommission schätzt den Wert des europäischen Solarglasmarkts auf unter 200 Millionen Euro. Auf Anfrage von PHOTON teilte ein Sprecher von EU Pro Sun Glass mit, man gehe davon aus, dass die EU Kommission sich positiv für die europäische Solarglasindustrie entscheidet: »Dies ist dringend notwendig, da die europäische Industrie nur mit angemessenen Maßnahmen gegen die offensichtliche Verletzung eines fairen Wettbewerbs wieder konkurrenzfähig werden kann.« Mit den derzeitigen Preisen von Solarglas aus China könne die europäische Industrie nicht mithalten: »Gegen illegale Subventionen haben wir keine Chance«.

© PHOTON


30.04.2013 - Börsenstrompreis weiter auf Talfahrt

Auch im April haben die zunehmenden Einspeisemengen aus regenerativen Quellen den Börsenstrompreis weiter unter Druck gesetzt. Nach vorläufigen Berechnungen von PHOTON sank der durchschnittliche Börsenpreis (Base Load) an der EPEXSPOT auf 3,792 Cent pro Kilowattstunde. Im Vormonat lag der Wert noch bei 3,911 Cent. Im Vergleich zum April des Vorjahres (4,357 Cent) hat der Strompreis damit um 13 Prozent nachgegeben. Die sinkenden Börsenstrompreise haben auch Einfluss auf die Vergütungen von Photovoltaikanlagen, sofern diese einen Teil ihrer Vergütungen über das »Marktintegrationsmodell« realisieren müssen. Zuletzt war der Marktwert für Solarstrom (MWsolar) von 4,775 Cent pro Kilowattstunde im Januar auf 3,578 Cent im März gefallen. Die Werte für den Monat April werden erst in einigen Tagen veröffentlicht. Sie dürften aber ebenfalls weiter gefallen sein.

© PHOTON


29.04.2013 - Solar-Analyst Noble: friedliche Einigung im Anti-Dumping-Streit möglich

Die EU-Kommission und China könnten sich in den laufenden Anti-Dumping-Untersuchungen zu chinesischen Solarimporten friedlich einigen. Das sagte der Analyst Ray Noble von der britischen Solar Trade Association dem Wirtschaftsportal »Wallstreet online« zufolge auf der »Large Scale Solar Conference« im südenglischen Cornwall. Die jüngsten Gerüchte aus der EU deuteten darauf hin, so Noble, dass es im Zuge der Untersuchungen zu Preisdumping und illegalen Subventionen eine friedliche Einigung geben könnte. Das würde den chinesischen Unternehmen die möglicherweise rückwirkend fällig werdenden Zölle ersparen. Noble sagte, niemand wolle einen Handelskrieg zwischen China und der EU. Dazu seien die Solarimporte aus China im Gesamtkontext zu unbedeutend. Eine Sprecherin der Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE), einem Zusammenschluss von europäischen Unternehmen, die sich gegen Straf- und Ausgleichszölle auf chinesische Solarkomponenten aussprechen, sagte gegenüber PHOTON, die Kommission werde sich einen Schritt hin zu Strafzöllen gut überlegen: »Strafzölle hätten gravierende Konsequenzen für Arbeitsplätze und Industrie. Die Kommission muss prüfen, ob das im Gemeinschaftsinteresse liegt.« Der Widerstand aus der europäischen Industrie selbst sei überraschend stark. »Im Markt herrscht Panik«, so die Sprecherin weiter. Die Europäische Kommission muss bis zum 6. Juni über vorläufige Straf- und Ausgleichszölle entscheiden. Eventuell rückwirkende Zölle würden allerdings erst nach der abschließenden Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten im Dezember fällig.

Quelle: Wallstreet online


29.04.2013 - Bundestag verabschiedet Netzausbau-Plan

Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Donnerstag das sogenannte Bundesbedarfsplan-Gesetz für den Ausbau von Höchstspannungs-Stromleitungen in Deutschland verabschiedet. Das Gesetz stellt für insgesamt 36 Höchstspannungsleitungen den »vordringlichen Bedarf« fest. Zudem wird das Bundesverwaltungsgericht künftig als einzige Instanz für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Netzausbau zuständig sein. Einer Meldung des Pressedienstes des Bundestages zufolge lehnten die Abgeordneten einen Gesetzentwurf des Bundesrats ab, welcher der Erdverkabelung beim Ausbau des Stromnetzes Vorrang einräumen sollte. Insgesamt sieht der Netzentwicklungsplan nun bundesweit 2.800 Kilometer neuer Trassen vor. 2.900 Kilometer bereits existierender Leitungen sollen zudem verbessert oder verstärkt werden. Die Kosten werden in dem Gesetz im angesetzten Modernisierungszeitraum der nächsten zehn Jahre auf zehn Milliarden Euro veranschlagt. Während CDU, FDP und SPD für den Gesetzentwurf der Regierung stimmten, enthielten sich die Grünen. Die Linke lehnte das Gesetz ab. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hatte im Vorfeld der Entscheidung seine Kritik erneuert, dass die Einschränkung auf eine einzige Klageinstanz die Akzeptanz des Netzausbaus in der Bevölkerung gefährde. »Der Gesetzgeber darf zunächst nur für diejenigen Vorhaben den energiewirtschaftlichen Bedarf feststellen, die ohnehin für die Modernisierung der Stromnetze und zur Integration der erneuerbaren Energien in den kommenden zehn Jahren benötigt werden«, hatte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller gefordert. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch abschließend zustimmen. Wie die Nachrichtenagentur afp berichtet, scheiterte die SPD zudem mit einem Antrag, die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in einer Deutschland AG zusammenzufassen.

Quelle: Pressedienst Deutscher Bundestag, NABU, afp


26.04.2013 - Voraussichtlich rund 300 Megawatt Zubau im März

Die in der kommenden Woche erwartete Veröffentlichung der Statistik zur bundesweit neu installierten Solarstromleistung durch die Bundesnetzagentur wird für den Monat März voraussichtlich knapp 300 Megawatt ausweisen. Im ersten Quartal 2013 wären damit rund 780 bis 790 Megawatt Leistung neu hinzu gekommen. Im ersten Quartal der drei voran gegangen Jahre betrug der Zubau 717 Megawatt (2010), 513 Megawatt (2011) und 1.969 Megawatt (2012), wobei der letzte dieser drei Werte vor allem dadurch zustande kam, dass Anfang 2012 mit radikalen Eingriffen in das Erneuerbare-Energien-Gesetz gerechnet wurde. Der am Jahresende verbuchte Zubau lag 2010 bei 7,38 Gigawatt, 2011 bei 7,49 und 2012 bei 7,60 Gigawatt. In Fortschreibung dieser Tendenz wäre somit auch 2013 mit einem Ergebnis in ungefähr gleicher Höhe zu rechnen. Mit den Zahlen bleibt eine Diskrepanz zwischen verschiedenen Statistiken der Bundesnetzagentur bestehen: Das Anlagenregister der Behörde weist für Ende Februar eine insgesamt in Deutschland installierte Leistung von 32,88 Gigawatt aus. Gleichzeitig sind in der so genannten »Kraftwerksliste« der Agentur mit Stand vom 27. März 33,41 Gigawatt als bundesweit installierte Gesamtleistung angegeben. Demnach wären im März sogar mindestens 530 Megawatt neu hinzu gekommen. Auf Anfrage von PHOTON erklärte die Bundesnetzagentur, beide Statistiken hätten eine nicht deckungsgleiche Datenbasis: Das Anlagenregister (»PV-Melderegister«) entspricht den seit Anfang 2009, also seit Einführung der Registrierungspflicht für neue Photovoltaikanlagen, gemachten Meldungen sowie – für den Zeitraum vor 2009 – einer aus Angaben der Übertragungsnetzbetreiber gespeisten Statistik. Dieser »Sockel« von rund 6,12 Gigawatt gilt als nicht vollständig verifiziert. Die Daten in der »Kraftwerksliste« wiederum beruhen laut Bundesnetzagentur auf Daten von Betreibern großer Anlagen, den Veröffentlichungen der Übertragungsnetzbetreiber sowie dem PV-Melderegister von Januar 2011 bis Januar 2013

Quelle: PHOTON


26.04.2013 - Regulierungshürde für Bürgersolarparks verhindert

Der von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgelegte Gesetzesentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie über alternative Investmentfonds ist im Finanzausschuss des Bundestags entschärft worden. Die ursprünglich darin vorgesehenen Regelungen für »alternative« Investmentfonds hätten die Umsetzung von Beteiligungsprojekten wie Bürgersolarparks bedeutend erschwert. Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU sah für solche Projekte unter anderem einen Mindestanlagebetrag von 20.000 Euro vor. Nach Informationen des energiepolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, sollen Bürgergenossenschaften nun als risikoarme Projekte eingestuft werden, wenn ein Mindestertrag zum Beispiel über EEG, Selbstverbrauch oder Direktvermarktung gewährleistet wird. Damit stünde die Fondsregulierung der Finanzierung von Bürgerenergieprojekten nicht im Wege.

Quelle: Hans-Josef Fell


26.04.2013 - Rösler will Solarvergütung auf zehn Cent kürzen

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich im Rahmen eines Regionaldialogs zur Energiewende für einen Ersatz der Solarstrom-Einspeisevergütung durch einen Zuschuss in Höhe von zehn Cent je Kilowattstunde ausgesprochen. »Das steigert den Anreiz, nach der Marktsituation zu liefern und befördert auch Investitionen in Energiespeicher«, sagte der Minister einem Bericht der »Ostthüringer Zeitung« zufolge in Gera. In dem Bericht heißt es weiter, Rösler sehe die Ursache für das Schwächeln der Solarindustrie darin, dass nur das Aufstellen von Solaranlagen gefördert werde. Hiervon habe auch die chinesische Industrie profitiert. Deutschland investiere zu wenig in die Forschung.

Quelle: Ostthüringer Zeitung


26.04.2013 - Umfrage: Deutsche sehen Energiewende positiv

Die deutsche Bevölkerung ist gegenüber der Energiewende positiv eingestellt und bereit, dafür auch Geld zu investieren. Das ergibt eine vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) in Auftrag gegebene Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest/Dimap anlässlich des Auftakts der bundesweiten »Woche der Sonne.« Im Ergebnis halten 73 Prozent der Bevölkerung den Umweltschutz für das wichtigste oder zweitwichtigste Kriterium bei politischen Entscheidungen. Zudem wünscht sich jeder zweite Bürger einen schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energieträgern. Bei der bundesweiten »Woche der Sonne«, die vom 26. April bis zum 5. Mai stattfindet, werden bundesweit rund 3.800 Veranstaltungen rund um das Thema Solarstrom, Solarwärme und Holzpellets stattfinden.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)


26.04.2013 - Studie: Lastmanagement kann Versorgungssicherheit erhöhen

Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft können Industriebetriebe in Baden-Württemberg und Bayern mehr als ein Gigawatt ihrer Stromnachfrage kurzfristig zeitlich verschieben und somit die Versorgungssicherheit in Süddeutschland potenziell verbessern. Die von den Umweltministerien von Baden-Württemberg und Bayern und der Berliner Denkfabrik Agora Energiewende in Auftrag gegebene Studie beleuchtet die Steuerung des Stromverbrauchs als Instrument, um die Sicherheit bei der Stromversorgung zu gewährleisten. Demnach könnten 850 Megawatt an Stromverbrauch über einen Zeitraum von zwei Stunden abgeschaltet und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Bei einem kürzeren Bedarfsfall von nur 30 Minuten wären es sogar 1,2 Gigawatt. Die meisten Engpass-Situationen im Netz bestehen der Studie zufolge ebenfalls über solch kurze Zeiträume. Die beiden Ministerien und Agora Energiewende wollen nun in den kommenden Monaten untersuchen, wie die Regeln des Strommarkts verändert werden müssen, damit auch die Nachfrageseite aktiv am Marktgeschehen teilnehmen kann. Entsprechende Modelle sollen dann in die Diskussion eingebracht werden. »Der notwendige Kapazitätsmarkt muss die drei Kapazitäten Erzeugung, Speicher und eben auch einen zu flexibilisierenden Verbrauch im Sinne von steuerbaren Lasten umfassen«, erklärte Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller.

Quelle: Agora Energiewende


26.04.2013 - Sharp verkündet neuen Wirkungsgradweltrekord

Der japanische Elektronikkonzern Sharp Corp. hat einen neuen Weltrekord für seine Triple-Junction-Solarzellen vermeldet. Das japanische National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) hat nach Angaben von Sharp einen Wirkungsgrad von 37,9 Prozent für eine Solarzelle mit circa einem Quadratzentimeter Fläche bestätigt. Der bisherige Rekord wurde ebenfalls von Sharp mit 37,7 Prozent im Dezember vergangenen Jahres erreicht. Die Triple-Junction-Solarzellen von Sharp verfügen über drei übereinander liegende Absorberschichten, die jeweils verschiedene Wellenlängen des Sonnenlichts absorbieren und dadurch höhere Wirkungsgrade erzielen können. Die Materialien der drei Schichten bestehen aus Indium-Gallium-Phosphid, Gallium-Arsenid und Indium-Gallium-Arsenid. Sharp plant, seine Technologie zur weiteren Steigerung des Wirkungsgrads mit konzentrierter Photovoltaik zu koppeln. Die Technologie will das Unternehmen für Raumfahrtanwendungen und Fahrzeugtechnologie einsetzen.

Quelle: Sharp Corporation


25.04.2013 - Regierung will Netzausbau beschleunigen

Die Bundesregierung hat eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegte Verordnung verabschiedet, nach der die Bundesnetzagentur künftig allein über die Planfeststellungsverfahren für länder- und grenzüberschreitende Höchstspannungsleitungen entscheiden kann. Mit der sogenannten Planfeststellungszuweisungsverordnung werde »eine wichtige Grundlage für die weitere Beschleunigung des Stromnetzausbaus geschaffen«, so eine Mitteilung des Wirtschaftsministeriums. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sagte, durch die Bündelung der Planungs- und Genehmigungsverfahren bei der Bundesnetzagentur werde eine Entscheidung »aus einer Hand« gewährleistet und das Verfahren weiter vereinfacht. Die vom Kabinett verabschiedete Verordnung ergänzt einen Entwurf der Bundesregierung vom 19. Dezember 2012 für das sogenannte Bundesbedarfsplangesetz. Mit diesem soll die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf bestimmter Höchstspannungsleitungen gesetzlich festgeschrieben werden. Die Länder müssen dem Gesetz und der Verordnung noch im Bundesrat zustimmen, hatten aber im Rahmen des Energiegipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 21. März bereits ihr Einvernehmen signalisiert.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie


24.04.2013 - Nach Aus für Strompreisbremse: Regierung erwartet steigende EEG-Umlage

Nach dem Scheitern der Verhandlungen über die von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) vorgeschlagenen Maßnahmen der sogenannten »Strompreisbremse« rechnen Bundesregierung und Experten mit einem Anstieg der EEG-Umlage um bis zu 30 Prozent oder sogar darüber. Die Deutsche Energieagentur (DENA) erwartet einem Bericht der »Bild«-Zeitung zufolge für das nächste Jahr, dass die Umlage, mit der die staatliche Einspeisevergütung für Ökostrom finanziert wird, von derzeit 5,28 Cent auf 6 bis 6,3 Cent pro Kilowattstunde ansteigen wird. DENA-Geschäftsführer Stephan Kohler sagte dem Bericht zufolge, es sei fatal, dass die Verhandlungen zur Strompreisbremse gescheitert seien: »Es besteht dringender Handlungsbedarf.« Aus dem Bundesumweltministerium (BMU) hieß es gegenüber PHOTON, die Umlage werde sogar auf mindestens sieben Cent ansteigen. Diese Entwicklung sei der aktuellen Situation am Strommarkt geschuldet. Demnach würde vor allem die Entscheidung des EU-Parlaments, die Freigabe neuer Teilkontingente von Verschmutzungsrechten nicht zu verschieben, die Umlage in die Höhe steigen lassen. Die Preise für CO2-Zertifikate – die nun aufgrund des gescheiterten »Backloadings« aller Voraussicht nach auf niedrigem Niveau verharren werden - sieht auch Frank Peter vom Schweizer Forschungsinstitut Prognos AG als größten Unsicherheitsfaktor bei der Entwicklung der EEG-Umlage: »Eine heute absehbare realistische Erhöhung liegt im Bereich von 6 bis 6,5 Cent pro Kilowattstunde«, sagte Peter gegenüber PHOTON. Gehe die EU wirklich ernsthafte Maßnahmen an, würde der Strompreis zwar steigen, die Umlage selbst aber sinken. Bleibe der Zertifikatspreis jedoch weiterhin so niedrig oder verfalle gar, könne die Umlage sogar noch weiter steigen, so Peter. Berechnet man die wahrscheinliche Höhe der EEG-Umlage für das nächste Jahr mit dem von dem Freiburger Öko-Institut e.V. für »Agora Energiewende« entwickelten EEG-Rechner, so ergibt sich für 2014 eine in geringerem Umfang steigende Umlage in Höhe von 5,8 Cent. In der PHOTON vorab vorliegenden aktualisierten Version des Programms sind der EEG-Kontostand von Ende März und aktuelle Rahmendaten bereits berücksichtigt.

Quelle: PHOTON, Bild, Agora Energiewende


24.04.2013 - Bloomberg: Investitionen in Erneuerbare steigen bis 2030 auf 630 Milliarden Dollar

Die jährlichen Investitionen in erneuerbare Energien werden den Analysten des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Bloomberg New Energy Finance (BNEF) zufolge bis 2030 weltweit auf das Zweieinhalb- bis Viereinhalbfache des heutigen Niveaus anwachsen. Das von den Forschern als das wahrscheinlichste betrachtete Szenario sieht für diesen Zeitraum einen Anstieg des Investitionsvolumens um 230 Prozent auf jährlich 630 Milliarden Dollar (483 Milliarden Euro) voraus. Ursächlich für das Wachstum sei die steigende Wettbewerbsfähigkeit von Solar- und Windkraftanlagen gegenüber den fossilen Energieträgern sowie die weitere Verbreitung kontinuierlicher Ökostromquellen wie Wasser, Erdwärme und Biomasse. 70 Prozent der zwischen 2012 und 2030 neu installierter Stromerzeugungskapazitäten werden Ökostrom-Kraftwerke sein, so Bloomberg.

Quelle: Bloomberg New Energy Finance (BNEF)


24.04.2013 - Fraunhofer IWES erforscht Verfahren zur Bestimmung des täglichen Regelleistungsbedarfs

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aus Kassel will zusammen mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH ein neues Verfahren zur täglichen Berechnung des Regelleistungsbedarfs im Stromnetz entwickeln. Der Vorteil soll einer Meldung des Instituts zufolge sein, dass bei einer täglichen Berechnung und entsprechenden Dimensionierung auch Prognosen über die Einspeisung von Windenergie und Solarstrom mit einbezogen werden können. Dadurch werde die Dimensionierung sicherer und wirtschaftlicher, insbesondere bei einem hohen Anteil erneuerbarer Energien, so das IWES. Die Kosten für die Sekundärregelleistung und Minutenreserve lagen dem IWES zufolge im Jahr 2011 deutschlandweit bei 476 Millionen Euro. »Wir rechnen mit einem großen Einsparpotenzial«, so IWES-Projektleiter Markus Speckmann. Das Forschungsprojekt läuft von März 2013 bis Februar 2015 und wird vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert.

Quelle: Fraunhofer IWES


23.04.2013 - Strompreisbremse endgültig gescheitert

Nur knapp einen Monat nach dem ergebnislos verlaufenen Energiegipfel von Bund und Ländern zur Begrenzung des weiteren Anstiegs der Strompreise ist die von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geforderte »Strompreisbremse« endgültig vom Tisch. Das nach dem Spitzentreffen mit den weiteren Verhandlungen betraute Bundeskanzleramt erklärte am Samstag das Aus der Gespräche. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte gegenüber PHOTON, die geplanten weiteren Verhandlungen seien zugunsten einer grundlegenden Reform des EEG nach der Bundestagswahl abgesagt worden. Umweltminister Altmaier hatte ursprünglich ein ganzes Maßnahmenpaket vorgeschlagen, mit dem er die EEG-Umlage auf dem jetzigen Niveau von rund 5,3 Cent einfrieren wollte. Auf Druck der von SPD und Grünen geführten Länder hatte Altmaier während der Verhandlungen unter anderem die geplanten rückwirkenden Förderkürzungen für Ökostrom aus seinem Maßnahmenkatalog streichen müssen. Zum endgültigen Abbruch der Gespräche führten nun unter anderem die unterschiedlichen Auffassungen zwischen Bund und Ländern über eine mögliche Senkung der Stromsteuer sowie über Pläne, die teilweise von der EEG-Umlage befreite stromintensive Industrie stärker bei der Finanzierung der Ökostrom-Förderung in die Pflicht zu nehmen.

Quelle: PHOTON


23.04.2013 - Bayrischer Wirtschaftsverband fordert mehr Tempo bei der Energiewende

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) dringt auf eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte Strategie für die Energiewende. Es fehle noch jede konkrete Planung, wie der Umbau des Energiesystems in Deutschland erfolgen soll, sagte VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der Vorstellung einer aktualisierten Version des »Energiewirtschaftlichen Gesamtkonzepts«, einer Studie, die 2010 im Auftrag des Verbands von dem Schweizer Forschungsinstitut Prognos AG erstellt worden war. Der nun überarbeiteten Studie zufolge wäre es bei einem entsprechenden Masterplan möglich, den Anstieg der Energiekosten zu dämpfen. Zwar stiegen auch im günstigsten Szenario die Kosten für Energie in den nächsten Jahrzehnten um bis zu 16 Prozent. Würde der Masterplan jedoch umgesetzt, lägen sie 2050 wieder auf dem Niveau von 2010. Es sei »höchste Zeit, dass ein Masterplan entwickelt, beschlossen und umgesetzt wird«, sagte Brossardt: »Auch nach zwei Jahren kennen wir nur die Termine für die Abschaltung der Kernkraftwerke.« Die Energiewende könnte in Deutschland 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Für den Umbau des Energiesystems sei es notwendig, das Strommarkt-Design umzugestalten, da sonst Investitionen ausbleiben würden. Auch die Netze müssten zügig ausgebaut werden, da andernfalls in Süddeutschland Engpässe drohten. Das EEG müsse überarbeitet werden, um eine Überförderung zu vermeiden. Darüber hinaus seien bei der Elektromobilität rasche Fortschritte vonnöten, um den gewünschten Beitrag zur Verminderung von Treibhausgasemissionen zu erreichen: »Diese Handlungsfelder«, so Brossardt, »müssen wir gemeinsam angehen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es eilt.«

Quelle: Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft


23.04.2013 - Die Welt«: Deutsche Zell- und Modulindustrie um die Hälfte geschrumpft

Einem Bericht der »Welt am Sonntag« zufolge ist die deutsche Photovoltaikindustrie seit Beginn des vergangenen Jahres dramatisch geschrumpft. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts, die sich allerdings nur auf die Produktion von Solarzellen und -modulen beziehen. Wechselrichter und andere Komponenten wie etwa Montagesysteme werden ebenso wenig berücksichtigt wie Photovoltaik-Produktionsequipment. Dem Bericht zufolge gab es im Februar dieses Jahres in Deutschland nur noch 21 Hersteller von Solarzellen und Solarmodulen. Im Januar 2012 waren noch 33 Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern gezählt worden - ein Rückgang von mehr als 35 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten habe sich gleichzeitig nahezu halbiert.

Quelle: Welt am Sonntag


23.04.2013 - AFASE: Installateurs-Umfrage zu Schutzzöllen nicht repräsentativ

Die Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE), ein Zusammenschluss von europäischen Unternehmen, die sich gegen Straf- und Ausgleichszölle auf chinesische Solarkomponenten aussprechen, hat die Ende März vorgestellten Ergebnisse einer Europressedienst-Umfrage zur Meinung von EU-Installateuren über Strafzölle als nicht repräsentativ kritisiert. Der Europressedienst-Erhebung zufolge unterstützt die Mehrheit der europäischen Installateure die Forderung nach Straf- und Anti-Dumping-Zöllen. 66 Prozent der Befragten hielten die Anti-Dumping-Untersuchungen der Europäischen Kommission für gerechtfertigt. 65 Prozent sprachen sich offen für Schutzzölle aus. AFASE zufolge spiegelt die Umfrage jedoch nicht die tatsächliche Situation auf dem europäischen Solarmarkt wider. Nur 532 der 2.303 kontaktierten Installateuren hätten auf die Fragen geantwortet. Da somit 77 Prozent der kontaktierten Installateure sich nicht äußerten, seien die Ergebnisse nicht repräsentativ. Zudem seien Installateure größerer PV-Anlagen, die ihre Module hauptsächlich von asiatischen Herstellern beziehen, in der Studie nicht angemessen vertreten gewesen. Studien zur Meinung von Installateuren hinsichtlich der Einführung von Schutzzöllen waren erst kürzlich in die Kritik geraten. So war Anfang April eine von EuPD Research veröffentlichte Studie zu einem genau entgegengesetzten Ergebnis wie die Studie des Europressedienstes gelangt.

Quelle: AFASE


22.04.2013 - Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen erreicht neuen Spitzenwert

Die Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen in Deutschland hat am 18. April mit einer Leistung von rund 36.000 Megawatt einen neuen Tagesspitzenwert erreicht. Nach Daten der Europäischen Strombörse EEX stammte an diesem Tag zeitweise mehr Leistung im deutschen Stromnetz aus Sonne und Wind als aus konventionellen Quellen. Der Gesamtbedarf entsprach dabei mit Spitzenwerten von knapp 70.000 Megawatt einem normalen Werktag. Um die Mittagszeit waren jeweils knapp 18.000 Megawatt Windkraft- und Solarstromanlagen am Netz.

Quelle: EEX, IWR, Agora Energiewende


22.04.2013 - TÜV Rheinland erhält Anerkennung zur Zertifizerung von Wechselrichtern

Das Kölner Prüfzentrum des TÜV Rheinland hat von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Anerkennung zur Zertifizierung von Solarwechselrichtern erhalten. Nach Angaben des TÜV bietet das Prüfzentrum technische Prüfungen für Wechselrichterhersteller bezüglich Sicherheit, Wirkungsgradbestimmung und Netzanschlussbedingungen. Die Akkreditierung durch die DAkkS umfasst demnach alle gängigen internationalen und nationalen Standards. Zudem bietet die Prüfungsstelle auch Tests für mit Wechselrichtern verbundene Batteriespeicher an.

Quelle: TÜV Rheinland


22.04.2013 - Studie: Wind- und Solarenergie gut kombinierbar

Einer Studie des Reiner Lemoine Instituts und der Solarpraxis AG zufolge ergänzen sich Solar- und Windkraftanlagen besser als bisher angenommen. Mit kombinierten Windenergie- und Photovoltaikanlagen lässt sich demnach auf derselben Fläche bis zu doppelt so viel Strom erzeugen. Die Verschattungsverluste durch die Windtürme liegen der Studie nach bei nur ein bis zwei Prozent. Zudem müsse das Stromnetz für ein Kombikraftwerk nicht ausgebaut werden, da Wind- und Solaranlagen zu unterschiedlichen Zeiten Strom produzieren und gemeinsam stetiger Energie ins Netz einspeisen würden als ein reines Wind- oder Solarkraftwerk.

Quelle: Solarpraxis AG


22.04.2013 - Film »Die 4. Revolution« frei im Internet

Die Filmproduktionsgesellschaft Fechner Media GmbH stellt die deutsche Fassung ihrer Dokumentation »Die 4. Revolution« ab dem 22. April kostenlos ins Internet. Der Film beleuchtet die Vision einer Weltgemeinschaft, die sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt. Vorgestellt werden Energieversorgungsprojekte in zehn Ländern. Der Film kann online über den Link http://www.energyautonomy.org/index.php?article_id=492&clang=0 angesehen werden.

Quelle: fechnerMEDIA GmbH


19.04.2013 - Internationale Energieagentur: Strom heute so schmutzig wie vor 20 Jahren

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem Jahresbericht an das globale Politik-Forum Clean Energy Ministerial (CEM) den trotz anders lautender Ankündigungen der Gesetzgeber stockenden Ausbau von erneuerbaren Energien moniert. Der Bericht stellt fest, dass trotz der Fortschritte im erneuerbaren Energiensektor die durchschnittlich weltweit produzierte Einheit Strom heute immer noch genauso schmutzig ist wie vor 20 Jahren. »Die Temperaturen steigen aufgrund von Treibhausgasen wie Kohlendioxid weltweit an, zwei Drittel hiervon kommen aus dem Energiesektor. Dieser fehlende Fortschritt sollte eigentlich ein Weckruf sein«, sagte die geschäftsführende Direktorin der IEA, Maria van der Hoeven. Trotz des negativen Ergebnisses sieht der Bericht auch eine positive Entwicklung: Photovoltaik und Windenergie haben seit 2011 erhebliche Zuwächse verzeichnen können, um 42 beziehungsweise 19 Prozent.

Quelle: International Energy Agency


18.04.2013 - Speicherförderung startet doch im Mai

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat grünes Licht für die Förderung von Solarstromspeichern gegeben. Wie ein Sprecher des Ministeriums gegenüber PHOTON bestätigte, kann das gemeinsam mit der KfW-Bankengruppe entwickelte Förderprogramm wie geplant zum 1. Mai umgesetzt werden. Für die Kosten eines stationären Batteriespeichersystems kann ab diesem Datum in Verbindung mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage ein zinsgünstiges Darlehen der KfW beantragt werden. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten des Speichersystems. Das Förderprogramm war zwischenzeitlich auf Eis gelegt worden, da die Finanzierung nicht gesichert war. Die Mittel für das Programm hätten unter anderem aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) fließen sollen. Da die Erlöse aus dem Emissionshandel, aus denen sich der Fonds speist, durch den massiven Preisverfall von Kohlendioxid-Zertifikaten geringer ausfielen als erwartet, hatte das Bundesfinanzministerium einen Finanzierungsstopp für zahlreiche Energiewende-Projekte verhängt – darunter auch das Speicherprogramm. Dieses sowie weitere Projekte sollen nun über einen 311-Millionen-Euro-Topf finanziert werden, den die KfW-Bank der Bundesregierung aus ihren Überschüssen des vergangenen Jahres zur Verfügung stellt. Für das Speicherprogramm sind dem BMU zufolge im laufenden Jahr 25 Millionen Euro eingeplant. »Im nächsten Jahr werden wir sehen müssen«, hieß es. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßte die Entscheidung, das Programm aus alternativen Quellen zu finanzieren. BSW-Präsident Günther Häckl sagte, die neuen Förderzuschüsse würden den Speichereinsatz nun beflügeln. »Wenn der Speichermarkt in Schwung kommt, sind angesichts der großen Nachfrage sinkende Kosten aufgrund von Skaleneffekten und technologischen Fortschritten zu erwarten«, so Häckl.

Quelle: PHOTON, Bundesverband Solarwirtschaft


17.04.2013 - Reform des Emissionshandels gescheitert, CO2-Preis stürzt ab

Nachdem das Europäische Parlament gestern einen ersten Reformschritt des Emissionshandels abgelehnt hat, sind die Preise für Verschmutzungsrechte an der Börse eingebrochen. Der Preis für CO2-Emissionsrechte fiel von 4,73 Euro pro Tonne (Fixing am 15.04.2013) um mehr als 30 Prozent auf 3,19 Euro. Noch im Februar hatte der Umweltausschuss des Parlaments mit knapper Mehrheit für das sogenannte Backloading – die Verschiebung der Freigabe neuer Teilkontingente von Verschmutzungsrechten - votiert. Diese Maßnahme hätte die Menge an Zertifikaten im Markt reduziert und damit deren Preis erhöht. Nach Ansicht von Fachleuten gehen vom Emissionshandel auf dem aktuell niedrigen Preisnivau keine relevanten Impulse für Investitionen in sauberere Kraftwerke aus. Der niedrige CO2-Preis hatte in Deutschland im letzten Jahr bereits zu einer Renaissance der Braunkohleverstromung geführt und die CO2-Emissionen ansteigen lassen. Der Generalsekretär des European Renewable Energy Council (EREC), Josche Muth, erklärte, in manchen EU-Staaten habe die Kohleverstromung aufgrund der niedrigen Preise sogar um bis zu 50 Prozent zugenommen. Die EU unterlaufe mit der Entscheidung ihr eigenes Ziel, bis 2020 mehr saubere Energie zu produzieren. Hans-Josef Fell, Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen sprach von einem »Versagen des politisch organisierten Klimaschutzes.« Die Interessen der Industrie würden beschützt. Die liberale und konservative Fraktionen im EU-Parlament hatten ihre Ablehnung der Reform gestern damit begründet, dass die europäische Industrie nicht weiter belastet werden sollte. Der ungestoppte Preisverfall der Emissionsrechte geht nun zu Lasten vieler Programme für die Energiewende, die ihre Finanzierungsgrundlage verlieren. So wird beispielsweise der deutsche Energie- und Klimafonds mit den Einnahmen aus dem Emissionshandel finanziert. Unter anderem liegt hierdurch das Förderprogramm der Bundesregierung für Solarspeicher, das eigentlich am 1. Mai beginnen sollte, auf Eis.

Quelle: PHOTON, EREC, Hans-Josef Fell


17.04.2013 - Solarauto »SolarWorld GT« feiert Weltumrundung

Das »SolarWorld GT«, ein von Studierenden der Hochschule Bochum gebautes und autark betriebenes Solarauto, ist von seiner Weltreise zurückgekehrt. Das Solarauto legte nach Angaben der Hochschule in 414 Tagen insgesamt 29.710 Kilometer zurück und befuhr dabei vier Kontinente. Am 19. April soll die Weltumrundung bei einem Festakt mit der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und dem Weltumrundungsteam in Bochum gefeiert werden.

Quelle: Hochschule Bochum


16.04.2013 - Baden-Württemberg: Solarstromanteil stieg 2012 um 30 Prozent

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) gehen in einer »ersten Abschätzung« davon aus, dass in Baden-Württemberg der Anteil von Solarstrom innerhalb der erneuerbaren Energien im Jahr 2012 mit rund 30 Prozent am stärksten unter allen Ökostrom-Quellen gestiegen ist. Der Solarstromanteil am gesamten Bruttostromverbrauch lag dem Bericht zufolge 2012 bei 5,4 Prozent und bei der Bruttostromerzeugung bei 7,3 Prozent. Insgesamt erreichte Ökostrom im vergangenen Jahr in dem Bundesland einen Anteil von 23 Prozent an der Bruttostromerzeugung.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


16.04.2013 - SPD-Programm für Energieministerium

Die SPD hat auf einem außerordentlichen Bundesparteitag am Sonntag in Augsburg einstimmig das Regierungsprogramm der Partei für die Bundestagswahl am 22. September verabschiedet. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sagte in seiner Rede, die SPD wolle für einen Neustart in der Energiewende sorgen. Im Gegensatz zum Wahlkampf 2009 widmet sich erstmals ein eigenes Programmkapitel der Energiewende. Das Kompetenzgerangel in der Politik will die Partei demnach durch die Einrichtung eines Energieministeriums beenden. Zuständigkeiten für erneuerbare Energien, Netzausbau und Speicher sollen hier gebündelt werden. Zudem will die SPD einen »Deutschen Energie-Rat« schaffen. Dieser soll Vorschläge politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure sowie von Seiten der Wissenschaft koordinieren. Im Bundestag will die SPD einen Energie-Ausschuss einrichten. Im Falle der Regierungsverantwortung soll zudem ein »Masterplan« für die Energiewende ausgearbeitet werden. Das EEG müsse grundlegend reformiert werden, heißt es in dem Papier weiter. An Einspeisevorrang und fixen, aber stetig abzusenkenden Tarifen wollen die Genossen indes festhalten. Zudem müssten Speichertechnologien gefördert werden. Den Netzausbau auf überregionaler Ebene will die SPD wieder mehr unter Regierungskontrolle bringen: Die bislang in der Hand von vier Betreibern befindlichen Übertragungsnetze sollen unter Beteiligung der öffentlichen Hand in einer »Deutschen-Netz-AG« zusammengelegt werden. Im Rahmen der aktuellen Kostendebatte um die Energiewende schlägt die SPD vor, die Grundversorgung mit Strom »weitestgehend« von der Stromsteuer zu befreien. Finanziert werden soll dies durch erhöhte Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage.

Quelle: SPD Bundesvorstand


12.04.2013 - Solar-Log-App für Android-Betriebssystem

Die Solare Datensysteme GmbH ergänzt mit der neuen Solar-Log- App für Android-Smartphones ihre Produktpalette in der mobilen Anlagenüberwachung. Laut Hersteller visualisiert das neue Tool die Ertragsdaten von Solar-Log-Monitoring-Systmen und stellt diese graphisch dar. Die App bietet auch die Möglichkeit, mehrere Anlagen gleichzeitig im Auge zu behalten. Nach Angaben des Herstellers speichert das Tool die Daten in einem internen Cache, so dass bereits geladene Daten sich auch ohne Internetanschluss bewerten lassen. Unterstützt werden Anlagen, die über die »Commercial Edition« sowie die »Classic 2nd Edition« der Solar-Log WEB«-Homepage erreichbar sind. Die APP ist in den Sprachen Englisch und Deutsch verfügbar (http://play.google.com/store/apps/details?id=com.solarlog.app)

Quelle: Solare Datensysteme GmbH


12.04.2013 - Söder fordert Nutzung staatlicher Immobilien für Photovoltaik

Der bayerische Finanzminister Markus Söder fordert, staatliche Dachflächen verstärkt für Photovoltaik zu nutzen. Laut einer Pressemitteilung des Finanzministeriums hat die landeseigene Gesellschaft Immobilien Freistaat Bayern eine Ausschreibung für Photovoltaikprojekte mit insgesamt 14 Gebäuden und einer Gesamtfläche von rund 13.000 Quadratmetern gestartet. Weitere Ausschreibungspakete sollen »zeitnah« folgen. Die Mitteilung verweist auf das bayerische Energiekonzept, dem zufolge die vom Freistaat Bayern verwalteten Flächen vermehrt zur Errichtung von Photovoltaikanlagen genutzt werden sollen. Photovoltaik, so Söder, sei ein wichtiger Energielieferant, ihr Anteil an der Stromerzeugung in Bayern solle bis 2021 auf 16 Prozent ausgebaut werden. Derzeit liegt er nach Angaben des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. bei rund zehn Prozent.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen


12.04.2013 - I-Supply sieht Yingli als größten Modullieferanten 2012

Nach einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens IHS I-Supply ist der chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. mit einem Liefervolumen von 2,3 Gigawatt im Jahr 2012 derzeit der weltgrößte Anbieter von Solarmodulen. Der bisherige Marktführer Suntech Power Holdings Co. Ltd. fiel demnach mit rund 1,5 Gigawatt auf den fünften Platz zurück. Laut I-Supply hat Yingli sein Liefervolumen gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent steigern können und liegt hierdurch mit weitem Abstand vor dem US-amerikanischen Dünnschichthersteller First Solar Inc., der sich mit 1,8 Gigawatt den zweiten Platz sicherte. Der chinesische Hersteller Trina Solar belegte mit insgesamt 1,6 Gigawatt den dritten Platz, dicht gefolgt von der chinesisch-kanadischen Canadian Solar mit 1,55 Gigawatt. Sharp (1,05 Gigawatt), Jinko Solar (0,9 Gigawatt), Sunpower (0,85 Gigawatt), REC (0,75 Gigawatt) und Hanwha Solar One (0,75 Gigawatt ) schließen die Liste der Top-10-Modullieferanten 2012 ab.

Quelle: IHS iSuppli


12.04.2013 - 500 Megawatt Zubau im März, ein Gigawatt im ersten Quartal

Der Zubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland hielt im ersten Quartal des Jahres ein hohes Niveau. Insgesamt kam rund ein Gigawatt neue Solarstromleistung hinzu, die Hälfte davon im Monat März. Im ersten Quartal 2012 war der Zubau mit rund 1,97 Gigawatt zwar beinahe doppelt so hoch, doch die damalige Entwicklung war (insbesondere im März, als allein 1,2 Gigawatt installiert wurden) getrieben von der Furcht vor unmittelbar bevor stehenden, radikalen Eingriffen in das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der aktuell zu verzeichnende Zubau liegt, gemessen an den Planvorstellungen der Bundesregierung von 2,5 bis 3,5 Gigawatt für das Gesamtjahr, deutlich über den Erwartungen und ist durchweg höher als in den ersten drei Monaten der Jahre 2010 und 2011, an deren Ende (wie auch 2012) jeweils Gesamtsummen von weit über sieben Gigawatt standen. Offizielle Zahlen der Bundesnetzagentur für das laufende Jahr liegen bislang nur für Januar (274,7 Megawatt) und Februar (211,2 Megawatt) vor. Insgesamt lag die in Deutschland installierte Solarstromleistung damit Ende Februar bei 32,88 Gigawatt. Nach von der Bundesnetzagentur offiziell noch nicht veröffentlichten Angaben, die aber zum Beispiel vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer Anfang April veröffentlichten Studie publiziert wurden, betrug die installierte Gesamtleistung Ende März 33,41 Gigawatt. Hieraus errechnet sich ein Zubau von 530 Megawatt im März und rund 1,02 Gigawatt im ersten Quartal 2013.

Quelle: PHOTON


10.04.2013 - EU ProSun spricht sich für Anti-Dumping Zölle aus

Der von rund 1.000 europäischen Solarunternehmen unterzeichnete offene Brief der »Allianz für Bezahlbare Solarenergie« (AFASE) an EU-Handelskommissar Karel De Gucht stößt erwartungsgemäß auf deutliche Kritik der Herstellerinitiative »EU ProSun«, die sich - im Gegensatz zu AFASE - für die Einführung von Strafzöllen gegen chinesische Solarprodukte einsetzt. Milan Nitzschke, Marketingleiter der Bonner Solarworld AG und Sprecher von EU Pro Sun, erklärte gegenüber PHOTON: »Hier werden Installateure auf den Leim geführt.« Der Brief enthalte »so viele falsche Annahmen und Behauptungen, dass er inhaltlich leider nicht viel Wert ist«. Den Installateuren werde »suggeriert, dass nur mit Dumping Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten«. Nitschke spricht sich weiter für Anti-Dumping und Strafzölle aus. Seit Inkrafttreten ähnlicher Maßnahmen in den USA seien »die Dumpingimporte aus China zurückgegangen«, gleichzeitig aber die Installation neuer Anlagen »auf ein Rekordniveau gestiegen«. Heute gebe es »mehr Solarjobs in den USA als vor den Zöllen«. Die Europäische Kommission muss bis zum 6. Juni über vorläufige Straf- und Ausgleichszölle entscheiden. Endgültig fällig würden diese jedoch erst nach er abschließenden Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten im Dezember.

Quelle: PHOTON


09.04.2013 - EEG-Umlagenkonto mit Rekordüberschuss im März

Das EEG-Umlagekonto weist für den Monat März einen Rekordüberschuss von rund 974,7 Millionen Euro aus. Das ist der höchste positive Monatssaldo, der seit Beginn der Veröffentlichung der Zahlen Anfang 2010 durch die Übertragungsnetzbetreiber gemeldet wurde. Die Einnahmen aus der EEG-Umlage und den Vermarktungserlösen für EEG-Strom an der Börse sind damit höher als je zuvor und übersteigen bei weitem die Ausgaben für die gesetzlichen Vergütungs- und Prämienzahlungen. Unter dem Strich befand sich das Konto Ende März jedoch durch die in den vorhergehenden Monaten angehäuften Fehlbeträge noch mit knapp 452 Millionen Euro im Minus. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte das Konto ein Plus von knapp 1,07 Milliarden Euro aufgewiesen. Seinen bisherigen Monatstiefstand hatte es mit minus drei Milliarden Euro Ende Oktober vergangenen Jahres erreicht.

Quelle: Übertragungsnetzbetreiber


09.04.2013 - Fraunhofer ISE: Kohlestrom im ersten Quartal nur für den Export

Nachdem in der vergangenen Woche das Statistische Bundesamt (DESTATIS) für 2012 einen Rekord-Überschuss im Stromaußenhandel vermeldete, hat nun das Freiburger Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auch für das erste Quartal 2013 einen weiter steigenden Stromexport festgestellt. Wie eine Auswertung der Zahlen der europäischen Übertragungsnetzbetreiber durch das ISE ergab, exportierten die deutschen Stromerzeuger im ersten Quartal dieses Jahres 16 Terawattstunden (TWh) mehr Strom, als im selben Zeitraum aus dem Ausland in das deutsche Netz gespeist wurde. Der Quartalsüberschuss liegt damit in einer ähnlichen Größenordnung wie der gesamte Exportüberschuss des Vorjahres. Dieser betrug laut DESTATIS 22,8 TWh. Eine Ursache ist, dass im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Produktion von Kohlestrom bedeutend angestiegen ist. Braunkohle lieferte 3,1 TWh mehr Strom, Steinkohle gar 6,7 TWh. Die zusätzlichen Mengen aus der Kohleverstromung wurden der Auswertung des ISE zufolge fast vollständig exportiert.

Quelle: Fraunhofer ISE


09.04.2013 - Hanwha Solar One erneuert HSL-Modulserie

Der zur koreanischen Hanwha Group gehörende chinesische Solarkonzern Hanwha Solar One Co. Ltd. hat eine neue Generation seiner »HSL«-Modulserie eingeführt. Die polykristallinen Module mit Leistungen von 235 bis 255 Watt (60 Zellen) beziehungsweise 285 bis 305 Watt (72 Zellen) sind auf potenzialiinduzierte Degradation (PID) untersucht und sollen im Vergleich zu den Vorgänger-Modulen trotz eines um etwa 1,5 Kilogramm geringeren Gewichts höheren Wind- und Schneelasten standhalten.

Quelle: Hanwha SolarOne


08.04.2013 - Offener Brief gegen Strafzölle

Vertreter der Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE), einem Zusammenschluss von europäischen Unternehmen, die sich gegen Straf- und Ausgleichszölle auf chinesische Solarkomponenten aussprechen, haben sich am Freitag im Rahmen einer Anhörung vor der Europäischen Kommission über die Registrierung von aus China importierten Solarprodukten beschwert. Nach einer Verordnung der EU-Kommission müssen die Zollbehörden der EU-Mitgliedsstaaten seit dem 5. März aus China importierte kristalline Module, Zellen und Wafer registrieren, damit bei einer entsprechenden Entscheidung auch rückwirkende Zölle verhängt werden können. Obwohl die Maßnahme einen rein administrativen Vorgang darstellt, habe die Registrierung die ohnehin schon hohe Marktunsicherheit weiter verschärft, so AFASE. »Wir wollen darauf hinwirken, dass keine rückwirkenden Zölle eingeführt werden«, sagte eine Sprecherin der Vereinigung gegenüber PHOTON. Diese würden sich »katastrophal« auf die europäische Solarindustrie auswirken. Teilweise würden schon jetzt bei der Zollabfertigung Bürgschaften verlangt. In Folge dessen seien die Preise gestiegen, der Zubau habe sich verlangsamt. Zudem argumentiert das Bündnis, dass rückwirkende Maßnahmen gegen EU-Recht verstoßen. So dürften rückwirkende Zölle nur erhoben werden, wenn die Importe aus dem betroffenen Land stark angestiegen seien. Die EU-Kommission habe aber bereits in der Verordnung, mit der die Registrierung angeordnet worden war, festgestellt, dass die chinesischen Solarimporte 2012 gesunken seien. In einem offenen Brief an den zuständigen EU-Handelskommissar Karel De Gucht, der von 1.024 europäischen Solarunternehmen unterzeichnet wurde, fordert AFASE die Europäische Kommission dazu auf, von Anti-Dumping- und Ausgleichszöllen abzusehen. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören kleinere und mittlere europäische Solarunternehmen, aber auch große deutsche Systemhäuser und Projektierer wie IBC Solar und Juwi. Sollten Strafzölle eingeführt werden, so AFASE in dem Schreiben, könnten chinesische Module durch Produkte aus Korea, Taiwan, Japan oder den USA ersetzt werden. Dies würde europäischen Herstellern nicht helfen. Auch sei denkbar, dass durch das dann eventuell steigende Preisniveau die gesamte Wertschöpfungskette der weltweiten Solarindustrie geschwächt werde. Die Europäische Kommission muss bis zum 6. Juni über vorläufige Straf- und Ausgleichszölle entscheiden. Endgültig fällig würden diese jedoch erst nach der abschließenden Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten im Dezember dieses Jahres.

Quelle: PHOTON


08.04.2013 - BDEW sieht Eiszeit beim Kraftwerksausbau

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht den Bau neuer Kraftwerke gefährdet. Hildegard Müller, Geschäftsführerin des Interessensverbandes, sagte, inzwischen sei bei fast einem Drittel aller Projekte der Zeitpunkt der Inbetriebnahme unklar. Das ergebe die sogenannte Kraftwerksliste des Verbands, die Anlagen von mindestens 20 Megawatt Leistung umfasst. »Beim Kraftwerksbau droht eine neue Eiszeit«, so Müller. Insbesondere Planungen für Anlagen, die nach 2015 umgesetzt werden sollen, seien auf Eis gelegt worden - auch wenn teilweise bereits notwendige Genehmigungen vorlägen. »Die Investitionsbedingungen sind zurzeit schlichtweg zu unsicher«, sagte Müller. Die Unsicherheit bei Investoren sei im Wesentlichen auf drei Gründe zurückzuführen: unklare politische Rahmenbedingungen für ein zukunftsfähiges Marktdesign, die fehlende Wirtschaftlichkeit für Gas- und teilweise auch Steinkohlekraftwerke sowie Akzeptanzprobleme beim Bau. Der BDEW-Kraftwerksliste zufolge befinden sich insgesamt 76 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 38.000 Megawatt in Planung, im Genehmigungsverfahren, sind bereits genehmigt, im Bau oder im Probebetrieb. Darunter sind allein 50 Erdgaskraftwerke oder Offshore-Windanlagen, aber auch zahlreiche große Steinkohlekraftwerke und zwei Anlagen zur Braunkohleverstromung mit Leistungen im Gigawatt-Bereich. Einige sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Insgesamt würden derzeit jedoch nur 24 der insgesamt 76 geplanten Kraftwerke umgesetzt. Häufig stünde die abschließende Investitionsentscheidung noch aus, so Müller. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für den Bau neuer Erzeugungskapazitäten dringend klären.

Quelle: BdEW


04.04.2013 - Stanford-Forscher: Solarindustrie wird zum Nettoenergieerzeuger

Das rasante Wachstum der Solarindustrie hat in den vergangenen zehn Jahren vermutlich zur globalen Erwärmung beigetragen, da die zur Herstellung von Solarmodulen benötigte Energie größtenteils durch fossile Brennstoffe erzeugt werden musste. Diese These vertreten Forscher der US-amerikanischen Universität Stanford, erklären aber gleichzeitig, die Negativbilanz habe nun ihr Ende gefunden: »Zum ersten Mal, seit der Boom begann, übersteigt die von den weltweit installierten Solarmodulen im vergangenen Jahr produzierte Energie den Bedarf für die Produktion neuer Module«, so Michael Dale, Wissenschaftler des Stanford Global Climate & Energy Projects (GCEP). Den Forschern zufolge hat die Solarindustrie seit dem Jahr 2000 bis heute ein Energiedefizit angehäuft. Bis vor fünf Jahren habe die Herstellung ständig zunehmender Modulmengen noch etwa 75 Prozent mehr Energie verbraucht als die bis dahin fertiggestellten Module erzeugten. Die Solarindustrie könne bei anhaltendem technologischem Fortschritt nun jedoch, so die Forscher, dank eines gesunkenen Energiebedarfs in der Produktion, einer längeren Lebensdauer der Module und gesteigerten Wirkungsgraden ihre negative Energiebilanz bis 2015 - allerspätestens jedoch bis 2020 - ausgleichen. In Fachkreisen wird die sogenannte Energierücklaufzeit eines Solarmoduls jedoch durchaus auch weitaus niedriger angesetzt als es die Forscher der Universität Stanford taten. Eine ausgeglichene Energiebilanz wäre in diesem Fall schon vor Jahren erreicht worden. PHOTON hatte schon 1996 auf die Auswirkungen methodologischer Annahmen - zum Beispiel hinsichtlich der Gewichtung des Primärenergiebedarfs - bei der Berechnung der Energierücklaufzeit von Solarmodulen aufmerksam gemacht.

Quelle: Stanford University


04.04.2013 - Europäische Netzbetreiber: 200 Gigawatt Solarleistung bis 2030 möglich

Die Solarkapazität der 34 Länder, deren Übertragungsnetzbetreiber sich in dem Verband European Network of Transmission System Operators for Electricity (ENTSO-E) zusammengeschlossen haben, könnte 2030 die Schwelle von 200 Gigawatt überschreiten. Dies geht aus dem Bericht »Scenario Outlook & Adequacy Forecast« (SO & AF) des Verbands hervor, in dem insgesamt 41 Netzbetreiber organisiert sind. In dem Bericht wird untersucht, wie gut das europäische Verbundnetz die künftige Stromerzeugung und -nachfrage vertragen wird. Für den Zeitraum bis 2030 untersucht der Verband zwei Szenarien: Den langsamen Ausbau von Ökostrom und die »grüne Transition.« Beide Szenarien gehen von einer relativ schwachen Integration des europäischen Energiemarkts aus. In beiden Szenarien wird Wind- und Solarenergie weiter stark ausgebaut, vor allem jedoch Windenergie. Im ersten Szenario wird die solare Leistung im Jahr 2030 auf bis zu 140 Gigawatt geschätzt, während in der grünen Version von 200 Gigawatt Solarstrom ausgegangen wird. Im letztgenannten Szenario beträgt die jährliche Zubaurate etwa acht Prozent. Von 2013 bis 2020 würden demnach rund 53 Gigawatt Solarleistung neu installiert.

Quelle: European Network of Transmission System Operators for Electricity (ENTSO-E)


03.04.2013 - Mitteldeutsche Solarverbände fordern Solargipfel

Die Industrieverbände der Solarbranche und der Forschungsinstitute in Mitteldeutschland, »Solar Input« und »Solarvalley« haben sich der Forderung nach einem nationalen Solargipfel angeschlossen. Einen solchen Gipfel zur Zukunft der Solarindustrie in Deutschland hatte der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) im Zusammenhang mit dem Ausstieg des Bosch-Konzerns aus dem Solargeschäft ins Spiel gebracht. Die beiden Verbände erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung, aus der schwierigen wirtschaftlichen Lage müsse auf »schnellstem Wege ein Ausweg« gefunden werden. Solargeneratoren als »Schlüsselkomponente der Energiewende« müssten weiterhin in Deutschland entwickelt und produziert werden können: »Es kann nicht sein, dass sich Deutschland von diesem Zentralpfeiler der Energiewende verabschiedet und künftig die Produktion nur noch in Asien möglich ist«, sagte Hubert Aulich, Geschäftsführender Direktor des Erfurter Waferherstellers PV Crystalox Solar GmbH und Sprecher von Solarvalley sowie Solar Input. Bislang hat die Bundesregierung noch nicht auf die Forderung nach einem Solargipfel reagiert. Nach Informationen von PHOTON liegt dem thüringischen Wirtschaftsministerium noch keine Antwort auf die entsprechende Anfrage Machnigs an die beiden zuständigen Bundesministerien für Wirtschaft beziehungsweise Umwelt vor.

Quelle: SolarInput


28.03.2013 - BEE: Stromversorgung auch bei viel Ökostrom sicher

Auch einen hohen Anteil erneuerbarer Energien könnte das deutsche Stromnetz dank bestehender Technologien und Handlungsoptionen verkraften. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vom Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH angefertigte Studie. »Auch bei künftig hohen Anteilen von Wind- und Solarenergie ist die Versorgungssicherheit hierzulande gewährleistet«, sagte BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Es stünden genügend Technologien und Handlungsoptionen zur Verfügung, um wetterabhängig einspeisende erneuerbare Energien auszugleichen – vom Lastmanagement über bedarfsgerecht stromerzeugende Biomasseanlagen bis hin zur verstärkten Nutzung von Speichern. Der Studie zufolge kann Ökostrom momentan »problemlos« ins System integriert werden. Erst ab 2020 müsse verlagert, gespeichert oder abgeregelt werden. Die Autoren der Studie empfehlen, einen Markt für Lastmanagement zu schaffen und Anreize zu setzen, die Ökostromproduktion am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Das derzeitige Strommarktdesign biete jedoch kaum Anreize für den Einsatz der erforderlichen Flexibilitätstechnologien. »Hier muss die Politik schon heute handeln«, so Falk.

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie


28.03.2013 - EU-Kommission legt Fahrplan für Energie- und Klimapolitik vor

EU-Energiekommissar Günther Oettinger und EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard haben der Europäischen Kommission gestern ein Grünbuch mit ihren Vorschlägen zur Ausgestaltung der europäischen Energie- und Klimapolitik bis 2030 vorgelegt. Energiekommissar Oettinger sagte, der neue Politikrahmen müsse erschwingliche, wettbewerbsfähige Energiepreise und eine höhere Energieversorgungssicherheit gewährleisten und den Folgen der Wirtschaftskrise Rechnung tragen. Gleichzeitig müsse er aber auch »ambitioniert genug sein, um dem notwendigen langfristigen Ziel einer Emissionsminderung um 80-95 Prozent bis 2050 zu entsprechen.« Im Bereich erneuerbare Energien sehen die beiden Kommissare allerdings keinen größeren Handlungsbedarf. In der EU sei bereits ein Anteil von 12,7 Prozent erreicht. Für weitere Fortschritte seien daher keine weiteren Anstrengungen erforderlich, das Ziel von 20 Prozent erneuerbaren Energien im Jahr 2020 dürfte auch so erreicht werden. Bis 2030 soll der Anteil fahrplangemäß auf 30 Prozent steigen. Notwendig sei es jedoch, so die EU-Kommissare, den Investoren Sicherheit zu geben, den Verwaltungsaufwand zu verringern und für mehr Planungsklarheit zu sorgen. Hartmut Vogtmann, Präsident des Umweltschutz-Dachverbands Deutscher Naturschutzring kritisierte den Vorschlag, nur noch ein konkretes Ziel von 40 Prozent für die Reduzierung von Treibhausgasen zu vereinbaren. »Das wäre Wahnsinn. Das würde bedeuten, dass wir in Europa Atomkraft fördern, bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz aber Stillstand hätten.« Die europäische Photovoltaikindustrievereinigung EPIA (European Photovoltaic Industry Association) sprach von einem »ersten Schritt« bei der Definierung neuer, verbindlicher Ziele. Im April wollen die für Energie und Umwelt zuständigen Minister der EU-Mitgliedsländer über den gemeinsamen Fahrplan verhandeln, bis Anfang Juli laufen die Konsultationen mit Mitgliedsländern, Verbänden und EU-Organen. Bis Ende des Jahres wollen sich die Staats- und Regierungschefs dann auf gemeinsame Maßnahmen einigen.

Quelle: Europäische Kommission


27.03.2013 - Deutscher Stromexport erreicht Rekordniveau

Am gestrigen Mittag haben konventionelle deutsche Stromerzeuger die Rekordleistung von 14,299 Gigawatt exportiert. Importe gab es zu dieser Zeit keine, so dass dieser Wert gleichzeitig auch der Exportsaldo ist. Konventioneller Strom wird in Deutschland immer weniger benötigt. Um ihre Atom- und Kohlekraftwerke gleichwohl weiterlaufen lassen zu können, exportieren die deutschen Stromerzeuger immer mehr konventionellen Strom ins Ausland.

Quelle: PHOTON


26.03.2013 - Erneuerbare Energien steigern ihren Anteil am Primärenergieverbrauch

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, ein Zusammenschluss verschiedener Verbände der Energiewirtschaft, darunter der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), sowie mehrerer Forschungsinstitute, hat ihre Bilanz zum Primärenergieverbrauch 2012 in Deutschland vorgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verbrauch von Primärenergie demnach um knapp ein Prozent auf 13.645 Petajoule oder 466 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten. Der Bericht führt dies vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Durchschittstemperaturen zurück. Den größten prozentualen Zuwachs bei den Energieträgern verzeichneten der Arbeitsgemeinschaft zufolge erneuerbare Energien, die um etwa acht Prozent wuchsen. Ihren Anteil am gesamten Energieverbrauch erhöhten sie dadurch von 10,8 auf nun 11,6 Prozent. Insbesondere die Erzeugung von Solarstrom erlebte einen Boom: Sie legte im Vergleich zum Vorjahr um 44,3 Prozent zu. Der gesamte Primärenergieverbrauch aus erneuerbaren Energien wird somit nun zu 6,4 Prozent durch Photovoltaik gedeckt (Vorjahr: 4,8 Prozent), an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat sie einen Anteil von elf Prozent. Ein starkes Übergewicht hat in der Statistik die Biomasse (57 Prozent am Gesamtprimärenergieverbrauch aus erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung), weil die Gewichtung nicht auf erzeugter Energie (in Kilowattstunden) beruht, sondern auf dem energetisch bewerteten Brennstoffeinsatz zur Stromerzeugung (in Petajoule). Braun- und Steinkohle lieferten 2012 jeweils rund zwölf Prozent der insgesamt benötigten Primärenergie; allein auf die Stromerzeugung bezogen, beträgt ihr Anteil insgesamt 44,8 Prozent. Erdöl blieb mit einem Anteil von einem Drittel mit Abstand die wichtigste Energiequelle. Kernenergie trug in Folge des Atomausstiegs statt vormals 8,7 nur noch etwa 8 Prozent bei.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen


22.03.2013 - Altmaiers »Strompreisbremse« liegt auf Eis

Bund und Länder haben sich nicht auf konkrete Maßnahmen zur Begrenzung des weiteren Anstiegs der Strompreise einigen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte gestern im Anschluss an das Energie-Gipfeltreffen mit den Ministerpräsidenten der Länder, das Erneuerbare-Energien-Gesetz bedürfe einer grundlegenden Überarbeitung und müsse mit einem neuen Marktdesign verzahnt werden. Hierfür sei jedoch mehr Zeit nötig. Trotzdem will die Kanzlerin weiter über Sofortmaßnahmen verhandeln. Merkel betonte, es werde jedoch keine nachträglichen Kürzungen der Einspeisevergütung geben. »Das ist ein wichtiges Signal und sollte alle, die investieren wollen oder solche Anlagen betreiben, beruhigen.« Bundesumweltminister Peter Altmaier, der die Kürzungen ursprünglich als Teil seiner »Strompreisbremse« eingebracht hatte, war bereits am Dienstag bei Verhandlungen mit den für Energie zuständigen Landesministern zurückgerudert. Merkel sagte, trotz unterschiedlicher Auffassungen zwischen Bund und Ländern sei der Wille zur Energiewende da. Den von SPD und Grünen Länderchefs vorgebrachten Vorschlag, die Stromsteuer zu reduzieren, um die Verbraucher zu entlasten, habe sie zur Kenntnis genommen, aber »keine Zusagen« gemacht. Die weiteren Verhandlungen mit den Ministerpräsidenten der Länder soll nun Kanzleramtschef Ronald Pofalla führen. Ein nächstes Treffen soll es im Mai geben.

Quelle: PHOTON


21.03.2013 - Strompreisbremse: Rückwirkende Kürzungen vom Tisch

Bundesumweltminister Peter Altmaier will bei seinen Vorschlägen für eine »Strompreisbremse« auf rückwirkende Kürzungen bei der Einspeisevergütung für Ökostrom verzichten. Wie PHOTON aus Verhandlungskreisen erfuhr, spielt der von Altmaier ins Spiel gebrachte »Energie-Soli« keine Rolle mehr bei den Verhandlungen von Bund und Ländern über Maßnahmen zur Verhinderung eines weiteren Anstiegs der EEG-Umlage. Der von Experten als verfassungsrechtlich problematisch eingestufte Vorschlag sah vor, die Vergütung von Bestandsanlagen im nächsten Jahr rückwirkend um 1,5 Prozent zu kürzen. Bei der Solarförderung würden die bereits gültigen Regelungen Wirkung zeigen, es herrsche kein Handlungsbedarf, hieß es demnach am Dienstag auf einem Vorbereitungstreffen von Bund und Ländern für den heute stattfindenden Energiegipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Trotzdem ist eine Einigung nicht in Sicht. Wie es aus Teilnehmerkreisen heißt, besteht der Bundesumweltminister weiter auf Eingriffe in die Ökostrom-Förderung. Noch nicht vom Tisch ist dem Vernehmen nach unter anderem Altmaiers Vorschlag, Betreibern von neuen Anlagen die Einspeisevergütung erst mit einer Verzögerung auszuzahlen. Uneinigkeit besteht vor allem bei möglichen Vergütungskürzungen. Die zuletzt bekannt gewordenen Vorschläge des Ministers sahen vor, bei den Einspeisetarifen für neue Windkraft- und Biogasanlagen insgesamt 600 Millionen Euro einzusparen. Die von SPD und Grünen geführten Länder fordern hingegen in einem erst auf dem Treffen am Dienstag ausgearbeitetem Positionspapier, das PHOTON vorliegt, an Stelle der Vergütungssätze die Stromsteuer um 25 Prozent senken. Zudem solle der Eigenverbrauch von Ökostrom entgegen den Regierungsplänen weiterhin von der EEG-Umlage ausgenommen werden. Der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Hans-Josef Fell, sagte, es dürfe keine Änderung der Vergütungssätze und sonstiger Bedingungen geben, wenn diese als Ausbaubremse oder gar als Ausbaustopp wirken würden. Da die rot-grün geführten Bundesländer im Bundesrat derzeit eine Mehrheit haben, ist Kanzlerin Angela Merkel bei den heute stattfindenden Gesprächen mit dem Länderchefs auf eine einvernehmliche Lösung angewiesen.

Quelle: PHOTON


21.03.2013 - EU-Ausschuss für feste Einspeisevergütungen

Das Industrie-, Forschungs- und Energiekomitee des Europäischen Parlaments hat sich in seinem Bericht zu EU-weiten Fördermöglichkeiten von erneuerbaren Energien für feste Einspeisemodelle ausgesprochen. In einer Berichtsvorlage hatte der zuständige Berichterstatter Herbert Reul (CDU) noch für ein EU-weites Quotenmodell plädiert, wie es auch Energiekommissar Günther Oettinger favorisiert. Die Mehrheit des Ausschusses folgte jedoch der Argumentation für feste Einspeisevergütungen, wie sie auch im deutschen EEG festgelegt sind. Zudem diskutierten die Ausschussmitglieder ein mögliches gemeinsames Ziel für den Ausbau von erneuerbaren Energien bis 2020. Eine verbindliche Vorgabe von 40 bis 45 Prozent für das Jahr 2030 wollte die Mehrheit der Parlamentarier aber nicht in den Bericht schreiben. Am 15. April soll das Plenum des EU-Parlaments über das Ergebnis abstimmen.

Quelle: Industrie-, Forschungs- und Energiekomitee des Europäischen Parlaments


18.03.2013 - Photon Modulertragstest 2012

Mit Freude präsentieren wir Ihnen das Resultat des aktuellen „PHOTON-Modulertragstests“ für das Jahr 2012. Ein multikristallines Modul aus der YGE 60 Cell Serie belegte den fünften Platz, knapp geschlagen durch Sunpower Module. Bitte finden Sie dazu das angehängte Marketing Bulletin und weitere Informationen zum Test.

Quelle: Photon Magazin


15.03.2013 - Heftiger Schlagabtausch zum Netzausbau im Bundestag

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sprach in seiner Regierungserklärung zum Netzausbau vor dem Deutschen Bundestag von dem Vorhaben der Regierung, die »Planungen und Bauzeiten zu verkürzen von derzeit zehn Jahre auf vier Jahre«. Dies sei Bestandteil des Netzentwicklungsplans der Regierung. In diesem Zusammenhang bezeichnete er die frühere rot-grüne Bundesregierung als »selbstzufrieden«, da sie sich darauf beschränkt habe, den Atomausstieg zu beschließen, um danach die Hände in den Schoß zu legen. Die Opposition hat den Minister daraufhin scharf angegriffen. Der SPD-Parteivorsitzende und frühere Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte, Rösler versage bei der Steuerungskompetenz für den Netzausbau komplett: »Sie beschreiben die Probleme richtig, aber sie sind der dafür verantwortliche Minister.« Seit dreieinhalb Jahren bewege sich gar nichts. Von den im Jahr 2009 im Netzausbaugesetz festgelegten 1.834 Kilometern Stromleitungen seien erst 214 Kilometer fertiggestellt. »Es ist eine erbärmliche Bilanz, die wir hier vorgelegt bekommen«, so Gabriel: »Sie sind ein Totalversager.« Röslers Regierungserklärung war der Auftakt zu parlamentarischen Beratungen über einen kürzlich von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Netzausbaus. Der Entwurf umfasst einen sogenannten Bundesbedarfplan, der den Bau von insgesamt 36 neuen Höchstspannungsleitungen vorsieht. Diese haben zusammengenommen eine Länge von 2.800 Kilometern und sollen vor allem Windstrom vom Norden in die großen Verbrauchszentren im Süden und Westen transportieren. Auch soll das bestehende Netz auf 2.900 Kilometern Länge optimiert werden. Die Kosten veranschlagt die Regierung auf rund zehn Milliarden Euro.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Deutscher Bundestag


13.03.2013 - Norddeutsche Länder bekennen sich zum EEG

Die fünf SPD-geführten norddeutschen Länder Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich mit einem gemeinsamen Strategiepapier in der Debatte um die Zukunft der Ökostromförderung positioniert. Einstimmig sprechen sich die Länder dabei gegen die von der Bundesregierung geplante »Strompreisbremse« und für das EEG aus. Einen grundlegenden Systemwechsel hin zu einem Quotenmodell lehnen die Länder ab. Der Netzausbau solle künftig jedoch mit dem Zubau von Ökostromkapazitäten abgestimmt werden. Mit Hinblick auf die in Norddeutschland ertragreiche Offshore-Windkraft solle zudem der Aufwand für den Netzanschluss künftig bei der Förderung mehr berücksichtigt werden, heißt es. Die Vergütungshöhe bei Onshore-Windkraftwerken müsse hingegen überprüft werden. Mitnahmeeffekte, wie sie bislang durch die Marktprämie bei der Direktvermarktung von Ökostrom entstanden, seien hingegen zu vermeiden.

Quelle: SPD Schleswig-Holstein


13.03.2013 - Verbraucherzentrale NRW: Stromversorger belasten Verbraucher übermäßig

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisiert in einer Studie die von Stromversorgern in dem Bundesland für Januar bis Mai 2013 durchgeführten oder angekündigten Strompreiserhöhungen. Die Studie zeigt auf, in welchem Umfang durch gestiegene EEG- und andere Umlagen sowie veränderte Netzentgelte entstandene Zusatzkosten von den Energieversorgern auf die Endkunden umgewälzt wurden. Demnach hat etwa jeder zweite Versorger die kompletten gestiegenen Zusatzkosten oder sogar mehr auf die Verbraucher abgewälzt.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen


12.03.2013 - BGH-Urteil: Anlagenbetreiber dürfen Einspeisung selbst messen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechtsauffassung bestätigt, wonach Anlagenbetreiber die Messung ihrer Stromeinspeisung in das Netz nicht gegen Bezahlung vom Netzbetreiber vornehmen lassen müssen (Az: EnVR 10/12). Dies teilt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit. Demnach können Anlagenbetreiber selbst beziehungsweise ein fachkundiger Dritter die Einspeisung messen. Dies gilt für alle Anlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 in Betrieb genommen wurden. Anlass für die rechtliche Auseinandersetzung war eine Missbrauchsverfügung der Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg gegen die Stadtwerke Gaggenau vom 14. Dezember 2011. Die Stadtwerke Gaggenau hatten von Betreibern von Photovoltaikanlagen für die Messung der Stromeinspeisung ein monatliches Entgelt von rund drei Euro verlangt. Nach Einschätzung des baden-würrtembergischen Umweltministeriums hat die BGH-Entscheidung auch Auswirkungen auf andere Netzbetreiber, die von EEG-Anlagenbetreibern für reine Stromeinspeisungen ein Entgelt verlangen.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


12.03.2013 - »Aktionsbündnis« für erneuerbare Energien

Rund 100 Vertreter der Erneuerbare-Energien-Branche aus Deutschland, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden haben sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Die Mitglieder der Gruppe sind Vertreter von Forschungsinstituten, Hochschulen, Kommunikationsagenturen, Unternehmen und Verbänden sowie Journalisten. Ihr Ziel sei die Entwicklung einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie, heißt es in einer Mitteilung. Ein erster Workshop des Bündnisses fand während des Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein statt. Weitere Treffen und politische Diskussionsrunden sind geplant. Informationen zur Teilnahme finden sich ab heute unter www.pr-krampitz.de.

Quelle: PR Krampitz


11.03.2013 - FÖS-Studie widerlegt Altmaiers 1-Billion-Euro-Rechnung

Eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) widerlegt die Aussage von Bundesumweltminister Peter Altmaier, die Gesamtkosten der Energiewende könnten bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts eine Billion Euro erreichen. Die im Auftrag von Greenpeace Energy und dem Bundesverband Erneuerbare Energie erstellte Studie moniert unrealistische und teilweise falsche Annahmen sowie nicht berücksichtigte vermiedene externe Kosten. Altmaier ziehe in seine Rechnung nicht den preissenkenden Effekt von Ökostrom an der Strombörse mit ein, so die Autoren. Bei den Kosten, mit denen Altmaier für die staatlich garantierte Einspeisevergütungen rechnet, entdeckten die Wissenschaftler sogar einen Rechenfehler. Hier kämen über zehn Jahre hinweg bei gleichbleibenden Bedingungen nicht, wie von Altmaier behauptet, 250 Milliarden Euro, sondern lediglich 160 Milliarden zustande. Zudem habe Altmaier weder die bereits festgelegte regelmäßige Absenkung der Einspeisetarife, noch – für Photovoltaik - den absoluten Deckel der Förderung bei 52 Gigawatt berücksichtigt. Auch vermiedene Investitionen, die in die konventionelle Energieerzeugung notwendig geworden wären, habe Altmaier außen vor gelassen. Ziehe man Umweltschäden, die durch die Energiewende vermieden werden, mit in Betracht, spare die Umstellung des Energiesystems gegenüber einem Konventionelle-Energien-Szenario sogar 159 Milliarden Euro.

Quelle: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft


08.03.2013 - Spitzentreffen zur Energiewende: Netzentgelt-Befreiung soll fallen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich auf einem Gipfeltreffen zwischen Regierung und Verbänden für eine bessere Koordinierung der Energiewende eingesetzt. »Es gab keinen Zweifel daran, dass wir eine erfolgreiche Energiewende wollen«, sagte sie am Donnerstag nach dem Spitzentreffen, an dem neben Bundesumweltminister Peter Altmaier auch die Minister für Wirtschaft, Verbraucherschutz, Verkehr und Forschung, Philipp Rösler (FDP), Ilse Aigner, Peter Ramsauer (beide CSU) und Johanna Wanka (CDU) teilnahmen. Es gebe nun eine feste Arbeitsstruktur mit Plattformen für den Kraftwerksausbau, erneuerbare Energien, Netze und Energieforschung, erklärte Merkel. Mit den Ministerpräsidenten solle es halbjährliche Treffen geben, mit Wirtschaft und Umweltverbänden jährliche Beratungen. Verschiedenen Medienberichten zufolge plant die Regierung zudem, die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten aufzuheben. Große Unternehmen sollen demnach künftig nach Verbrauch gestaffelt Netznutzungskosten zahlen, jedoch insgesamt lediglich rund 10 bis 20 Prozent der normalen Entgelte. Schon vor dem Treffen mit Merkel hatte Umweltminister Altmaier ein rasches Handeln des Gesetzgebers hinsichtlich der Netzgebühren angemahnt: »Ich bin der Auffassung, die Politik sollte handeln und sich nicht von Gerichten den Kurs diktieren lassen«, sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte am Mittwoch die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Entgelten für nichtig erklärt. Zeitgleich hatte die Europäische Kommission hierzu ein Beihilfeprüfverfahren eingeleitet.

Quelle: PHOTON, ZDF Morgenmagazin


08.03.2013 - Energiewende soll in Bürgerhand bleiben

Ein Bündnis aus mehreren zivilgesellschaftlichen Akteuren, darunter der BUND, die 100 prozent erneuerbar stiftung, die GLS Bank Stiftung und das Netzwerk Energiewende jetzt, ruft dazu auf, Bürgern mehr Verantwortung für die Energiewende zu übertragen. Die Bundesregierung drohe die Energiewende abzuwürgen, sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Von Bürgerengagement getragene Projekte seien jedoch die Grundlage »für die hohe Zustimmung der Bevölkerung für den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien«. Die Energiewende müsse weiterhin von unten ausgehen. Bei der Bürger-Energiewende, so heißt es in der Charta der Kampagne, stünden die Menschen im Mittelpunkt und nicht die Profite weniger Großkonzerne.

Quelle: 100 prozent erneuerbar stiftung


06.03.2013 - Altmaier will Erneuerbare zugunsten des Netzausbaus drosseln

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat sich auf dem 5. EEG-Dialogforum »Ausbaupfade, Szenarien und Kosten« dafür ausgesprochen, den Zubau erneuerbarer Energien zugunsten des Netzausbaus zu drosseln. »Zehn Jahre lang haben wir nach Plan ausgebaut, jetzt müssen wir über Alternativen diskutieren«, sagte Altmaier am Dienstag. Drei Jahre in Folge seien jeweils mehr als sieben Gigawatt Solarleistung installiert worden, das im EEG verankerte Ziel von mindestens 35 Prozent Ökostromanteil bis 2020 werde bei gleichbleibendem Tempo bereits 2016 erreicht. Die Gesamtkosten des Systems müssten im Auge behalten werden, sagte Altmaier. Die Möglichkeiten, die EEG Umlage über Steuereinnahmen zu entlasten, seien jedoch begrenzt, betonte der Minister mit Blick auf Vorschläge der Opposition, statt an den Einspeisevergütungen bei der Strom- und der Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage anzusetzen. »Wir werden konventionelle Energien noch eine ganze Zeit lang als Backuplösung brauchen«, so Altmaier weiter, die Frage der Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz müsse nun mit der gleichen Kraft angegangen werden, wie der weitere Ausbau. Stephan Kohler, Vorsitzender der Deutschen Energie-Agentur, warnte, dass 2022 jährlich acht Terawattstunden Ökostrom abgeregelt und ein Drittel des Ökostroms ins Ausland exportiert werden müsse, wenn die Netze nicht zügig ausgebaut würden. Er schlug vor, Wind- und Solarkraftwerke vor allem dort zu bauen, wo ausreichend Leitungen vorhanden seien.

Quelle: PHOTON


06.03.2013 - Grüne stellen Programmentwurf vor

Der Bundesvorstand der Partei Bündnis 90/Die Grünen hat seinen Programmentwurf für die Bundestagswahl 2013 vorgestellt. In dem »Zeit für den grünen Wandel« betitelten Dokument, das die Spitzenkandidaten der Partei am Freitag in Berlin präsentierten, plädieren die Grünen unter anderem für die konsequente Umsetzung der Energiewende. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wollen die Grünen als zentrales Instrument hierfür weiter entwickeln. Investitionssicherheit soll demnach durch den Einspeisevorrang von Ökostrom beibehalten werden. Zusätzlich sollen jedoch stärkere Wettbewerbselemente eingeführt werden. Auch plädieren die Grünen für ein neues Strommarktdesign, das auf mehr Flexibilität setzt. Als Beispiel werden Kapazitätsmärkte genannt. 3,5 Milliarden Euro wollen die Grünen darüber hinaus in einen Energiesparfonds, ein Marktanreizprogramm, erneuerbare Wärme und »Smart Grid«-Technologien (Intelligente Stromnetze) investieren. Die Energiewende insgesamt soll künftig gerechter finanziert werden. Hierzu wollen die Grünen Industrieprivilegien abbauen und Stromversorger zur Weitergabe gesunkener Börsenpreise verpflichten. Ihren Programmentwurf wollen die Grünen am letzten Aprilwochenende auf einer Bundesdelegiertenversammlung zur Diskussion stellen.

Quelle: Bundesvorstand Bündnis 90 / Die Grünen


06.03.2013 - Expertenkommission fordert zentrale Koordination der Energiewende und Grünstromzertifikate statt EEG

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat die mangelhafte Koordination der Energiewende kritisiert. »Die Zuständigkeiten für die Umsetzung der Energiewende sind breit gestreut«, schreiben die Forscher ihrem neuesten Jahresgutachten, das sie am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichten. Das sechsköpfige, interdisziplinäre Expertenteam, das die Bundesregierung ständig in Forschungs- und Technologiefragen berät, drängt in dem Gutachten auf eine stärkere Koordination der Energiewende unter der »straffen Führung« des Bundeskanzleramts. Hierfür solle eine nationale Plattform geschaffen werden, an der nicht nur die zuständigen Ressorts des Bundes, sondern auch Vertreter der Bundesländer und wichtiger Unternehmen mitwirken. Dem zentralen Instrument der Energiewende, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), stellen die Experten ein bescheidendes Zeugnis aus: Als industriepolitisches Instrument habe das EEG versagt, mittlerweile fördere das Gesetz im Wesentlichen den Import von Solarmodulen ausländischer Hersteller. Die Anfang 2012 eingeführte Marktprämie für die Direktvermarktung von Ökostrom führe vor allem zu Mitnahmeeffekten. Die Forscher monierten zudem, dass durch die Finanzierung der Einspeisevergütungen über die EEG-Umlage einkommensschwache Haushalte vergleichsweise stärker belastet würden als einkommensstarke. Die Industrie-Rabatte auf die Umlage würden die übrigen Verbraucher zusätzlich belasten. Daher sollte, so die Forscher, das aktuelle Fördersystem aus Abnahmeverpflichtungen und festen Einspeisevergütungen durch einen marktkonformen Handel mit Grünstromzertifikaten ersetzt werden.

Quelle: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)


06.03.2013 - EEG-Umlage: erstes Bund-Länder-Treffen zur »Strompreisbremse«

Bund und Länder gehen mit unterschiedlichen Positionen in die für heute Nachmittag angesetzten ersten Verhandlungen zur sogenannten »Strompreisbremse«. So wurde Kritik an den Regierungsplänen im Vorfeld des Treffens auch aus dem CDU-geführten Hessen laut. Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) sprach sich am Dienstag in einer Rede vor dem hessischen Landtag dafür aus, die Vergütung für Bestandsanlagen nicht pauschal abzusenken. Zuvor hatte sich bereits der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer gegen den »Energie-Soli« positioniert. Der brandenburgische Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers (Die Linke) erklärte vor dem Treffen, er lehne den rückwirkenden Solidarbeitrag für Bestandsanlagen aus verfassungsrechtlichen Gründen ab. Um Stromkunden zu entlasten schlug Christoffers vor, die Mehrwertsteuer auf den Strompreis befristet zu senken. Zudem solle die Stromsteuer reduziert werden. Verschiedenen Medienberichten zufolge will auch die SPD auf eine Reduzierung der Stromsteuer drängen. Die Grünen haben sich in einem eigenen umfassenden Vorschlag darauf verständigt, vor allem die Industrie stärker bei der Finanzierung der EEG-Umlage in die Pflicht zu nehmen und Ausnahmeregelungen zu streichen. Zudem soll die Prämie für die Direktvermarktung von Ökostrom künftig entfallen. Eine rückwirkende Kürzung der Einspeisevergütung lehnen die Grünen ebenfalls ab. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), der für die SPD-geführten Länder die Verhandlungen heute leiten wird, erklärte zusammenfassend: »Alle Maßnahmen, die die Investitionssicherheit in Frage stellen, werden abgelehnt.«

Quelle: PHOTON


06.03.2013 - Förderung von Solarstromspeichern verschiebt sich

Der Start der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geplanten Förderung von Solarstromspeichern verschiebt sich. Wie eine Referentin des Ministeriums im Rahmen des »German PV Market Briefing« von EUPD Research in Frankfurt einräumte, kann der bislang für den 1. Mai angesetzte Förderungsbeginn vermutlich nicht eingehalten werden. Grund ist demnach die unsichere Finanzierung der Maßnahme, für die Bundesumweltminister Peter Altmaier öffentlich 50 Millionen Euro versprochen hatte. Schuld ist einem Bericht der »tageszeitung« zufolge der massive Preisverfall von Kohlendioxid-Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Emissionshandel fließen in den Energie- und Klimafond (EKF), aus dessen Mitteln auch das Speicherprogramm finanziert werden soll. Statt etwa zwei Milliarden Euro habe die Bundesregierung im vergangenen Jahr lediglich Einnahmen in Höhe von rund einer Milliarde Euro verbucht. Wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums PHOTON gegenüber erklärte, wird derzeit noch über die Mittelzuweisungen für das Wirtschaftsjahr 2013 »regierungsintern« beraten. Da die entsprechenden Mittel noch nicht freigegeben wurden, so hieß es aus dem Bundesumweltministerium, sei noch nicht absehbar, wann das Speicherprogramm wirklich startet. Ein Merkblatt der KfW-Gruppe über die genauen Förderbedingungen wurde indes wieder von der Internetseite der Bank entfernt. Das Speicherprogramm der Bundesregierung sieht dem Merkblatt zufolge vor, stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage mit Leistungen von bis zu 30 Kilowatt durch zinsgünstige Darlehen der KfW zu fördern. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent.

Quelle: BMU, BMWi, tageszeitung, PHOTON


05.03.2013 - EU ordnet Registrierung chinesischer Solarimporte an

Die Europäische Kommission hat die Zollbehörden der Europäischen Union angewiesen, ab heute aus China importierte kristalline Solarmodule, Zellen und Wafer zu registrieren. Die Maßnahme ist Teil der Antidumping- und Ausgleichszolluntersuchung der Kommission. Die Daten würden benötigt, falls rückwirkende Zölle beschlossen würden, hieß es. Interessensverband EU ProSun hatte die Registrierung beantragt. EU-Handelssprecher John Clancy versicherte PHOTON Ende Februar, es handle sich um eine rein administrative Maßnahme, wie sie im Rahmen von Handelsstreitigkeiten vorkomme: »Die betroffene Industrie kann so ein Referenzdatum für eventuelle rückwirkende Maßnahmen setzen, sollte der Fall in ihrem Sinne entschieden werden.« Die Europäische Kommission hat bis zum 6. Juni Zeit, über vorläufige Straf- und Ausgleichszölle zu entscheiden, die um bis zu 90 Tage rückwirkend verhängt werden können. Eine abschließende Entscheidung soll im Dezember fallen.

Quelle: Europäische Kommission


05.03.2013 - Energiecampus Nürnberg eingeweiht

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, die Fraunhofer Institute für Integrierte Schaltungen (IIS), für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB), für Bauphysik (IBP) sowie das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) haben den Energie Campus Nürnberg (EnCN) eröffnet. Angesiedelt auf einem ehemaligen AEG-Gelände, sollen auf dem Campus die »Visionen der Energiewirtschaft, die allein auf erneuerbaren Energien basieren« verwirklicht werden. Konkret seien zehn Einzelprojekte zur Formung einer »regenerativ gespeisten Energiekette« in Planung, heißt es in einer Mitteilung.

Quelle: Energie Campus Nürnberg


05.03.2013 - Yingli: Umsatzrückgang und Verluste trotz 2,3 Gigawatt ausgelieferter Module

Der chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. hat 2012 Module mit einer Gesamtleistung von beinahe 2,3 Gigawatt ausgeliefert und ist damit der größte Modulhersteller des Jahres 2012. Im vergangenen Jahr hatte Yingli noch 1,6 Gigawatt ausgeliefert. Trotz des gestiegenen Lieferumfangs erwirtschaftete der Konzern 2012 aufgrund gesunkener Modulpreise geringere Umsätze und musste erhebliche Verluste verkraften. Für das Gesamtjahr beträgt der Umsatz 11,39 Milliarden chinesische Renminbi (1,39 Milliarden Euro), 2011 waren es noch 14,68 Milliarden Renminbi (1,79 Milliarden Euro). Bezogen auf die ausgelieferten Module (und ohne Berücksichtigung von Kursschwankungen) sank der Umsatz damit von 1,12 Euro auf 60,4 Eurocent je Watt. Unterm Strich musste Yingli einen Nettoverlust von 3,06 Milliarden Renminbi (374,1 Millionen Euro) melden – eine leichte Verbesserung gegenüber den Verlusten in Höhe von 3,21 Milliarden Renminbi (391,72 Millionen Euro) im vergangenen Jahr. Für 2013 erwartet das Unternehmen ein Liefervolumen in der Größenordnung zwischen 3,2 und 3,3 Gigawatt, die Steigerung soll zu einem großen Teil im Projektgeschäft auf dem wachsenden chinesischen Markt erzielt werden. Yingli verfügt derzeit über eine vertikal integrierte Produktionskapazität von rund 2.450 Megawatt.

Quelle: Yingli Green Energy Holding Co. Ltd.


05.03.2013 - Bundesforschungsministerin stellt »Forschungsplattform zur Energiewende« vor

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka (CDU), hat gestern eine Forschungsplattform zur Energiewende vorgestellt. Ziel der Plattform sei es, so heißt es aus dem Ministerium, bestehende Initiativen aus dem Bereich Forschung, Entwicklung, Politik und Gesellschaft zu bündeln und Synergien zu fördern. Beteiligt sind unter anderem die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) und das Institut für chemische Energiekonversion der Max-Planck-Gesellschaft.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung


05.03.2013 - Energiewende-Studie: Optimierter Ausbau spart bis zu zwei Milliarden Euro im Jahr

Bei der Energiewende lassen sich bis 2023 jährlich rund zwei Milliarden Euro sparen. Zu diesem Schluss kommt die Studie »Kostenoptimaler Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland«, die das Aachener Beratungsunternehmen Consentec im Auftrag des Berliner Think-Tanks Agora Energiewende und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) angefertigt hat. Vor allem der Ausbau teurer Windkraftanlagen auf dem Meer müsse für Einsparungen verlangsamt und stattdessen der Bau von Windkraftanlagen an Land beschleunigt werden, so die Studie. Die produzierte Strommenge bleibe bei einer solchen Verlagerung gleich groß. In der Studie verglichen die Forscher insbesondere zwei Ausbaupfade für Wind- und Solaranlagen in Deutschland: einerseits orientiert an den besten Standorten (Windkraft vor allem in Norddeutschland, Photovoltaik vor allem im Süden), andererseits an den Verbrauchszentren. Für das Jahr 2023 gingen die Forscher im ersten Szenario von rund 50 Gigawatt, im zweiten Szenario von mehr als 70 Gigawatt installierter Solarleistung aus. Beide Szenarien führten jedoch zu den gleichen Kosten. »Die Politik hat einen sehr großen Handlungsspielraum, wenn es um die künftige regionale Verteilung des Zubaus von erneuerbaren Energien geht«, sagte Agora-Direktor Rainer Baake. Zudem kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass der Ausbau der Stromnetze zwar nötig sei, ein um einige Jahre verzögerter Ausbau die Energiewende aber nicht abwürge und nicht notwendigerweise teurer mache. Mit dem Bau neuer Wind- und Solarkraftwerke müsse daher nicht gewartet werden, bis neue Stromleitungen gebaut seien. Zwar würden Wind- und Solarkraftwerke bei einem verzögerten Netzausbau an windigen beziehungsweise sonnigen Tagen häufiger gedrosselt, dem stünden jedoch Einsparungen durch verzögerte Investitionen in Leitungen gegenüber.

Quelle: Agora Energiewende


04.03.2013 - FDP-Landeschef Lindner will Umweltministerium entmachten

Der FDP-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, hat sich dafür ausgesprochen, dem Bundesumweltministerium zentrale Zuständigkeiten im Bereich der Energiewende zu entziehen. Das berichten verschiedene Medien unter Bezug auf ein Interview mit dem »Handelsblatt« vom Montag. Lindner sagte demnach: »Ich rege an, dass der Bereich der erneuerbaren Energien nach der Bundestagswahl dem Wirtschaftsministerium zugeordnet wird.« Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) könnte sich dann um den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und dem Bürokratieabbau in diesem Sektor verdient machen, so Lindner.

Quelle: Reuters


04.03.2013 - Deutsche Umwelthilfe: Energiewende nicht für steigende Industriestrompreise verantwortlich

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen »Fakten-Check« über einen vermeintlichen Anstieg der Industriestrompreise durch die Energiewende veröffentlicht. Der Fakten-Check ist eine Reaktion der DUH auf eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), der zufolge Industriestrom in Deutschland bereits rund 40 Prozent teurer ist als in Frankreich und den Niederlanden sowie um rund 15 Prozent teurer als im Durchschnitt der EU-27-Staaten. Die DUH kommt in ihrer Untersuchung der IW-Studie hingegen zu dem Schluss, dass der behauptete Strompreisanstieg nicht den Tatsachen entspricht. »Das IW arbeitet tendenziös, wählt Daten selektiv und teilweise sogar fehlerhaft«, so die DUH. Beispielsweise sei Industriestrom in Frankreich »traditionell«, also auch schon lange vor dem Beschluss zur Energiewende, günstiger gewesen als in Deutschland. Die Differenz zu den EU-27-Staaten sei seit rund fünf Jahren konstant. Das IW habe außerdem gezielt Industriestaaten wie Italien oder Großbritannien nicht betrachtet, in denen die Industriestrompreise auf gleichem oder höherem Niveau liegen wie in Deutschland.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe, Institut der deutschen Wirtschaft


01.03.2013 - 275 Megawatt neue Photovoltaikleistung im Januar

Die Bundesnetzagentur hat ihre Zahlen zu den im Januar neu gemeldeten Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Demnach wurden im ersten Monat dieses Jahres Solarkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 274,67 Megawatt registriert. Das ist deutlich weniger als im Januar vor einem Jahr. Damals waren noch 517 Megawatt zugebaut worden. Im Dezember 2012 waren es 330 Megawatt. Wegen der im Erneuerbare-Energien-Gesetz geltenden Begrenzungen für den Anspruch auf Einspeisevergütung ist keine der nun neu gemeldeten Anlagen größer als zehn Megawatt. Die größte Anlage wurde mit 6,8 Megawatt Leistung in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Die Bundesregierung schätzt, dass in Deutschland in diesem Jahr rund 3,5 bis 4,5 Gigawatt Solarstromleistung zugebaut werden. Das Markforschungsunternehmens EuPD Research geht von einem Zubau von 3,9 Gigawatt aus – eine Leistung, die mit einem weiteren monatlichen Zubau wie im Januar erreichbar wäre.

Quelle: Bundesnetzagentur


01.03.2013 - Aachen als »Energie-Kommune« ausgezeichnet

Die Agentur für Erneuerbaren Energien hat die Stadt Aachen für ihre »vorbildlichen kommunalen Energieprojekte« als »Energie-Kommune« geehrt. Vor 20 Jahren hatte Aachen als erste Stadt in Deutschland ein Modell zur kostendeckenden Vergütung von Solarstrom eingeführt, das sogenannte »Aachener Modell«, eine Art kommunaler Vorläufer des heutigen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Bis 2020 will Aachen mindestens 60 Prozent seines Strombedarfs aus eErneuerbaren Energien gewinnen.

Quelle: Agentur für Erneuerbaren Energien


01.03.2013 - Europäische Kommission untersucht Dumping-Vorwürfe gegen chinesische Solarglashersteller

Die Europäische Kommission hat am Donnerstag offizielle Anti-Dumping-Untersuchungen gegen chinesische Solarglashersteller eingeleitet. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge sieht die Kommission ausreichend Beweise dafür, dass chinesische Solarglasproduzenten ihre Waren zu Dumping-Preisen in die EU exportieren. Dem Bericht zufolge schätzt die Kommission das Volumen des Markts für Solarglas in der EU auf weniger als 200 Millionen Euro. Die den Untersuchungen zugrunde liegende Anti-Dumping-Klage war Anfang Februar von einer erst in diesem Jahr gegründeten Initiative europäischer Solarglashersteller mit dem Namen »EU Pro SunGlass« eingereicht worden. Hintergrund der Klage ist, dass sich die knapp ein Dutzend in der Initiative zusammengeschlossenen europäischen Solarglashersteller von den Überkapazitäten chinesischer Hersteller bedroht fühlen. Neun Monate nach Eröffnung des Verfahrens können vorläufige Schutzzölle festgelegt werden. Anti-Dumping-Untersuchungen der Europäischen Kommission sind auf insgesamt 15 Monate angesetzt.

Quelle: REUTERS, PHOTON


01.03.2013 - Shell-Studie: Solarstrom als größte Energiequelle der Zukunft

Eine von dem Mineralölkonzern Royal Dutch Shell PLC (Shell) finanzierte Studie geht davon aus, dass Solarstrom bis Mitte der 2060er Jahre weltweit zur größten Energiequelle werden könnte. In dem gerade veröffentlichten Bericht »New Lense Scenario« werden zwei mögliche Zukunftsszenarien durchgerechnet. In einem ersten Szenario geht Shell davon aus, dass höhere Energiepreise, niedrigere Photovoltaikkosten und staatliche Unterstützung dazu führen werden, dass Photovoltaik bis 2040 von der aktuell 13. Position zur viertwichtigsten Energiequelle weltweit werden wird – hinter Öl, Gas und Kohle. 2060 würde Photovoltaik dann nahezu 40 Prozent der weltweit produzierten Energie liefern und damit die Spitzenposition einnehmen. Die global installierte Photovoltaikleistung könnte Shell zufolge bis 2020 rund 500 Gigawatt erreichen, bis 2050 rechnet die Studie mit bis zu 20.000 Gigawatt. Einem zweiten Szenario zufolge würde hingegen Erdgas die Hauptrolle bei der Energieversorgung der Zukunft spielen. Shell zeigt sich insgesamt jedoch skeptisch, ob eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien möglich ist.

Quelle: Royal Dutch Shell PLC


27.02.2013 - Solarstudie der Deutschen Bank: Solarmärkte werden weniger Förderung benötigen

Mehrere der weltweit wichtigsten aufstrebenden Solarmärkte werden sich bis zum Jahr 2014 von subventionierten zu stabilen Märkten entwickeln, prognostiziert die Deutsche Bank Securities Inc., ein Tochterunternehmen der Deutsche Bank AG, in ihrer neuesten Solarstudie. Demnach werden Märkte wie Indien, die USA und China künftig weniger auf direkte staatliche Förderungen angewiesen sein. Stattdessen, so die Studie, werde sich die Gesetzgebung in den USA und die Unterstützung der Regierungen in China und Indien positiv auf ein nachhaltiges Wachstum der dortigen Solarmärkte ausüben. Italien, einer der stärksten Märkte der letzten Jahre, habe bereits jetzt Netzparität erreicht. Sonnenenergie konkurriere in den meisten Regionen des Landes mit konventioneller Stromerzeugung. Allerdings seien vorzeitige Subventionskürzungen wie in Japan und Großbritannien ein Risiko für die Marktentwicklung. Trotzdem rechnet die Deutsche Bank auch hier weiterhin mit einer starken Nachfrage. Für Deutschland prognostiziert die Studie mit drei bis vier Gigawatt eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringere Nachfrage für das Jahr 2013. Der einzige Lichtblick für den deutschen Solarmarkt sei das Segment der Kleinanlagen, die auf Eigenverbrauch setzen. Die Photovoltaik-Nachfrage in einzelnen Ländern für das Jahr 2013 nach Schätzungen der Deutschen Bank: China 7-10 GW, USA 4-5 GW, Deutschland 3-4 GW, Italien 2 GW, Indien 1-2 GW, Vereinigtes Königreich 1-2 GW

Quelle: Deutsche Bank AG


26.02.2013 - BDEW fordert Steuereinnahmen aus EEG-Umlage für Energiewende zu nutzen

Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, hat vorgeschlagen, durch die EEG-Umlage entstehende Steuereinnahmen für das Vorantreiben der Energiewende zu verwenden. »Der Staat sollte den Stromverbrauchern, die ohnehin die steigende EEG-Umlage bezahlen müssen, nicht auch noch die darauf entfallenen Mehreinnahmen der Mehrwertsteuer für den allgemeinen Haushalt abnehmen«, sagte Müller der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Stattdessen sollte man diese Einnahmen »zweckgebunden verwenden«. Seit dem Jahr 2000 bis Ende 2012 hätten sich nach Berechnungen des BDEW die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage auf 6,2 Milliarden Euro summiert. Einen unveränderten Stromverbrauch vorausgesetzt, käme dieses Jahr nochmals gut eine Milliarde Euro hinzu. Diese Einnahmen, so Hildegard Müller, sollten gezielt in den Energie- und Klimafonds fließen, mit dem wichtige Projekte der Energiewende finanziert werden. Durch den Preisverfall im Emissionshandel, der eigentlich als Geldquelle vorgesehen war, ist der Fonds derzeit unterfinanziert. Daher ist die Mittelzuweisung für viele Projekte, unter anderem für das angekündigte Speicher-Förderprogramm der Regierung, noch unklar.

Quelle: FAZ


26.02.2013 - EuPD erwartet in Deutschland Zubau von 3,9 Gigawatt

Der Chefanalyst des Markforschungsunternehmens EuPD Research, Markus Lohr, schätzt, dass 2013 in Deutschland rund 3,9 Gigawatt Solarstromleistung zugebaut werden. Innerhalb der letzten Monate, so Lohr im Rahmen der Veranstaltung »German PV Market Briefing«, habe im deutschen Photovoltaikmarkt vor allem das Segment der Großanlagen an Bedeutung gewonnen. Im Juni und Juli dieses Jahres erwartet der Marktforscher die größten Zubauraten. Anschließend werde die Auftragslage für Installateure deutlich schwieriger. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Lohr ein »Installateurssterben.« Gleichzeitig würden Modulpreise und Systemkosten weiter sinken. Für die Hersteller, besonders die Modulfabrikanten, bedeute dies eine nochmals verschärfte Wettbewerbssituation.

Quelle: EuPD


26.02.2013 - Vogtsburg baut 8-Megawatt-Bürgersolaranlage

Die baden-württembergische Stadt Vogtsburg baut derzeit einen Solarpark mit einer Leistung von 7,8 Megawatt. Errichtet wird die Solaranlage durch den Projektentwickler F&S Solar. Die Stadt Vogtsberg will die Anlage in die Hände einer Bürgerenergiegenossenschaft geben, die zu diesem Zweck gegründet werden soll. Demnach sollen 75 Prozent der Anlage durch Beteiligungsscheine an Interessenten verkauft werden. Die durchschnittlich erwartete Rendite liegt nach Angabe der am Projekt beteiligten Raiffeisenbank bei 3,82 Prozent.

Quelle: Eifeler Presse Agentur


25.02.2013 - Yingli lieferte 2012 Module mit 2,3 Gigawatt Leistung

Den vorläufigen Zahlen des chinesischen Solarkonzerns Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. zufolge hat das Unternehmen im vergangenen Jahr Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 2,3 Gigawatt ausgeliefert. Demnach war Yingli 2012 der weltweit größte Lieferant kristalliner Module. Wie viele chinesische Modulproduzenten hatte Yingli das Jahr 2012 mit hohen Erwartungen begonnen. Nach dem Geschäftsbericht 2011 erwartete das Unternehmen für 2012 ein Liefervolumen von 2,4 bis 2,5 Gigawatt. In seinem Bericht für das zweite Quartal 2012 wurde dann der Ausblick für das Gesamtjahr auf 2,1 bis 2,2 Gigawatt herabgesetzt. Ein Jahr zuvor hatte Yingli insgesamt 1,6 Gigawatt an Modulen geliefert. Das Unternehmen will seine endgültigen Zahlen für das vierte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2012 am 4. März veröffentlichen.

Quelle: Yingli Green Energy Holding Co. Ltd.


25.02.2013 - KfW startet ab März Förderprogramm für Solarheizungen

Die KfW-Bankengruppe stellt ab dem 1. März zinsgünstige Kredite für die Umstellung von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien bereit. Das Kreditvolumen für die Anschaffung von Solarkollektoranlagen, Pelletheizungen oder Wärmepumpen, von denen letztere in Kombination mit Photovoltaikanlagen betrieben werden können, beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Der Kredit kann zu Deckung der eigentlichen Anschaffungskosten, aber auch für Energieberatung und erforderliche Nebenarbeiten eingesetzt werden. Die zu ersetzende Heizungsanlage muss vor dem 1. Januar 2009 installiert worden sein. Die Antragsstellung erfolgt über die jeweilige Hausbank.

Quelle: KfW Bankengruppe


22.02.2013 - EEG-Umlage: SPD will energieintensive Unternehmen nicht belasten

Die SPD will den Beitrag energieintensiver Unternehmen zur EEG-Umlage weiterhin gering halten. Dies berichten mehrere Medien, darunter das »Handelsblatt«, unter Berufung auf eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur. »Wir müssen sicherstellen, dass die energieintensiven Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, nicht aus Deutschland verschwinden«, sagte demnach der stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz. Den Plänen der Bundesregierung zufolge sollen Erleichterungen der Industrie in Höhe von 500 Millionen Euro wegfallen. Zwar will auch die SPD die Zahl begünstigter Unternehmen deutlich senken, energieintensive Unternehmen jedoch nicht belasten. Einsparungspotenzial sieht die SPD hingegen bei der Ökostromvergütung: »Wir müssen auch prüfen, ob sich aus den wegen des technischen Fortschritts gesunkenen Produktionskosten für Erneuerbare-Energien-Anlagen Ansatzpunkte für Einsparungen ergeben, um den Strompreisanstieg zu begrenzen«,so Scholz. Bis zum 21. März, so der Plan der Bundesregierung, sollen Bund und Länder in der Debatte um steigende Stromkosten durch die Ökostrom-Förderung einen Konsens gefunden haben.

Quelle: Handelsblatt


22.02.2013 - Deutschland und Südafrika vereinbaren Energiepartnerschaft

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Stefan Kapferer, hat heute im Namen der Bundesregierung mit der südafrikanischen Energieministerin Dipuo Peters eine gemeinsame Absichtserklärung zur Begründung einer deutsch-südafrikanischen Energiepartnerschaft in Kapstadt unterzeichnet. Schwerpunktthemen der Partnerschaft sind der Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen, Energieeffizienz sowie Energieforschung. Auch die Zusammenarbeit im Bereich Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) ist Gegenstand der Energiepartnerschaft.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie


22.02.2013 - Österreich: Energie-Landrat fordert Förderreform

Der Energie-Landrat des Bundeslands Oberösterreich, Rudi Anschober, fordert trotz positiver Zubauzahlen im vergangenen Jahr weitere Reformen der Solarförderung in Österreich: Der Ausbau der Photovoltaik habe »weiteres enormes Zukunftspotenzial«. Anschobers Ziel sei »bis 2020 ein PV-Anteil von bis zu zehn Prozent am Gesamtstromverbrauch in Oberösterreich.« So solle zwar die Förderung gesenkt, dafür aber die Mengenbeschränkung für kleinere und mittlere Anlagen aufgehoben sowie Bürokratie abgebaut werden. In Österreich wurden im vergangenen Jahr mehr Anlangen errichtet als je zuvor. Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) geht von 230 Megawatt neu installierter Solarstromleistung im Jahr 2012 aus. Insgesamt waren Ende 2012 unter Einberechnung dieser Prognose nunmehr 420 Megawatt Leistung installiert, so der Verband.

Quelle: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Photovoltaic Austria Federal Association


22.02.2013 - Anti-Dumping-Klage: EU soll aus China importierte Zellen- und Module registrieren

Die Europäische Kommission berät derzeit mit den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union über die Registrierung von aus China importierten Solarzellen und -modulen, um bei einer eventuellen Entscheidung für Straf- und Ausgleichszölle auch rückwirkende Maßnahmen verhängen zu können. John Clancy, Sprecher von EU-Handelskommissar Karel De Gucht, erklärte, europäische Solarunternehmen hätten die Registrierung chinesischer Solarimporte beantragt. Allerdings handle es sich hierbei um eine rein administrative Maßnahme, wie sie im Rahmen von Handelsstreitigkeiten vorgenommen würde. »Die betroffene Industrie kann so ein Referenzdatum für eventuelle rückwirkende Maßnahmen setzen, sollte der Fall in ihrem Sinne entschieden werden«, so Clancy. Die Ergebnisse der Konsultationen seien jedoch geheim. Bis Donnerstagnachmittag war im Gesetzesblatt der Europäischen Union, in dem eine entsprechende Maßnahme veröffentlicht werden muss, noch keine Registrierung angeordnet worden. Die Europäische Kommission hat noch bis zum 6. Juni Zeit, über vorläufige Straf- und Ausgleichszölle zu entscheiden. Diese könnten im Falle einer entsprechenden Entscheidung der EU um bis zu 90 Tage rückwirkend vor der Verkündung vorläufiger Strafmaßnahmen verhängt werden. Definitiv fällig würden retroaktive Zölle aber nur bei einem entsprechenden abschließenden Urteil, dass die Kommission im Dezember dieses Jahres fällen will.

Quelle: Europäische Kommission


21.02.2013 - Altmaier rechnet mit Gesamtkosten von einer Billion Euro für die Energiewende

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) rechnet damit, dass die Gesamtkosten der Energiewende bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts eine Billion Euro erreichen könnten. In einem Interview mit der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« rechnet der Minister vor, rund 680 Milliarden Euro werde alleine die Zahlung der Einspeisevergütung bis 2022 ausmachen, vorausgesetzt, das Niveau der Börsenstrompreise bleibe unverändert und die derzeitige Förderpraxis bleibe bestehen. Hinzu kämen unter anderem Kosten für den Netzausbau, die Sicherstellung von Reservekapazitäten sowie für Forschung und Entwicklung. Durch sein vorgeschlagenes Konzept zur »Strompreis-Sicherung« erhofft sich der Minister indes Einsparungen in Höhe von 300 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren. Hierbei nannte Altmaier allerdings eine Einsparung von 1,8 Milliarden Euro jährlich durch die in seinem Konzept vorgeschlagenen Senkungen der Einspeisevergütung, durch die man dann »binnen 20 Jahren 200 Milliarden Euro bei der Einspeisevergütung sparen» könne. Wohl auch wegen solch offenkundiger Rechenfehler haben mehrere Fachleute Altmaiers Aussagen bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung in Zweifel gezogen. So zitiert »Zeit online« die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, es sei »verantwortungslos, eine solche Milliardensumme zu nennen, ohne schlüssige Berechnungen vorzulegen«. Felix Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut, nannte demselben Artikel zufolge Altmaiers Zahlen »nicht nachvollziehbar«. Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sagte in einem ersten Statement zu dem Interview, Altmaier »entpuppt sich immer mehr als Saboteur der Energiewende«. Er versuche durch »Horrorzahlen« die Diskussion anzuheizen, dabei lägen »die Kosten für die Beibehaltung des konventionellen Energiesystems mindestens doppelt so hoch«. Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Jürgen Trittin, sprach von »Taschenspielertricks«.

Quelle: Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Zeit online, Hans-Josef Fell


21.02.2013 - Frost & Sullivan: besseres Klima für Risikokapital im Bereich erneuerbarer Energien

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan geht laut einer aktuellen Studie davon aus, dass sich der Markt für Risikokapitalanlagen im Bereich erneuerbarer Energien bis 2020 verdreifachen wird. Gründe dafür seien günstigere Regulierungsmaßnahmen, Umweltförderungen für einen niedrigeren CO2-Austoß und technologische Innovationen. Laut der Studie sind besonders der europäische und nordamerikanische Raum wichtige Märkte, aber auch der südasiatische und der asiatisch-pazifische Raum würden künftig aufstrebende Regionen werden. Eine Herausforderung seien jedoch hohe Kapitalkosten, ein kontinuierlicher Bedarf an Investitionen in Technologien und mangelnde Kostenersparnisse bei der Massenproduktion.

Quelle: Frost & Sullivan


20.02.2013 - Prognos-Studie: Strafzölle könnten EU-weit bis zu 242.000 Arbeitsplätze kosten

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos AG hat am 18. Februar auf einer Anhörung vor der Europäischen Kommission in Brüssel eine Studie zu den Einflüssen von Anti-Dumping- und Strafzöllen gegen chinesische Solarzellen, Module und Wafer vorgestellt. Dies teilte die Allianz für bezahlbare Solarenergie (Alliance for Affordable Solar Energy, AFASE), die die Anhörung organisiert hat, gestern mit. Die Studie untersucht die Auswirkungen von Strafmaßnahmen auf den Markt für Solarstromanlagen und in der Folge auf Beschäftigung und Wertschöpfung der Solarbranche in der EU. Den Schwerpunkt der Betrachtung bildeten dir fünf großen europäischen Solarmärkte Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. In drei Szenarien werden mögliche Zölle in Höhe von 20, 35 und 60 Prozent betrachtet. Die Marktforscher kommen zu dem Schluss, dass Schutzzölle in jedweder Höhe die Nachfrage schmälern würden. Bei 20 Prozent rechen sie mit einem Nachfrageverlust von 30 Prozent, bei Zöllen von 35 Prozent mit einer Halbierung der Nachfrage und bei 60 Prozent mit einem Rückgang um 70 Prozent. Für Unternehmen, die mit Handel, Installation, Planung und anderen Dienstleistungen für den Bau von Solarstromanlagen befasst sind, wären entsprechende Umsatzrückgänge die Folge; darüber hinaus wären auch Hersteller von Produktionsmaschinen, Rohmaterial und Komponenten von einer sinkenden Nachfrage der chinesischen Solarindustrie nach ihren Produkten betroffen. Zudem seien auch negative Effekte für alle anderen Wirtschaftsbereiche zu berücksichtigen. Auf der anderen Seite seien positive Auswirkungen durch eine leicht steigende Produktion von Solarprodukten innerhalb der EU zu erwarten. Diese schätzt die Prognos-Studie aber ungleich geringer ein als die gleichzeitig entstehenden Arbeitsplatz- und Wertschöpfungsverluste. Je nach Höhe der Strafzölle werden unterschiedlich hohe Verluste erwartet: Bei Strafzöllen von 20 Prozent seien im EU-weit im ersten Jahr nach Einführung bis zu 115.600 und im dritten Jahr bis zu 175.500 Arbeitsplätze gefährdet, davon bis zu 67.400 in Deutschland. Der drohende Wertschöpfungsverlust beliefe sich auf 4,47 Milliarden Euro im ersten, 6,13 Milliarden im zweiten und 7,7 Milliarden Euro im dritten Jahr. Ein Gewinn an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen auf der Versorgungsseite, also bei europäischen Solarherstellern, sei in diesem Szenario nicht zu erwarten. Dieser würde sich in Höhe von bis zu 2,47 Milliarden Wertschöpfung und 58.200 Arbeitsplätzen erst bei drastischen Zöllen von 35 oder gar 60 Prozent im dritten Jahr nach deren Einführung einstellen. Dem stünden dann aber auf der Verlustseite eine Wertschöpfung von bis zu 12,69 Milliarden Euro und bis zu 300.200 Arbeitsplätze gegenüber. Unterm Strich könnten derart drastische Anti-Dumping-Maßnahmen also bis zu 242.000 Arbeitsplätze kosten.

Quelle: Prognos, Afase


19.02.2013 - Seehofer fordert Verzicht auf »Energie-Soli«

Der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer lehnt das Vorhaben der Bundesregierung ab, Betreiber von Ökostromanlagen mit einem »Energie-Soli« zur Kasse zu bitten. Dies berichten mehrere Medien, darunter die Tageszeitung »Die Welt«, unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur dapd. Damit stellt sich Seehofer gegen Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), die in einem gemeinsamen Eckpunktepapier eine Absenkung der Einspeisevergütung für alle bis zum 1. August 2013 in Betrieb genommen Erneuerbare-Energie-Anlagen um pauschal 1,5 Prozent für das Jahr 2014 vorschlagen. Für seine Partei, so Seehofer, sei »der Vertrauensschutz ein hoher Wert«, die Bürger müssten sich auf staatliches Handeln verlassen können.

Quelle: dapd


19.02.2013 - WWF-Studie fordert Ökostromanteil von 65 Prozent bis 2030

Eine durch die Oak-Stiftung und die europäische Klimastiftung finanzierte Studie des World Wildlife Fund (WWF) fordert den Ökostromanteil in Europa bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Andernfalls sei es nicht möglich, bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen. Die Autoren der Studie, Adam White und Jason Anderson, gehen davon aus, dass Solar- und Windenergie maximal 45 Prozent des Strombedarfs 2030 decken können, da es bis dahin immer noch schwierig sein werde, die Schwankungen dieser beiden Energieformen auszugleichen.

Quelle: World Wildlife Federation


15.02.2013 - Strompreisbremse: Bund will sich mit Ländern bis 21. März einigen

Auf dem gestrigen Sondergipfel zur sogenannten »Strompreisbremse« haben sich Bund und Länder nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können. Ein erst kurz vor dem Gipfel gemeinsam von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) vorgelegtes Konzept stieß bei den mehrheitlich rot-grün geführten Ländern auf Ablehnung. Bis zum Energiegipfel der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 21. März soll nun eine Arbeitsgruppe einen Kompromiss ausarbeiten. Der zwischen Rösler und Altmaier abgestimmte Regierungsvorschlag sieht dem ursprünglichen Konzept des Bundesumweltministers folgend vor, die Höhe der EEG-Umlage im Jahr 2014 auf der jetzigen Höhe von 5,28 Cent einzufrieren. Ab 2015 soll sie um maximal 2,5 Prozent jährlich ansteigen. Konkretisiert wurde in dem Konzept der sogenannte »Energie-Soli«: Die Vergütung aller Bestandsanlagen, die vor dem 1. August 2013 in Betrieb genommen wurden, soll 2014 pauschal um 1,5 Prozent gekürzt werden. Einen Vorschlag von Rösler aufgreifend, sollen ab dem 1. August in Betrieb genommene Anlagen mit einer Leistung von mehr als 150 Kilowatt ganz aus der gesetzlichen Vergütung fallen, der Strom muss dann direkt vermarktet werden. Für selbst verbrauchten Strom soll zudem eine Mindestumlage erhoben werden, und der Einnahmeverlust durch Abregelung von Anlagen würde dem Ministerwillen nach künftig geringer entschädigt. Die Ausnahmeregelungen zur EEG-Umlage für Industriebetriebe wollen die Minister für Unternehmen, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen, aufheben. Zudem soll der Mindestbeitrag zur Umlage für privilegierte Unternehmen ansteigen. Stromkunden, so die Minister, könnten mit diesen Maßnahmen im Jahr 2014 um 1,86 Milliarden Euro entlastet werden. Die Oppositionsparteien rechnen jedoch nicht damit, dass die Maßnahmen so umgesetzt werden. Die rheinland-pfälzische Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) sprach davon, dass ein »Minimalkonsens« gefunden werden müsse. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sagte, mit rückwirkenden Förderungskürzungen werde »die Unzuverlässigkeit zum Markenzeichen der deutschen Energiepolitik.« Martin Maslaton, Direktor der Forschungsstelle Neue Energien und Recht der TU Chemnitz und der Bergakademie Freiberg, nannte den » Energiesoli« für Bestandsanlagen in »höchstem Maße verfassungsrechtlich angreifbar.« Der Bundesverband Erneuerbare Energien warnte vor einem »Abwürgen der Energiewende.«

Quelle:BMU, PHOTON


14.02.2013 - Grüne gehen mit eigenen Vorschlägen in Diskussion um »Strompreisbremse«

In der Diskussion um die steigenden Stromkosten durch die Förderung von Ökostrom hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen ein eigenes Konzept vorgestellt. Fraktionschef Jürgen Trittin sagte in Berlin, der Ausbau von erneuerbaren Energien sei nur zu einem Bruchteil Ursache für die steigenden Strompreise. Nur die Hälfte des Preisanstiegs habe überhaupt etwas mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu tun. Trotzdem gebe es Korrekturbedarf, da die Kosten der Energiewende unfair verteilt seien. In einem Positionspapier fordern die Grünen daher, den Beitrag von Unternehmen zur EEG-Umlage nur noch dann zu reduzieren, wenn diese mindestens zehn Gigawattstunden Strom im Jahr verbrauchen und »tatsächlich in internationalem Wettbewerb stehen.« Derzeit liegt die Schwelle bei einem Jahresverbrauch von einer Gigawattstunde. Auch soll der Mindestbeitrag der Industrie zur Umlage ansteigen. Anlagenbetreiber, die ihren Strom selbst verbrauchen, sollen künftig ebenfalls zur Umlage beitragen. Die im Rahmen der letzten EEG-Novelle eingeführte Prämie für direkt vermarkteten Ökostrom wollen die Grünen wieder abschaffen. Insgesamt, so rechnen die Grünen, könnten Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen um insgesamt vier Milliarden Euro entlastet werden. Den von Bundesumweltminister Peter Altmaier eingebrachten Vorschlag, die EEG-Umlage bis 2014 einzufrieren und hierfür unter anderem Betreiber von Bestandsanlagen zur Kasse zur bitten, lehnen die Grünen hingegen ab. »Altmaier fährt die Energiewende vor die Wand«, sagte Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung in Rheinland-Pfalz. Ihre Position werden die Grünen nun auf einem für heute angesetzten Sondergipfel zur Energiewende einbringen, zu dem Altmaier die für Energie zuständigen Länderminister sowie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler eingeladen hat. Auf Twitter schrieb Altmaier: »Die Sache kommt in Fahrt.« In einigen Punkten sind sich der CDU-Minister und die Grünen sogar einig: Auch Altmaier will die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen korrigieren und Eigenverbraucher an der EEG-Umlage beteiligen. »Da bin ich auch bereit, auf SPD und Grüne zuzugehen«, sagte Altmaier am Mittwoch im ARD-»Morgenmagazin.« Bis Ende März, so der Minister, müsse klar sein, »ob alle mitmachen.«

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion


12.02.2013 - Rösler will EEG weiter »korrigieren«

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Diskussion über die derzeitigen Fördermaßnahmen für Ökostrom weiter angeheizt. Rund zwei Wochen nach den Vorschlägen von Bundesumweltminister Peter Altmaier zur Deckelung der sogenannten EEG-Umlage hat Rösler weitere Maßnahmen ins Spiel gebracht, die einen Anstieg der Kosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verhindern sollen. Dies geht aus einem an Bundesumweltminister Altmaier adressierten Brief von Rösler hervor, der PHOTON vorliegt. Rösler plädiert in seinem Schreiben dafür, den Einspeisevorrang für Ökostromanlagen künftig zu streichen und im Netz nicht benötigten Strom auch nicht mehr zu vergüten. Bislang erhalten im Rahmen des Einspeisemanagements abgeregelte Anlagen noch 95 Prozent der Vergütung. Zudem fordert Rösler ein verbindliches Direktvermarktungsmodell für neue Ökostromanlagen. So soll nur noch Strom aus Kleinstanlagen gesetzlich vergütet werden. Eine konkrete Größenbeschränkung nannte Rösler jedoch nicht. Unabhängig hiervon soll zudem mindestens 20 Prozent des Ökostroms aus neuen Erzeugungsanlagen direkt vermarktet werden, der Anteil des direkt vermarkteten Stroms dann im Laufe der Förderung noch weiter steigen. Rösler betont in seinem Papier, dass er mit seinen »Korrekturmaßnahmen« keinesfalls den notwendigen Systemwechsel hin zu einem Quotenmodell ersetzen möchte. Je nach Verlauf der Gespräche mit den Bundeslängern, so Rösler, werde er weitere Vorschläge in die Diskussion einbringen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)


11.02.2013 - Frankreich und Deutschland wollen bei Energiewende stärker zusammenarbeiten

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat mit Frankreichs Umwelt- und Energieministerin Delphine Batho eine Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit beim Ausbau von erneuerbaren Energien unterzeichnet. Unter anderem sollen hierfür »Deutsch-französische Büros für erneuerbare Energien« in den Umweltministerien beider Länder geschaffen werden. Zukünftig werde die Zusammenarbeit der Länder bei der Energiewende eine »viel größere politische Schlagkraft« erhalten, sagte Frankreichs Umweltministerin. Vertieft werden soll unter anderem die »Entwicklung erneuerbarer Energien – insbesondere in Hinsicht auf die Themenbereiche Raumplanung, Umweltauswirkungen, Kosten und Fördermechanismen, Beschäftigung und Ausbildung«, heißt es in der Vereinbarung. Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sagte, die Vereinbarung sei für die globale Umstellung auf erneuerbaren Energien absolut zu begrüßen, passe jedoch nicht zum Handeln des Ministers auf nationaler Ebene. »Altmaier kann nicht im Ausland die Energiewende als Vorzeigeprojekt anpreisen und im Inland Vorschläge unterbreiten, die einen faktischen Ausbaustopp bewirken«, so Fell.

Quelle: Ministère de l’Ecologie, du Développement durable et de l’Energie


07.02.2013 - Altmaier legt Fahrplan für »Strompreis-Sicherung« vor

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat das weitere Vorgehen hinsichtlich der von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen zur Deckelung der EEG-Umlage bekannt gegeben. Wie die Online-Ausgabe der Bild- Zeitung meldete, sagte der Minister, er werde in den nächsten Tagen eine mit dem Wirtschaftsministerium abgestimmte Regierungsposition zu seiner sogenannten »Strompreis-Sicherung« vorlegen. »Damit gehe ich am 14. Februar zu den Umwelt- und Energieministern der Länder. Dann stimmen am 21. März Bund und Länder die Pläne mit Kanzlerin Merkel ab, damit das Gesetz noch vor der Sommerpause im Juli ins Parlament geht«, so Altmaier. Wie PHOTON vergangene Woche berichtete, waren die Vorschläge des Ministers, darunter die Einführung eines »Energie-Soli« für Bestandsanlagen, auch innerhalb der Koalition auf Kritik gestoßen. In einer ersten Bewertung des Bundeswirtschaftministeriums, die auf der Internetseite des energiepolitischen Sprechers der Grünen, Hans-Josef Fell, eingesehen werden kann, hatte die Behörde von Wirtschaftsminister Philipp Rösler den Energie-Soli als mit »höchsten rechtlichen Risiken« behaftet bezeichnet. Insgesamt, so das Urteil, erschienen die Vorschläge als »nicht ausgereift.

Quelle: BILD


07.02.2013 - VBEW: Solarstrom deckte 2012 zehn Prozent des bayrischen Strombedarfs

Nach ersten Schätzungen des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VBEW) haben in Bayern installierte Ökostromanlagen 2012 rechnerisch rund 33 Prozentl des dortigen Strombedarfs abgedeckt. 2009 waren es noch 25 Prozent. Dem Verband zufolge ist für diese Steigerung maßgeblich der Zubau an Photovoltaikanlagen verantwortlich. So wurden 2012 mehr als 50.000 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1.500 Megawatt neu errichtet. Bayrischer Solarstrom, so die Schätzungen, reichte damit rein rechnerisch aus, um knapp 10 Prozent des Jahresverbrauchs des Bundeslands zu decken.

Quelle: Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V.


07.02.2013 - Stromspeicher werden ab Mai gefördert

Zu der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geplanten Förderung von Solarstromspeichern sind Details bekannt geworden. Laut einem PHOTON vorliegenden Merkblatt der staatlichen KfW-Bankengruppe (KfW-Erneuerbare-Energien-Programms »Speicher«) werden stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage ab dem 1. Mai durch zinsgünstige Darlehen der KfW gefördert. Dies bestätigte ein Sprecher der Bankengruppe gegenüber PHOTON. Hinzu kommt demnach ein vom BMU finanzierter Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten des Speichersystems. Förderfähig sind Speichersysteme für neu gebaute Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt. Im Jahr 2013 errichtete Anlagen können nachgerüstet werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind Eigenbauten, Prototypen und gebrauchte Anlagen. Voraussetzung ist zudem, dass die Leistungsabgabe der Solaranlage am Netzanschlusspunkt auf maximal 60 Prozent der installierten Leistung begrenzt wird. Dies gilt den Richtlinien zufolge für die gesamte Lebensdauer der Solaranlage, mindestens aber 20 Jahre, unabhängig von einer eventuell schon vorher erfolgenden Außerbetriebnahme des Speichersystems. Förderanträge für das Programm müssen vor der Investition bei der eigenen Hausbank eingereicht werden. Der Zinssatz für die Darlehen, die bis zu 100 Prozent der Kaufsumme decken, wird kundenindividuell festgelegt und orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarkts. Mit der Förderung, so die KfW, soll die Markt- und Technologieentwicklung für neue Solarstrompeichersysteme angeregt werden. Die geförderten Systeme leisteten einen Betrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaikanlagen in das Stromnetz. Ursprünglich war der Start der Förderung bereits für Februar geplant. Das BMU und die bundeseigene KfW setzen mit dem Programm einen im vergangenen Sommer im Zuge der EEG-Novelle gefassten Bundestagsbeschluss um. Bereits in wenigen Tagen, so ein Sprecher der KfW, sollen die Antragsformulare für die Förderung auf der Internetseite der Bankengruppe abrufbar sein.

Quelle: KfW


06.02.2013 - Jinko Solar platziert Anleihen in Millionenhöhe

Der chinesische Solarhersteller JinkoSolar Holding Co. Ltd. hat bekannt gegeben, dass sein Tochterunternehmen Jinko Solar Co. Ltd. erfolgreich Anleihen mit einem Volumen von 800 Millionen Renminbi (93,5 Millionen Euro) platziert hat. Einer Unternehmensmeldung zufolge sind die Anleihen mit jährlich 8,99 Prozent verzinst, die Laufzeit beträgt sechs Jahre mit Fälligkeit zum 29. Januar 2019. Die Ausgabe der Anleihen wurde nach eigenen Angaben von der Finanzabteilung der chinesischen Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) genehmigt. Jinko Solar ist demzufolge das erste Unternehmen, dem in diesem Jahr in China die Ausgabe von Anleihen gestattet wurde.

Quelle: JinkoSolar Holding Co. Ltd.


06.02.2013 - BDEW stellt Roadmap für intelligente Netze vor

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat einen Fahrplan vorgelegt, der den Umbau des Energiesystems hin zu intelligenten Energienetzen bis zum Jahr 2022 ermöglichen soll. In der Roadmap »Realistische Schritte zur Umsetzung von Smart Grids in Deutschland« schlägt der Interessensverband ein Vorgehen in zehn Schritten vor. »Da mehr als 90 Prozent des erneuerbar erzeugten Stroms in die Verteilnetze eingespeist wird, müssen diese intelligent ausgebaut werden«, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller. Hierfür sei zunächst bis Ende 2014 die Entwicklung eines konsistenten rechtlichen und regulatorischen Rahmens, die Förderung von Forschung und Entwicklung, die Erstellung von Standards und Normen sowie von Regulierungen zur Abgrenzung und Interaktion von Markt und Netz Voraussetzung. Dann, so Müller, sei in den Augen der Energiebranche der weitere Ausbau der Energienetze bis 2022 realisierbar. Der Verband will seinen Fahrplan nun »zeitnah« an die vom Bundeswirtschaftsministerium gegründete »Plattform für zukunftsfähige Netze« übergeben. Gegenüber PHOTON konnte der Verband keine Angaben machen, mit welchen Kosten die Energiebranche für die Umsetzung der Roadmap rechnet.

Quelle: BDEW


05.02.2013 - Debatte um EEG-Umlage: Grüne fordern progressive Stromtarife

In der Diskussion über die von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgeschlagenen Maßnahmen, mit denen die Höhe der EEG-Umlage begrenzt werden soll, hat der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, die Einführung progressiver Stromtarife gefordert. Gegenüber PHOTON sagte Fell, die eigentlichen Strompreistreiber seien nicht die neu zugebauten Ökostromanlagen, sondern die Gewinne der Stromkonzerne. »Die sinkende Wirkung der Börsenpreise infolge der Ökostromerzeugung muss an die Kunden weitergegeben werden«, so Fell. Sinnvoller sei es daher, die Energieversorger zu verpflichten, einen progressiven Stromtarif anzubieten und die Grundgebühr abzuschaffen. Den von der SPD am vergangenen Donnerstag eingebrachten Vorschlag, die Stromsteuer für bis zu 1.000 Kilowattstunden pro Jahr und Person auszusetzen, lehnen die Grünen hingegen ab. »Das ist sozial nicht ausgewogen, da er alle an derBefreiung teilhaben lässt, Einkommensschwache wie Reiche«, sagte Fell. Zudem fließe ein Großteil der Einnahmen aus der Stromsteuer in die Rentenkassen. Die Diskussion über mögliche Alternativen zur Entlastung der Stromkunden hatte Fahrt aufgenommen, nachdem die von Bundesumweltminister Altmaier geforderten Maßnahmen, unter anderem nach einem »Energie-Soli« für bestehende Ökostromanlagen, selbst in der Regierungskoalition auf harsche Kritik gestoßen waren. Altmaier will nun nach einem Spitzentreffen mit Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten der Länder im März entscheiden, ob ein entsprechender Gesetzesentwurf überhaupt in den Bundestag eingebracht werden soll. Nicht zuletzt durch die rot-rot-grüne Mehrheit im Bundesrat ist die Regierungskoalition auf eine einvernehmliche Lösung angewiesen. »Ich gehe nicht davon aus, dass Altmaier eine Chance hat, überhaupt aus seinen Vorschlägen einen akzeptablen Gesetzesentwurf zu formulieren«, sagte Fell.

Quelle: PHOTON


04.02.2013 - Konsortium zur Stärkung der Photovoltakindustrie in Europa gegründet

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich in Erfurt das europäische Konsortium » SOLAR Regions of Knowledge (SOLARROK)« mit Mitgliedern aus sieben europäischen Industrieregionen gegründet. Die beteiligten Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Politik kommen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Slowenien, Spanien, Litauen, Norwegen und Österreich. Der erste Arbeitsschritt des Konsortiums ist das Erstellen eines Strategiekonzeptes, aufbauend auf einer Analyse der F&E-Landschaft der europäischen Photovoltaikbranche. In einem zweiten Schritt soll ein Aktionsplan zur besseren Nutzung der vorhanden Kompetenzen in Europa erstellt werden, um sich gegen asiatische Konkurrenten besser durchsetzten zu können. Die Europäische Union fördert das auf 36 Monate angelegte Projekt im Rahmen des » FP7 Capacities, Regions of Knowledge « mit 2,3 Millionen Euro.

Quelle: Solar Valley GmbH


30.01.2013 - Rösler: Maßnahmen von Altmaier nicht ausreichend

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gehen die Reformvorschläge von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) zur Ökostromförderung nicht weit genug. Im ARD-»Morgenmagazin« sagte Rösler am Dienstag, das Maßnahmenpaket, das Altmaier am Vortag präsentiert habe, gehe zwar »einen Schritt in die richtige Richtung«, sei jedoch nicht ausreichend. Eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei vonnöten. »Der Hauptkostentreiber ist genau diese überzogene Förderung. Da müssen wir ran.« Rösler war dem Vernehmen nach von den Vorschlägen seines Kabinettskollegen überrascht worden. In der Vergangenheit war es öfters zu Kompetenzgerangel zwischen den beiden Ministerien gekommen. So war Rösler erst wenige Tage vor Altmaiers »Strompreis-Sicherung« mit dem Vorschlag einer »Strompreis-Bremse« vorgeprescht. Nach der Vorstellung des Wirtschaftsministers soll in das Netz eingespeister, aber aufgrund der tatsächlichen Nachfrage nicht benötigter Ökostrom künftig nicht mehr vergütet werden. Altmaier setzt hingegen bei der EEG-Umlage an: Diese soll durch ein Maßnahmenpaket bis Ende 2014 nicht mehr steigen, ab 2015 soll der Anstieg bei 2,5 Prozent gedeckelt werden. Gegen die Pläne des Umweltministers hebt sich breiter Widerstand. Kritisiert wird insbesondere die geplante Einführung eines »Energie-Soli«, mit dem Betreiber von bereits bestehenden Ökostromanlagen zur Kasse geben werden sollen, sowie die mögliche Verzögerung von Vergütungszahlungen bei neu errichteten Anlagen. Beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hieß es, ausgerechnet die Treiber der Energiewende, die Millionen Betreiber von Solar-, Wind- und Bioenergien-Anlagen, würden belastet werden. Zudem schafften die Pläne Investitionsunsicherheit. Auch aus der eigenen Koalition gab es Kritik. Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel sagte in einer Mitteilung, das Konzept lese sich wie eine Aufforderung, rot-grün zu wählen, um die Energiewende nicht auszubremsen.

Quelle: ARD


30.01.2013 - Kleiner Erfolg für Vowalon bei Klage gegen EEG-Umlage

Das Landgericht Chemnitz hat dem Textilunternehmen Vowalon Beschichtung GmbH heute unerwartet Hoffung auf eine zügigere Entscheidung bei seiner Klage gegen die EEG-Umlage gemacht. Das Unternehmen hat eine Musterklage gegen den Energienversorger EnviaM auf Rückzahlung der Umlage angestrengt, weil es sie - unter Verweis auf die sogenannte Kohlepfennig-Entscheidung von 1994 - für eine unzulässige Sonderabgabe und damit für verfassungswidrig hält. Eine ähnliche Klage wurde am Landgericht Bochum allerdings bereits abgewiesen. Noch gestern sagte ein Sprecher von Vowalon gegenüber PHOTON, man erwarte, dass auch die Klage in Chemnitz abgewiesen werde und wolle danach in die nächste Instanz ans Oberlandgericht Dresden gehen. Das Ziel sei eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Landgericht Chemnitz hat die Klage nun jedoch zugelassen und einen nächsten Verhandlungstermin am 22. März bekannt gegeben. Quelle: Vowalon Beschichtung GmbH


29.01.2013 - Altmaier will EEG-Umlage deckeln

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will die Höhe der EEG-Umlage gesetzlich begrenzen. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das der Minister am Montag vorgestellt hat. Demnach soll die Umlage, mit der die gesetzliche Einspeisevergütung für Ökostrom finanziert wird, in der jetzigen Höhe von 5,28 Eurocent pro Kilowattstunde eingefroren werden. Ab 2015 soll ihr jährlicher Anstieg maximal 2,5 Prozent betragen. »Es ist nicht vertretbar, dass das Kostenrisiko für die Zukunft weiterhin einseitig und ausschließlich beim Stromkunden liegt«, schreibt der Minister in dem Papier mit dem Titel »Strompreis-Sicherung«, das PHOTON vorliegt. Altmaier schlägt ein ganzes Maßnahmenpaket vor, mit dem diejenigen stärker belastet werden sollen, die nach Ansicht des Ministers bislang von der Energiewende profitierten. Um das EEG-Konto gegebenenfalls auszugleichen, soll künftig die Zahlung der Einspeisevergütung für Strom aus neugebauten Ökostrom-Anlagen um einige Monate verzögert werden können. Auch eine außerplanmäßige Absenkung der Einspeisetarife stellt der Minister in Aussicht. Bis zu 500 Millionen Euro sollen auf diese Weise eingespart werden. Betreiber von Bestandsanlagen will Altmaier mit einem »Energie-Soli« zur Kasse bitten, einer »befristeten Vergütungskürzung«, die weitere 300 Millionen einbringen soll. Auch selbst verbrauchter Ökostrom, der bislang von der EEG-Umlage ausgenommen war, soll künftig belastet werden. Zudem will Altmaier die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen korrigieren: Hier soll die Mindestumlage angehoben und die Gesamtmenge begünstigten Stroms gesenkt werden. Hierdurch, so Altmaier, würde die Umlage um weitere 500 Millionen Euro entlastet. Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sagte, die Vorschläge Altmaiers würden einen weitgehenden Stopp des Ausbaus aller erneuerbaren Energien noch vor Jahresmitte bewirken. Allein die Ankündigung der Maßnahmen werde Banken und Finanzierer verunsichern. Der EEG-Rechtsexperte Martin Maslaton bezeichnete das Vorhaben Altmaiers gegenüber PHOTON als »unausgewogen und einseitig«, der geplante »Energie-Soli« für Bestandsanlagen sei zudem »in höchstem Maße verfassungsrechtlich angreifbar« da der Vertrauensschutz verletzt werde. Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands Erneuerbarer Energien (BEE) sagte, die EEG-Umlage sei längst kein Preisschild mehr für die Kosten der erneuerbaren Energien. Diese hingen vielmehr wesentlich von der Entwicklung der Börsenstrompreise und der CO2-Zertifikate ab. »Das aber blenden die Vorschläge des Bundesumweltministers völlig aus.« Altmaier plant, seine Vorschläge noch vor der Sommerpause des Parlaments zu verabschieden, die Maßnahmen könnten bereits zum 1. August in Kraft treten. Eine grundlegende Reform des EEG sollen sie jedoch nicht ersetzen.

Quelle: BMU


28.01.2013 - Solarspeicher: Fraunhofer-Studie bekräftigt Nutzen für Energiewende

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat im Auftrag des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ein »Kurzgutachten zur Abschätzung und Einordnung energiewirtschaftlicher, ökonomischer und anderer Effekte bei Förderung von objektgebunden elektrochemischen Speichern« erstellt. Die »Speicherstudie 2013« kommt zu dem Ergebnis, das Batteriesysteme mit einer Kapazität zwischen zwei und zwölf Kilowattstunden »bei entsprechender Betriebsweise« die Netze entlasten und die Anschlusskapazitäten für weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen erhöhen. Bei »netzdienlicher Betriebsweise« könne der Einsatz solcher Speicher die Einspeisespitze einer Photovoltaikanlage - in Abhängigkeit von deren Leistung, der Größe des Speichers und der lokalen Stromlast - um bis zu 40 Prozent reduzieren. Bei Rückspeisung von Energie aus dem Speicher ins Netz lasse sich dies noch erhöhen. Zudem trage der Einsatz lokaler Speicher zur Verkleinerung des Spannungsbandes im Netz bei. BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer wertete die Studie als eindeutigen Beleg für die Notwendigkeit des von der Bundesregierung geplanten Förderprogramms für kleine, dezentrale Speicher. Derzeit seien die Preise für Speichersysteme noch so hoch, dass sie selbst mit der geplanten Förderung für rein profitorientierte Anwendung nicht infrage kämen. Schon deshalb sei »keine Explosion des Marktes« zu erwarten, sagte Mayer bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Es müsse aber sofort mit der praktischen Anwendung von Speichersystemen begonnen werden. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der ISE-Studie hat der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) auf eigene Untersuchungen zum Thema hingewiesen, unter anderem die VDE-Studie »Energiespeicher für die Energiewende«. Der VDE empfiehlt ein »integriertes Strommarktdesign« und warnt vor »Einzelmaßnahmen, die nicht ausreichend in das Gesamtsystem eingebunden sind«. Wichtig seien »intelligent gesteuerte Stromspeicher - auch im großtechnischen Maßstab«.

Quelle:Fraunhofer ISE, BSW, VDE


28.01.2013 - Wechselrichterproduzent KACO new energy plant Versorgung einer Modellsiedlung mit Solarenergie

Die KACO new energy GmbH, Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern, entwickelt das komplette Energiemanagement einer Modellsiedlung, die seit August 2012 in der Gemeinde Weinsberg nahe Heilbronn errichtet wird.

Die Strom- und Wärmeversorgung des "Quartierspeichers Weinsberg" soll nahezu komplett durch Solarenergie gedeckt werden.

Auf 16.000 Quadratmetern sollen 23 Wohneinheiten gebaut werden. Derzeit sind sechs Einfamilienhäuser, ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, zehn Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 geplant.

Quelle: SolarServer


28.01.2013 - Getestet und für gut befunden: Yingli baut Technologieführerschaft aus

Baoding, China; Zürich, 10. Januar 2013 – Yingli Green Energy, eines der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Unternehmen, das seine Produkte unter dem Namen „Yingli Solar“ vertreibt, hat mit seinen PV-Modulen in zwei Tests bei Prüfinstituten des TÜV sehr gut abgeschnitten. Einen PID-Test beim TÜV SÜD haben multikristalline PV-Module von Yingli Solar mit hervorragenden Leistungswerten bestanden. Im „TÜV Rheinland 2011 Energy Yield Test“ belegte ein monokristallines Modul aus der PANDA-Serie den zweiten Rang unter 14 getesteten Produkten von elf PV-Herstellern aus Europa, Nordamerika und Asien.

Quelle: Yingli Green Energy Europe GmbH


21.01.2013 - Studie erwartet zwei Milliarden Dollar Umsatz für Solarspeicher bis 2018

Nach Einschätzung des US-Marktforschungsunternehmens Global Information Inc. (GII) wird der weltweite Markt für Solarenergiespeicher bis 2018 ein Umsatzvolumen von zwei Milliarden Dollar erreichen. Zu erwarten sei, dass sich drei wichtige Technologien auf dem Markt durchsetzen werden: Blei-Säure-Batterien mit einem Umsatz von 950 Millionen Dollar, Blei-Kohlenstoff mit 135 Millionen Dollar und Lithiumbatterien mit 235 Millionen Dollar. Für Letztere prognostiziert GII jedoch, dass die Entwicklung in den nächsten Jahren stark von staatlichen Förderungen abhängig sein wird. Zusätzlich erwartet das Unternehmen, dass die lateinamerikanischen Märkte die stärkste Entwicklung verzeichnen werden, da dort die Elektrizitätsnachfrage steigt und es bereits Pläne gibt, die Solarbranche in der Region zu unterstützen.

Quelle: Photon


21.01.2013 - 1 Megawatt-Anlage für Direktvermarktung in Sachsen-Anhalt

Der PV-Projektentwickler Sunovis GmbH aus Singen und der Thalheimer Zell- und Modulhersteller Hanwha Q.Cells GmbH haben eine 1 Megawatt-Anlage auf dem Flachdach einer Industriehalle in Jessen, Sachsen-Anhalt, errichtet. Sunovis plant die Vermarktung des produzierten Stroms direkt vor Ort in Zusammenarbeit mit den Objekteigentümern. Man wolle Lösungen erarbeiten, »um die Energie direkt an den Mieter des Objekts zu vertreiben«, sagte Sunovis-Geschäftsführer Raphael Huber bei der offiziellen Einweihung. Angaben zur Investitionssumme machten die beteiligen Unternehmen nicht.


17.01.2013 - IMS: Neuer Absatzrekord für Solarmodule im dritten Quartal 2012

Nach einem schwierigen dritten Quartal mit insgesamt nur 7,5 Gigawatt Verkaufsmenge hat der weltweite Absatz von Solarmodulen im vierten Quartal 2012 einen neuen Rekordwert von elf Gigawatt erreicht. Dies hat das britische Marktforschungsunternehmen IMS Research Ltd. ermittelt. IMS erklärte jedoch, dass trotz der Anzeichen einer Erholung die Situation der Solarindustrie weiterhin kritisch bleibe und eine deutliche Verbesserung vor der zweiten Hälfte des Jahres 2013 nicht zu erwarten sei. »Im vierten Quartal 2012 hat sich die weltweite Solarbranche deutlich erholt. Die starke Nachfrage aus Asien, angetrieben vor allem durch China und Japan, hat dazu beigetragen den schleppenden Absatz in Europa auszugleichen«, sagte IMS-Analyst Stefan de Haan. IMS rechnet auf Grund der zu Jahresbeginn üblichen »saisonalen Schwäche der globalen Solarmärkte« weiterhin mit einem verhaltenen ersten Quartal 2013. Für das Gesamtjahr erwarten die Marktforscher einen weltweiten Zubau von 35 Gigawatt bei einer erheblichen Zunahme der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte.


17.01.2013 - Förderung von Solarstromspeichern ab Februar geplant

Das Bundesumweltministerium (BMU) plant in Kürze mit der staatlichen Förderung von Solarstromspeichern zu beginnen. Einen genauen Termin für den Start des Förderprogramms gebe es noch nicht, man plane aber einen Start bereits im Februar, erklärte die Leiterin des BMU-Referats Markteinführung Erneuerbare Energien, Karin Freier, gegenüber PHOTON. Damit wird ein bereits im vergangenen Sommer im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefasster Bundestagsbeschluss umgesetzt. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßte die Ankündigung der Fördermaßnahmen. In einer Pressemitteilung beruft sich der BSW auf eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Demnach können Speicher in netzgekoppelten Systemen die Spitzen in der Solarstromproduktion um 40 Prozent senken und somit die Aufnahmefähigkeit der Netze um 66 Prozent steigern. Wichtig sei, erklärt BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer, »dass der staatliche Zuschuss an Bedingungen geknüpft ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die geförderten Solarstromspeicher die Stromnetze entlasten und einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten


16.01.2013 - Bundesverband Energiespeicher gegründet

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) mit Sitz in Berlin verkündet in einer Pressemitteilung seine Gründung. Ziel der Tätigkeit sei »der Aufbau eines stabilen Energiespeichermarktes in Deutschland«. Der Verband plane in einem ersten Projekt die Gestaltung einer »Energiespeicher Roadmap« zur Klärung der konkreten Rolle von Energiespeicherlösung bei der Energiewende. Das Amt des Gründungspräsidenten hat Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg, übernommen. Geschäftsführer des Verbands wird Harald Binder, ehemals Manager bei der Applied Materials GmbH & Co. KG in Alzenau und derzeit Inhaber einer Beratungsfirma für Unternehmen der Solar-, Energiespeicher- und Halbleiterindustrie.

Quelle: Photon


10.01.2013 - Marktforscher empfehlen Solaranlagen als Vorsorge gegen hohe Strompreise

Das britische Marktforschungsunternehmen GlobalData empfiehlt europäischen Verbrauchern, in Photovoltaikanlagen zu investieren, um sich gegen steigende Energiepreise zu wappnen. Sowohl die Förderung für erneuerbare Energien als auch die steigenden Ölpreise (und die Kopplung von Öl- und Erdgaspreisen) seien der „Grund für steigende Strom- und Gaspreise auf dem ganzen Kontinent“, so Jonathan Lane, Leiter der Beratungssparte »Strom und Energieversorgung« bei GlobalData. Er rät Verbrauchern zur privaten Nutzung von Solarstrom, da sie sonst „zur Kasse gebeten werden“. 

Quelle:PHOTON


09.01.2013 - Kontroverse um Bericht zur EEG-Umlage

Ein Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) über die von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern erstellte Abrechnung zu Einnahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sprach gegenüber PHOTON von einem erneuten Versuch der F.A.Z. »die Interessen der Atom-und Kohlewirtschaft zu bedienen«, indem die reinen Zahlen der EEG-Umlage ohne Bezug zum Gesamtnutzen für die Volkswirtschaft aufgezeigt würden. Der Bericht versuche ungerechtfertigt »den Solarausbau als hohen Kostentreiber« darzustellen. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus Breil, sagte dagegen, die Abrechnung zeige erstens, »dass wir die Kontrolle über den Ausbau verloren haben« und zweitens, dass der Wert des EEG-Stroms »im derzeitigen System des Just-in-time-Zwangsverkaufs durch die Übertragungsnetzbetreiber« zu gering bemessen sei. Breil wiederholte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem »Mengenmodell« anstelle der garantierten Vergütung. Sollte dagegen weiter das System der Einspeisevergütung beibehalten werden, dann müsse diese insbesondere für Solarstrom weiter gesenkt und gleichzeitig der EEG-Strom an der Börse durch hierauf spezialisierte Unternehmen vermarktet werden, damit er zu höheren Preisen als bislang verkauft werden könne. Die F.A.Z. hatte berichtet, dass die von den Netzbetreibern abgerechneten Ausgaben im Zusammenhang mit EEG-Strom im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 20 Milliarden Euro überschritten haben. Hiervon entfielen 16,6 Milliarden auf die Einspeisevergütung. Gleichzeitig wurden für den Verkauf des EEG-Stroms an der Börse nur rund 2,9 Milliarden Euro erzielt.

Quellen: PHOTON


09.01.2013 - Studie erwartet Produktionsanstieg der globalen Polysiliziumindustrie

Eine Studie des Marktforschungsbüros Bernreuter Research gelangt zu dem Schluss, dass sich die globale Polysiliziumindustrie langsam vom aktuellen Überangebot erholen wird. 2013 werde die weltweite Nachfrage rund 250.000 metrische Tonnen betragen, dies führe zu einer Produktionssteigerung um 6,5 Prozent. Bernreuter Research prognostiziert eine neu installierte Photovoltaikleistung von 31 bis 32 Gigawatt, vor allem wegen der steigenden Nachfrage aus Japan, China und den USA. Die Spotmarktpreise für Polysilizium würden bis Ende des Jahres ein Niveau von 20 bis 25 US-Dollar pro Kilo erreichen. 


08.01.2013 - Bundesumweltministerium: Nach Rekordjahr 2012 nur noch 3,5 bis 4,5 Gigawatt Zubau 2013

Das Bundesumweltministeriums geht von nur noch 3,5 bis 4,5 Gigawatt neu installierter Photovoltaikleistung im Jahr 2013 aus. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber PHOTON. Des Weiteren sagte er, es werde durch die kontinuierliche Degression der Einspeisevergütung nicht mehr zu „Endrallyes“ vor den Absenkungsschritten kommen und „Schlussverkäufe“ wie beispielsweise Ende Dezember 2012 würden vermieden. Nach Angaben des Sprechers wurden im Dezember 360 Megawatt neue Photovoltaikleistung angemeldet. Damit wurden im vergangenen insgesamt 7.630 Megawatt zugebaut. Das ist ein neuer Rekord; im bisherigen Spitzenjahr 2011 waren es 7.500 Megawatt. Allerdings müsse das Jahr 2012 differenziert betrachtet werden, so der Sprecher. „Mehr als 80 Prozent des Zubaus entfällt auf den Zeitraum bis Ende Oktober 2012.“ Danach sind die Förderungen für Anlagen mit mehr als 10 Megawatt Leistung ausgelaufen. Insgesamt sind in Deutschland unter Einberechnung der neuen Zahlen nunmehr 32.400 Megawatt installiert.

Quelle: PHOTON


03.01.2013 - Neuer Rekord beim Zubau in Sicht

Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zur neu gemeldeten Photovoltaikleistung für November veröffentlicht. Demnach wurde der Bundesnetzagentur 435 Megawatt neue Leistung im November gemeldet. Das ist deutlich weniger als im Oktober dieses Jahres mit 611 Megawatt installierter Leistung und im Vergleich zum Vorjahr mit 659 Megawatt im November 2011. Keine der neu gemeldeten Anlagen ist größer als 10 Megawatt. Bis Ende November waren der Bundesnetzagentur damit 7,27 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet. 2011 waren es unter dem Strich nach 12 Monaten 7,5 Gigawatt. 

Quelle: Photon


03.01.2013 - „Mittelstandsinitiative Energiewende“ gestartet

Zum Jahresbeginn ist die neue „Mittelstandsinitiative Energiewende“ gestartet. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesumweltministeriums sowie des des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Mit dem Start der Initiative wurde eine vom DIHK und vom ZDH getragene Servicestelle „Mittelstandsinitiative Energiewende“ eingerichtet. Dort können sich mittelständische Unternehmen ab sofort über Förder- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort informieren. Zudem wird die Servicestelle künftige Projekte der Initiative koordinieren. Um die Informations- und Beratungsangebote flächendeckend zugänglich zu machen, wurde das Online-Portal www.mittelstand-energiewende.de eingerichtet. 


03.01.2013 - Deutschland erzeugt immer mehr Solarstrom

Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft rechnerisch acht Millionen Haushalte versorgt. Im Vergleich mit dem Vorjahr sei das ein Plus von etwa 45 Prozent, so der Verband. "Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik. Ihr Anteil an der Stromversorgung hat sich in nur drei Jahren vervierfacht. Gleichzeitig hat sich der Preis neuer Solarstromanlagen halbiert", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Für 2013 sieht der Branchenverband neue Trends auf die Solartechnik zukommen: "Wir erwarten den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern und modernen Energiemanagementsystemen. Solarstrom selbst zu erzeugen und selbst zu nutzen wird immer attraktiver. Der absolute Trend 2013 ist der eigene Stromspeicher, mit dem sich Solarenergie zeitversetzt nutzen und die Abhängigkeit vom Stromversorger weiter reduzieren lässt. Erfreulicher Nebeneffekt für die Energiewende: Dadurch ist weniger Netzausbau erforderlich", so Körnig.

Quelle:BSW - Bundesverband Solarwirtschaft e.V.


24.12.2012 - Frohe Weihnachten

Sehr geehrte Kunden,

Sehr geehrte Geschäftspartner,

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind für uns ein willkommener Anlass, um innezuhalten, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das Neue zu planen. Unsere Büros bleiben in dieser Zeit geschlossen. Ab dem 3. Januar 2013  sind wir mit vollem Einsatz wieder für Sie da. Unseren Kunden und Geschäftspartnern danken wir ganz herzlich für ihre Treue in der Vergangenheit und den Vertrauensvorschuss für 2013. Wir wissen dies – gerade in der heutigen Zeit – sehr zu schätzen.

Fröhliche Weihnachten und guten Rutsch!

Ihr ClearEnergy Team


20.12.2012 - Bundesregierung stellt Monitoringbericht zur Energiewende vor

Der Monitoringbericht „Energie der Zukunft“ zur Energiewende ist auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Bundeswirtschaftminister Rösler und Bundesumweltminister Altmaier zeigten sich zufrieden mit dem bisherigen erreichten Stand. Die Energieeffizienz habe sich verbessert und die Grundlagen für den beschlossenen Netzausbau seien gelegt worden. Beide waren sich einig, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) reformiert und es zum zentralen Steuerungselement der Energiewende gemacht werden soll. Im März 2013 solle dazu ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden. Probleme zeigten sich noch bei den steigenden Kosten, die unter anderem auf die Preissteigerung von fossilen Energiequellen zurückzuführen seien, sagte Rösler. Der grüne Energie-Experte Hans-Josef Fell sprach hingegen von einer „Untätigkeit der Regierung in Sachen Energieeffizienz“ und forderte die Bundesregierung zudem dazu auf, die Netzintegration zu beschleunigen und Speicherkapazitäten zu schaffen. Konkrete Pläne zur Photovoltaikförderung wurden nicht angesprochen. Der Monitoringbericht soll das Konzept der Bundesregierung zur Umsetzung der Energiewende jährlich überprüfen. Verantwortlich für den Bericht ist eine eigens gegründete Kommission von Energieexperten und Wissenschaftlern.

Quelle:PHOTON


18.12.2012 - Solarindustrie schreibt an Oettinger

Mehr als 70 europäische Solarunternehmen und –verbände haben sich mit einem Brief an EU-Energiekommissar Günther Oettinger gewandt. Darin fordern sie ihn auf, die rückwirkenden Kürzungen bei den Eeinspeisevergütungen in mehreren EU-Staaten zu revidieren. Dies sei nötig um ein angemessenes Investitionsklima für erneuerbare Energien zu gewährleisten. Die Verbände beziehen ihre Kritik vor allem auf Tschechien, Spanien, Griechenland, Belgien und Bulgarien. 


10.12.2012 - Yingli präzisiert Investitionspläne in China

Die chinesische Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. hat ihre Zukunftspläne in China konkretisiert. Dabei bestätigte das Unternehmen teilweise Berichte über bevorstehende Milliardeninvestitionen und tausende neue Jobs. Ein Sprecher sagte, es sei tatsächlich ein Ausbau der Kapazitätsausbau in der Provinz Hainan vorgesehen. „Allerdings ist das ein Langzeitvorhaben und wird sicherlich nicht in den nächsten zwei bis drei Jahren realisiert werden können." Es sei noch nicht entschieden, ob dort eine zweite Fabrik gebaut oder ob stattdesssen der vorhandene Standort vergrößert werde. Vorgespräche zwischen der Provinz Hainan und Yingli hätten aber schon stattgefunden, so der Sprecher. Die Nachrichtenagentur Xinhua hatte berichtet, das Unternehmen wolle umgerechnet 2,4 Milliarden US-Dollar in China investieren. Laut dem Bericht sollen außerdem 2.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Yingli hatte in seinem jüngsten Quartalsbericht bekannt gegeben, dass es im dritten Quartal 28 Prozent der Umsätze in China gemacht hatte. Zuletzt hatte das Unternehmen außerdem bekannt gegeben, dass es einen 200-Megawatt-Liefervertrag unterzeichnet hat. 

Quelle: Photon


10.12.2012 - EEG-Umlagekonto im November mit leichtem Überschuss

Das EEG-Umlagekonto weist für den Monat November erstmals seit diesem Frühjahr wieder ein leichtes Plus auf. Wie die Übertragungsnetzbetreiber mitteilten, lag der Überschuss bei 43,4 Millionen Euro. Es ist das erste Mal seit April dieses Jahres, dass die Einnahmen aus der EEG-Umlage und die Vermarktungserlöse für EEG-Strom an den Strombörsen gemeinsam höher sind als die Ausgaben für Vergütungs- und Prämienzahlungen. Unter dem Strich weist das Konto Ende November aber weiter ein dickes Minus von -2,96 Milliarden Euro auf. Seinen bisherigen Jahrestiefststand hatte das Konto Ende Oktober mit mehr als 3 Milliarden Euro.

Quelle: PHOTON


04.12.2012 - Kaco steigt in 400-Megawatt-Projekt in Texas ein

Der Wechselrichterhersteller Kaco new energy hat den Auftrag für die Belieferung eines geplanten 400-Megawatt-Solarparks in Texas bekommen. Wie das Unternehmen mitteilte, soll in diesem Zusammenhang ein eigenes Werk in San Antonio gebaut werden. Über 70 Arbeitsplätze würden entstehen. Es handle sich um den "größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte" mit einem "Umsatzvolumen von rund 500 Millionen US-Dollar innerhalb der nächsten 10 Jahre". Die 400-Megawatt-Anlage in der Nähe von San Antonio wird von CPS Energy gebaut. Sie soll 2016 fertiggestellt sein.

 


03.12.2012 - Oktoberzahlen: Mehr als 600 Megawatt Photovoltaik-Zubau in Deutschland

Die Bundesnetzagentur hat die Zahlen zur Photovoltaikleistung im Oktober in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden der Behörde gut 611Megawatt neu installierte Leistung gemeldet. Das ist deutlich weniger als die 980 Megawatt vom September, aber auch mehr als die 485 Megawatt vom Oktober vergangenen Jahres. Fast 100 Megawatt der neu gemeldeten Leistung machen mehrere Anlagen in Neuhardenberg in Brandenburg aus. Dort war nach langen Streitigkeiten mit Naturschützern ein 240 Hektar großer Solarpark eingeweiht worden. Insgesamt waren der Bundesnetzagentur damit bis Ende Oktober 6,83 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet. Dieser Wert liegt deutlich über dem des Vorjahres: 2011 waren zu diesem Zeitpunnkt knapp 4 Gigawatt Photovoltaikleistung registriert. Ende 2011 waren es dann aber kanpp 7,6 Gigawatt gewesen, weil im Dezember alleine noch 2,9 Gigawatt dazu kamen.


30.11.2012 - Aufregung um angebliches EU-Beihilfeverfahren wegen EEG

Ein Bericht über eine angebliche Bewertung des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durch die EU-Kommission als unerlaubte staatliche Beihilfe ist auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Der grüne Energie-Experte Hans-Josef Fell sprach gegenüber PHOTON von einer "politischen Attacke" gegen das EEG. Der Bericht sei „Teil eines Aufbauschprozesses interessierter Kreise, dass EEG abzuschaffen“. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus Breil, sagte dagegen, die Untersuchungen der EU-Kommission seien sehr ernst zu nehmen. Aus seiner Sicht sei ein Beihilfenotifizierungsverfahren zu erwarten gewesen. Die FDP habe deshalb bereits verschiedene Vorschläge zur Reformierung des EEG vorgelegt. Das Handelsblatt hatte berichtet, dass die Behörde von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia derzeit prüft, ob das EEG als unzulässige staatliche Beihilfe zu bewerten ist. In diesem Fall drohe Deutschland ein Beihilfenotifizierungsverfahren. Laut dem Bericht befürchtet das Bundeswirtschaftsministerium, dass dann EEG-Reformen komplizierter würden oder das Gesetz sogar komplett abgeschafft werden müsste. Die EU-Kommission wollte sich auf Anfrage von PHOTON nicht zum Stand des Verfahrens äußern. 

Quelle: Photon


29.11.2012 - EEG-Dialog: Altmaier ruft deutsche Solarindustrie zu mehr Innovationen auf

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die deutsche Solarindustrie aufgefordert, den Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit nicht verloren zu geben. Bei einer Gesprächsreihe zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz sagte der CDU-Politiker, dafür müsse beispielsweise der Innovationsvorsprung deutscher Unternehmen gesteigert werden. Auch müsse die deutsche Solarindustrie über neue Geschäftsmodelle nachdenken. "Die deutsche Photovoltaik-Industrie könnte mit Konsortiallösung zum globalen Player von integrierten Systemen werden", so Altmaier. 


28.11.2012 - Stadtwerke: 25 Milliarden Euro Netzinvestitionen nötig

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat seine Forderung an die Bundesregierung erneuert, für die Energiewende 25 Milliarden Euro in neue Netze zu investieren. Zur Eröffnung des Stadtwerkekongresses in Mannheim teilte der Verband mit, die Summe sei nach seiner Einschätzung für Investitionen bis zum Jahr 2030 nötig. Außerdem müssten die Netzbetreiber bis zu diesem Jahr rund sieben Milliarden Euro in den Aufbau intelligenter Netze auf regionaler Ebene investieren. Der VKU ist die Interessenvertretung von 900 Stadtwerken in Deutschland. Die Forderung des Verbandes kommt einen Tag nach der Vorstellung des nationalen Netzentwicklungsplans, der einen geringeren Ausbau des Hochspannungsnetzes vorsieht, als von den Übertragungsnetzbetreibern vorgeschlagen. 


27.11.2012 - Rösler: Netzentwicklungsplan ist Meilenstein für Energiewende

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat vom Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, den ersten nationalen Netzentwicklungsplan entgegen genommen. Der Plan sieht einen geringeren Ausbau des Hochspannungsnetzes vor als von den Übertragungsnetzbetreibern vorgeschlagen. So sollen zunächst nur drei von vier neuen Stromautobahnen gebaut werden. Außerdem hält es die Behörde bei der Modernisierung des bestehenden Höchstspannungsnetzes für notwendig, vorerst nur 2800 statt 4400 Kilometer zu optimieren. Minister Rösler lobte die Vorschläge der Bundesnetzagentur und sprach von einem "Meilenstein für den Umbau der Energieversorgung". Nun bestehe Klarheit darüber, welche Projekte im Übertragungsnetz realisiert würden.

Quelle: Photon


26.11.2012 - Strompreiserhöhungen: Energiekonzerne weisen Kritik zurück

In der Debatte um höhere Strompreise wegen der Energiewende haben mehrere große Stromkonzerne Unverständnis über Kartellamtspräsident Mundt geäußert. Ein Sprecher von Eon erklärte auf Anfrage von PHOTON, man fühle sich nicht angesprochen von der Kritik. Ein pauschales Urteil zur Kosteneinschätzung des Strompreises sei nicht angemessen. "Die unterschiedlichen Beschaffungsvorgänge und Kostenbestandteile der Unternehmen müssen zu einer differenzierteren Betrachtungsweise führen", so der Sprecher. Auch Sprecher von Mainova und EnBW verwiesen darauf, dass die Gründe für die Preisanpassungen vielfältig seien. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall, der ab dem kommenden Jahr 13 Prozent mehr für seinen Strom verlangt, lehnte eine Stellungnahme ab. Kartellamtspräsident Mundt hatte in der Süddeutschen Zeitung die Bürger ausdrücklich aufgefordert, den Stromanbieter nach der jüngsten Preisrunde zu wechseln. "Auch wenn viele Stromversorger nun Kosten der Energiewende an die Verbraucher weitergeben, kann ein Anbieterwechsel in vielen Fällen zu erheblichen Einsparungen führen", sagte Mundt. Laut dem Vergleichsportal Verivox steigen zu Beginn des nächsten Jahres die Strompreise bei über 600 Stromanbietern um durchschnittlich 12 Prozent. Der Bund der Energieverbraucher hält jedoch nur eine Preiserhöhung von 6 Prozent für angemessen und mit der steigenden Mehrbelastung durch die EEG Umlage zu erklären. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier kritisierte die Preisanhebungen als „übertrieben“.

Quelle:Photon

 


26.11.2012 - RWE steigt in Markt für Solarstromspeicher ein

Der Energiekonzern RWE will ab dem Frühjahr 2013 Solarstromspeicher für Haushaltskunden anbieten. Das Unternehmen teilte mit, dass die RWE Effizienz GmbH dazu eine Zusammenarbeit mit der Varta Storage GmbH vereinbart hat. Die Lithium-Ionen-Stromspeicher mit einer Speicherkapazität zwischen 4,6 und 13,8 Kilowattstunden sollen als Ergänzung zu einer bestehenden oder gemeinsam mit einer neuen Photovoltaikanlage als Komplettlösung verkauft werden. Den Preis für das Grundsystem mit einer Kapazität von 4,6 Kilowattstunden beziffert Varta derzeit auf 13.000 Euro. RWE hatte im Sommer seine bis dato ablehnende Haltung gegenüber der Photovoltaik aufgegeben und verkündet, in das Projektgeschäft mit Solarstromanlagen einsteigen zu wollen. Darüber hinaus sei der Konzern insbesondere an der Integration der Photovoltaik in das Gesamtsystem interessiert, äußerte ein RWE-Manager in einem Zeitungsinterview. 


22.11.2012 - Hanwha Q.CELLS – Die internationale Kraft in der PV Industrie

Mitte Oktober 2012 trat die Übernahme von Q.CELLS durch die südkore-anische Hanwha Gruppe in Kraft. Die Stärken von Q.CELLS in Hinblick auf Qualität, Innovation und Leistung treffen damit auf die finanziellen Ressourcen, die Expertise in punkto Herstellung und das globale Kunden-netzwerk der Hanwha Gruppe. Auf diese Weise entsteht eine neue Kraft in der PV Industrie und Ihr verlässlicher Partner für Spitzenqualität in der Photovoltaik. 

Die Hanwha Q.CELLS GmbH ist ab sofort Ihr Vertragspartner für alle Q.CELLS Produkte. Sie können sich vertrauensvoll an Ihre bekannten An-sprechpartner wenden und ohne Einschränkungen auf unsere Verlässlichkeit und unseren Service zählen; genau wie auf die hervorragende Qualität unserer PV-Produkte und Lösungen „Engineered in Germany“ – von der Solarzelle, über Solarmodule bis hin zu kompletten PV-Anwendungen und großen Solarparks.  

Gegründet im Jahr 1952, ist die Hanwha-Gruppe heute unter den Top Ten der führenden Unternehmen Koreas mit 53 inländischen Gesellschaften und 78 globalen Niederlassungen in den drei Kernbereichen Konstruktion, Finanzierung und Dienstleistung. 2011 verzeichnete Hanwha – gelistet unter Fortune Global 500* – Vermögenswerte in Höhe von 87,7 Milliarden USD und erzielte einen Gesamtumsatz von mehr als 31,6 Milliarden USD. 

Hanwha führt den Standort Bitterfeld-Wolfen als Hauptsitz von Hanwha Q.CELLS ebenso weiter wie den Produktionsstandort in Malaysia und die internationalen Vertriebsbüros in den USA, Japan und Australien. Weltweit bleiben 1.225 Arbeitsplätze in Forschung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung erhalten. 

Gemeinsam werden wir eines der wenigen PV Unternehmen sein, das entlang der gesamten Wertschöpfungskette der PV integriert und wirklich global aufgestellt ist.   Sie als unser Kunde profitieren dabei auf vielfältige Weise: Schon heute erhalten Sie Kontinuität und Qualität. Hanwha Q.CELLS bietet Ihnen die Übernahme der Garantien aus vergangenen Geschäften mit kristallinen Q.CELLS Produkten an.

Für künftige Geschäfte ist Hanwha Q.CELLS Ihr verlässlicher Partner. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam auf diesen Weg zu gehen! 


22.11.2012 - Politik streitet über Verantwortung für Strompreisanstieg

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Kelber gibt der Bundesregierung die Schuld an dem bevorstehenden massiven Strompreisanstieg. „Für eine größere Strompreisanhebung war noch nie ein Politiker verantwortlich“, sagte er an Umweltminister Peter Altmaier gerichtet. Insbesondere die zahlreichen Ausnahmeregelungen für energieintensive Betriebe im EEG ließen die EEG-Umlage unnötig ansteigen, kritisierte er in einer Haushaltsdebatte im Bundestag. Zugleich warf er Altmaier vor, sich mit fremden Federn schmücken zu wollen, wenn die Umlage 2014 möglicherweise wieder sinke. Dieser wehrte sich mit den Worten: „Ulrich Kelber wirft mir vor, dass ich seine Politik nicht schon korrigiert habe bevor ich Minister wurde um EEG-Anstieg zu verhindern!“ Laut dem Verbraucherportal Verivox haben 468 Stromversorger zum Jahresanfang Preiserhöhungen von durchschnittlich 12 Prozent angekündigt. Ein Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden müsse künftig rund 120 Euro mehr pro Jahr bezahlen. Allein von der Preiserhöhung der Töchter des Energiekonzerns Eon seien über sechs Millionen Haushalte betroffen. Verivox rät allen Betroffenen zu einem günstigeren Stromversorger zu wechseln. Denn obwohl die gestiegenen Abgaben alle privaten Stromkunden betreffen, bestünden zwischen den Anbietern große Preisunterschiede. Der Bund der Energieverbraucher bezeichnete eine Erhöhung von mehr als acht Prozent als „unverschämt“, da die Stromversorger den Strom dank der erneuerbaren Energien heute günstiger einkaufen könnten.

Quelle: Photon


20.11.2012 - Altmaier: Der Einspeisevorrang ist sicher

Das Bundesumweltministerium will auch nach Erreichen des 52-Gigawatt-Ziels bei der Photovoltaik am Einspeisevorrang festhalten. Das sagte Minister Peter Altmaier nach Angaben eines Sprechers auf einer Veranstaltung des deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes in Berlin. Er wolle, dass die Energiewende ein nationales Gemeinschaftsprojekt werde, so der CDU-Politiker. Er warb in diesem Zusammenhang erneut für seinen Vorschlag einer Netzausbau-Anleihe. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Energiewende - dezentral und genossenschaftlich“. Vorgestellt wurden unterschiedliche Bügerbeteiligungsmodelle zum Netzausbau. Altmaier hatte vorgeschlagen, die Bürger an der Finanzierung neuer Stromleitungen zu beteiligen und ihnen dafür fünf Prozent Zinsen auf ihre Einlagen garantieren. Das Volumen bezifferte Altmaier in Zeitungsinterviews auf rund fünf Milliarden Euro. Der Grünen-Politiker Jens Rowold kritisierte, Altmaier habe auf der Veranstaltung eine baldige Änderung des EEG und gleichzeitig Planungssicherheit versprochen, aber nicht gesagt, wie er beides unter einen Hut bringen wolle. 


20.11.2012 - Umweltministerkonferenz einig über Eckpunkte für EEG-Reform

Die Umweltministerkonferenz hat sich auf Eckpunkte für die nächste EEG-Reform verständigt. Wie die Zeitung "Die Welt" berichtete, wollen die Umweltminister der 16 Bundesländer bis zum Sommer 2013 konkrete Vorschläge vorlegen. Dabei soll grundsätzlich am Einspeisevorrang für erneuerbare Energien festgehalten werden. Zudem müsse es langfristig kalkulierbare Vergütungssätze geben. Ausbaukontingente für die einzelnen Länder solle es nicht geben. Anfang November hatten Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Länderchefs bei einem Treffen im Bundeskanzleramt aufgefordert, die Energiewende als nationale Aufgabe zu betrachten und dabei stärker zu kooperieren. Die Länder verfolgen zum Teil jedoch recht unterschiedliche Ziele. Während etwa Bayern nach mehr Energieautonomie strebt, sind die nördlichen Bundesländer auf den Export von Windstrom angewiesen, der dort nicht vollständig verbraucht werden kann. 


19.11.2012 - Übertragungsnetzbetreiber: EEG-Umlage könnte 2014 sinken

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gehen davon aus, dass die EEG-Umlage im Jahr 2014 sinken kann. Gemäß ihrer nun vorgelegten Mittelfristprognose zur Entwicklung der EEG-Stromerzeugung bis 2017, wird die EEG-Umlage, die im Jahr 2013 deutlich um 1,7 Cent auf fast 5,3 Cent pro Kilowattstunde klettert, im Jahr 2014 in einer Bandbreite zwischen knapp 4,9 und 5,7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Die Spanne von etwa 0,8 Cent liegt unter anderem in den unterschiedlichen Annahmen zum weiteren Zubau der erneuerbaren Energien, der Entwicklung des Stromverbrauchs und der Vermarktungserlöse in den verschiedenen Szenarien begründet. Im Trendszenario könnte die Photovoltaik den von der Regierung festgelegten Deckel von 52 Gigawatt schon im Jahr 2015 erreichen. 

Quelle:Photon


16.11.2012 - Rösler erneuert Anspruch auf zügige EEG-Reform

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler drängt weiterhin darauf, das EEG noch vor der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2013 grundlegend zu reformieren. "Unser Anspruch ist, das neue EEG noch in der laufenden Legislaturperiode zu realisieren", sagte der FDP-Chef der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dies sei realistisch, wenn die Bundesländer mitzögen. Rösler verwies auf den Beschluss im Koalitionsausschuss, die Reform schnell anzugehen, damit die Strompreise nicht weiter anstiegen. Sein Kabinettskollege im Umweltressort, Peter Altmaier (CDU), hatte einer zügigen Reform zuletzt eine Absage erteilt und vor Schnellschüssen gewarnt. Er rechne nicht mit einer grundlegenden Novelle vor Juni 2014, hieß es in Medienberichten. Prüfen wolle er vor der Bundestagswahl jedoch noch die Ausnahmeregelungen für die stromintensive Industrie. 


16.11.2012 - EU Kommission kündigt Leitlinien zur Erneuerbare-Energien-Förderung an

Die EU Kommission hat wie für diese Woche erwartet Pläne zur stärkeren Vereinheitlichung des europäischen Binnenmarktes für Energie veröffentlicht. Laut der Mitteilung will sie im zweiten oder dritten Quartal 2013 Leitlinien für Mechanismen zur Förderung erneuerbarer Energien vorlegen. Das Ziel sei eine größere Kohärenz der nationalen Ansätze untereinander. Je effizienter die Systeme seien, desto billiger würden die erneuerbaren Energien, so die Erwartung. Weitere Details wurden keine genannt. In diesem Zusammenhang will die Kommission auch die Beihilfe-Regelung überprüfen. Diese schützt bislang nationalstaatliche Fördersysteme für erneuerbare Energien wie das deutsche EEG. Kritiker werfen EU-Energiekommissar Günther Oettinger vor, über die EU-Ebene das EEG aushebeln zu wollen. Oettinger ist der schnelle Ausbau insbesondere der Photovoltaik in Deutschland hinsichtlich der Kosteneffizienz ein Dorn im Auge.


14.11.2012 - Update-Aktion KACO 10.0-14.0 TL3

Das Projekt zum Update der Geräte Powador 10.0-14.0 TL3 unterliegt der regelmäßigen Überprüfung der Abteilungen After Sales Service und Qualitätsmanagement.

Das laufende Monitoring der Fehlerquoten bei den genannten Wechselrichtern zeigt erfreulicherweise einen signifikanten Rückgang der Fehlerrate. Daher hat sich KACO new energy dazu entschlossen, den Status der Update-Aktion auf "Standby" zu setzen.

Die Auswertungen haben gezeigt, dass das zuvor kommunizierte, mögliche Fehlerbild bei extrem wenigen Wechselrichtern aufgetreten ist. Demnach erfolgen ab sofort keine weiteren Updates von installierten Wechselrichtern der Typen Powador 10.0-14.0 TL3. Selbstverständlich erhalten Sie unverändert alle Informationen durch unseren After Sales Service.

Seien Sie versichert, dass KACO new energy im Falle einer steigenden Fehlerrate unmittelbar und unaufgefordert reagieren wird. Die hierzu notwendigen Prozesse und Systeme stehen bereit und sind sofort einsetzbar, sobald dies notwendig werden sollte.


14.11.2012 - EU-Kommissar Oettinger stellt EEG infrage

EU-Energiekommissar Günther Oettinger unternimmt einen erneuten Vorstoß zur europaweiten Vereinheitlichung der Förderpolitiken für erneuerbare Energien. Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ will Oettinger bereits in dieser Woche Pläne zur stärkeren Harmonisierung des europäischen Strommarktes vorstellen. Nationale Fördersysteme für einzelne Energieträger wie das deutsche EEG sollen überprüft werden. Bislang schützt eine Ausnahme vom europäischen Beihilfe-Verbot die nationalstaatlichen Regelungen. Doch diese könnte Brüssel kippen wollen, so die Zeitung. Oettinger hatte in der Vergangenheit bereits mehrmals eine stärkere Vereinheitlichung gefordert, konnte sich damit aber jeweils nicht durchsetzen. Im Interview mit der „Wirtschaftswoche“ riet der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs der deutschen Regierung unterdessen zu einer „Geschwindigkeitsbegrenzung“ beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Nur mit der heutigen Technik zu bauen, sei insbesondere bei der Photovoltaik weder energie- noch kosteneffizient. 


14.11.2012 - Studie: Energieautarkie mit Erneuerbaren nicht teurer als bisheriges System

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat in einer aktuellen Studie errechnet, dass eine 100-prozentige Versorgung Deutschlands mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien möglich ist, ohne Energie zu importieren. Dabei seien die Gesamtkosten für den Bau, den Erhalt und die Finanzierung des neuen Systems nicht höher als die Kosten, die heute für die Versorgung mit Strom und Wärme verwendet werden. Dazu muss die installierte Photovoltaikleistung den verschiedenen Szenarien gemäß bis zum Jahr 2050 auf 180 bis 252 Gigawatt ausgebaut werden. Zum Vergleich: Heute sind in Deutschland rund 31 Gigawatt installiert. Darüber hinaus zeigt die Studie auf, dass für eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten und fossilen Energieträgern auch eine größere Infrastruktur für die Speicherung erneuerbarer Energien nötig ist. Allerdings werde die Umwandlung von Strom etwa in synthetischen Brennstoff (Power to Gas) erst benötigt, wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an Strom und Wärmeversorgung 70 Prozent übersteigt. 


13.11.2012 - Altmaier will mitteldeutscher Solarindustrie helfen

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat auf einem Landesparteitag in Sachsen-Anhalt am vergangenen Wochenende Hilfen für die Solarindustrie in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zugesagt. Laut dem CDU-Landesverband habe Altmaier das Überleben einer wettbewerbsfähigen Solarindustrie als nationale Aufgabe bezeichnet. In den nächsten neun Monaten wolle er sich um die Angelegenheit kümmern. Auf einer Konferenz der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar gab sich Altmaier am Montag unterdessen überzeugt, dass Deutschland weiter weltweiter Vorreiter beim Ausbau der Photovoltaik bleiben wird: „Unsere Solarwirtschaft kann wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie Technologieführer bei Systemlösungen wird“, sagte er. Allerdings könne das Problem weltweiter Überkapazitäten bei der Photovoltaik nicht mit einem Subventionswettlauf gelöst werden. 


09.11.2012 - EEG-Umlagekonto drei Milliarden Euro im Minus

Das EEG-Umlagekonto ist auch im Oktober tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Die aktuellen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber weisen ein Minus von rund drei Milliarden Euro aus. Ende September hatte der Fehlbetrag noch bei etwa 2,6 Milliarden Euro gelegen. Wie die Bundesnetzagentur erklärt hatte, ist der unerwartet hohe Fehlbetrag ein Grund dafür, warum die EEG-Umlage im nächsten Jahr um fast 1,7 Cent pro Kilowattstunde steigt. Je größer die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auf dem Umlagekonto, beispielsweise durch sinkende Erlöse für erneuerbaren Strom an der Strombörse, desto mehr steigt letztendlich die EEG-Umlage auf den Strompreis. 

 


09.11.2012 - Regierungsberater fordern Quotenmodell anstatt EEG

Der die Bundesregierung in Wirtschaftsfragen beratende Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat in seinem Jahresgutachten eine Abkehr vom preisbasierten EEG und die Einführung eines Quotenmodells gefordert. Die sogenannten fünf Wirtschaftsweisen kritisierten die Regierung dafür „trotz seiner außerordentlich ausgeprägten Ineffizienz“ nicht vom EEG abrücken zu wollen. In einer Übergangsphase zu einem System der Mengensteuerung sollten alle Fördertarife für die unterschiedlichen Technologien auf einem „moderaten“ Niveau vereinheitlicht werden. Demgegenüber rät das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Analyse entschieden von einem Quotenmodell ab: „Für den Ausbau der erneuerbaren Energien hat sich das EEG bisher als ausgesprochen wirkungsvolles Instrument erwiesen“, sagt DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. „Ein Quotenmodell könnte das nicht besser leisten und hätte zugleich erhebliche Nachteile.“ Bei einem Quotenmodell gerieten sowohl kurz- als auch langfristige Ziele zur Nutzung erneuerbarer Energien in Gefahr, so Kemfert. Zudem würden die Kosten oftmals unterschätzt. Die Regierung hatte die Einführung eines Quotensystems in einer Stellungnahme zu einem Gutachten der Monopolkommission kürzlich offiziell abgelehnt. Quellen: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.


07.11.2012 - Solarstromproduktion in Deutschland um 50 Prozent gestiegen

In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat Solarstrom 6,1 des Strombedarfs in Deutschland gedeckt. Das teilte der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit. Laut dem Verband nahm die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen wegen des starken Zubaus im Vergleich mit dem selben Zeitraum 2011 um 50 Prozent zu. Wurden von Januar bis September 2011 16,5 Milliarden Kilowattstunden produziert, waren es 24,9 Milliarden Kilowattstunden in den ersten neun Monaten 2012.

BDEW (Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft)


02.11.2012 - Bundesnetzagentur: Vergütung sinkt um 2,5 Prozent

Nach einem verhältnismäßig geringen Zubau neuer Photovoltaikleistung in Deutschland im August, sind im September wieder deutlich mehr Photovoltaikanlagen gemeldet worden. Den neusten Zahlen der Bundesnetzagentur zufolge lag der Zubau in dem Monat bei rund 980 Megawatt. Insgesamt waren der Behörde damit bis Ende September dieses Jahres 6,22 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet.

Gleichzeitig gab die Bundesnetzagentur die Absenkung der Vergütungssätze in den nächsten drei Monaten um jeweils 2,5 Prozent bekannt. Diese berechnet sich aus dem Zubau von Juli bis September, hochgerechnet auf das gesamte Jahr. Damit erhalten Betreiber einer im November neu angeschlossenen Solarstromanlage je nach Leistung zwischen 12,39 und 17,90 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Der starke Zubau im September von fast einem Gigawatt dürfte insbesondere auf die Inbetriebnahme zahlreicher Großanlagen auf Konversionsflächen zurückzuführen sein. Anlagen mit mehr als zehn Megawatt Leistung erhalten seit Oktober keine Vergütung mehr. Berechnungen von PHOTON auf Basis der Bundesnetzagenturzahlen zufolge, wurden im September allein in diesem Größensegment Anlagen mit zusammen etwa 327 Megawatt Leistung gemeldet. Dies entspricht der Gesamtleistung aller gemeldeten Anlagen im August. Betrachtet man alle Anlagen mit mehr als einem Megawatt Leistung, machen diese fast drei Viertel der neu gemeldeten Leistung aus.

Quelle: PHOTON

 


02.11.2012 - Bundesregierung erteilt Quotensystem offiziell Absage

Die Bundesregierung hat die Einführung eines Quotensystems zur Förderung der erneuerbaren Energien anstelle des EEG offiziell abgelehnt. Dies gehe aus einer Stellungnahme der Bundeskabinetts zu einem Gutachten der Monopolkommission hervor, in dem gefordert wurde, dass Stromhändler künftig einen gewissen Anteil an erneuerbarer Energie anbieten müssen, schrieb die Rheinische Post. Das Modell könne zu „erheblichen Mehrkosten“ führen, zitiert die Zeitung aus dem Papier, das im Wirtschaftsministerium vorbereitet wurde. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die Partei des FDP-Wirtschaftsministers Philipp Rösler hatte sich unlängst selbst für die Einführung eines Quotensystems ausgesprochen. 


31.10.2012 - Altmaier weist Forderung nach Solar-Moratorium zurück

Bundesumweltminister Peter Altmaier ist der neuerlichen Forderung von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle, den Ausbau der Solarenergie vorrübergehend komplett zu stoppen, entschieden entgegen getreten. Im Interview mit dem Sender Phoenix sagte er: „Wir haben vor wenigen Wochen das EEG für die Solaranlagen völlig neu reformiert. Diese Reform ist von allen Fraktionen, auch von der FDP, mitgetragen worden. Ich meine, sie muss eine Chance haben, zu wirken.“ Brüderle hatte zuvor gefordert, entweder die EEG-Umlage einzufrieren oder ein Moratorium für den Bau neuer Solaranlagen zu verhängen. Die Förderung der Photovoltaik hatte der FDP-Politiker als „Öko-Snobismus“ bezeichnet. Darüber hinaus zeigte sich Umweltminister Altmaier erfreut über die Einigung der Bundesländer im Vorfeld des „Energiegipfels“ im Bundeskanzleramt am kommenden Freitag, wo über die Zukunft des EEG gesprochen werden soll. „Die Festlegung der Länder ist ein sehr positiver Schritt in die richtige Richtung. Es erkennen inzwischen alle an, dass wir eine Gesamtabstimmung brauchen“, sagte er. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der 16 Bundesländer hatten sich bei einem Treffen in Weimar grundsätzlich zum EEG bekannt. 


31.10.2012 - Studie: Markterholung erst ab Mitte 2013 in Sicht

Dem jüngsten Bericht des Marktforschungsunternehmens IMS Research zufolge, wird der globale Photovoltaikmarkt erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 erste Anzeichen einer Erholung zeigen. Im dritten Quartal 2012 seien die Umsätze der Modulproduzenten das erste Mal seit mehreren Jahren im dritten Quartal eines Jahres geringer gewesen als im vorangegangenen Quartal. Sie seien um sieben Prozent auf 6,63 Milliarden US-Dollar (5,13 Milliarden Euro) gesunken.

IMS Research


30.10.2012 - Bundesländer bekennen sich zum EEG

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der 16 Bundesländer haben sich bei ihrer Jahreskonferenz Ende in Weimar zum Ausbau der erneuerbaren Energien unter dem EGG bekannt und erteilten damit Forderungen nach einem radikalen Umbau der Förderung eine Absage. Das Gesetz mit seinem Einspeisevorrang und langfristig kalkulierbaren Vergütungssätzen habe sich bisher grundsätzlich bewährt, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Es solle aber insofern weiterentwickelt werden, als dass es künftig Anreize bieten müsse, Wind- und Solarkraftwerke mit Speichern, Biogasanlagen, fossilen Energieträgern oder einem Lastmanagement zu kombinieren. Zudem fordern die Länder die Regierung in dem Papier auf, bis Mitte 2013 ein mit den Ländern und der Bundesnetzagentur abgestimmtes Konzept für Anreize zum Bau von Reservekapazitäten vorzulegen. Das Treffen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten diente unter anderem auch zur Vorbereitung auf den nächsten sogenannten Energiegipfel im Bundeskanzleramt am 2. November. Erklärtes Ziel der Regierung ist, die Energiewende zwischen Bund und Ländern besser zu koordinieren. 


30.10.2012 - Bundestag beschließt Gewerbesteuersplitting für Solaranlagen

Der deutsche Bundestag hat das sogenannte Gewerbesteuersplitting auf Solaranlagen ausgeweitet. Bislang galt die Regelung, nach der die Gewerbesteuer zwischen Standort- und Betreibergemeinde aufgeteilt wird, nur für Windkraftanlagen. Ab 2013 profitieren damit bei größeren Solaranlagen nicht mehr nur die Gemeinden, in denen die jeweiligen Verwaltungsgesellschaften der Solaranlagen ihren Sitz haben. Künftig soll die Standortgemeinde 70 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen erhalten. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßte den Schritt: „Diese Entscheidung dürfte die ohnehin hohe Akzeptanz von Solaranlagen bei Bürgern noch weiter steigern,“ sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. Laut dem BSW gilt die Regelung zunächst allerdings nur für Neuanlagen. Da der Gesetzgeber eine Übergangszeit von zehn Jahren vorsehe, in der sich die beteiligten Kommunen auf die geänderte Rechtslage einstellen könnten, gelte die neue Regelung erst ab 2023 für alle Solaranlagen. 


29.10.2012 - Altmaier offenbar zu Änderungen bei EEG-Ausnahmen bereit

Bundesumweltminister Peter Altmaier schließt Änderungen bei den Ausnahmen für die Industrie im Erneuerbare-Energien-Gesetz ((EEG) nicht mehr grundsätzlich aus. In einem Video-Podcast der Bundesregierung sagte der CDU-Politiker, er werde sich diese Ausnahmen genau ansehen, ob es ungerechtfertigte Beispiele und Änderungsbedarf gebe. "Und ich bin sicher, wir werden das eine oder andere auch korrigieren", so Altmaier. Grundsätzlich sei es aber richtig, Arbeitsplätze etwa durch eine Befreiung von der EEG-Umlage zu schützen, da die Industriebetriebe in Konkurrenz mit ausländischen Mitbewerbern stünden. Zuvor hatten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler eine mögliche Überprüfung der Ausnahmen für stromintensive Industriebetriebe angedeutet. 

Video


24.10.2012 - Rösler will Sonderregeln für Industrie prüfen

Nach entsprechenden Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Peter Altmaier sprach sich nun auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler dafür aus, die Sonderregeln für stromintensive Betriebe bei der EEG-Umlage zu überprüfen. Das habe er auf einem Maschinenbau-Kongress in Berlin gesagt, meldete die Deutsche Handwerkszeitung unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dapd. Dabei denke er insbesondere an solche Firmen, die nicht im internationalen Wettbewerb stünden. Bislang hatte Rösler stets abgelehnt, die Industrieprivilegien zu ändern. Die Opposition hatte zuvor kritisiert, dass die Ausnahmen in jüngster Zeit deutlich zugenommen haben, was den Anstieg der EEG-Umlage unnötig verstärke. Waren in diesem Jahr noch etwas mehr als 700 Firmen weitgehend von der Zahlung der EEG-Umlage befreit, beantragten dies für 2013 mehr als 2000 Firmen. 

Quelle: Photon


23.10.2012 - EEG: Altmaier rechnet offenbar nicht mit Reform vor 2014

Laut einem Bericht des Magazins Focus, geht Bundesumweltminister Peter Altmaier nicht von einer EEG-Reform vor Juni 2014 aus. Das soll er im Gespräch mit Vertretern der Energiewirtschaft geäußert haben. Das Bundesumweltministerium habe dies allerdings nicht bestätigen wollen. Der „Passauer Neuen Presse“ hatte Altmaier am Wochenende gesagt, er wolle Planungssicherheit für alle Beteiligten noch vor der Bundestagswahl im September 2013. Um einen Konsens zwischen Bunde und Ländern zu finden, haben Altmaier und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten der Länder für Anfang November zur Diskussion ins Kanzleramt nach Berlin eingeladen. 


22.10.2012 - Energiewende: Opposition wirft Bundesregierung falsches Management vor

Die Opposition im Bundestag hat der Regierung schwere Fehler bei der Energiewende vorgeworfen. SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil sagte, die Regierung sei bei der Umsetzung der Energiewende vollkommen planlos. Das Konzept von Umweltminister Altmaier habe nicht einmal in der Koalition eine Mehrheit. Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell warf der Koalition vor, kampagnenartig die Erneuerbaren Energien als Preistreiber zu diffamieren. Die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, verlangte, die Energiewende sozial abzufedern. Denkbar sei etwa ein Modell, wonach die Haushalte mit einem kostenlosen Grundkontingent an Strom versorgt werden könnten. Bundesumweltminister Peter Altmaier verteidigte sich unter Verweis auf seine Vorgänger. Der CDU-Politiker sagte, er habe bei ihnen keine Konzepte für die Energiewende für die nächsten zehn Jahren gefunden.


17.10.2012 - Altmaier gibt Berechnungsfehlern Mitschuld an starkem Umlageanstieg

Bundesumweltminister Peter Altmaier macht Berechnungsfehler aus dem vergangenen Jahr mit verantwortlich für den starken Anstieg der EEG-Umlage. „Ich ärgere mich maßlos, dass die Steigerung jetzt so deutlich ausfällt“, sagte er im ZDF. Die Übertragungsnetzbetreiber hatten zum Wochenbeginn eine Erhöhung für 2013 um 1,7 Cent je Kilowattstunde bekannt gegeben. Darin ist ein Nachholbetrag für das Jahr 2012 in Höhe von 0,7 Cent enthalten. Altmaier will sich nun für eine Abfederung der Kosten aus der gestiegenen EEG-Umlage einsetzen. Er wolle erreichen, dass die Steigerung nicht völlig an die Verbraucher weitergegeben wird, sagte er. Dabei verwies er auf den deutschen Stromkonzern RWE aus Essen, der erklärt habe, die Belastung vorerst nicht weitereichen zu wollen. Dafür erhielt der Umweltminister jedoch nicht nur Beifall. An Altmaier gerichtet sagte etwa der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, RWE habe seine Strompreise erst zum Anfang August um 1,8 Cent pro Kilowattstunde erhöht. 


17.10.2012 - EEG-Umlage: Merkel will Ausnahmeregelungen für Industrie prüfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage überprüfen zu wollen. „Auch diesen Teil müssen wir uns noch mal anschauen, ob es eigentlich richtig war, dass wir so viele Unternehmen rausgenommen haben", sagte Merkel auf dem Arbeitgebertag in Berlin. Von der Sonderbehandlung profitierten nun auch immer mehr Firmen, die nicht im internationalen Wettbewerb stünden. Dies mache zur Zeit 0,5 Cent pro Kilowattstunde aus. Damit geht Merkel auch auf die Kritik der Opposition ein. Die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn begrüßte die Ankündigung der Kanzlerin. Allerdings seien 0,5 Cent zu niedrig angesetzt. Sie sieht demgegenüber einen Korrekturbedarf in Höhe von einem Cent pro Kilowattstunde, wie sie über Twitter mitteilte.

 


16.10.2012 - EEG-Umlage steigt auf 5,3 Cent

Die EEG-Umlage steigt im Jahr 2013 von derzeit knapp 3,6 Cent um 47 Prozent auf annähernd 5,3 Cent je Kilowattstunde. Das haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) am 15. Oktober bekannt gegeben. Als einen der Hauptgründe für die Erhöhung um 1,7 Cent nennen die ÜNB die deutlich steigende Einspeisung von Strom aus regenerativen Anlagen bei gleichzeitig geringeren Vermarktungserlösen. Die Photovoltaik habe daran einen Anteil von 0,35 Cent je Kilowattstunde. Die derzeit in der Kritik stehenden Ausnahmeregeln für die stromintensive Industrie erhöhten die Umlage um 0,14 Cent. Einen größeren Anteil an dem Anstieg habe zudem mit 0,3 Cent die sogenannte Liquiditätsreserve für die ÜNB. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sagte anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen, die Schmerzgrenze für die Stromverbraucher sei überschritten. Gleichzeitig verteidigte er die Ausnahmen für die „im internationalen Wettbewerb stehende“ Industrie. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier will an den Sonderregelungen festhalten. Im ZDF sagte er gestern jedoch, sie bei einigen Firmen auf den Prüfstand stellen zu wollen. Röslers Vorschlag, die Stromsteuern zu senken, lehnte Altmaier ab. Davon profitierte in erster Linie, wer besonders viel Strom verbrauche.


16.10.2012 - Verbände kritisieren starke Umlageerhöhung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat den deutlichen Anstieg der EEG-Umlage kritisiert und erklärt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht der wesentliche Treiber für steigende Strompreise ist. „Nicht einmal die Hälfte der Umlage für das kommende Jahr geht auf die reinen Förderkosten für 2013 zurück“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz. Der Rest der EEG-Umlage diene einer immer stärker ausgeweiteten Industrieförderung, der Kompensation sinkender Strompreise an der Börse sowie dem nachträglichen Ausgleich zu geringer Einnahmen im Jahr 2012. Die preissenkenden Effekte der erneuerbaren Energien würden bisher nicht an die Privatkunden weitergegeben, bemängelt Schütz. Währenddessen forderte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) einen „ehrlichen Kosten-Nutzen-Vergleich.“ Durch die Energiewende könnten gegenüber einer Weiterführung der fossilen Energieversorgung 570 Milliarden Euro bis 2050 eingespart werden. Würden veraltete Kraftwerke nicht durch erneuerbare Energien ersetzt, sondern mit neuen Kohle- und Gaskraftwerken, sei dies mindestens genauso teuer. Die Solarenergie sei schon heute so günstig, dass sich der weitere Ausbau der Photovoltaik in Deutschland kaum noch auf die Verbraucherstrompreise auswirke, sagte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. 


15.10.2012 - IMS: Hohe Wechselrichterabsätze im vierten Quartal zu erwarten

Das Marktforschungsinstitut IMS Research geht davon aus, dass die Absatzzahlen der Wechselrichterhersteller im vierten Quartal noch einmal anziehen. Nach Einschätzung von IMS könnte sogar mit 8,6 Gigawatt Volumen ein neuer Rekord erreicht werden. Das wäre eine Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Marktforscher erwarten, dass das Wachstum vor allem durch Nachfrage in China, Indien und Japan getrieben wird. Durch fallende Preise würden die Umsätze allerdings nicht in gleichem Maße steigen. Nach einer Schätzung von IMS wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres über 16 Gigawatt Wechselrichter weltweit verkauft. 

 


12.10.2012 - Grüne kritisieren Altmaiers EEG-Reformvorschlag

Die Grünen haben den Vorschlag von Bundesumweltminister Peter Altmaier zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) abgelehnt.

Ihr energiepolitischer Sprecher Hans-Josef Fell sage, die Bundesregierung sei mit dem Management der Energiewende völlig überfordert. "Die entscheidenden Ziele des Verfahrensvorschlages sind mit einer freien Marktwirtschaft nicht zu vereinbaren, da der Ausbau der Erneuerbaren Energien insgesamt beschränkt werden soll. Nachdem Schwarz-Gelb bereits mit 52 Gigawatt einen Ausbaudeckel für die Photovoltaik durchsetzte, will Altmaier dies nun auch bei der Windkraft und Biomasse", so Fell. Zuvor hatte der Bundesumweltminister, wie angekündigt, Pläne vorgelegt, mit welchem Verfahren das EEG reformiert werden soll. Darin fordert er unter anderem, zeitliche und zahlenmäßige Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzlich festzulegen. Altmaier sagte außerdem, er wolle mehr marktwirtschaftliche Prinzipien, etwa durch eine Ausweitung der Marktprämie. 


11.10.2012 - EEG-Umlage steigt angeblich auf 5,3 Cent

Die EEG-Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien im steigt kommenden Jahr angeblich um knapp 1,7 Cent auf 5,3 Cent pro kWh. Das berichtet die ARD unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen im Bundesumweltministerium. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bisher nicht. Die Übertragungsnetzbetreiber werden die Höhe der EEG-Umlage für 2013 am Montag offiziell bekanntgeben. Derzeit liegt die Abgabe bei 3,59 Cent pro kWh. In der ARD kündigte Bundesumweltminister Peter Altmaier eine umfassende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) an. Er wolle das bestehende Gesetz an "Haut und Gliedern reformieren", sagte der Minister. "Das neue Gesetz muss dann dafür sorgen, dass wir die Energiewende in Deutschland zu vertretbaren Preisen organisieren können." Dabei gehe es unter anderem konkret darum, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zwischen den 16 Bundesländern besser abzustimmen. Er denke hierbei über eine Festschreibung des Mengenausbaus für Erneuerbare Energien nach. Nach Informationen der ARD wird der Bundesumweltminister heute weitere Einzelheiten seiner EEG-Reform vorstellen.


08.10.2012 - Altmaier weist Forderung nach Stromsteuer-Senkung zurück

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat Forderungen nach einer Absenkung der Stromsteuer zurückgewiesen. Der CDU-Politiker sagte in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin, bei Steuersenkungen drohten neue Haushaltslöcher. Mit Blick auf die FDP sagte Altmaier, er gehe davon aus, dass sein Koalitionspartner bei der Forderung nach einer Steuersenkung auch sage, wie solche Haushaltslöcher gestopft werden sollten. Er sei von dem FDP-Vorschlag nicht überzeugt.

Zuvor hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler eine Senkung der Stromsteuer ins Gespräch gebracht und gleichzeitig erneut eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sagte er, Strom müsse bezahlbar bleiben. "Dazu brauchen wir eine Reform bei den Subventionen für erneuerbare Energien, mit mehr Markt und Wettbewerb." Um die Kosten kurzfristig zu bremsen, müsse außerdem zunächst die Stromsteuer gesenkt werden. Die Vorschläge der FDP für eine Strompreisbremse lägen auf dem Tisch, jetzt sei die Union am Zug. Bundesumweltminister Peter Altmaier hatte eine EEG-Reform in der laufenden Legislaturperiode bisher immer ausgeschlossen. 


08.10.2012 - EEG-Umlagekonto: Über 2,5 Milliarden Euro Minus

Das EEG-Umlagekonto rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Wie aus aktuellen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber hervorgeht, betrug der Kontostand Ende September minus 2,58 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Stand in diesem Jahr. Ende August hatte das Minus noch 1,67 Milliarden Euro betragen. Das Konto hatte im Frühjahr noch ein Guthaben von über 1 Milliarde Euro ausgewiesen und dann im Juni in die roten Zahlen gedreht. Der Fehlbetrag auf dem EEG-Konto wird bei der Berechnung der künftigen EEG-Umlage berücksichtigt. Die Bekanntgabe der Berechnung ist für Mitte des Monats geplant. 


05.10.2012 - EU-Kommission warnt vor Speichermangel

Die Europäische Kommission sieht angesichts der schnell wachsenden Strommengen aus Solar- und Windenergie offenbar einen Engpass an Speichermöglichkeiten auf die EU zukommen. Das berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf ein internes Papier der Kommission. Demnach würden insbesondere der starke Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, aber auch in Dänemark und Spanien neue Speicherkapazitäten nötig machen. Für deren Aufbau fehlten derzeit jedoch die ökonomischen Anreize.

Energiekonzerne würden unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht in neue Pumpspeicherkraftwerke oder andere Speichertechniken investieren. Zudem behinderten regulatorische Vorgaben und ein Mangel an Pilotprojekten die Entwicklung. Laut der FAZ schlägt die Kommission daher vor, dass Strom aus Speichern vergünstigt ins Netz eingespeist werden können soll. Zudem sollten neue Speichermethoden gefördert werden, wie etwa solche auf Basis von Druckluft, Wasserstoff oder auch dezentrale Batteriespeicher in den Haushalten. 


05.10.2012 - Neuste PV-pilot Version steht bereit

 

Sehr geehrte Kunden,

ab sofort steht Ihnen die neuste PV-pilot Version 1.1.1238.1 zur Verfügung. Folgende Wechselrichter sind in dieser Version jeweils in der M und XL Variante neu eingepflegt:

 -       Powador 48.0 TL3 – Park

-       Powador 72.0 TL3 – Park

-       Powador 60.0 TL3

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04.10.2012 - Baden-Württembergische Regierung: EEG-Umlage steigt um 1,5 Cent

Die Baden-Württembergische Landesregierung rechnet damit, dass die EEG-Umlage für das kommende Jahr um rund 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf maximal etwas über 5 Cent angehoben wird. Ein Durchschnitthaushalt müsste dann 60 bis 80 Euro im Jahr mehr für Strom ausgeben. Das gaben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller bei einer Regierungspressekonferenz bekannt. Den Annahmen zugrunde liegt eine vom Umweltministerium des Landes in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Zukunftsenergiesysteme in Saarbrücken (IZES). Der Ausbau der Photovoltaik sei mit einem Beitrag von 0,01 bis 0,02 Cent je Kilowattstunde allerdings nur minimal für die Erhöhung verantwortlich. Als wichtige Faktoren für den Anstieg der Umlage nennt das IZES unter anderem die zahlreichen Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen, die von der Zahlung der Umlage befreit sind. Untersteller warnte daher vor einer Schieflage zwischen Verbrauchern und Industrie. Diese besteht indes auf ihrer Sonderbehandlung. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte etwa die chemische Industrie, die Entlastungen beizubehalten und unbürokratischer zu gestalten.


01.10.2012 - Bundesnetzagentur-Zahlen: Photovoltaikzubau bricht ein

Der Bau neuer Solarstromanlagen in Deutschland hat sich im August deutlich abgeschwächt. Demnach wurden der Bundesnetzagentur in dem Sommermonat gut 330 Megawatt an neu installierter Photovoltaikleistung gemeldet, wie die aktuellen Zahlen der Behörde zeigen. Das entspricht nur etwas mehr als der Hälfte des Vorjahreswertes. Im August 2011 wurden 612 Megawatt neu installiert. Im Juli 2012 hatte der Zubau mit 543 Megawatt ebenfalls deutlich höher gelegen. Insgesamt waren der Bundesnetzagentur damit bis Ende August dieses Jahres 5,24 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet. Gleichzeitig überschritt die insgesamt in Deutschland installierte Leistung die 30-Gigawatt-Marke. Die nun offiziell veröffentlichten Zahlen überraschen insofern nur wenig, als dass Bundesumweltminister Peter Altmaier vor dem Deutschen Bundestag bereits Mitte September von einem August-Zubau von 320 Megawatt gesprochen und dies als Erfolg für seine Solarpolitik gewertet hatte. Altmaier will den bisherigen Boom der Photovoltaik bremsen. „Der weitere Ausbau der Erneuerbaren muss ohne Blasenbildung und Überhitzung vonstatten gehen“, ließ er kürzlich über die Plattform Twitter mitteilen.


28.09.2012 - BEE: Umlage steigt auf 5,2 Cent - Erneuerbare dafür kaum verantwortlich

Die EEG-Umlage wird durch den Ausbau der erneuerbaren Energien im kommenden Jahr voraussichtlich kaum ansteigen. Das zumindest legen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) nahe. Dem BBE zufolge werden sich die reinen Förderkosten für Sonnenstrom, Windstrom und Co. nur um etwa 0,2 Cent auf 2,3 Cent pro Kilowattstunde Strom erhöhen. „Das ist der Anteil an der so genannten EEG-Umlage, der direkt für den Ausbau Erneuerbarer Energien verwendet wird“, erklärte BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. Dafür, dass die EEG-Umlage insgesamt dennoch stark ansteigen wird – der BEE rechnet mit einem Schub von heute rund 3,6 Cent auf 5,2 Cent pro Kilowattstunde – seien die vielen Sonderregelungen verantwortlich, wie die ausgeweitete Industrieförderung, sinkende Strompreise an der Börse sowie der nachträgliche Ausgleich zu geringer Einnahmen im laufenden Jahr. „Das rechtfertigt weder, den Ausbau der Erneuerbaren deutlich zu verlangsamen, noch das bestehende Fördersystem generell infrage zu stellen“, kommentiert Uphoff die Zahlen mit Blick auf die jüngsten Diskussionen um das EEG. Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Politiker, Industrieverbände oder Forschungseinrichtungen vor stark steigenden Strompreisen infolge des Ausbaus der erneuerbaren Energien warnen und fordern, das EEG umzubauen. Zuletzt sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger, die Umlage werde jedes Jahr einen Cent pro Kilowattstunde zulegen, sollte nicht schnell gegengesteuert werden. Einschließlich Steuern könne sie bald neun Cent erreichen, wurde Oettinger in der Financial Times Deutschland zitiert. „Dass die EEG-Umlage steigt, liegt einzig an der schwarz-gelben Bundesregierung, die immer weitere Kostenfaktoren in die Umlage einbaut und die kein Berechnungsmodell vorlegt, welches die strompreissenkende Wirkung der Erneuerbaren einrechnet“, kritisierte der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Hans-Josef Fell. Die EEG-Umlage für das Jahr 2013 geben die Übertragungsnetzbetreiber Mitte Oktober bekannt. ... 


27.09.2012 - Keine EEG-Reform vor der Bundestagswahl

Das Bundesumweltministerium hat Forderungen nach einer grundlegenden Überarbeitung des EEG noch vor der Bundestagswahl 2013 erneut eine Absage erteilt. »Eine EEG-Novelle wird es in der laufenden Legislaturperiode nicht geben«, sagte ein Ministeriums-Sprecher. Bundesumweltminister Peter Altmaier werde zum anstehenden Monatswechsel einen Verfahrensvorschlag unterbreiten, wie es mit der Förderung der erneuerbaren Energien künftig weitergehen soll. Dabei gehe es jedoch keinesfalls um eine Abschaffung des EEG, sondern eine Reform des Gesetzs. An den festen Einspeisetarifen und dem Einspeisevorrang solle nicht gerüttelt werden, so der Sprecher. Über die Reform wolle sich der Umweltminister in der nächsten Zeit „möglichst konsensual“ mit den Fraktionen im Bundestag und den Verbänden verständigen. Anfang dieser Woche hatte das FDP-Präsidium seine Pläne für eine EEG-Reform vorgelegt. Darin forderten die Liberalen die Umstellung des Systems der festen Einspeisetarife auf ein Quotensystem. 

 


27.09.2012 - Q-Cells: Solibro an Hanergy übertragen

Die Solibro GmbH gehört nun offiziell der Hanergy Holding Group aus China. Nachdem der Kaufvertrag bereits am 25. Juni 2012 unterzeichnet worden war, übertrug der Insolvenzverwalter der Q-Cells SE, Henning Schorisch die ehemalige Dünnschicht-Tochter von Q-Cells an den neuen Eigentümer. Sämtliche der knapp 400 Arbeitsplätze an den beiden europäischen Solibro-Standorten in Bitterfeld-Wolfen und im schwedischen Uppsala sollen erhalten bleiben. Laut dem Insolvenzverwalter plant Hanergy, die Produktion von Dünnschichtmodulen bei Solibro auf 100 Megawatt pro Jahr zu erhöhen, um so die europäischen Kunden von Hanergy zu bedienen. Die Hanergy-Gruppe gilt als der größte private Energiekonzern Chinas. Q-Cells hatte Solibro im Jahr 2009 übernommen. 


26.09.2012 - VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Weiterhin schwache Umsätze

Der Umsatz der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland ist im zweiten Quartal 2012 um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal eingebrochen.

Das berichtete der Industrieverband VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel zum gestrigen Auftakt der EU-PVSEC in Frankfurt am Main. Dabei treffe die rückläufige Umsatzentwicklung in Fernost die Branche besonders hart. So musste sie einen Umsatzrückgang von 54 Prozent bezogen auf den Vorjahreszeitraum in Asien hinnehmen, hieß es. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Auftragseingängen. Lediglich gut 46 Prozent der Auftragseingänge des Vorjahreszeitraumes konnten laut dem Verband im zweiten Quartal 2012 akquiriert werden. Im Vergleich gesehen stehe der deutsche Photovoltaik-Maschinenbau allerdings weiterhin gut dar. Mit einem Weltmarktanteil von knapp 57 Prozent hätten deutsche Unternehmen ihre Wettbewerbsposition ausbauen können. Um diese zu halten, setzten die PV-Zulieferer nun verstärkt auf Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette, etwa gemeinsame Vertriebsstrukturen und Einkaufsprozesse sowie Entwicklungskooperationen. Die Zulieferer-Branche ist in hohem Maße vom Export abhängig. Dem VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel zufolge lag die Exportquote Mitte des Jahres 2012 bei knapp 90 Prozent. In seiner Pressemitteilung geht der Verband davon aus, dass die aktuell von Überkapazitäten geprägte Marktlage auch weiterhin angespannt bleiben wird.


26.09.2012 - Marktstudie: Schlankere Polysilizium-Industrie erholt sich

Laut einer neuen Marktstudie von Bernreuter Research wird sich die Polysilizium-Industrie nach der Betriebsaufgabe zahlreicher Hersteller innerhalb der nächsten zwei Jahre langsam vom Überangebot auf dem Markt erholen. Dem Report „The 2012 Who’s Who of Solar Silicon Production” zufolge, stand der Solar- und Halbleiterindustrie im Jahr 2011 eine Produktionsmenge von 255.000 Tonnen zur Verfügung. Die Nachfrage habe demgegenüber um 25.000 Tonnen darunter gelegen. Für das Jahr 2012 geht Bernreuter Research von einer weltweit neu installierten Photovoltaik-Leistung von bis zu 37,5 Gigawatt aus. Angebot und Nachfrage würden sich annähern. Ab dem Jahr 2015 könnte Polysilizium, der wichtigste Rohstoff für die Photovoltaikindustrie, bereits wieder knapp werden, so die Analysten.

 


26.09.2012 - EPIA: Solarstrom deckt 2030 mehr als 15 Prozent des europäischen Bedarfs

Die Photovoltaik wird bis 2030 zwischen 15 und 25 Prozent des europäischen Strombedarfs decken. Davon geht die europäische Solarindustrievereinigung EPIA in ihrem neuen Bericht „Connecting the sun“ aus. Das Papier beschreibt Szenarien, wie das europäische Stromversorgungssystem an die schnell zunehmende Einspeisung von Solarstrom angepasst werden kann. Unter anderem schlagen die Autoren vor, Netzengpässe durch die Steigerung des Eigenverbrauchs und die Entwicklung von Smart-Grids zu vermeiden. Zudem sollten Simulationssysteme entwickelt werden, die Rückschlüsse auf die tatsächlichen Auswirkungen der dezentralen Stromerzeugung auf den verschiedenen nationalen Systeme zulassen. „Die Menschen wollen die Solarenergie“, sagte EPIA-Präsident Winfried Hoffmann anlässlich der Vorstellung des Berichts. „Und selbst ihre schärfsten Kritiker im konventionellen Energiesektor werden letztlich eingestehen müssen, dass die Solarenergie in allen vorstellbaren Szenarien der kommenden Jahrzehnte ein wichtiger Bestandteil des europäischen Strommixes sein wird. Daher ist es unerlässlich, die Auswirkungen einer zunehmenden Solarstromeinspeisung auf das Stromnetz zu bedenken.“


25.09.2012 - FDP fordert Quotenmodell und erntet Kritik

Das Präsidium der FDP hat gestern in Berlin seine Pläne zur künftigen Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland vorgelegt. Wie erwartet, wollen die Liberalen um Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler das System der festen Einspeisetarife abschaffen und durch ein Mengenmodell ersetzen.

In diesem Modell würden die Energieversorgungsunternehmen durch den Staat verpflichtet, ihren Kunden einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien zu verkaufen. Zudem fordert die FDP, den Einspeisevorrang für Neuanlagen in solchen Regionen außer Kraft setzen, in denen die Stromnetze instabil sind. „Wenn die aktuelle Entwicklung sich ungebremst fortsetzt, dann werden die Kosten aus dem Ruder laufen und die stabile Stromversorgung gefährdet“, sagte Rösler anlässlich der Vorstellung des Konzepts. Die Pläne riefen auf mehreren Seiten deutlichen Widerspruch hervor. So kritisierten die von SPD und Grünen geführten Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bremen das geforderte Quotenmodell in einer gemeinsamen Erklärung scharf: „Quotenmodelle führen zu höheren Preisen und geben keine Impulse für Innovationen. Mit der Abschaffung des EEG gefährdet die Bundesregierung die Energiewende massiv. Was wir brauchen, ist Planungssicherheit und Ruhe in einem der Zukunftsmärkte für deutsche Unternehmen“, sagte die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke. Auch der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) verurteilte die FDP-Vorschläge in einer Pressemitteilung. Die Partei biete keine Lösungsansätze für das Kernproblem eines immer weniger funktionierenden Strommarktes an. Schon heute führe der bestehende Börsenpreismechanismus dazu, dass sich neue Kraftwerke über den Strompreis nicht mehr refinanzieren könnten. Die FDP wolle statt dessen die Erneuerbaren Energien mit aller Macht in den bestehenden Strommarkt integrieren. „Dieser Ansatz würde einzig und allein dazu führen, dass erneuerbare Energien die gleichen Finanzierungsprobleme bekommen, wie konventionelle Kraftwerke sie heute schon haben“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz. Nach Ansicht des BEE müssten daher zunächst die Grundzüge eines neuen Strommarktmodells erarbeitet werden. 


25.09.2012 - Altmaier fordert europäischen Solar-Großkonzern

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Monde über seine Ideen zum Erhalt der europäischen Solarindustrie gesprochen. Um den Solarmarkt nicht allein chinesischen Firmen zu überlassen, brauche Europa einen großen europäischen Akteur im Photovoltaikbereich, sagte Altmaier. Dabei denke er an das Beispiel des deutsch-französischen Luftfahrtkonzerns Airbus. Ohne die Schaffung eines solchen global tätigen Akteurs hätte die zivile europäische Luftfahrt wohl keine Chance gehabt, so der Umweltminister. In den 60er-Jahren fusionierten auf Betreiben Deutschlands und Frankreichs mehrere Flugzeughersteller beider Länder, um insbesondere dem US-Konzern Boeing die Stirn bieten zu können. Es wurden öffentliche Mittel in erheblichen Umfang in die Entwicklung neuer Flugzeuge investiert. Airbus gehört heute zum Luft- und Raumfahrtkonzern EADS, dem weltweit zweitgrößten Flugzeughersteller.

Die europäische Solarindustrievereinigung EPIA wollte die Äußerungen des Umweltministers auf Nachfrage nicht kommentieren, bekräftigte aber ihre Forderung nach einer verstärkten EU-Industriepolitik im Solarbereich.


21.09.2012 - Größter Solarpark Deutschlands wird eingeweiht

Im brandenburgischen Briest wird heute der mit 91 Megawatt Leistung zurzeit größte Solarpark Deutschlands offiziell eingeweiht.

Die Eröffnungsrede bei den Festlichkeiten hält die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche. Fertiggestellt wurde die auf einem ehemaligen Militärflugplatz auf 200 Hektar errichtete Anlage bereits im Dezember 2011. Projektierer und Lieferant der rund 383.000 kristallinen Solarmodule war der Bitterfelder Solarkonzern Q-Cells SE, der kürzlich von der Hanwha-Gruppe aus Südkorea übernommen wurde. Eigentümer des Parks sind die Kapitalgesellschaften Luxcara GmbH und MCG Management Capital Group. Er kann laut den Betreibern den jährlichen Strombedarf von mehr als 11.500 Haushalten decken.


16.09.2012 - Neue Garantiebedingungen bei KACO new energy

Seit dem 25. Juni 2012 gelten die neuen Garantie- und Servicebedingungen. Mit nur noch einem Dokument für alle Powador-Wechselrichter erleichtert Kaco Ihnen den Überblick.

Die wichtigsten Änderungen in Kürze:

  • Powador 18.0 TL3 und 48.0 TL3 Park hinzugefügt
  • Geltungsbereich auf Malta ausgeweitet
  • Garantieverlängerungen während der Standardgarantiezeit möglich
  • Austauschpauschale erhältlich bis zu fünf Jahre nach Inbetriebnahme

Außerdem können Sie Ihren Wechselrichter weiterhin jederzeit online registrieren. Nutzen Sie die Registrierung innerhalb von vier Wochen ab Installationsdatum, verlängert Kaco die Standardgarantie Ihres Gerätes sogar kostenlos um zwei Jahre.

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15.09.2012 - Powador 18.0 TL3: Einfach mehr kostet einfach weniger

Der neue Powador 18.0 TL3 öffnet die Leistungsgrenze der trafolosen Drehstromwechselrichter Powador 10.0 TL3 bis 14.0 TL3 nach oben. Mit

  • mehr Leistung: 375 W/kg, 15 kVA AC-Nennleistung
  • mehr Freiheit: 2 MPP-Tracker für jede Auslegungsvariante
  • mehr Ertrag: 98 % maximaler und 97,7 % europäischer Wirkungsgrad
  • mehr Schutz: IP65

bietet das neue Gerät die Vorteile der TL3-Serie und hilft Ihnen gleichzeitig, die Projektkosten zu senken.

Der Powador 18.0 TL3 ist ab sofort verfügbar.

Download Datenblatt

Mehr Infos


15.09.2012 - Powador-priwatt: kostengünstig zur solaren Selbstversorgung

Der Durchschnittsstrompreis für Haushalte liegt nach der kürzlich erfolgten Novelle des EEG über der Einspeisevergütung. Damit ist es an der Zeit, Solarstrom selbst zu verbrauchen, um die Kosten für den Strombezug zu senken. Mit dem Powador-priwatt System haben wir die passende Lösung zur Steigerung Ihres Eigenverbrauchs.


Das System besteht aus zwei Komponenten: der Wechselrichter-Software und dem Switch zur Ansteuerung der Verbraucher. Im Rahmen einer Promotionaktion vom 1. August bis 31. Oktober 2012 kann bei allen Bestellungen von Powador String- und Drehstromwechselrichtern, die das Powador-priwatt System unterstützen, die Software kostenlos freigeschaltet werden. Eine entsprechende Bestellung bei ClearEnergy GmbH genügt.

Den dazugehörigen Switch müssen Sie weiterhin separat bestellen, er ist aber kostengünstig über den Fachhandel zu beziehen.

Mehr Infos


14.09.2012 - 50,2 Hz: Nachrüstung startet

Diesen Herbst beginnt die Nachrüstung von voraussichtlich über 300.000 Solarstromanlagen in Deutschland. Hintergrund ist, dass sich die meisten Solarwechselrichter bei Problemen im Netz bis dato bei Erreichen einer Überfrequenz von 50,2 Hz abschalten. Ein plötzliches Wegbrechen des inzwischen hohen Solarstromanteils im Netz würde aber dessen Stabilität gefährden.

Es gibt prinzipiell zwei Methoden der Nachrüstung der Wechselrichter:

  • Reduktion der Einspeiseleistung ab 50,2 Hz und Abschaltung bei 51,5 Hz
  • Zuweisung einer neuen Abschaltfrequenz zwischen 50,2 Hz und 51,5 Hz

Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt von Typ und Baujahr des Gerätes ab. Die Umrüstung soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Mehr Informationen zu Hintergründen, Zeitplan, Umsetzung und Kosten der Umrüstung hat unser Partner KACO new energy auf der Website zusammengestellt.

 


14.09.2012 - Rösler: Erneuerbare Energien sind "Hauptkostentreiber"

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat seine Forderung nach einer baldigen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wiederholt. In der Haushaltsdebatte des Bundestags sagte Rösler, Ziel sei, die Unternehmen weiter von Energiekosten entlasten. Er kündigte erneut an, dass die Regierung das EEG deshalb überarbeiten werde. Die Koalition fühle sich den Arbeitsplätzen in allen Branchen verpflichtet, auch denen in energieintensiven Unternehmen. "Deshalb ist es richtig, dass wir eben an die erneuerbaren Energien gehen, dem Hauptkostentreiber in der heutigen Zeit", sagte Rösler. 

 


13.09.2012 - Altmaier: Photovoltaik-Zubau bei 320 Megawatt im August

Bundesumweltminister Peter Altmaier sieht sich in seiner Solarpolitik bestätigt. In der Bundestagsdebatte über seinen Haushalt sagte er, seine Reformen würden wirken. Der Photovoltaik-Zubau sei von 540 Megawatt im Juli auf 320 Megawatt im August zurückgegangen. Die Bundesnetzagentur hat die Summe der neu installierten Leistung in Deutschland noch nicht veröffentlicht. Sollte die Zahl stimmen, die Altmaier genannt hat, wäre die installierte Solarleistung in Deutschland auf über 30.000 Megawatt angestiegen. Der SPD-Politiker Matthias Miersch kritisierte in der Debatte, dass Union und FDP die Energiewende jahrelang blockiert hätten. In der Koalition würden immer noch viele darauf setzen, dass die Energiewende gegen die Wand fahre: "Die Umweltpolitik der schwarz-gelben Regierung ist ein Zeugnis, wie man Politik nicht machen darf", sagte Miersch.

Quelle: PHOTON


11.09.2012 - Union und FDP: EEG-Ausnahmen beibehalten

In der Diskussion über die EEG-Umlage haben sich Wirtschaftspolitiker von Union und FDP erneut dafür ausgesprochen, die Ausnahmen für die Industrie beizubehalten.

"Die erweiterte besondere Ausgleichsregelung des EEG, mit der deutlich mehr energieintensive Unternehmen eine Begrenzung ihrer EEG-Umlagekosten beantragen können, ist unerlässlich, damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht noch stärker beeinträchtigt wird", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer. Der Politiker äußerte sich nach einer Klausurtagung der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Technologie der Unionsfraktion sowie der Arbeitsgruppe Wirtschaft der FDP. Er warf SPD und Grünen vor, in der Diskussion ökonomische Zusammenhänge zu ignorieren und damit die Grundlagen von Wohlstand und sozialem Frieden zu gefährden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt gegen weitere Ausnahmen von der EEG-Umlage ausgesprochen. Wichtig sei die Befreiung von Unternehmen, die im Export tätig seien. Diese Regel werde inzwischen aber nicht mehr eingehalten. Sie sehe deshalb "im Augenblick keine Möglichkeit, jetzt alle Handwerksbetriebe zu befreien", sagte Merkel in ihrem Video-Podcast. Die Umlage-Befreiung von Unternehmen mit hohem Stromverbrauch sei bereits eine "Gratwanderung". SPD und Grüne hatten wiederholt gefordert, die Ausnahmen für die Zahlung der EEG-Umlage auf den Prüfstand zu stellen.


09.09.2012 - EEG-Konto 1,67 Milliarden Euro im Minus

Das sogenannte EEG-Konto ist auch im August tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus den aktuell von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) vorgelegten Zahlen hervor.

Demnach liegt das Konto, mit dem die vier ÜNB ihre Einnahmen und Ausgaben hinsichtlich der Wälzung der EEG-Umlage bilanzieren, derzeit unter dem Strich bei minus 1,67 Milliarden Euro. Das ist ein um 528 Millionen Euro größeres Minus als noch im Juli. Einnahmen entstehen den Netzbetreibern insbesondere durch die EEG-Umlage und bei der Vermarktung der EEG-Strommengen an der Strombörse. Ausgaben sind in erster Linie die Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber. Je größer die Differenz, beispielsweise durch sinkende Erlöse an der Strombörse, desto mehr steigt letztendlich die EEG-Umlage auf den Strompreis. 


08.09.2012 - Chinesische Solarindustrie weist Vorwürfe als unbegründet zurück

Als Reaktion auf die eingeleiteten Anti-Dumping-Untersuchungen der Europäischen Kommission bezeichneten mehrere große chinesische Solarfirmen die Anschuldigungen als unbegründet. „Wir werden eng mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten, um zu beweisen, dass die Bedingungen für die Einführung von Strafzöllen nicht erfüllt sind“, sagte etwa Liansheng Miao, Vorstandschef von Yingli Green Energy. Zhengrong Shi, Aufsichtsratsvorsitzender des weltgrößten Modulherstellers, Suntech Power, sagte: „Die Mission unserer Branche ist es, Solarenergie für alle Menschen erschwinglich und wirtschaftlich sinnvoll zu machen. Wir sind besorgt, dass Handelsschranken diesen Prozess verlangsamen werden." Auch seine Firma werde mit der EU-Kommission kooperieren. Die europäische Hersteller-Initiative „EU ProSun“, die die Klage eingereicht hatte, begrüßte die Entscheidung erwartungsgemäß. EU ProSun-Sprecher Milan Nitzschke bezeichnete sie als einen „wichtigen Schritt für fairen Wettbewerb und den Erhalt der Zukunftstechnologie Photovoltaik in Europa.“ Die Initiative um das deutsche Solarunternehmen Solarworld wertet das Anti-Dumping-Verfahren „als starkes Signal, dass die EU China die kontinuierliche Verletzung des Handelsrechtes durch Dumping nicht durchgehen lässt.“ Kritik an der Entscheidung kam hingegen vom Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell: „Marktabschottung und Strafzölle werden nur dazu führen, dass Länder wie China, Korea und andere fernöstliche Staaten gegenüber europäischen Produkten ebenfalls Handelshemmnisse aufbauen werden,“, sagte er. Anstatt einer Klage sollten die europäischen Solarunternehmen von der EU-Kommission und der Bundesregierung eine „aktive Solar-Industriepolitik“ einfordern.


07.09.2012 - EU-Kommission startet Anti-Dumping-Untersuchung

Die Europäische Kommission hat eine Anti-Dumping-Untersuchung eingeleitet, die Module, Zellen und Wafer umfasst. Laut einer Mitteilung der Kommission, ist die Beschwerde die bisher größte dieser Art, die bei der EU bisher eingereicht wurden.

Beteiligt hätten sich 25 Produzenten aus der Photovoltaikindustrie, darunter Unternehmen aus Deutschland, Italien und Spanien. Allerdings wurden keine Firmennamen genannt. In der Beschwerde beschuldigen die Unternehmen chinesische Solarfirmen, ihre Module unter dem Marktwert in Europa verkauft zu haben. In einer ersten Reaktion drückte die chinesische Regierung ihr "tiefes Bedauern" über die Entscheidung aus. Shen Danyang, Sprecher des Handelsministeriums, sagte „Die Beschränkung der Einfuhr chinesischer Solarprodukte wird nicht nur die chinesische und die europäische Industrie treffen, sondern die gesunde Entwicklung der Solarenergie weltweit stören." Von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich zuletzt gegen ein Anti-Dumping-Verfahren ausgesprochen hatte, kam dazu bislang keine Reaktion.

Wie das Wirtschaftsministerium jedoch mitteilte, „ist und bleibt es das Ziel des BMWi, parallel zum Verfahren der EU-Kommission den Dialog mit China über Lösungsansätze für fairen Wettbewerbs bei Solarproduktimporten aus China - auch auf EU-Ebene - fortzusetzen.“ Konfliktträchtige handelspolitische Auseinandersetzungen seien für beide Seiten wenig zielführend und sollten daher vermieden werden. Die Europäische Kommission hat für die Untersuchung nun 15 Monate Zeit. Im Mai hatte das US-Handelsministerium Zölle gegen mehrere chinesische Hersteller beschlossen, ebenfalls mit der Begründung des Preisdumpings.

Quelle: PHOTON


07.09.2012 - Marktstudie: Starkes Wachstum bei Modulwechselrichtern und Leistungsoptimierern

Modulwechselrichter und Leistungsoptimierer sind weiterhin das am schnellsten wachsende Segment im Markt für Photovoltaik-Wechselrichter. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Marktstudie von IMS Research. Demnach haben diese Produktgruppen - gemessen an den Verkaufszahlen - im Jahr 2011 um 180 Prozent zugelegt, so die Untersuchung. Für das Jahr 2012 erwarten die Marktforscher ein Wachstum von 70 Prozent. Bei beiden Produktgruppen zusammen rechnen sie mit 900 Megawatt verkaufter Leistung in 2012.

Marktstudie


04.09.2012 - Moratoriumsdiskussion: Verbände fordern Kontinuität bei deutscher Energiewende

Nachdem Rainer Brüderle bereits aus der Politik für seine Solar- und Windkraft-Moratoriumspläne angegriffen wurde, kritisieren den FDP-Fraktionschef nun auch diverse Verbände. „Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im ‚Hau-Ruck-Verfahren’ gefährden den Erfolg der Energiewende. Die Regierung muss eine neue Gesamtarchitektur des Strommarktes auf den Weg bringen“, sagte Dietmar Hexel, Mitglied im Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Anstatt den Ausbau der Solar- und Windenergie auf Eis zu legen, forderte er ein „mindestens dreijähriges Moratorium für das EEG“ und klare Vorstellungen darüber, was nach dem Gesetz kommen soll. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), sagte: „Es ist ein Irrglaube, dass der Anstieg der Strompreise gestoppt würde, wenn man die Energiewende aufhält. Denn wir müssen in jedem Fall in neue Kraftwerke investieren und auch die Stromnetze müssen ohnehin modernisiert werden.“ Daher sollte man nun in „saubere, sichere und dauerhaft günstige“ Energieformen investieren. Solarstrom werde dabei laut Körnig „mittelfristig zu einer der günstigsten Energiequellen überhaupt.“ Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wandte sich gegen die Pläne aus der FPD-Fraktion. Die Energiewende werde so "zum Abschuss freigegeben", sagte dessen Vorsitzender Hubert Weiger. Stattdessen müssten endlich Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs, zum Ausbau regenerativer Energien zum Heizen und Kühlen und zur Optimierung des EEG beschlossen werden. Brüderle hatte gefordert, den Bau von zusätzlichen Solar- und Windkraftanlagen an Land vorübergehend zu stoppen, wenn das Ausbautempo anhaltend hoch bleibe.


01.09.2012 - ClearEnergy GmbH ist jetzt offizieller Distributor von Q-CELLS

Die ClearEnergy GmbH hat mit dem heutigen Tage einen weiteren Weltmarktführer in das Produktportfolio aufgenommen.

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Bei der Firma ClearEnergy GmbH bekommen Sie das gesamte Produktportfolio der Q-Cells, das sich Ihren Anforderungen flexibel anpasst. Zum Beispiel mit dem Q.PRO-G2 erhalten Sie das stärkste 60-Zellen-Modul (bis 250 Wp), das für alle Anwendungsarten eingesetzt werden kann. Er ist der zuverlässige und sichere Klassiker für Photovoltaik-Systeme. Das monokristalline Solarmodul Q.PEAK BLK ist mit Leistungsklassen bis 260 W der Ästhet für anspruchsvolle architektonische PV-Lösungen: schwarze Zellen, schwarzer Rahmen und schwarze Rückseitenfolie.Die Q-Cells SE mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen wurde 1999 gegründet und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem der größten Photovoltaik-Unternehmen weltweit. Das innovative Produktportfolio von Q-Cells reicht heute von Solarzellen, über kristalline und Dünnschicht-Solarmodule bis hin zu kompletten Photovoltaik-Systemen im privaten, wie gewerblich-industriellen Bereich. Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion am Stammsitz Solar Valley in Thalheim ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Q-Cells. Die Forschungsergebnisse werden unmittelbar in die Serienproduktion übertragen und senken  damit die Kosten schnell und dauerhaft. 

Die Solarmodule von Q-Cells bitten Ihnen die deutsche Ingenieurqualität mit der einzigartigen 3-fach-Ertragssicherung, bis zu 5 Wp höhere Nennleistung, beste Garantiebedingungen       (10 Jahre Produktgarantie plus eine 25-jährige lineare Leistungsgarantie) und die niedrigste Reklamationsrate am Markt. Die Module werden im weltgrößten Modul-Test-Center länger und härter, als es die Normen vorschreiben, getestet. Denn das Q in Q-Cells steht für Qualität. Know-how, Innovation und langjährige Erfahrung haben Q-Cells zum Technologieführer und zum Schweizer Uhrwerk der Solarbranche gemacht.

Die Module sind ab sofort verfügbar. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beraten, nennen Ihnen gerne alle weiteren Details, die Sie benötigen und nehmen Ihre Anfrage entgegen.


01.09.2012 - Bundesnetzagentur: Neue Photovoltaikleistung im Juli gut 540 Megawatt

Die Bundesnetzagentur hat die Juli-Zahlen zur neu installierten Photovoltaikleistung in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden der Behörde gut 543 Megawatt neu installierte Photovoltaikleistung gemeldet. Das entspricht der Größenordnung des Vorjahres: Im Juli 2011 lag der Wert bei knapp 572 Megawatt. Insgesamt waren der Bundesnetzagentur damit bis Ende Juli dieses Jahres rund 4,9 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren: 2011 waren es Ende Juli knapp 2,3 Gigawatt gewesen, 2010 etwa 4,5 Gigawatt. 

Quelle:Photon


31.08.2012 - Merkel contra EU ProSun im Anti-Dumping-Streit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bei ihrem China-Besuch gegen einen handfesten Handelskonflikt zwischen der EU und China wegen der Dumping-Vorwürfe aus der europäischen Solarindustrie ausgesprochen.

Die Regierung wolle versuchen, die Probleme „durch Gespräche zu lösen und nicht immer gleich zur Waffe gerichtlicher Auseinandersetzungen zu greifen, die sich dann nur aufschaukeln“, sagte sie in Peking. Davon wolle sie auch die Europäische Kommission überzeugen. Diese prüft derzeit, ob sie auf Basis einer von der Industrieinitiative „EU ProSun“ eingereichten Anti-Dumping-Klage bei der Welthandelsorganisation WTO offiziell Beschwerde einlegt. Milan Nitzschke, Sprecher von „EU ProSun“, bekräftigte, man werde dennoch an einer Handelsbeschwerde festhalten.

Zu PHOTON sagte er: "Chinesisches Dumping schadet der Industrie und dem Standort Europa. Frau Merkel hat Recht, dass wir schnellstmöglich eine Lösung brauchen. Allerdings muss man dafür geltendes Recht anwenden.“ Die Organisation, der eigenen Angaben zufolge mehr als 20 europäische Solarfirmen angehören, hatte Ende Juli bei der EU-Kommission Klage eingereicht. Diese muss nun klären, ob die Klage von einer repräsentativen Menge der Produzenten in Europa unterstützt wird.

Quelle: PHOTON


31.08.2012 - EEG-Debatte: Brüderle bringt Moratorium ins Spiel

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle erwägt, den Bau von Solar- und Windkraftwerken vorübergehend komplett zu stoppen, sollte das Ausbautempo anders nicht zu bremsen sein. Das berichtete das Nachrichtenportal Spiegel Online unter Berufung auf ein Papier aus der FDP-Bundestagsfraktion. Da ein Moratorium jedoch nur neu gebaute Anlagen treffe, sollten die Betreiber von bestehenden Anlagen mit einer Sonderabgabe belegt werden, um die Kosten des Netzausbaus mitzutragen, heißt es. Die Abgabe soll in ein „Nationales Sondervermögen Energiewende“ zur Finanzierung des Netzausbaus fließen. 


31.08.2012 - Elektrohandwerk fordert EEG mit Speicherbonus

Das Elektrohandwerk schaltet sich in die Debatte um die Energiewende ein. In einem Interview mit der Deutschen Handwerkszeitung sprach sich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Elektrotechnischen Handwerke, Ingolf Jakobi, für einen Speicherbonus im Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) aus.

Nur mit Speichern könnte die aus regenerativen Quellen erzeugte Energie dann genutzt werden, wenn sie auch gebraucht werde. Mit Blick auf die erneute Novellierung des EEG, wie derzeit von Teilen der Politik gefordert, rät Jakobi, zunächst abzuwarten, wie sich die jüngst beschlossenen Degressionsschritte auswirken. Die Betriebe spürten bereits einen Auftragsrückgang. Von Seiten der FDP waren Mitte der Woche konkrete Vorschläge für eine EEG-Reform bekannt gewordenl.

Wie verschiedene Medien berichten, plant eine Arbeitsgruppe um Parteichef Philipp Rösler, die festen Einspeisetarife auf ein System von Preiszuschlägen umzustellen, die sich an den Erzeugungskosten orientieren. Der überwiegende Teil der Einnahmen müsste dann am Strommarkt erwirtschaftet werden. Rösler hatte sich kürzlich für eine abermalige EEG-Novelle noch in dieser Legislaturperiode ausgesprochen. Umweltminister Peter Altmaier hält diesen Zeitrahmen allerdings für zu ambitioniert, ließ er am Rande des sogenannten Energiegipfels im Kanzleramt Anfang dieser Woche durchblicken. Unterdessen hat das Bundeskabinett gestern die Managementprämienverordnung beschlossen. Damit wird die so genannte Managementprämie für direkt vermarkteten Strom aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen ab dem kommenden Jahr abgesenkt. „Mit dieser Verordnung entlasten wir die EEG-Umlage und damit die Verbraucher um rund 160 Millionen Euro pro Jahr", so Bundesumweltminister Peter Altmaier. Erste Erfahrungen mit der Prämie hätten gezeigt, dass diese zu hoch angesetzt war. Von verschiedener Seite war zuvor kritisiert worden, dass die Prämie Mitnahmeeffekte hervorruft. 


30.08.2012 - Q-Cells geht an Hanwha

Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE wird an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha verkauft. Wie Q-Cells nach einer Gläubiger-Versammlung mitteilte, fiel die Entscheidung mit großer Mehrheit. Beide Unternehmen arbeiten schon länger in der Modulproduktion zusammen. Teil der Vereinbarung ist, das Hanwha rund 1.250 der rund 1.550 Mitarbeiter übernimmt. Unter anderem bleibt die Produktion im ostdeutschen Bitterfeld erhalten. Über den Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben. Der Insolvenzverwalter von Q-Cells hatte bereits am Wochenende einen Kaufvertrag mit Hanwha unterzeichnet. Q-Cells hatte im April Insolvenz angemeldet. Im vergangenen Jahr hatte die Firma einen Verlust von rund 846 Millionen Euro vermeldet, bei einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Dem Kaufvertrag müssen jetzt noch die Kartellbehörden zustimmen. Derweil zeigte sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff „hocherfreut“ über die Entscheidung der Gläubiger. „Das ist eine wichtige Weichenstellung für Sachsen-Anhalt als Standort von Zukunftstechnologien.“ Er selbst werde an diesem Freitag in Südkorea die weitere Zukunft des Unternehmens in Thalheim mit der Konzernleitung von Hanwha besprechen. Das spanische Solarunternehmen Isofotón S.A., das gestern noch ein Angebot abgegeben hatte, kommt somit nun nicht zum Zug. Der Chef von Isofotón, Angel Luis Serrano bedauerte die Entscheidung. "Wir müssen das Votum der Gläubiger akzeptieren. Wir glauben aber, dass wir das bessere Angebot abgegeben hatten", sagte er. 


28.08.2012 - Energiewende: Altmaier geht erneut auf Konfrontationskurs zu Rösler

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) reißt offenbar gezielt Aufgaben an sich, die eigentlich im Ressort des Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP) liegen.

Neuer Streit zwischen den Ressorts ist damit programmiert. Wie Kreise in Berlin berichten, richtet Altmaier in seinem Haus derzeit neue Referate ein, die teilweise genau spiegelbildlich Sachgebieten im Bundeswirtschaftsministerium entsprechen. So soll es unter Altmaier neue Referate für die Bereiche Netz- und Marktintegration erneuerbarer Energien geben, ebenso für Stromspeicher und Grundsatzfragen. Auch Rösler hatte den Aufbau neuer Referate zur Energiewende angekündigt, ebenfalls unter anderem für die Themen Netzausbau und Strommarkt.

Im Bundesumweltministerium erfolgt der Aufbau der Referate im Zuge der Einrichtung einer Abteilung »Energiewende« und soll auch dort angesiedelt werden. Die Einrichtung einer solchen Abteilung hatte der Bundesumweltminister jüngst in seinem 10-Punkte-Programm angekündigt. Sie wird dem Vernehmen nach von Urban Rid geleitet werden, dem Leiter der bisherigen Abteilung »Klimaschutz, Umwelt und Energie, Erneuerbare Energien, Internationale Zusammenarbeit«, die im Rahmen der Umorganisation aufgelöst wird. Der Ministerialdirektor gilt nicht als Freund erneuerbarer Energien. Das Bundesumweltministerium wollte zu der Umstrukturierung keine Stellung nehmen. 

Quelle:Photon


28.08.2012 - Tauziehen um Q-Cells: Isofotón bietet mit

Die spanische Isofotón ist das Rennen um den insolventen deutschen Solarkonzern Q-Cells eingestiegen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte nach übereinstimmenden Medienberichten, Isofotón wolle alle Q-Cells-Arbeitsplätze erhalten. Standortverlagerungen seien nicht geplant. Über die Höhe des angebotenen Kaufpreises machte der Sprecher den Berichten zufolge keine Angaben. Q-Cells hatte zuvor mitgeteilt, mit der südkoreanischen Hanwha Group einen Kaufvertrag unterzeichnet zu haben. Dieser muss allerdings noch von der Gläubigerversammlung morgen bestätigt werden. Hanwha will den Angaben zufolge rund drei Viertel der insgesamt 1.550 Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Neben der Übernahme von Schulden in dreistelliger Millionenhöhe sehe der Kaufvertrag zudem einen Barkaufpreis in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe vor, hieß es. 

Quelle:Photon


23.08.2012 - Investorensuche: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fliegt nach Südkorea

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff willl sich offenbar persönlich in die Suche nach neuen Geldgebern für die Solarbranche in seinem Land einschalten. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte, der Regierungschef werde kommende Woche gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) nach Südkorea reisen, um Investorengespräche zu führen. Er bestätigte damit mehrere entsprechende Medienberichte. Konkretere Angaben, mit welchen Firmen Kontakt aufgenommen werden soll, machte der Sprecher nicht. In Sachsen-Anhalt hatten zuletzt die beiden Solarunternehmen Q-Cells und Sovello Insolvenz angemeldet. Für Q-Cells hatte der südkoreanische Hanwha-Gruppe ein Angebot abgegeben. Allerdings ist nicht bekannt, zu welchen Bedingungen Hanwha bereit ist, Q-Cells möglicherweise zu kaufen. 

 


22.08.2012 - Anti-Dumping-Streit: Europäsiche Kommission startet Marktumfrage

Die europäische Kommission hat im Anti-Dumping-Streit Fragebögen an europäische Unternehmen verschickt. Sie möchte klären, in welchem Umfang europäische Photovoltaik-Firmen von möglichen unfairen Handelspraktiken aus China betroffen sind. Das Anschreiben und der Fragebogen liegen PHOTON vor. Die EU-Kommission konzentriert sich in der Umfrage auf kristalline Produkte. Dünnschicht-Produzenten werden ausdrücklich nicht angesprochen. Laut Anschreiben will die EU mit der Aktion herausfinden, ob die eingereichte Anti-Dumping-Klage von einer repräsentativen Menge der Produzenten in Europa unterstützt wird. Gefragt wird unter anderem nach dem Produktionsvolumen, dem Absatzvolumen und der Zahl der Beschäftigten, die bei den jeweils befragten Unternehmen in der Europäischen Union angestellt sind. Die EU schließt von vorneherein aus, ein Anti-Dumping-Verfahren einzuleiten, wenn beispielsweise die Produktion der Unterstützer zu niedrig ist. Die Anti-Dumping-Klage gegen China war bei der EU-Kommission Ende Juli eingegangen. Unterstützt wird sie von einer Gruppe um die deutsche Solarworld AG. Die genauen Mitglieder der Gruppe "EU ProSun" und ihr Marktanteil sind allerdings nicht bekannt. In den USA hatte eine ähnliche Klage bereits zu vorläufigen Strafzöllen geführt. Die chinesische Regierung hatte darauf reagiert und ihrerseits Anti-Dumping-Untersuchungen gegen verschiedene Solarprodukte eingeleitet oder mit entsprechenden Untersuchungen begonnen. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass in diesem Zusammenhang auch mögliche Strafzölle gegen die Europäische Union geprüft würden. 


21.08.2012 - Sovello lässt Produktion ruhen

Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen Sovello GmbH lässt die Produktion ab dem 27. August bis auf weiteres ruhen. Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther informiert am heutigen Dienstag die Mitarbeiter über die Situation des Unternehmens. Infolge des Insolvenzverfahrens waren die Umsätze in den vergangenen Wochen weiter stark zurückgegangen. Ein großer Teil der Mitarbeiter muss deshalb zum 31. August gehen.

Flöther hatte seit seiner Bestellung vor drei Wochen bis zuletzt versucht, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. "Die Liquiditätssituation des Unternehmens war aber bereits bei Insolvenzeröffnung so zerrüttet, dass kaum noch Spielraum blieb", beschrieb Flöther heute die Situation. "Es führt deshalb kein Weg daran vorbei, die Produktion vorerst einzustellen. Zugleich werde ich aber den Investorenprozess fortsetzen, um ggf. das Unternehmen doch noch zu retten."

Aufgrund der angespannten Finanzlage hatte Flöther unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens Masseunzulänglichkeit anzeigen müssen. Trotzdem war es ihm gelungen, die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter für den Monat August noch zu sichern. Darüber hinaus reichen aber die Finanzmittel nicht. "Eine Fortsetzung der Produktion würde nur zu noch mehr Verlusten führen", unterstrich Flöther. "Eine Rettung des Unternehmens wäre dann nicht mehr zu schaffen."

Der Insolvenzverwalter teilt deshalb heute Nachmittag den Sovello-Mitarbeitern auf einer Belegschaftsversammlung mit, dass er gezwungen ist, den verbliebenen gut 500 Arbeitnehmern zu kündigen. Hiervon muss der überwiegende Teil ab dem 1. September freigestellt werden. Eine Sonderregelung hat Flöther dabei für die 22 Auszubildenden bei Sovello ermöglicht. Diese werden erst zum 30. September gekündigt, um sie bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz zu unterstützen. Sozialplan und Interessenausgleich wurden bereits mit dem Betriebsrat verhandelt und sind unterschrieben. 

Unterdessen werden die Investorengespräche fortgesetzt. Angesichts der angespannten Lage gestalten sich diese jedoch schwierig. Flöther will dennoch nichts unversucht lassen, doch noch einen Käufer zu finden. Das Land Sachsen-Anhalt hat zugesagt, dabei im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten zu helfen. 

Die Sovello GmbH hatte am 14. Mai 2012 Insolvenz angemeldet. Zunächst versuchte die Geschäftsführung eine Sanierung in "Eigenverwaltung". In den zweieinhalb Monaten bis Insolvenzeröffnung am 1. August hatte sich die Situation jedoch weiter verschlechtert, so dass das zuständige Amtsgericht Dessau-Roßlau eine Fortsetzung der Eigenverwaltung ablehnte und mit Lucas F. Flöther einen Insolvenzverwalter einsetzte.

Pressekontakt:
Christoph Möller
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20.08.2012 - Chinesische Unternehmen strengen Anti-Dumping-Klage gegen EU an

Das chinesische Handelsministerium wird sich voraussichtlich mit einer möglichen Anti-Dumping-Untersuchung gegen die Europäische Union beschäftigen. Vier chinesische Polysilizium-Unternehmen haben nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Xinhua die Regierung in Peking aufgefordert, eine solche Anti-Dumping-Untersuchungen einzuleiten. Um welche Unternehmen es sich handelt, ist nicht bekannt. Den Angaben zufolge werfen die Unternehmen der europäischen Union vor, den Preis für Polysilizium künstlich niedrig zu halten. Die chinesische Regierung hat bereits vergleichbare Untersuchungen gegen die USA und Südkorea eingeleitet. In der europäischen Union hat eine Gruppe um die deutsche Solarworld AG die Kommission in Brüssel aufgefordert, Anti-Dumping-Untersuchungen gegen China einzuleiten. Eine offizielle Entscheidung dazu liegt aber noch nicht vor. 

 


18.08.2012 - Geteiltes Echo auf Altmaiers 10-Punkte-Programm

Die Grünen im Bundestag haben das 10-Punkte-Programm von Bundesumweltminister Peter Altmaier als "gefährlich" kritisiert.

Der energiepolitische Sprecher Hans-Josef Fell sagte, der Minister arbeite "schon jetzt an der Abschaffung der Einspeisevergütung, dem wichtigsten Fundament für den Ausbau des Ökostroms und dem Gelingen der Energiewende." Der wirtschaftspolitische Sprecher der der CDU/CSUBundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, sagte, Altmaier habe völlig zu Recht betont, "dass die Energiewende in jedem Augenblick volkswirtschaftlich verantwortbar und bezahlbar sein muss." Der Vorsitzende der FDP-Landagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, sagte, er sei gespannt ob bei der angekündigten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Bin "weniger Subvention und mehr Wettbewerb kommt". Der Bundesumweltminister hatte zuvor in einem 26-seitigen Grundsatzpapier eine grundlegende Überarbeitung des EEG angemahnt, dabei aber vor allem auf die Zeit nach der nächsten Bundestagswahl verwiesen. Nach seiner Meinung müssten die erneuerbaren Energien "mittelfristig auch ohne Einspeisevergütung durch das EEG markt- und wettbewerbsfähig werden." Das EEG sei kein geeignetes Instrument, um das Überleben insbesondere der Solarwirtschaft zu sichern, so der Minister. 


17.08.2012 - EEG grundlegend überarbeiten - aber erst nach der Bundestagswahl

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat angekündigt, Vorschläge für eine grundlegende Überarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu machen. Allerdings sollen sich seine Vorschläge zunächst nur auf Verfahrensaspekte für die Diskussion über eine Neuregelung beschränken. Inhaltlich, so machte der Minister deutlich, dürfte es bis zur nächsten Bundestagswahl keine grundlegende Reform geben. Damit werde sich nach der Wahl beschäftigen "wer auch immer dann im Bundesumweltministerium sitzt", so Altmaier.

Der Minister mahnte bei der Vorstellung eines 10-Punkte-Programms zur Energiewende mehrfach an, dass es einen Konsens über grundlegende Fragen geben müsse, etwa "wie viel erneuerbare Energie - insbesondere Windenergie - in welchen Bundesländern produziert werden kann". Der Minister gab außerdem bekannt, dass er sein Ministerium neu organisiert und für die Umsetzung seines 10-Punkte-Programms neue Unterabteilungen eingerichtet hat. Eine Unterabteilung wird sich mit der Energiewende beschäftigen. Davon getrennt gibt es eine Unterabteilung für Klimaschutz, die sich beispielsweise mit dem Emissionshandel beschäftigen soll. Eine dritte Unterabteilung soll sich mit Bürgerbeteiligung beschäftigen. 


16.08.2012 - BEE: Diskussion ums EEG absurd

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Diskussion um die Kosten der regenerativen Energien kritisiert.

Präsident Dietmar Schütz sagte, eine sachliche Auseinandersetzung mit Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien finde in der Öffentlichkeit kaum noch statt. "Statt dessen warnen die Gegner der Energiewende in schrillen Tönen vor explodierenden Preisen und dem Aus für die deutsche Wirtschaft“, so Schütz. Weder seien die Erneuerbaren Energien in erster Linie für Strompreiserhöhungen verantwortlich noch führe deren Ausbau zu weitreichenden Problemen in der Industrieproduktion. Zuvor hatte EU-Kommissar Günther Oettinger dazu aufgerufen, die EEG-Umlage zu deckeln, weil zu hohe Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährden würden. Drei deutsche Textilunternehmer haben Klage gegen die Zahlung der EEG-Umlage eingereicht, weil sie sich in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihren verfassungsmäßigen Rechten eingeschränkt sehen. 

Bundesverband Erneuerbare Energie 


15.08.2012 - Grüne: Oettinger bei Energie "auf einem Auge blind"

Der energiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Hans-Josef Fell, hat den Energiekommissar der europäischen Union, Günther Oettinger, scharf kritisiert.

Fell sagte, Oettinger sei auf einem Auge blind, nämlich wenn es um die wirtschaftlichen Belastungen und Umweltschäden durch konventionelle Energien gehe. Nicht die Erneuerbaren Energien würden Wirtschaft und Verbraucher belasten, sondern die immer höher steigenden Importrechnungen für Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran. Solar, Wind, Wasser und Erdwärme dagegen bräuchten keine Brennstoffe und führen daher aus den immer höheren Belastungen der europäischen Importabhängigkeit heraus. Zuvor hatte Oettinger in der Bild-Zeitung eine Reform der Energiepolitik in Deutschland gefordert. In diesem Zusammenhang hatte er von einem Deckel für die EEG-Umlage gesprochen. Andernfalls würden die Kosten für die Verbraucher aus dem Ruder laufen, so Oettinger: "Deutschland hat die zweithöchsten Strompreise in Europa – vor allem wegen der hohen Steuern und der Abgabe für erneuerbare Energien. Das kann so nicht weitergehen, weil wir damit die Verbraucher überfordern und die Wirtschaft schädigen", sagte der EU-Kommissar.


15.08.2012 - Kritik an Röslers EEG-Plänen

Umweltverbände haben die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler kritisiert, sich schwerpunktmäßig der Energiewende widmen zu wollen. Angesichts seiner bisherigen Politik sei das "eher eine Drohung als eine Hilfe", so der Dachverband der deutschen Umwelt- und Naturschutzverbände DNR. Präsident Hubert Weinzierl sprach von einer "Energiewende rückwärts." Die Umweltverbände kritisieren, dass die steigenden Kosten im Strombereich allein dem Umstieg auf erneuerbare Energien angelastet würden. Dies entspreche nicht den Tatsachen, pflege aber alte Vorurteile. Bundeswirtschaftsminister Rösler hatte in einem Interview mit der Bild am Sonntag angekündigt, die Abteilung für Energiepolitik in seinem Ministerium personell aufstocken zu wollen und das Thema zu einem Schwerpunkt bis zur nächsten Bundestagswahl zu machen.


14.08.2012 - Grüne fordern genaue Zahlen zur EEG-Befreiung

Die Grünen im Bundestag wollen von der Bundesregierung wissen, in welchem Umfang stromintensive Unternehmen die Befreiung von der EEG-Umlage nutzen. In einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung geht es unter anderem darum, wie vielen Befreiungs-Anträgen in diesem und den vergangenen sechs Jahren stattgegeben wurde. Außerdem erkundigen sich die Grünen, auf welche Summe in Gigawattstunden sich dabei die Anträge für die Befreiung im nächsten Jahr summieren und wie viele Gigawattstunden dabei auf die EEG-Novelle vom 1. Januar 2012 zurückzuführen sind. Und schließlich fragen sie, ob die Bundesregierung vorhat, an der Entlastung von der EEG-Umlage für Teile der Braunkohlewirtschaft festzuhalten, „obwohl diese nicht im internationalen Wettbewerb steht und heute bereits große Gewinne für die Energieversorger erwirtschaftet“. Der internationale Wettbewerb für deutsche Unternehmen gehört zu den offiziellen Begründungen für die Entlastungen bei der EEG-Umlage. 


14.08.2012 - Rösler kündigt neuen Anlauf für EEG-Reform an

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat angekündigt, neue Vorschläge für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) machen zu wollen. Im Herbst werde die Höhe der künftigen Umlage nach dem EEG berechnet. „Den erwarteten Anstieg sollten wir für eine grundlegende Reform des Gesetzes nutzen“, sagte der Minister dem Magazin Focus. Er kündigte erste Vorschläge beim anstehenden Energiegipfel an, ohne allerdings konkreter zu werden. In einem Interview mit der Bild am Sonntag hatte Rösler angekündigt, die Energiewende zu seinem zentralen Thema für den Rest der Legislaturperiode machen zu wollen. Die Abteilung Energiepolitik des Ministeriums solle neue Mitarbeiter bekommen, die sich auch um Koordinierungsfragen der Energiewende kümmern würden, so Rösler. Anfang des Jahres hatte es Streit zwischen Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium über die EEG-Novelle gegeben.

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Rösler hatten diese Streitigkeiten im Sommer für beendet erklärt und betont, das Thema Energie künftig gemeinsam angehen zu wollen. 

Bericht von Focus 


11.08.2012 - GfK-Studie: Zahlungsbereitschaft für Energiewende sinkt

Die Deutschen wollen für die Energiewende in Deutschland weniger Geld bezahlen als noch vor einem Jahr. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des GfK Global Green Index, einer repräsentativen Befragung, die regelmäßig vom Markfforschungsunternehmen GfK und dem GfK Verein durchgeführt wird. Demnach waren kurz nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima noch 76 Prozent der Deutschen bereit, neue Stromleitungen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu akzeptieren, um den Ausbau der erneuerbaren Energie zu fördern und aus der Kernenergie auszusteigen. Ein Jahr danach ist dieser Anteil auf 69 Prozent gesunken. Knapp die Hälfte der Deutschen ist für den verstärkten Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien – auch wenn dadurch die eigenen Energiekosten steigen. Vor zwölf Monaten lag der Anteil mit 60 Prozent jedoch deutlich höher. 


10.08.2012 - Altmaier: Erdöl und Erdgas machen Strom teurer

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat konventionellen Energieträgern die Schuld an steigenden Strompreisen gegeben. Bisherige Preiserhöhungen gingen auf gestiegene Erdöl- und Erdgaspreise zurück, nicht auf den höheren Anteil erneuerbarer Energien, sagte Altmaier nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Genaue Zahlen dazu nannte er dazu nicht. Gleichzeitig rief der Minister zur Besonnenheit in der Diskussion über die Strompreise und die Energiewende auf. "Die neuen Zahlen liegen am 15. Oktober vor, bis dahin sollten sich alle zurückhalten", so Altmaier.

 


09.08.2012 - Umweltverbände legen Sofortprogramm für Energiewende vor

Drei deutsche Umweltverbände haben die Bundesregierung gemeinsam aufgefordert, die Energiewende nicht aufzugeben. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) legten ein Sofortprogramm zur Energiewende vor. Darin wenden sie sich unter anderem gegen weitere Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). "Für die Planungs- und Investitionssicherheit sind der Einspeisevorrang für Strom aus Erneuerbaren Energien sowie feste Vergütungssätze als Kerne des EEG essenziell", heißt es. Weitere Kostensenkungspotenziale im Bereich der Erneuerbaren könnten nur bei verlässlichen Rahmenbedingungen gehoben werden. Die Verbände fordern auch, die gesunkenen Preise an der Strombörse an die Verbraucher weiterzugeben. Die entsprechende Entlastung durch den Merit-Order-Effekt liege bei etwa 2,5 Milliarden Euro jährlich, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. 


08.08.2012 - Krawinkel fordert grundlegende Reform des EEG

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat eine radikale Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. Der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, sagte dem Handelsblatt, die Schmerzgrenze sei überschritten. „Wir liegen bald bei fünf Cent je Kilowattstunde. Und die fünf Cent sind ja noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange. Allein die Förderung der Offshore-Windkraft wird noch 1,5 Cent je Kilowattstunde zusätzlich kosten“, sagte Krawinkel. Um die Umlage zu reduzieren forderte er eine Reform der festen Vergütungssätze des EEG und schlug ein Bonusmodell nach dänischem Vorbild vor. „Die Anlagenbetreiber werden ein höheres Risiko tragen müssen und sich stärker am Markt orientieren. Sie sollen einen Bonus für den Strom aus ihren Anlagen bekommen. Wenn der Börsenpreis steigt, wird dieser Bonus reduziert“, sagte Krawinkel. Zuletzt ist der Börsenpreis allerdings kontinuierlich gesunken. Wie aus den aktuellen Daten der European Energy Exchange hervorgeht, lag der Tagesdurchschnittspreis (Base-Load) in Deutschland im Juli bei 4,102 Cent pro Kilowattstunde. Das ist gut ein halber Cent weniger als im gleichen Monat vor einem Jahr. Der Tagesdurchschnittspreis lag im Juli 2011 bei 4,640 Cent pro Kilowattstunde.

Quelle: Photon


07.08.2012 - EEG Umlagekonto rutscht weiter ins Minus

Das EEG-Umlagekonto ist im Juli tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Aus den Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber geht hervor, dass der aktuelle Kontostand bei mehr als –1,1 Milliarden Euro liegt. Im Juni waren es noch –224 Millionen Euro gewesen: das Minus hat sich also gut verfünffacht. Weiter gestiegen sind auch die Ausgaben für die sogenannte Marktprämie. Sie lagen im Juli bei gut 271 Millionen Euro, nach 239 Millionen Euro im Monat zuvor. 


06.08.2012 - Nützliche Tools- KACO new energy

Auf der Homepage von KACO new energy finden Sie Tools zur Anlagenauslegung, aktuelle Firmware für Ihre Powador Wechselrichter und nützliche Programmen zur Anlagenüberwachung (Monitoring). 

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05.08.2012 - Photovoltaik-Module von Sharp sind resistent gegen potenzialinduzierte Degradation.

Laut eines unabhängigen Tests des Fraunhofer Center für Silizium-Photovoltaik (CSP, Dresden) sind die Solarmodule der Sharp Corporation (Osaka, Japan) resistent gegen potenzialinduzierte Degradation (PID). Das CSP testete Photovoltaik-Module von 13 Herstellern, nur vier von ihnen bestanden den Test. Alle anderen wiesen teils deutliche Leistungsverluste auf. Die Module wurden bei 50 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent getestet. Einige wiesen Leistungseinbrüche von bis zu 98 Prozent im Vergleich zur Ausgangsleistung auf. Nicht so die Module von Sharp, deren Leistung nicht abnahm.

PID kann bei negativen Spannungen gegenüber der Erde auftreten und wird durch hohe Systemspannungen, Temperaturen und Luftfeuchte beschleunigt. Sharp prüft jedes neue Produkt selbst auf potenzialinduzierte Degradation

„Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für uns und zeigt deutlich, dass es große Unterschiede zwischen den Modulherstellern gibt. Zudem bestätigt es die Zuverlässigkeit unserer eigenen PID-Qualitätsprüfungen, die nach den strengen NREL-Standards bei jedem neuen Produkt durchgeführt werden“, betont Peter Thiele, Vizepräsident für Energielösungen bei Sharp Europe.

Pressemitteilung von Sharp

Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH)


03.08.2012 - 1,8 Gigawatt Photovoltaik-Zubau im Juni

Die Bundesnetzagentur hat aktuelle Zahlen zur neu installierten Photovoltaikleistung in Deutschland veröffentlicht und dabei die bisherigen Spekulationen weitgehend bestätigt.

Demnach wurden der Bundesnetzagentur im Mai 254,2 Megawatt neu installierte Photovoltaikleistung gemeldet. Im Juni waren es demnach 1.790,9 Megawatt. Die Zahl für Juni von knapp 1,8 Gigawatt hatte der frühere Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, bereits in einer Fernsehsendung bekannt gegeben. Insgesamt waren der Bundesnetzagentur damit bis Ende Juni rund 4,3 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet. Das ist ein neuer Rekord: Im vergangenen Jahr lag der Wert Ende Juni bei 1,7 Gigawatt, im Jahr 2010 waren es gut 3,8 Gigawatt. Deutlich angestiegen ist die durchschnittliche Größe der installierten Anlagen. Bisher lag die Leistung im Schnitt bei knapp 30 kW. Der Spitzenwert des Jahres war bislang der Januar mit 43 kW im Schnitt. Im Juni sprang diese Zahl jetzt auf gut 121 kW.


03.08.2012 - China ruft EU zur Kooperation im Handelsstreit auf

Das chinesische Handelsministerium hat die Anti-Dumping-Klage mehrerer europäischer Unternehmen bei der EU-Kommission scharf kritisiert. Die Klage sei „grundlos“ und schlecht für die EU und China gleichermaßen. Beide Seiten sollten ihre Differenzen kooperativ klären, so das Ministerium.

Die Stärke der chinesischen Photovoltaik-Firmen sei die Produktion von Zellen und Modulen, hieß es. Darüber hinaus wies das Ministerium darauf hin, dass durch die positive Entwicklung der chinesischen Solarindustrie zahlreiche Jobs in Europa entstanden seien, etwa beim Verkauf und der Installation der Systeme. Ende Juli hatten mehrere europäische Unternehmen bei der EU-Kommission eine Petition eingereicht, Anti-Dumping-Untersuchungen gegen chinesische Photovoltaik-Unternehmen einzuleiten. Eine Entscheidung der EU-Kommission dazu steht noch aus. Die USA haben dagegen im Frühjahr vorläufige Strafzölle auf chinesische Photovoltaikprodukte festgelegt, ebenfalls nach einer entsprechenden Klage mehrerer Unternehmen. 


03.08.2012 - KACO new energy - neuer Standort in UK

Unser Partner für Wechselrichter, KACO new energy GmbH eröffnet eine neue Servicestelle in Großbritanien. 

KACO new energy GmbH
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27.07.2012 - EU-Handelsausschuss: Anti-Dumping-Klage wird Klarheit bringen

Im EU-Parlament gibt es Zustimmung für die Anti-Dumping-Klage gegen chinesische Photovoltaikproduzenten. Die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationalen Handel, Patrizia Toia, sagte gegenüber PHOTON, das Verfahren werde aus ihrer Sicht die schon lange nötige Klarheit bringen und dem Photovoltaikmarkt mehr Transparenz verschaffen. Aus Deutschland kam scharfe Kritik an der Klage. Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell sagte, Anti-Dumpingklagen behindeten die Energiewende, weil sie einen weiteren Preisrutsch der Module ausbremsen würden. "Ausgerechnet in der Eurokrise einen Handelskrieg mit China anzuzetteln ist für die exportorientierte europäische Wirtschaft eher ein Harakiriprogramm", so Fell. 


27.07.2012 - BDEW: Potovoltaik steigert Anteil am Energiemix um 47 Prozent

Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben die Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr ein Viertel des deutschen Strombedarfs abgedeckt. Wie der Verband mitteilte, kamen die Erneuerbaren zusammen auf 67,9 Milliarden Kilowattstunden. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2011 waren es 56,4 Milliarden Kilowattstunden gewesen. Das entsprach damals 21 Prozent des Strombedarfs. Die Photovoltaik habe im Jahr 2012 bislang ihren Beitrag um 47 Prozent steigern können und einen Anteil am von 5,3 Prozent gehabt, so der Verband. 


25.07.2012 - Monitoring zur Energiewende kommt noch dieses Jahr

Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium werden im kommenden Dezember einen Fortschrittsbericht zur Energiewende vorlegen. Das hat die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion angekündigt. Die Bundesregierung bezeichnet das Monitoring als Frühwarnsystem für mögliche Fehlentwicklungen und Abweichungen von den Zielen der Energiepolitik, die bis ins Jahr 2050 formuliert seien. „Insbesondere der alle drei Jahre vorzulegende Fortschrittsbericht soll auf einer mehrjährigen Datenbasis beruhen und auf diese Weise dazu beitragen, dass verlässliche Trends erkennbar werden“, heißt es in der Antwort. 


24.07.2012 - NRW will weniger für Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen

Das Land Nordrhein-Westfalen hat als Reaktion auf die angekündigte Klage Bayerns gegen den Länderfinanzausgleich einen neuen Finanzausgleich für Strom aus erneuerbaren Energiequellen gefordert. Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagte der Rheinischen Post, alleine 2011 hätten die Stromkunden in NRW für den bundesweiten Ausbau der erneuerbaren Energien unter dem Strich 2,25 Milliarden Euro gezahlt - mehr als alle anderen Bundesländer zusammen. Von diesem Geld profitiere Bayern am stärksten. Deshab müsse es einen bundesweiten Ausgleich für die Kosten der Energiewende geben. Bayern will seinerseits als größtes Geberland im Länderfinanzausgleich Klage einreichen.

 


24.07.2012 - SPD will Kostenaufstellung zur Energiewende

Im Bundestag hat die SPD eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, wieviel Geld die Energiewende kostet. Zur Begründung hieß es, man wolle Sachlichkeit in die Diskussion über steigende Preise bringen. Die Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk Rita Schwarzelühr-Sutter und der Sprecher der Arbeitsgruppe Energie Rolf Hempelmann sagten, die Bundesregierung lasse den Eindruck entstehen, die Energiewende könne an den Kosten scheitern. Die Fraktion gehe aber davon aus, dass es ohne Umsetzung der Energiewende zu erheblichen Preissteigerungen kommen werde. 

Quelle: Photon


20.07.2012 - Altmaier: Energiewende gefährdet keine Jobs

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat ein 10-Punkte-Programm zur Energiewende angekündigt. In einem Interview mit dem Handelsblatt sagt der CDU-Politiker, er wolle darin Gesetzesvorschläge für die laufende Legislaturperiode machen. Ziel sei es, die Diskussion über die Energiewende zu einem Konsens zu führen, der strittige Punkte ausräumt und uns Planungssicherheit für die nächsten Jahre garantiert“. Es seien durch die Pläne keine Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet: „Mit dem Gelingen der Energiewende sollen zusätzliche Jobs in Deutschland geschaffen werden“, sagte Altmaier. Der Umbau der Energieversorgung sei eine große Chance, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland für die nächsten 20 bis 30 Jahre zu sichern und zu stärken. Der Minister lehnte ausdrücklich den Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland ab. "Selbstverständlich brauchen wir hochmoderne, konventionelle Gaskraftwerke, insbesondere in Süddeutschland. Ich bin aber gegen eine flächendeckende Subventionierung fossiler Energieträger, weil am Ende der Strompreis belastet wird“, so Altmaier


18.07.2012 - Opposition befürchtet "energiepolitische Rückwärtsrolle"

Regierung und Opposition streiten weiter über Aussichten und Kosten der Energiewende in Deutschland. Die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn warf der Bundesregierung mangelnde Überzeugung vor. Erst habe die Bundesregierung die Energiewende blockiert, jetzt meldeten Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler Bedenken an, ob sie gelinge, sagte Höhn auf Twitter. Sie forderte, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von unnötigen Kosten zu befreien: "Großunternehmen zahlen nicht". Dem Handelsblatt sagte Höhn, sie befürchte, dass gerade eine energiepolitische Rückwärtsrolle eingeleitet werde. Der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, sagte der Online-Ausgabe des Handelsblatts, Rösler sei schon immer gegen die Energiewende gewesen und habe den Stromkunden unnötige Kosten in Milliardenhöhe aufgelastet. Der Bundeswirtschaftsminister hatte in einem Interview mit der Bild-Zeitung gesagt, die Zeitachse und die Ziele für die Energiewende stünden fest. Aber es müsse nachgesteuert werden, wenn Jobs und die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland bedroht sein sollten. Bundesumweltminister Peter Altmaier hatte der Bild am Sonntag unter anderem gesagt, für ihn habe es höchste Priorität, dass der Strom bezahlbar bleibe. "Wenn wir nicht aufpassen, dann kann die Energiewende zu einem sozialen Problem werden", so der Minister.

Quelle: PHOTON


17.07.2012 - Verband: Einspeisevorrang nicht aufgeben

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Energiewende auch gegen die Widerstände in den eigenen Reihen durchzusetzen. Vor allem müsse sie an dem Vorrang für Ökostrom festhalten, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Der so genannte Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien ist für die vielen kleinen und mittelständischen Akteure die wichtigste Grundlage, um mit privatem Kapital in die Umsetzung der Energiewende zu investieren.“ Wer die Abschaffung des Einspeisevorrangs fordere, wolle bewusst den Ausbau erneuerbarer Energien und damit die Energiewende stoppen, so Schütz. Zuletzt hatten der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, und der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, ein Ende des Einspeisevorrangs ins Gespräch gebracht.

Quelle: PHOTON


12.07.2012 - Bundesregierung startet Speicherinitiative

Die Bundesregierung hat ein Forschungsprojekt zu Energiespeichern gestartet. Beteiligt sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium und das Bundesforschungsministerium. Insgesamt sollen 60 Forschungsprojekt gefördert werden. Ziel sei es, notwendige technologische Durchbrüche und Initiativen zur Kostensenkung zu unterstützen sowie zu einer schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher beizutragen. Ein wichtiges Thema sind „Batterien in Verteilnetzen“. Dabei geht es um die Kopplung von Batteriespeichern mit dezentralen Erneuerbaren-Energien-Anlagen, insbesondere Photovoltaik Um auch langfristig Kompetenzen für den Umbau des Energiesystems zu sichern, werden zudem Nachwuchsgruppen an fünf deutschen Universitäten gefördert, die interdisziplinär zu verschiedenen Speichertechnologien forschen. 

 

 


12.07.2012 - Altmaier: 52 Gigawatt könnten schon 2014 erreicht sein

Bundesumweltminister Peter Altmaier rechnet offenbar damit, dass sich der Photovoltaik-Zubau in Deutschland noch einmal stark beschleunigt. In einem Interview mit der Passauer Neuen Presse sagte der CDU-Politiker die im Kompromiss zur Solarförderung genannten 52 Gigawatt könnten "schon 2014 oder 2015" erreicht sein. Bundestag und Bundesrat hatten sich im Juni darauf geeinigt, dass vor Erreichen dieser Marke ein neues System zur Preisfindung entwickelt werden muss. Der Minister reagierte zurückhaltend auf Überlegungen, den Einspeisevorrang für Ökostrom zu streichen. Altmaier verwies darauf, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz gerade erst geändert wurde. "Ich halte nichts von Reformen im Zwei-Wochen-Takt", so der Politiker. 


09.07.2012 - SFV hält EEG-Novelle für verfassungswidrig

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) und die Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik haben Bundespräsident Joachim Gauck aufgefordert, die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht zu unterschreiben.

In einem Brief an den Bundespräsidenten heißt es unter anderem, das Gesetz werde verschiedenen Grundrechten nicht gerecht. Genannt werden in diesem Zusammenhang der Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Berufsfreiheit. In dem Brief argumentiert Felix Ekardt von der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, dass die Bundesregierung "aufgrund der Überlebenswichtigkeit einer Lösung des Klimaproblems" weit weniger politischen Spielraum habe, als sie selbst annehme. Die bisherigen politischen Maßnahmen würden "dem gebotenen Grundrechtsschutz für Leben und Gesundheit im Bezug auf den Klimaschutz nicht gerecht". Außerdem sei die "rasche Vorgehensweise bei der aktuellen Solarkürzung" möglicherweise mit dem Vertrauensschutz von Solaranlagenherstellern und Solarhandwerkern nicht vereinbar.

In Deutschland bedarf jedes Parlamentsgesetz der Unterschrift des Bundespräsidenten. Dabei gilt es unter Juristen als unstrittig, dass der Bundespräsident die Unterschrift verweigern darf, wenn ein Gesetz formell nicht korrekt zustande gekommen ist. Wie weit er jedoch auch inhaltlich ein Gesetz überprüfen und möglicherweise deshalb nicht unterschreiben darf, ist umstritten.

Quelle: PHOTON


05.07.2012 - ClearEnergy GmbH ist jetzt offizieller Distributor von Yingli Solar

Die ClearEnergy GmbH ist mit dem heutigen Tage offizieller Distributor der Solarmodule von Yingli. Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (NYSE: YGE), das seine Produkte unter der Marke Yingli Solar vertreibt, ist ein führender Anbieter im Bereich Solarenergie und einer der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller.

Yingli Green Energy deckt die gesamte Photovoltaikwertschöpfungskette ab, von der Produktion von Polysilizium über Ingots und Wafer bis hin zur Produktion von Solarzellen und Modulen. Yingli Solar zählt zu den weltweit größten Herstellern von Solarmdulen, und ist führend in den Bereichen Technologie und Nachhaltigkeit.

„Mit Yingli Solar haben wir uns für einen Partner entschieden, der durch seine vertikal integrierte Fertigung und der führenden Position am Markt auch für die kommenden Wendungen am Markt bestens gerüstet sein wird. Die notwendige Finanzkraft und das große Know-how über die gesamte Kette hinweg sind die wesentlichen Vorteile, die Yingli Solar dabei mitbringt. Damit sind auch in Zukunft wettbewerbsfähige Kostenstrukturen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette möglich.“ So Steffen Pförtsch, Vertriebsleiter der ClearEnergy GmbH „

Die Produkte von Yingli gehören im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Robustheit zu den besten am Markt. Yingli Module erfüllen Zuverlässigkeitskriterien, die deutlich strenger sind als die gängigen Industrienormen. Dies hat Yingli Solar vom TÜV Rheinland auch in seinen Marathon-Tests bestätigen lassen.  Mit dieser neuen Partnerschaft erweitern wir nicht nur unser Portfolio von qualitativ hochwertigen Modulen zu einem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis, wir können gemeinsam mit Yingli Solar auch bestens auf die anstehenden Veränderungen am Markt reagieren.“

ClearEnergy GmbH bezieht die Module bei Yingli Green Energy Europe GmbH mit Sitz in München. Die polykristallinen Solarmodule der YL-Serie in der Leistungsklasse 240W ist bei ClearEnergy GmbH bereits Ende Juli verfügbar. Auch die hocheffizienten monokristallinen PANDA-Module mit 60 Zellen werden künftig bei ClearEnergy GmbH erhältlich sein.

Nehmen Sie Kontakt zu unserem Vertrieb auf. Unsere Vertriebsspezialisten nennen Ihnen gerne weitere Details oder nehmen Ihre Anfrage entgegen.

Hier geht es zum Produktportfolio der ClearEnergy GmbH


04.07.2012 - Bundesverband: 50 Prozent mehr Solarstrom im ersten Halbjahr

Die Produktion von Solarstrom in Deutschland hat in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich zugelegt. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. haben die rund 1,2 Millionen Anlagen im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 14,7 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und damit 50 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig sagte, Solarstrom entwickle sich gegenwärtig zum Treiber der Energiewende und langfristig zur tragenden Säule der deutschen Stromversorgung.

Pressemitteilung BSW Solar


02.07.2012 - ClearEnergy und KOSTAL Solar Electric schließen langfristige Partnerschaft

Die ClearEnergy GmbH ist ab sofort offizieller Vertriebspartner der KOSTAL Solar Electric. 

Die KOSTAL Solar Electric GmbH mit Sitz in Freiburg wurde 2006 unter dem Dach der KOSTAL Industrie Elektrik, als jüngstes Mitglied der KOSTAL Gruppe ge­gründet. Die KOSTAL-Gruppe, ein unabhängiges, international agierendes deutsches Famili­enunternehmen, feiert im Jahr 2012 ihr 100-jähriges Firmenjubiläum.

„ Mit der Aufnahme der PIKO-Wechselrichter in das Sortiment der ClearEnergy GmbH können wir unseren Kunden künftig bereits im Bereich kleinster Anlagen 3-phasig einspeisende Geräte anbieten, die mit bis zu drei unabhängigen MPP-Trackern für maximale Flexibilität bei der An­lagenauslegung sorgen - insbesondere bei unterschiedlichen Dachausrichtungen und Dach­neigungen. Von der hohen Qualität der PIKO Wechselrichter, die mit der „Null-Fehler-Philosophie“ eines Automobilzulieferers unter strengsten Qualitätskontrollen produziert wer­den, konnten wir uns im Werk der KOSTAL Solar Elektrik in Schalksmühle mit eigenen Augen überzeugen.“ so Steffen Pförtsch, Vertriebsleiter der ClearEnergy GmbH „ Jedes einzelne Ge­rät durchläuft nach seiner Fertigung noch eine mehrstündige Endkontrolle. Dieses qualitätsof­fensive Denken verbunden mit den vielen Vorteilen der PIKO Wechselrichter haben uns über­zeugt, mit KOSTAL einen weiteren wichtigen Partner für unser Unternehmen gewonnen zu haben.“

Die PIKO Wechselrichter der KOSTAL Solar Elektrik sind bei ClearEnergy GmbH ab Septem­ber 2012 verfügbar. Nehmen Sie Kontakt zu unserem Vertrieb auf. Unsere Vertriebsspezialis­ten nennen Ihnen gerne weitere Details oder nehmen Ihre Anfrage entgegen.

Stringwechselrichter von KOSTAL - Vorteile auf einen Blick:

Flexibel:  Weiter Eingangsspannungsbereich (180 – 950 V) bis zu drei unabhängige MPP-Tracker

Kommunikativ: Komplettes Kommunikationssystem integriert, 3phasige symmetrische Einspeisung (ab PIKO 4.2)

Zukunftssicher: Wirkleistungs- und Eigenverbrauchssteuerung integriert


30.06.2012 - Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen der EEG-Solarstromförderung

Sehr geehrte Partner, 

nachfolgend finden Sie nützliche Links über die wichtigsten Änderungen der EEG-Solarstromförderung:

Beschluss des Bundesrats

Zusammenfassung BSW Solar

EEG Vergütungssätze ab 01.04.2012

Pressemitteilung BSW Solar

Mit uns sind Sie stets gut informiert, wir halten Sie über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden.


29.06.2012 - Bundestag stimmt EEG-Novelle zu

Einen Tag nach der Sitzung des Vermittlungsausschusses hat der Bundestag, wie erwartet, der geplanten Änderung der Solarförderung zugestimmt. Der Gesetzentwurf kommt heute in den Bundesrat.

Die Bundsregierung plant, die Förderkürzungen zum 1. April in Kraft zu setzen. Vorgesehen ist unter anderem ein Gesamtausbauziel für die geförderte Photovoltaik in Deutschland in Höhe von 52 Gigawatt. Derzeit sind etwa 28 Gigawatt installiert. Die Vergütungssätze werden rückwirkend zum 1. April einmalig abgesenkt. Dabei wird allerdings eine neue Leistungsklasse zwischen 10 und 40 kW mit einer Vergütung von 18,5 Cent pro kWh eingerichtet. Beschlossen wurde auch, kleine Anlagen bis 10 kW vom Marktintegrationsmodell auszunehmen. Bei Anlagen zwischen 10 und 1.000 kW werden 90 Prozent der Jahresstrommenge vergütet. Diese Regelung gilt für alle Anlagen, die neu ab dem 1. April dieses Jahres in Betrieb gehen. Die Obergrenze für die vergütungsfähige Jahresstrommenge tritt jedoch erst ab Anfang 2014 in Kraft. 

Sitzung des Bundesrats

Beschluss


29.06.2012 - Solarkompromiss: Grüne erleichtert, CDU unzufrieden

Die Grünen im Bundestag haben sich zufrieden über das Ergebnis der Verhandlungen zur Solarförderung gezeigt. Der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Hans-Josef Fell, sagte, es seien schlimme Fehler korrigiert worden. Jetzt werde es auf den Vorschlag einer neuen Bundesregierung nach den Wahlen im kommenden Jahr ankommen, um die Förderung nach dem Erreichen der 52 Gigawatt "auf einen sicheren Ausbaupfad zu bringen". Der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß, sagte dagegen, die Renditen für Solaranlagen seien weiterhin zu hoch. Daher sei auch dieses Jahr mit einem neuen Rekord beim Photovoltaik-Zubau zu rechnen.


28.06.2012 - Obergrenze 52 Gigawatt kommt

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat der Kürzung der Solarförderung in Deutschland zugestimmt.

Bundesumweltminister Altmaier verkündete das Ergebnis nach dem Abschluss der Beratungen. Danach sollen Solaranlagen in Deutschland nur noch so lange gefördert werden, bis 52 Gigawatt Photovoltaikleistung installiert sind. Derzeit sind es etwa 28 Gigawatt. Außerdem sieht der Kompromiss im Unterschied zum ursprünglichen Gesetzentwurf vor, für Dachanlagen zwischen 10 und 40 Kilowatt eine Vergütung von 18,5 Cent pro kWh zu zahlen. Der erste Gesetzentwurf des früheren Bundesumweltministers Norbert Röttgen war am Widerstand der Länder im Mai gescheitert. 


28.06.2012 - Altmaier verteidigt Kürzung der Solarförderung, Kritik von Verbraucherschützern

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die Kürzung der Solarförderung als Paradigmenwechsel bezeichnet. Beim Kongress des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft sagte der CDU-Politiker, die ganze Welt schaue auf die deutsche Energiewende. Jetzt sei klar: Wenn ein bestimmtes Ausbauziel erreicht sei, gebe es keine staatliche Förderung mehr. Die Kürzungen sollten helfen den Zubau von Solarenergie zu verringern. "Wir müssen den Ausbau der Erneuerbaren auch stärker auf den Ausbau mit den Netzen abstimmen und umgekehrt", sagte Altmaier. Verbraucherschützer Holger Krawinkel äußerte dagegen Kritik. Der Energie-Experte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen sagte, der Kompromiss werde zunächst zu einem massiven Zubau an Solaranlagen und damit zu höheren Stromkosten führen. 


27.06.2012 - Heute Einigung zur Solarförderung?

Das Bundesumweltministerium hat Berichte über eine angeblich bevorstehende Einigung im Tauziehen über die Solarförderung in Deutschland weder bestätigt noch dementiert. Ein Sprecher verwies auf die heutige Sitzung des Vermittlungsausschusses zu dem Thema. Bundesumweltminister Peter Altmaier werde sich im Anschluss äußern, hieß es. In unterschiedlichen Medienberichten war zuvor die Rede von einem bevorstehenden Kompromiss gewesen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, die Förderung von Photovoltaikanlagen solle komplett eingestellt werden, sobald eine Leistung von 52 Gigawatt erreicht sei. Derzeit sind etwa 28 Gigawatt installiert. Außerdem solle es im Unterschied zu den bisherigen Plänen eine Förderklasse für Anlagen zwischen zehn und 40 Kilowatt geben. Der Einspeisetarif für diese Systeme solle bei 18,5 Cent pro kWh liegen. 


25.06.2012 - Greenpeace: Photovoltaik steht vor einem "Bottleneck

Netzintegration und Speicher sind laut einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace e.V. die zentralen Themen für die künftige Entwicklung der Photovoltaik weltweit. In der vierten Auflage der Studie "Energy Revolution" bezeichnet Greenpeace die Netzintegration dabei als sogar als "Flaschenhals " für die Photovoltaik. Grundsätzlich sieht die Studie die erneuerbaren Energien weltweit aber auf einem guten Weg. Im vergangenen Jahr seien auf der Erde mehr Wind- und Solarparks, Wasserkraftwerke und Biomasseanlagen als Kohlekraftwerke neu gebaut oder installiert worden, so die Studie. 


22.06.2012 - Kaco new energy kooperiert mit Samsung

Der Wechselrichterhersteller Kaco new Energy GmbH will mit dem Speicherhersteller Samsung SDI zusammenarbeiten. Beide Unternehmen unterzeichneten eine entsprechenden Vereinbarung. Kern sei die "gegenseitige Unterstützung bei der Arbeit an Batteriesystemen" heißt es. 


16.06.2012 - 50,2 Hertz: Bundesrat segnet Nachrüstpflicht für Photovoltaikanlagen ab

Wie erwartet hat der Bundesrat wegen der so genannten 50,2-Hertz-Problematik eine Nachrüstpflicht für Photovoltaikanlagen beschlossen. Betroffen sind laut einer Schätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft etwa 300.000 Solarstromanlagen in Deutschland - auf sie kommen jetzt Umrüstungen zu. Die Netzbetreiber werden in der Systemstabilitätsverordnung verpflichtet, die nötigen Schritte innerhalb von drei Jahren durchzuführen. Die Kosten dafür werden je zur Hälfte über die EEG-Umlage und über die Netzentgelte an die Verbraucher weitergegeben. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (BDEW) lobte die Entscheidung und sprach von einem wichtigen Schritt für mehr Stabilität im Stromnetz und für die Versorgungssicherheit in Deutschland. 

Download "Beschluss des Bundesrates"

Pressemitteilung BDEW


15.06.2012 - Altmaiers Ansichten zur Photovoltaik stoßen auf Kritik bei den Grünen

Die Grünen im Bundestag haben Ankündigungen des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier zum Solarmarkt in Deutschland scharf kritisiert. Der energiepolitische Sprecher, Hans-Josef Fell, sagte, Altmaier müsse sich schon entscheiden: Die Sicherung des Solarstandorts Deutschland werde mit angezogener Handbremse beim Ausbau der Solarenergie nicht funktionieren. Zuvor hatte der CDU-Minister in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland als zu schnell bezeichnet. Deutschland werde beim aktuellen Zubautempo die angestrebten Kapazitätsziele für 2020 bereits fünf Jahre zuvor erreichen. In dieser Weise sei die Entwicklung "weder nachhaltig noch bezahlbar", so Altmaier. 


14.06.2012 - Rösler muss bei Netzausbau Umweltschutz beachten

Bundeswirtschaftsminister Phillipp Rösler ist mit einer Forderung zur Beschleunigung des Netzausbaus auf Kritik bei Umweltschützern gestoßen. Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke, sagte, die Vorschläge Röslers seien weltfremd und inakzeptabel. Der Bundeswirtschaftsminister stelle mit seinen Äußerungen die gesetzlichen Grundlagen in Frage, die sein eigenes Ministerium federführend erarbeitet habe. Der FDP-Minister hatte im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Ausnahmen beim Naturschutz im Interesse des Netzausbaus gefordert: "Uns wäre bereits geholfen, wenn wir zum Beispiel beim Durchqueren von Schutzgebieten einen Teil der EU-Regeln auf Zeit außer Kraft setzen könnten", sagte Rösler.


14.06.2012 - Deutlich weniger Zubau im April, Altmaier will weiter Tempo herausnehmen

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat angekündigt, den Ausbau der Solarenergie in Deutschland weiter zu bremsen. In einem Gastbeitrag für die "Financial Times Deutschland" schrieb der CDU-Politiker, beim gegenwärtigen Tempo des Zubaus werde die Kapazität, die eigentlich für 2020 geplant sei, schon 2015 erreicht. In dieser Weise sei die Entwicklung "weder nachhaltig noch bezahlbar", so Altmaier. Er setzte sich erneut für eine Lösung im Streit über die künftige Solarförderung noch vor der Sommerpause ein. Im April war die installierte Leistung der Photovoltaikanlagen, die der Bundesnetzagentur gemeldet wurde, stark gesunken. Nach gut 1,2 Gigawatt im März waren es jetzt nur noch 359 Megawatt. Die Zahl liegt allerdings immer noch deutlich höher als Wert des gleichen Monats vor einem Jahr. Im April 2011 wurden der Bundesnetzagentur knapp 199 Megawatt neu installierte Photovoltaikleistung gemeldet. In diesem Jahr sind damit insgesamt in den ersten vier Monaten gut 2,3 Gigawatt bei der Agentur gemeldet worden. Im vergangenen Rekordjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt gut 712 Megawatt.

 


14.06.2012 - Kaco baut Standbein in Japan auf

Kaco new energy Südkorea, die Tochter des deutschen Wechselrichterherstellers, hat einen Exklusivvertrag mit dem japanischen Photovoltaik-Komplettanbieter Green Tec unterzeichnet. Vereinbart wurde die Lieferung von Wechselrichtern im Umfang von mindestens 50 Megawatt im kommenden Jahr. Geschäftsführer Ralf Hofmann sagte dazu, er erwarte stabile Geschäfte mit viel Luft nach oben.

Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung von KACO new energy.


13.06.2012 - Solarförderung: Vermittlungsausschuss vertagt sich

Im Tauziehen um die künftige Solarförderung in Deutschland hat der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat keine Lösung gefunden.

Die Abgeordneten vertagten sich auf den 27. Juni. Bis zu diesem Tag wird das Thema in Einzelgesprächen und Arbeitsgruppen weiterberaten. An der Sitzung hatte auch Bundesumweltminister Peter Altmaier teilgenommen. Über konkrete Kompromissangebote, die bei der Sitzung besprochen wurden, ist nichts bekannt. Im Mai hatte der Bundesrat die Pläne des damaligen Umweltministers Norbert Röttgen zur Kürzung der Solarförderung abgelehnt und eine vollständige Überarbeitung des Gesetzentwurfs gefordert. 

 


13.06.2012 - Sharp verlegt Solarsparte von Deutschland nach Großbritannien

Der japanischen Technologiekonzern Sharp Electronics Europe wird die Leitung der Solarsparte von Hamburg ins walisische Wrexham verlegen. Die gesamte Führungsspitze für den Produktbereich solle künftig in Wrexham beheimatet sein. Die Verlagerung solle bis zum 31. März abgeschlossen werden, dem Ende des japanischen Geschäftsjahres. In Wrexham stellt Sharp seit 2004 Solarmodule her. Die Produktionskapazität wurde dort im vergangenen Jahr auf 500 Megawatt verdoppelt. Der Schritt gehört offenbar zur Neuausrichtung der Unternehmensstrukturen, die Sharp im vergangenen Herbst angekündigt hatte. Mitte April hatte das Unternehmen außerdem bekannt gegeben, dass in London ein neues europäisches Hauptquartier aufgebaut werden soll.


11.06.2012 - BDEW fordert nach Rekordmonat schnelle Kürzung der Photovoltaikvergütung

Nach einem Rekord bei der Solarstromerzeugung in Deutschland fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft eine schnelle Kürzung der Vergütung in Deutschland. Die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Verbandes, Hildegard Müller, sagte, der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Kosten würden nicht ausreichend gesteuert. Während im Netzbereich Investitionen nicht ausreichend gefördert würden, türme sich mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine enorme Belastung für die Verbraucher auf. Der Mai war nach Angaben des Verbandes ein neuer Rekordmonat für die Photvoltaik (PV). Erstmals wurden demnach mehr als vier Milliarden Kilowattstunden PV-Strom erzeugt. Das entspreche etwa zehn Prozent des monatlichen Strromverbrauchs in Deutschland.

Quelle: PHOTON und BDEW 


11.06.2012 - Merkel: Energiewende muss bezahlbar bleiben

Bundeskanzlerin Merkel hat sich in die Diskussion über steigende Energiepreise eingeschaltet. Merkel sagte in einem Videopodcast, Ziel der Regierung sei es, die Energiewende so zu gestalten, dass die Versorgung sicher sei und gleichzeitig die Energie umweltfreundlicher gestaltet werde. Gleichzeitig kritisierte sie die Kosten des EEG als "zu hoch". Sie forderte auch die Unternehmen auf, sich am zügigen Ausbau der Stromnetze zu beteiligen, genau wie an der Entwicklung von Speicherkapazitäten. Zur Forderung mehrerer FDP-Politiker, das EEG abzuschaffen, sagte Merkel nichts.

Quelle: PHOTON


07.06.2012 - Bundesverband informiert über 50,2 Hertz-Nachrüstung

Der Bundesverband Solarwirtschaft wird auf der Messe "Intersolar Europe" in München über die anstehende Nachrüstung von Solaranlagen wegen des 50,2-Hertz-Problems informieren. Die Veranstaltung richtet sich an die betroffenen Unternehmen, insbesondere aus dem Installationshandwerk.

Hintergrund: Voraussichtlich im Sommer tritt eine Verordnung in Kraft, die den Umrüstprozess regelt. Für die Betreiber von Anlagen ist die Nachrüstung kostenlos. Installateure müssen sich auf Aufträge einstellen, die von den Netzbetreibern organisiert werden. Der Umrüstprozess soll ab September 2012 beginnen.

 


06.06.2012 - Altmaier und Rösler: "Wir haben entschieden, uns zu mögen"

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier hat beim Thema Energiewende eine bessere Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium in Aussicht gestellt. Der CDU-Politiker sagte, beide Ministerien wollten bei dem Thema an einem Strang ziehen und nicht übereinander, sondern miteinander reden. Altmaier sagte: "Und zwar haben wir entschieden, uns zu mögen." Zwischen seinem Vorgänger Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler hatte es ein wochenlanges öffentliches Tauziehen um die Zukunft der Solarförderung gegeben. Das war auch innerhalb der Regierung auf Kritik gestoßen. Die Schaffung eines Energieministeriums lehnten beide Minister übereinstimmend ab.

Quelle: PHOTON


06.06.2012 - Altmaier unterstützt Oettinger bei mehr EU-Energiepolitik

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit zwischen den Nationalstaaten und der Europäischen Union in der Energiepolitik unterstrichen. Der CDU-Politiker sagte es sei wichtig, dass die europäische und die nationale Ebene reibungslos Hand in Hand arbeiteten. Ein EU-weit einheitliches Fördersystem lehnte der Minister allerdings ab. EU-Kommissar Günther Oettinger hatte zuvor in Brüssel seine Forderung nach einer stärkeren Rolle der EU erneuert. Der Politiker sagte dazu gehöre es auch, dass sich die europäischen Staaten so schnell wie möglich auf verbindliche Energieziele für das Jahr 2030 festlegten. Andernfalls drohe nicht zuletzt Unsicherheit für Investitionen. Oettinger wies auch darauf hin, dass die Förderung der erneuerbaren Energien in den meisten Ländern aus seiner Sicht sinken müsse. Die Unternehmen der Branche hätten in der Vergangenheit kräftige Gewinne gemacht.

Quelle:  PHOTON


05.06.2012 - Planet of Power- KACO new Energy

KACO new energy - ClearEnergy Partner für Wechselrichter, verfolgt mit dem erweiterten Produktspektrum die Strategie, die Projektkosten der PV-Anlage zu senken.

Der Powador 18.0 TL3 wartet mit einer AC-Nennleistung von 15 kVA und einer außergewöhnlichen Leistungsdichte von 375 W/kg auf. Das gleiche Ziel verfolgt der Powador 48.0 TL3 Park, 60.0 TL3 und 72.0 TL3 Park. Weiterhin gibt es die flexiblen TL3-Geräte zukünftig auch im Leistungsbereich unter 10 Kilowatt. Der nächste Schritt in der Weiterentwicklung unserer XP-Zentralwechselrichter sind zwei outdoorfähige Geräte. Und natürlich hat KACO Lösungen zu den aktuellen Themen Netzintegration und Speicherung von Solarstrom. 

Weitere Infos: Planet of Power

 

 


05.06.2012 - Kritik an Röslers neuem Angriff auf das EEG

Bundeswirtschaftsminister Rösler ist mit neuen Forderungen zum Ende der Ökostromförderung in Deutschland auf Kritik bei Regierung und Opposition gestoßen.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler sagte, man solle dem neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier nicht den Schwung rausnehmen, sondern ihn mitnehmen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke sagte, für ihre Forderung habe die FDP bereits auf der Wirtschaftsministerkonferenz in dieser Woche keine Mehrheit bekommen. Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell sagte, Schwarz-Gelb habe die EEG-Umlage erst unnötig verteuert, und fordere jetzt die Abschaffung des EEGs, weil es zu teuer sei. Rösler hatte bei einer Veranstaltung im Bundeswirtschaftsministerium das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als "reines Subventionsgesetz" bezeichnet und mit Blick auf mögliche Strompreiserhöhungen gesagt: "Da müssen wir uns tief in die Augen gucken: Wollen wir das bezahlen oder wollen wir das eine oder andere im System ändern." Ähnlich hatte sich zuvor der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle geäußert. Er schrieb in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", das EEG solle abgelöst werden von einem Modell, bei dem die Energieversorger zwar verpflichtet werden sollten, eine bestimmte Menge des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen zu liefern - über die genaue Form der Energieerzeugung sollten die Versorger aber selbst entscheiden.

Quelle: PHOTON


04.06.2012 - Index soll Stand der Energiewende sichtbar machen

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat einen selbst errechneten Index zum Fortschritt der Energiewende in Deutschland vorgelegt. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Index gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young erstellt. Der Index basiere auf einer Umfrage in Wirtschaft, Politik und Verbänden. An der ersten Befragungswelle Ende April und Anfang Mai dieses Jahres hätten 235 Unternehmen, Städte und Verbände teilgenommen. Dabei zogen die Befragten laut dena und Ernst & Young eine gemischte Bilanz. Mehrere Manager hätten Bedenken über die künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen der Energiepolitik sowie zur Versorgungssicherheit geäußert. Deutlich positiver haben sich den Angaben zufolge in der Umfrage Interessensverbände aus der Erneuerbaren-Energien-Branche gezeigt. Sie erwarten unter anderem eine steigende Zahl der Beschäftigten, heißt es.


01.06.2012 - Modulpreise im Sturzflug

Die Preise für Module auf dem deutschen Spotmarkt sind letzte Woche erheblich zurückgegangen. Laut PHOTON-Modulpreisindex fiel der durchschnittliche Preis für multikristalline Module im Vergleich zur Vorwoche um fast sieben Prozent auf 0,66 Euro pro Watt. Bei den asiatischen Modulen sank der Durchschnittspreis um 7,1 Prozent auf 0,65 Euro pro Watt. Noch deutlicher verhielt es sich bei den monokristallinen Modulen, hier fielen die Preise sogar um 9 Prozent auf 0,71 Euro pro Watt.


31.05.2012 - Vorentscheidung über Solarvergütung am 12. Juni

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) drängt beim Kompromiss zur Solarvergütung zur Eile: Am 12. Juni werde der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag sich erstmals damit beschäftigen, gab Altmaier heute bekannt. »Ich halte es für wichtig, dass wir bis zur Sommerpause zu einem Ergebnis kommen«, sagte Altmaier vor der Bundespressekonferenz. Eine Lösung könne es jedoch nur auf Basis des im Bundesrat abgelehnten Gesetzes geben. Im Gespräch ist Altmaiers Parlamentarischer Staatssekretärin Katherina Reiche zufolge ein Programm zur Förderung von dezentralen Stromspeichern. Das umstrittene Marktintegrationsmodell wird ihrzufolge weiter Gegenstand der Verhandlungen sein. Eine Wiedereinführung der Anlagenklasse mit mehr als zehn Kilowatt Leistung sei nicht ausgeschlossen. Der neue Umweltminister liebäugelt überdies mit Strafzöllen auf chinesische Module. Unter Verweis auf die Anti-Dumping-Aktionen der USA sagte Altmaier, dass sein Haus »flankierend an entsprechenden Gesprächen in Brüssel mitwirken« werde.

Quelle: PHOTON


30.05.2012 - Fraunhofer-Center will bessere Wafer-Reinigung entwickeln

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik hat mit dem Anlagenbauer Schmid Group eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel geschlossen, die Verfahren zur Reinigung von Wafern zu verbessern. Dazu wird eine bestehende Produktionsanlage im Fraunhofer-Center um eine Vorreinigungsanlage erweitert, die von der Schmidt Group entwickelt wurde. Das Fraunhofer-Center will mit diesem Reinigungssystem umfangreiche Untersuchungen für verschiedene Wafer-Typen machen, um herauszufinden, wie in diesem Produktionsbereich die Betriebskosten weiter gesenkt werden könnten.

Quelle: PHOTON


25.05.2012 - Solarstromeinspeisung knackt 20-Gigawatt-Marke

Am vergangenen Freitag wurden zur Mittagszeit erstmals mehr als 20 Gigawatt Solarstrom eingespeist. Damit lag der Beitrag der Photovoltaik zur Gesamtlastabdeckung bei etwa einem Drittel. Insgesamt lieferte Photovoltaik an diesem Tag rund 10 Prozent des Tagesstromverbrauchs. Den Tagesdurchschnittspreis an der Strombörse Epexspot drückte die Photovoltaik auf niedrige 3,868 Cent pro Kilowattstunde. Der niedrigste Peak-Load-Wert (8 bis 18 Uhr) wurde in der Stunde ab 15 Uhr mit 3,537 Cent pro Kilowattstunde erreicht. Damit war in Deutschland der Strom für große Stromverbraucher, die weder Netzentgelte noch EEG-Umlage zahlen, günstiger als im Nachbarland Frankreich.

Quelle: PHOTON


23.05.2012 - Stärkung der Solarwirtschaft

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat am Dienstag einen Antrag zur Stärkung der Solarwirtschaft beschlossen. Dieser soll sicherstellen, dass wichtige Schritte zur Stärkung und Rettung der Solarwirtschaft in Deutschland schnell und unbürokratisch angegangen werden können. Unter anderem wird in dem Antrag ein Krisentreffen von Seiten der Bundesregierung mit Vertretern der Solarbranche und der Finanzbranche verlangt.

Die Grünen fordern von der Bundesregierung konstruktive Verhandlungen mit den Ländern über die EEG-Novelle. Es solle auch ein Rettungsprogramm für die Solarindustrie vorgelegt werden, mit dem Investitionen in neue Produktionsanlagen oder die Erneuerungen des Maschinenparks über KfW-Bürgschaften und KfW-Kredite abgesichert werden. Eine Forschungsoffensive und weitere Forschungsprogramme sollen die Industrie im internationalen Wettbewerb stärken. »Mit dem Antrag positionieren sich die Grünen klar gegen die schwarz-gelben Vertreter Rösler und Seehofer«, so Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie von Bündnis 90/Die Grünen. »Der Wirtschaftsminister zusammen mit seinem Generalsekretär Döring drohen schon vor Beginn des Vermittlungsausschusses mit noch härteren Bedingungen für die Photovoltaik, da sich die Länder nicht dankbar genug für das bisherige Entgegenkommen gezeigt hätten.« Döring habe sogar angekündigt, den alten, noch schlechteren Referentenentwurf wieder auf den Tisch zu legen (inklusive Verordnungsermächtigungen). Seehofer stelle in der »Welt« sogar das komplette EEG als Instrument infrage. »Beide setzen nun den neuen Umweltminister Altmaier unter Druck«, sagt Fell.

Quelle: PHOTON


23.05.2012 - Bundesnetzagentur: Rund 1,8 Gigawatt Solarleistung im ersten Quartal

Die Bundesnetzagentur hat die Zahlen zu der in Deutschland neu installierten Photovoltaikleistung veröffentlicht. Demnach wurden im ersten Quartal des Jahres rund 1,8 Gigawatt gemeldet. Wie die Behörde auf Grundlage vorläufiger Zahlen auf ihrer Internetseite mitteilt, waren es im Januar etwa 450 Megawatt, im Februar 200 Megawatt und im März 1.150 Megawatt. Die Agentur kündigte an, detailliertere Daten für Januar bis April 2012 Anfang Juni bekannt zu geben. 


17.05.2012 - Altmaier neuer deutscher Umweltminister

Der bisherige parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier, soll nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel als neuer Bundesumweltminister die Energiewende in Deutschland weiter voranbringen.

Die CDU-Politikerin sagte in ihrer Erklärung zum Wechsel an der Spitze des Bundesumweltministeriums, das Thema sei ein zentrales Anliegen dieser Legislaturperiode. Norbert Röttgen habe für die Energiewende die Grundlagen gelegt, Peter Altmaier werde das Ganze weiter umsetzen. Die Kanzlerin ließ offen, ob Röttgen freiwillig zurückgetreten war, oder ob sie ihn entlassen hat. Der CDU-Politiker hatte zuletzt als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen eine Niederlage kassiert. Zuvor hatte der Bundesrat seine Pläne zur Kürzung der Solarförderung abgelehnt. Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier ist ein beurlaubter EU-Beamter. Der Saarländer war unter anderem Mitglied im Europaausschuss des deutschen Bundestages. Energiepolitische Fragen gehörten bisher nicht zu den zentralen Themen seiner politischen Arbeit.

Quelle: PHOTON


17.05.2012 - Commerzbank als Blaupause für Sovello-Rettung

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerin Birgitta Wollf hat vorgeschlagen, den insolventen Zell- und Modulhersteller Sovello GmbH nach dem Vorbild der Commerzbank zu retten.Die CDU-Politikerin sagte der Mitteldeutschen Zeitung, es gebe Überlegungen, dem Unternehmen statt Zuschüsse lieber Eigenkapital zu geben. Sie habe bereits mit Ministerpräsident Reiner Haseloff und Finanzminister Jens Bullerjahn gesprochen. Ähnliche Gedankenspiele habe es bei der ebenfalls insolventen Q-Cells gegeben.


16.05.2012 - Sachsen-Anhalt versprach Sovello Unterstützung

Einen Tag nach dem Insolvenzantrag der Sovello AG hat in Sachsen-Anhalt die Diskussion über Konsequenzen begonnen. Wirtschaftsministerin Brigitta Wolff versprach dem Unternehmen Unterstützung. Das Land werde bei der anstehenden Restruktuierung mitwirken. Konkretere Versprechen machte sie nicht. Die Grünen im Landtag in Magdeburg kritisierten die Äußerungen der Ministerin. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Christoph Erdmenger, sagte, ihn entsetze, wie die Landesregierung die Pleite von Sovello schulterzuckend hinnehme. Er forderte ein Nothilfeprogramm für die deutsche Solarindustrie und unter anderem Bonusregelungen für europäische Hersteller.

Quelle:Photon

 


15.05.2012 - Sovello stellt Insolvenzantrag

Unser Lieferant Sovello GmbH hat am Montag das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, um das Unternehmen mit den Instrumenten der Insolvenzordnung nachhaltig zu sanieren. Wie sie in der Pressemitteilung lesen können, sehen alle Beteiligten aufgrund der technologisch sehr innovativen Produkte und der Marktposition der Sovello GmbH sehr gute Chancen für das Gelingen dieses Vorhabens.

Die vollständigen Pressemitteilungen zu diesem Thema finden Sie hier:Pressemitteilung

Wir werden Sie zu allen neuen Themen rund um Sovello weiterhin schnell und umfassend informieren.

Mit besten Grüßen

Das Team der ClearEnergy GmbH


13.05.2012 - Nach Nein im Bundesrat: Bundesregierung lockt mit Millionen

Nach der Ablehnung der EEG-Novelle hat die Bundesregierung den Ländern erneut mehr Solarforschungsgelder angeboten. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, stellte in der „Mitteldeutschen Zeitung“ ein Programm über 30 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung in Aussicht, wenn es im Vermittlungsausschuss eine Lösung gebe. "Die Überförderung bleibt bestehen. Gleichwohl ist die wirtschaftliche Situation der Solarunternehmen nicht gut", sagte die CDU-Politikerin. "Wer erfolgreich ist, sind die, die exportieren und innovativ sind." Die Solarförderung habe damit gar nichts zu tun. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff nannte das Ergebnis der Abstimmung im Bundesrat in der "Mitteldeutschen Zeitung" einen "wichtigen Etappensieg" und sagte, einen Beschluss mit Zwei-Drittel-Mehrheit könne die Regierung nicht ignorieren.

Quelle: PHOTON


12.05.2012 - Bundesrat will Rundum-Überarbeitung

Der Bundesrat hat bei seinem "Nein" zur EEG-Novelle eine vollständige Überarbeitung des Gesetzentwurfes gefordert.

Im Einzelnen wollen die Länder beispielsweise andere Vergütungsklassen, als sie im vorgelegten Gesetzentwurf geplant waren. Eine klare Ablehnung erfuhr demnach auch das Marktintegrationsmodell, weil es nach Ansicht der Länder keine zusätzlichen Anreize zur Stärkung des Eigenverbrauchs schafft. Dem Bundesrat fehlten darüber hinaus Regelungen zur sinnvollen Integration des Photovoltaik-Stroms in das Netz. Es seien besondere Anreize für dezentrale Speichersysteme zu schaffen, die eine Lastverschiebung ermöglichten, heißt es. Und schließlich kritisierte der Bundesrat das, nach seiner Einschätzung, übereilte Gesetzgebungsverfahren und die vorgesehenen Übergangsfristen. Sie seien eine Gefahr für den Vertrauensschutz in das EEG. Die Betroffenen benötigen von den ersten Planungen über die Investitionsentscheidung bis hin zur tatsächlichen Umsetzung einen Vertrauensschutz in die Förderinstrumente, ansonsten sei die notwendige Investitionssicherheit nicht gegeben, hieß es.

Quelle: PHOTON


12.05.2012 - Opposition begrüßt Entscheidung des Bundesrats

SPD und Grüne im Bundestag haben die Entscheidung der Länderkammer zur Solarförderung begrüßt. Der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Dirk Becker, sagte, der Bundesrat habe die Bundesregierung für ihre industriefeindliche Energiepolitik abgestraft. Das Gesetz müsse im Vermittlungsausschuss deutlich nachgebessert werden. Der grüne Energieexperte Hans-Josef Fell sagte, im Vermittlungsausschuss könnten nun die wichtigsten Korrekturen vorgenommen werden. Dabei forderten die Grünen die Beibehaltung der differenzierten Vergütungsklassen bei den Dachanlagen, die Abschaffung des vorgesehenen Vermarktungszwanges sowie die Vergütung von großen Freiflächen über 10 Megawatt.

Quelle: PHOTON


11.05.2012 - Röttgens Solarkürzung vorerst gestoppt

Der Bundesrat hat die geplante Kürzung bei der Förderung von Solarstrom vorläufig gestoppt. Die Länderkammer beauftragte den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten.

Damit musste Bundesumweltminister Norbert Röttgen, CDU-Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, unmittelbar vor der Landtagswahl eine Schlappe hinnehmen.

Mit dem Gesetz sollen nach dem Preisverfall für Photovoltaikanlagen die Vergütungssätze für Strom aus Sonnenenergie um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden.

Die Kritiker des Gesetzes werfen Röttgen vor, eine Wachstumsbranche zu schädigen. Die Solarförderung zahlen die deutschen Verbraucher über Aufschläge auf ihre Stromrechnung. Wenn das Gesetz verabschiedet würde, fielen also auch die Strompreise der Verbraucher.

Quelle: ARD


10.05.2012 - Immer mehr Länder stellen Änderungsanträge im Bundesrat

Zwei Tage vor der entscheidenden Abstimmung im Bundesrat zur Solarförderung haben die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen Änderungsantrag gestelt. Nach ihrer Ansicht ist es für die Energiewende nötig, dass der Zubaukorridor für Photovoltaik weiterhin zwischen 2.500 und 3.500 Megawatt pro Jahr liegt. Die vom Bundestag beschlossene Absenkung des Korridors werde die Energiewende gefährden, heißt es.

Am Dienstag hatte bereits Brandenburg einen Änderungsantrag gestellt, der unter anderem fordert, dass Parks mit einer Leistung von mehr als 10 Megawatt weiterhin gefördert werden.

Der Bundestag stimmt am Freitag über die geplante Kürzung der Solarförderung um bis zu 30 Prozent ab. Ihr "Nein" zu den Plänen haben bereits unter anderem Thüringen und Sachsen-Anhalt angekündigt. Keine offizielle Stellungnahme zum Abstimmungsverhalten gab es nach der Kabinettssitzung in Bayern

Quelle: PHOTON

http://www.bundesrat.de/cln_161/SharedDocs/Drucksachen/2012/0201-300/2
04-2-12,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/204-2-12.pdf

http://www.bundesrat.de/cln_161/SharedDocs/Drucksachen/2012/0201-300/2
04-3-12,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/204-3-12.pdf


08.05.2012 - Letzte Kabinettssitzung vor der Abstimmung im Bundesrat

In Bayern kommt am Vormittag die Staatsregierung zu ihrer letzten Sitzung vor der Abstimmung über die Solarförderung im Bundesrat zusammen. Beobachter erwarten, dass die Staatsregierung aus CSU und FDP ihr Verhalten am Freitag in der Länderkammer festlegt. Das Aktionsbündnis Campact hat angekündigt, vor der Sitzung Unterschriften gegen die Kürzungspläne an Ministerpräsident Seehofer zu überreichen. Der CSU-Politiker hatte sich im Vorfeld der Abstimmung mehrfach kritisch zum vorgelegten Gesetzentwurf geäußert. Gestern war bekannt geworden, dass sich die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen getroffen haben. Thema war nach Informationen der „Mitteldeutschen Zeitung“ ebenfalls die Sitzung des Bundesrates am Freitag. Über Ergebnisse des Treffens ist nichts bekannt. Das Abstimmungsverhalten von Bayern und den ostdeutschen Ministerpräsidenten ist aus Sicht der Solarbranche deshalb wichtig, weil die Stimmen der Länder, in denen SPD oder Grüne regieren, nicht ausreichen, um das Gesetz zu stoppen.

Quelle: Campact e.V.


07.05.2012 - 19 Kommunen gewinnen BMU-Förderpreis „Masterplan 100 % Klimaschutz“

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zeichnet heute 19 Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ durchgesetzt haben. Mit beantragten Fördersummen von im Schnitt rund 500.000 Euro pro Kommune werden sie vom BMU für die kommenden 4 Jahre darin unterstützt, unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, in Energieeffizienz, Gebäudesanierung, Elektromobilität oder in Klimaschutz zu investieren und diese Maßnahmen in einem strategischen Gesamtkonzept, einem „Masterplan“, zusammenzuführen. 

Pressebericht

Quelle: BMU


06.05.2012 - Grüne und Netzagentur üben gemeinsame Kritik am Netzausbau

Zum Jahresbericht 2011 der Bundesnetzagentur erklärt Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft und Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur:

Der Warnruf des Präsidenten der Bundesnetzagentur ist deutlich: Weniger als 100 der 1834 Kilometer Leitungen aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sind in Betrieb. Die Lethargie der Bundesregierung ist dramatisch. 

Es reicht nicht, in Sonntagsreden die Bedeutung des Netzausbaus zu beschwören. Die Bundesregierung muss die seit Jahren benötigten Projekte endlich voranbringen. Das geht nur mit persönlichem Engagement und Offenheit für innovative Technologien. Ein runder Tisch im Kanzleramt, zu dem die Netzbetreiber noch nicht mal eingeladen sind, bringt uns keinen Schritt weiter.

Wir stehen zu einer starken Bundesnetzagentur. BNetzA-Präsident Homann ist wahrlich nicht zu beneiden, wenn er die Energiewende gegen seinen tatenlosen Minister durchsetzen muss. Energiepolitische Führung ist nicht die Aufgabe der Regulierungsbehörde. Doch offensichtlich muss sie ein Vakuum füllen.


30.04.2012 - 650 Megawatt Photovoltaikzubau im Januar und Februar

In Deutschland sind in den ersten beiden Monaten des Jahres 650 Megawatt neue Photovoltaikleistung an die Bundesnetzagentur gemeldet worden. Wie die Behörde auf der Grundlage vorläufiger Zahlen auf ihrer Internetseite mitteilt, waren es im Januar 450 Megawatt und im Februar 200 Megawatt. Die Agentur kündigte gleichzeitig an, die vorläufigen Zahlen für März jetzt im Mai bekannt geben zu wollen und die genauen Zahlen für das erste Quartal zu einem nicht näher benannten späteren Zeitpunkt. Die Zahlen werden mit besonderer Spannung erwartet: Beobachter gehen davon aus, dass nach der Einigung auf eine Kürzung der Solarförderung Ende Februar der Zubau im März noch einmal deutlich ansteigen wird. In verschiedenen Presseberichten war über eine Zahl von 1,8 Gigawatt spekuliert worden.

Quelle: PHOTON


27.04.2012 - Achterbahnfahrt beim Strompreis

Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen beschert der Strombörse Epexspot einen weiteren denkwürdigen Tag. Am heutigen Freitag drücken die niedrigen Strompreise zur Mittagszeit den Strompreis für die Spitzenlastzeit auf den niedrigen Wert für die Grundlast. Mit 4,715 Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis in der Spitzenlastzeit nur noch 0,5 Prozent über dem der Grundlastzeit (4,690 Cent pro Kilowattstunde). Der Abstand zwischen beiden Preisen verringert sich seit ein paar Jahren aufgrund der preissenkenden Effekte der Photovoltaik zunehmend.

Die Entwicklung wird sich in den nächsten Wochen und Monaten nach Einschätzung von PHOTON noch verstärken – wegen der witterungsbedingt abnehmenden Last im Stromnetz und der gleichzeitig größer werdenden solaren Einspeiseleistung. An immer mehr Werktagen wird der Peakloadpreis auf dem Niveau des Baseloadpreises liegen. Oder ihn sogar unterschreiten. Bedeutung hat die Entwicklung auch für neue Anlagen in der EEG-Vergütung. Solarstrommengen, die nach dem geplanten Marktinterationsmodell keine feste EEG-Vergütung mehr erhalten, werden eine zunehmend geringere Vergütung für die Vermarktung dieser Strommengen an der Börse erhalten. Auch für die EEG-Umlage hat der Verfall der Börsenpreise Auswirkungen: Da die Verkaufserlöse für EEG-Strom an der Strombörse sinken, vergrößern sich die Differenzkosten aus Börsenpreis einerseits und EEG-Vergütung andererseits. Dieser Effekt trägt neben anderen Dingen zwangsläufig zu einem Anwachsen der EEG-Umlage bei. „PHOTON - das Solarstrom-Magazin“ berichtet ausführlich über die verschiedenen Aspekte, welche die EEG-Umlage beeinflussen, in seiner Mai-Ausgabe ab Seite 18. Die Ausgabe steht für Abonnenten ohne Zusatzkosten unter www.photon.info zum Download bereit. 

Quelle: Photon


25.04.2012 - Bundesumweltministerium verweist bei EEG-Umlage auf den Herbst

Das Bundesumweltministerium will sich nicht an Spekulationen über eine angeblich drohende höhere EEG-Umlage in diesem Jahr beteiligen. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage von PHOTON und verwies darauf, dass die Festlegung der Umlage im Herbst stattfinde. Ähnlich äußerte sich eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers 50hertz. Das Handelsblatt hatte unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen aus dem Umfeld der Übertragungsnetzbetreiber über ein bevorstehendes Plus bei der Umlage berichtet. In dem Artikel war von einer Anhebung auf bis zu 5,2 Cent die Rede. Derzeit liegt die Umlage bei 3,59 Cent.


24.04.2012 - Nachwuchspreis für neues Konzept für organische Solarzellen

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat den Wissenschaftler Jan Meiß mit dem Nachwuchspreis "Green Photonics" geehrt. Der Physiker bekommt die Ehrung für seine Doktorarbeit über organische Solarzellen. Nach Angaben der Fraunhofer-Gesellschaft enthält die Arbeit ein Konzept, wie die Effizienz der Zellen etwa um den Faktor vier gesteigert werden könnte. Außerdem seien die im Rahmen der Forschungsarbeit entwickelten Zellen mit 400 Quadratmillimetern deutlich größer als die bisherigen Zellen, die meist vier bis sechs Quadratmillimeter groß seien.

 


23.04.2012 - Bayerische Bürgerinitiative will EEG-Novelle stoppen

In Bayern hat eine Initiative damit begonnen, für ein Volksbegehren gegen die geplante EEG-Novelle zu werben. Die Initiative "Pro Sonne - Bayern für unabhängige Energie" teilte in einer Erklärung mit, man erwarte den Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen deutschlandweit. Ziel sei ein Bürgerentscheid, der die Bayerische Staatsregierung zu einer Gesetzesinitiative zwingen würde. Darin soll nach dem Willen der Initiative unter anderem die Wiedereinführung der Vergütungsstufe für Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 und 100 Kilowatt vorgesehen sein. Ein Bürgerbegehren ist die erste Stufe der direkten Demokratie in Bayern. Wenn die Initiative genügend Unterschriften für eine Zulassung sammeln kann, muss sich der Landtag mit dem Thema beschäftigen. Er ist in seiner Entscheidung in der Sache allerdings frei.

Quelle: Photon


23.04.2012 - Pumpspeicherkraftwerke ändern Betriebsmodus

Die Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken in Deutschland haben offenbar ihr Einspeiseverhalten geändert und machen am Mittag Platz im Netz für die Einspeisung von Solarstrom.

Das lässt sich nach Einschätzung am Einspeiseverhalten des 19. April ablesen. Normalerweise speichern die Kraftwerke über Nacht billigen Atom- und Kohlestrom um ihn am Mittag teuer zu verkaufen. Am 19. April fand sich dieses gewohnte Muster nicht mehr. Statt dessen gab es eine Einspeisephase am frühen Morgen und eine weitere Phase am Abend. An diesem Tag war aufgrund einer Einspeisung von über 14 Gigawatt Solarstrom zur Mittagszeit der Preis an der Strombörse weit unter dem Peakpreisdurchschnitt gesunken. Nach Einschätzung von PHOTON darf vermutet werden, dass die Kraftwerke zukünftig bei solar induziertem billigem Mittagsstrom diesen speichern werden, um so nicht nur einmal am Tag einen Lade/Entladezyklus zu fahren (Nacht-Tag), sondern zwei Zyklen (Nacht-Morgen und Mittag-Abend). Die umgesetzte Energiemenge würde sich an solchen Tagen grob verdoppeln können. Gleichzeitig werden die Betreiber der Speicher dennoch nicht zwangsläufig mehr Geld verdienen, da die Morgen- und Abendspitzen im Strompreis nicht mehr so hoch sind wie die ehemaligen Mittagsspitzen und damit die Speicherung weniger lukrativ ist.

Quelle: PHOTON


22.04.2012 - Bayerischer FDP-Minister will EEG abschaffen

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat gefordert, das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu ersetzen. Der Minister sagte vor der Energiekommission des bayerischen Landtags, er wolle stattdessen die Einführung von sogenannten Grünstrom-Zertifikaten für Energieversorger. Nur so könne man die „auf Dauer unbezahlbaren'“ Kosten für den Strom aus erneuerbaren Quellen senken. Er wolle das „bürokratische, überkomplexe und teure System von Einspeisevorrang und gesetzlichen Einspeisevergütungen“ aufheben. Stattdessen solle der Bund die Energieversorger verpflichten, bestimmte Anteile ihres Stroms aus erneuerbaren Energien zu decke. Dabei solle es keine gesetzlich garantierte Preisvorteile geben. Ein solches System, das über Zertifikate gesteuert werde, schaffe Anreize, „jeweils die effizienteste und kostengünstigste Technik einzusetzen“. Die bayerischen Grünen warfen Zeil vor, die Energiewende abwürgen zu wollen. Faktische würde damit beispielsweise die Förderung der Photovoltaik beendet. 

Quelle: Photon


20.04.2012 - Rösler will konventionelle Energien zur Sicherheit behalten

Bundeswirtschaftsminister Rösler hat unterstrichen, dass aus seiner Sicht konventionelle Energiequellen auch in der Zukunft wichtig für die Versorgungssicherheit in Deutschland sind. Rösler sagte auf dem zweiten Kraftwerksforum in Berlin, es müsse diskutiert werden, ob das aktuelle Strommarktdesign in der Lage sei, auch weiterhin für hinreichende Erzeugungskapazitäten zu sorgen. Entscheidend sei, auch in Zukunft auf marktwirtschaftliche Effizienz setzen. Hintergrund ist ein Gutachten zum Stromgroßhandelsmarkt, dass das Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hatte. Die befragten Wissenschaftler empfehlen für den Strommarkt ein wettbewerbsorientiertes Modell, bei dem Kapazitäten im Bieterwettbewerb erworben werden. Bei anderen Modellen kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass sie zu unnötig hohen Strompreisen führen würden.

Quelle: PHOTON


19.04.2012 - Ostdeutsche Länder drohen mit "Nein" bei Solarförderung

Sachsen-Anhalt droht damit, die Kürzung der Solar-Subventionen im Bundesrat abzulehnen.

Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte im ZDF, es fehle der Bundesregierung an einer Gesamtstrategie für die Energiewende. Mit der nun vorgelegten EEG-Novelle sei der Produktions- und Forschungsstandort Deutschland bei der Photovoltaik massiv gefährdet. Dies gehe vor allem zu Lasten der ostdeutschen Industrie. Der CDU-Politiker kündigte an, dass er sich am Samstag mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen treffen werde. Ähnlich kritisch über die Novelle hatte sich zuvor schon Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht geäußert. Die Regierungen von Sachsen-Anhalt und Thüringen seien sich einig, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Es gehe um Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche und für diese werde sie kämpfen. Die Abstimmung in der Länderkammer ist für den 11. Mai geplant.

Quelle: PHOTON


12.04.2012 - Sharp liefert 14 Megawatt nach Italien

Sharp Corporation und die italienische Enel Green Power SpA, Tochtergesellschaft der Enel-Gruppe, haben bekannt gegeben, dass ihr gemeinsames Joint Venture-Unternehmen Enel Green Power e Sharp Solar Energy Srl (ESSE) im ersten Quartal 2012 fünf Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,4 Megawatt in Italien abgeschlossen hat. Vier Anlagen wurden in Kalabrien errichtet und eine im Latium.


04.04.2012 - Kaco New Energy liefert 50 Megawatt nach Athen

KACO new energyClearEnergy Partner "Kaco New Energy" liefert Wechselrichter nach Athen mit einer Leistung von 50 Megawatt.  




03.04.2012 - Solar Frontier liefert 3,8 MW CIS-Module nach New Jersey

Solar Frontier hat die Lieferung von CIS-Modulen mit einer Gesamtkapazität von 3,8 Megawatt für eine Anlage der Public Service Electric and Gas Company (PSE&G) bekannt gegeben. Insgesamt werden etwa 29.400 CIS-Dünnschicht-Module auf dem Mill Creek Solar Park im Burlington County in New Jersey installiert. Das Solarkraftwerk ist Teil des „Solar 4 All™“ Programms von PSE&G und wurde von juwi solar Inc. (JSI) entwickelt, geplant und installiert.


03.04.2012 - Kein Aprilscherz: Sonne und Wind senken Börsenstrompreis auf Null

Wer am vergangenen Sonntag, den 1. April 2012 um 16 Uhr Strom benötigte und sich diesen an der Strombörse in der Day-Ahead-Auktion beschaffte, der konnte sich über eine kostenlose Stromlieferung freuen. Für exakt minus 0,008 Cent pro Kilowattstunde war der Strom zu haben. Eine prognostizierte Solarstromeinspeisung von 9,251 Gigawatt zusammen mit einer prognostizierten Windstromeinspeisung von 12,647 Gigawatt drückten die noch benötigten konventionellen Leistungen auf Werte unterhalb der Nachfrage zur Nachtzeit. In logischer Konsequenz wurden beim Strompreisfixing denn auch Strompreise unter den Nachtpreisen ermittelt. Diese lagen zwischen 2 und 4 Cent pro Kilowattstunde. Während der ersten Nachtstunden pendelte der Strompreis bei einer Nachfrage knapp unter 35 Gigawatt noch bei 3 bis 2,3 Cent. Auf diesem Niveau hielt er sich auch in den Morgen- und Vormittagsstunden trotz ansteigender Nachfrage, die bis zum Mittag auf über 50 Gigawatt anstieg. Trotz des rapiden Anstiegs der Nachfrage reduzierte sich der Bedarf an konventioneller Leistung aufgrund eines noch schnelleren Anstiegs der Solar- und Windeinspeisung dann im weiteren Verlauf des Tages unter den Nachtwert. Als dann im Nachmittag die nachlassende Nachfrage von einem weiterhin großen Angebot an Sonnen- und Windstrom begleitet wurde, rutschten die Strompreise bis auf Null ab. Als Konsequenz hieraus lagen die durchschnittlichen Strompreise zur Peak-Zeit (8 bis 20 Uhr) mit 1,893 Cent pro Kilowattstunde unter den Tagesdurchschnittspreisen von 2,410 Cent pro Kilowattstunde. Damit ist ein Paradigmenwechsel eingeläutet. In der Vergangenheit waren die Strompreise zur Mittagszeit stets die höchsten des Tages, da zu dieser Zeit traditionell in Deutschland die Tageslast am höchsten ist. An der Last hat sich zunächst einmal nichts geändert. Aber an immer mehr Tagen trifft diese hohe Mittagslast auf ein noch größeres Angebot von Wind- und vor allem Solarstrom. Die Zeiten hoher Strompreise zur Mittagszeit sind damit gezählt. In Zukunft wird gelten, dass an halbwegs sonnigen Tagen Mittags Strom billiger als Nachts zu haben sein wird.

Quelle: PHOTON


02.04.2012 - Kürzung der Solarstrom-Förderung: schwarzer Tag für die Energiewende

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hat die Entscheidung des deutschen Bundestags zur Kürzung der Solarstrom-Förderung am vergangenen Donnerstag kritisiert. Laut BSW-Solar-Präsident Günther Cramer gefährde diese politische Entscheidung “Deutschlands Spitzenstellung bei der Photovoltaik, die Existenz zahlreicher Solarunternehmen und vieler tausend Solarjobs”. Die aktuelle Gesetzesnovelle sieht eine ganze Reihe von Änderungen vor. Neben einer sofortigen massiven Kappung der Fördersätze für nahezu alle neu errichteten Solarstromanlagen wird die Solarstrom-Förderung zukünftig monatlich sinken. In wichtigen Marktsegmenten wird die Einspeisevergütung zudem nur noch für 80 bis 90 Prozent des Anlagenertrags gewährt.

Nur der Bundesrat, der sich im Mai damit befassen soll, kann das Gesetzesvorhaben noch aufhalten.

Quelle:Photon


29.03.2012 - Bundestag kürzt Solarförderung

Mit einer Stimmenmehrheit von Union und FDP wurde im Bundestag gestern die Kürzung der Solarförderung ab April beschlossen. 305 Abgeordnete stimmten für den Gesetzentwurf, 235 lehnten ihn ab, es gab eine Enthaltung. Gemäß der EEG-Reform soll es je nach Größe der Anlage Kürzungen von 20 bis rund 40 Prozent geben. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) bezeichnete die Kürzung der Förderung « unvermeidlich ». Im Mai soll sich der Bundesrat mit dem Gesetz befassen, der die Einschnitte noch stoppen könnte.

Quelle: PHOTON


29.03.2012 - Solar Frontier und Japan Asia Group schließen Absichtserklärung zur Förderung von Solarprojekten

ClearEnergy Partner für CIS Module Module, Solar Frontier hat mit dem Solar-Projektentwickler Japan Asia Group AG (JAG) eine Absichtserklärung zur Förderung von Solarprojekten mit einer Gesamtkapazität von 100 MW unterzeichnet, um die Solarbranche in Japan durch die Kooperation beider Firmen weiter voranzutreiben.


28.03.2012 - Photovoltaik Konferenzen

PHOTON's 4th PV Safety Conference 

Wie das Brandrisiko von Photovoltaikanlagen minimiert werden kann, stand im Mittelpunkt von PHOTON's 4th PV Safety Konferenz am Dienstag in Berlin. Dass Solarstromanlagen Feuer auslösen können, ist bekannt und hat sich zu einem wiederkehrenden Thema in den deutschen Medien entwickelt.

Die Solarindustrie wurde spätestens durch den Brand einer großen Dachanlage im hessischen Bürstadt im Jahr 2009 alarmiert. Heute, drei Jahre später, gibt es verschiedene Ansätze zur frühzeitigen Erkennung von Gefahren. Manche Lösungen sind bereits im Markt verfügbar, andere stehen vor ihrer Einführung.

PHOTON's 8th Solar Electric Utility Conference 

Vor welche Herausforderungen das Stromversorgungssystem in Deutschland und Europa im Zuge der Energiewende gestellt ist und welche Lösungsansätze es gibt, wurde auf PHOTON's 8th Solar Electric Utility Conference am Mittwoch in Berlin erörtert. Von Veränderungen sind alle Marktteilnehmer betroffen: Energieversorger, Netzbetreiber und Stromkunden, stellten die Redner fest. Wirtschaftliche Auswirkungen des zunehmenden Zubaus von Wind- und Solaranlagen spüren bereits konventionelle Kraftwerksbetreiber, führte Ben Schlemmermeier von der LBD-Beratungsgesellschaft aus. Die Margen zum Betrieb konventioneller Kraftwerke sind kleiner geworden, weil Solar- und Windkraftwerke die Börsenpreise zu bestimmten Tageszeiten nach unten drücken. "Wir brauchen ein neues System, dass Erneuerbare Energien mit dem Verbrauch synchronisiert. Das ist nicht nur eine Frage von Speichern sondern auch von steuerbaren Lasten", sagte er. Die Energieversorger brauchen damit nicht zuletzt ein völlig neues Geschäftsmodell. In welche Richtung es geht, ist schon heute klar: hin zu einem Kapazitätsmarkt. Dieser werde ein Innovationstreiber sein, so Schlemmermeier: "Wir werden nicht mehr Brennstoffe im Wettbewerb sehen sondern Kapazitäten." Der Energieversorger der Zukunft hat dann die Aufgabe, in einem komplexen System mit einer Vielzahl dezentraler Einspeiseanlagen die Stromnachfrage zuverlässig zu bedienen. Die Schlüsselkomponente bei der Umstellung sei die Informationstechnologie. Hier müssten viele Energieversorger noch Wissen aufbauen und Dienstleistungsprozesse in ihr Geschäft implementieren. "Der Energieversorger wird nur wettbewerbsfähig sein, wenn er die IT in den Griff bekommt", ergänzte Schlemmermeier in der an den Vortrag angeschlossenen Diskussion.

Quelle Photon


28.03.2012 - Wachstum der Solarzellenproduktion 2011 hat sich weltweit verlangsamt – bleibt aber gigantisch

Die jährliche Erhebung der weltweiten Solarzellenproduktion von PHOTON International zeigt für das Jahr 2011 einen beeindruckenden Zuwachs von 36 Prozent auf 37,2 Gigawatt gegenüber dem Vorjahr mit einem Produktionsvolumen von 27,4 Gigawatt.

Allerdings zeigt die jährliche Erhebung auch einen dramatischen Rückgang der Produktion im Jahresverlauf: Verglichen mit dem 120-Prozent-Sprung 2010 wies 2011 die niedrigste Wachstumsrate der Photovoltaikindustrie seit 2003 auf (34 Prozent). Die Top Ten der Zellhersteller zeigen mit sechs chinesischen Firmen – darunter zum zweiten Mal in Folge der Sieger Suntech Power – und zwei Unternehmen aus Taiwan eine Fortsetzung der asiatischen Dominanz. Seit Beginn der PHOTON-Erhebung der Solarzellenproduktion ist zum ersten Mal kein Unternehmen aus Europa oder Japan unter den zehn Besten vertreten. »Die Tage der Zellproduktion in westlichen Ländern sind gezählt«, sagt Michael Schmela,Chefredakteur von PHOTON International. »Analog zu anderen Bereichen wird auch die Verlagerung von Solarzellenproduktionen in asiatische Niedriglohnländer fortgesetzt, insbesondere nach China.« Noch 2008 wurden lediglich 33 Prozent der Solarzellen in China hergestellt – ein Anteil, der 2011 auf beachtliche 57 Prozent anstieg.

Quelle : PHOTON


28.03.2012 - Umweltausschuss nimmt Kürzung der Solarförderung an

Der Umweltausschuss des Bundestags hat gestern mit einer Mehrheit der Stimmen von CDU, CSU und FDP die Änderungen des Gesetzentwurfes zur Kürzung der Solarförderung gebilligt. Heute soll das Gesetz im Bundestag beschlossen werden. Mitte Mai wird sich dann der Bundesrat damit befassen. Ab 1. April sollen die Einspeisevergütungen je nach Größe der Anlagen um 20 bis 32 Prozent gesenkt werden. Dabei gelten allerdings neue Übergangsfristen.Für alle Anlagen, für die bis 24. Februar ein Antrag auf Netzanschluss gestellt wurde, sollen bis zum 30. Juni die alten Fördersätze gelten. Für größere Anlagen mit einem längeren Planungsverfahren sollen die alten Fördersätze bis 30. September maßgebend sein.

Quelle: PHOTON


27.03.2012 - BSW fordert weitere Korrekturen bei Solarkürzungen

Wie die Mehrzahl der Bundesländer verlangt auch der Solarverband BSW-Solar die Nachbesserung des vorliegenden Gesetzesentwurfes zur Reduktion der Solarstromförderung an zentralen Punkten. In diesem Zusammenhang drängt der BSW auch auf ein Einlenken der Bundeskanzlerin und der Regierungsfraktionen. Im Vordergrund der Kritik stehen dabei vor allem die Kürzung der Solarförderung zum 1.April, die sich auf bis zu 32 Prozent belaufen könnte. Auch die Tatsache, dass künftig 10 bis 20 Prozent des erzeugten Solarstroms nicht mehr gefördert werden sollen, facht die Debatte weiter an. Mitte der Woche sollen Union und FDP die Änderungen diskutieren, die dann Ende der Woche im Bundestag beraten werden sollen.


26.03.2012 - Einigung der Koalitionsfraktionen zur Solarförderung

Laut einem Bericht der Presseagentur Reuters haben sich die Union und die FDP auf neue Regelungen zur umstrittenen Solarkürzung einigen können. Diese Einigung sieht die Änderung einiger Punkte im EEG vor, die am Donnerstag in Bundestag beschlossen werden sollen. Demnach soll die für April vorgesehene einmalige Kürzung der Einspeisetarife zwischen 20 und 40 Prozent nach wie vor vorgenommen werden. Die Bei kleineren Anlagen erhalten nur noch 80 Prozent des erzeugten Stroms eine Vergütung, bei den größeren Anlagen sollen es hingegen 90 Prozent sein. Zudem soll die maximale Kürzung der Einspeisetarife 29 Prozent im Jahr betragen statt wie zuvor 24 Prozent.

Quelle: PHOTON


22.03.2012 - Deutliche Minderung der Solarkürzungen?

Nach massivem Druck der Bundesländer könnte die Bundesregierung nun bei der EEG-Novelle einlenken und Änderungen vornehmen.

Das berichtete der Nachrichtensender n-tv. Demnach könnten bei fast allen Anlagen doch 100 Prozent des erzeugten Stroms gefördert werden statt wie bisher geplant nur 90 Prozent. Auch was die Kürzungen der Einspeisetarife betrifft könnte es Änderungen geben. Zwar soll die Reduzierung zum 1.April nach wie vor anfallen, doch sollen diejenigen die vor dem 1. März eine Anschlusszusage des Netzbetreibers hatten auch noch nach diesem Datum zu alten Fördersätzen Strom einspeisen können. Der Regierung zufolge soll bei starkem Solarzubau die maximale jährliche Kürzung der Einspeisetarife auf 28 Prozent angesetzt werden. Ein Treffen der Länder-Ministerpräsidenten im Kanzleramt ist für heute angesetzt.


21.03.2012 - Änderungen am Gesetzentwurf zur Solarförderung geplant

Im gestrigen Umweltausschuss des Bundestages fand eine Expertenanhörung zur künftigen Solarförderung statt. Dort wurde unter anderem vereinbart, daß "laufende Solarprojekte weitgehend abgeschlossen werden können".

Beim Vertrauensausschuss für Investoren wurde vereinbart, dass Projekte, für die bis zum 1. März ein Aufstellungsbeschluss vorliegt, erst Mitte des Jahres ans Netz angeschlossen sein müssen. Außerdem solle das System des "atmenden Deckels" wieder eingeführt werden, welches vorsieht, dass die jeweilige Degression der Förderung im Verhältnis zum erfolgten Zubau von Anlagen erfolgt. 

In einem Pressestatement zur heutigen EEG-Anhörung des Bundestages teilte der BDEW mit, dass er eine Anpassung der Photovoltaikförderung für "grundsätzlich richtig"halte. Der Verband fügte hinzu, dass es dabei jedoch auf die konkrete Umsetzung der geplanten Maßnahmen ankomme. Dabei sollte unter anderem der zusätzliche Bürokratie- und Kostenaufwand, der durch die geplante monatliche Ansenkung der Solarstromvergütung verursacht werden würde, vermieden werden.

Pressemitteilung Bundestag

Quelle: Photon


20.03.2012 - Solarkürzungen kommen in den Umweltausschuss

Der Umweltausschuss diskutiert heute über die geplanten Kürzungen zur Solarförderung in Deutschland.

Die Abgeordneten wollen sich die Einschätzungen von insgesamt sechs Sachverständigen zu der Novelle anhören - dazu gehört auch der Herausgeber von »PHOTON - das Solarstrom-Magazin«, Philippe Welter.

Quelle: Photon


19.03.2012 - Bundesnetzagentur beziffert Kosten der Energiewende

Die Bundesnetzagentur rechnet wegen der Energiewende in Deutschland offenbar mit spürbar höheren Strompreisen. Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Demnach ist laut Hochrechnungen der Agentur mit einem Plus beim Haushaltsstrom von bis zu sieben Prozent zu rechnen. Die Zeitung hatte sich auf ein Papier gestützt, dass für für den politischen Beirat der Netzagentur erstellt worden war. Hintergrund sei unter anderem der nötige Ausbau der Netze. Demnach habe die Agentur verschiedene Szenarien für den Netzausbau durchgerechnet und komme auf nötige Investitionskosten zwischen 30 und 47,5 Milliarden Euro. Weitere 200 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren seien notwendiger Aufwand für zusätzliche Wechselrichter, die die Stromversorgung aus der Photovoltaik stabilisieren sollen. 

Quelle: Photon


16.03.2012 - Bald ein EU-EEG?

Günther Oettinger, der EU-Energiekommissar plant eine einheitliche Förderung der erneuerbaren Energien in Europa. Das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)ist ein hervorragendes Instrument gewesen. Mittelfristig sei es aber nötig, die Förderpolitik europäisch zu koordinieren und zu synchronisieren.

Sollte sich Oettinger mit seinem Vorschlag durchsetzen, müsste sich die Bundesregierung dem anpassen.Zuvor hatte sich das Europaparlament sich für verbindliche Ziele bei erneuerbaren Energien in Europa stark gemacht. In einer Entscheidung fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Vorschläge für Zielvorgaben für das Jahr 2030 zu machen.Diese Vorgaben sollten dann nach Meinung des Parlaments verbindlich sein. Allerdings steht in der Entscheidung nicht, was bei einer Nichtbeachtung der Vorgabe passieren soll. Die aktuellen Planungen der EU sehen vor, dass die Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2020 zwanzig Prozent ihres Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien decken sollen.

Quelle: PHOTON


15.03.2012 - Bundesregierung rechnet angeblich mit vier Gigawatt Zubau bis Juni

Die Bundesregierung rechnet offenbar mit einer Fortsetzung des Solarbooms in Deutschland. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf nicht näher benannte Branchen- und Regierungskreise, dass dort mit mindestens 4.000 Megawatt neuer Solarleistung im ersten Halbjahr gerechnet werde. Allein im März seien es wegen der für April angekündigten Kürzung der Solarfördung 2.000 Megawatt gewesen. Eine Bestätigung für die Informationen gab es bisher noch nicht. Anfang des Monats hatte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs, von zwei Gigawatt in Januar und Februar 2012 gesprochen.

Quelle: Photon


12.03.2012 - Machen Sie sich ein Bild von Kaco new energy

Neuer Imagefilm von Kaco new energy - Jetzt anschauen 


10.03.2012 - Netzintegration: Anlagenumrüstung durch 50,2 Hz-Problematik

Seit Anfang des Jahres müssen PV-Anlagen bis 51,5 Hz am Netz bleiben und nicht, wie bisher, schon bei 50,2 Hz hart abschalten. Zwischen 50,2 Hz und der neuen Abschaltgrenze von 51,5 Hz muss die eingespeiste Solargesamtleistung kontinuierlich reduziert werden.

Unser Partner KACO new energy hat die Hausaufgaben gemacht und liefert seit Anfang 2012 die Powador Wechselrichter, die die Anforderungen der Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 hinsichtlich der 50,2 Hz-Problematik erfüllen. 

Alle PV-Anlagen, die seit dem 1. Januar 2005 ans Netz gegangen sind und deren Leistung 10 kW überschreitet (voraussichtlich wird hier die DC-Leistung gelten), sind an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Zusammen mit den Kürzungsplänen machen die Minister Rösler und Röttgen im „Ergebnispapier EU-Effizienzrichtlinie und Erneuerbare-Energien-Gesetz“ einen neuen Vorschlag zur Finanzierung der Umrüstung (Kapitel II., 3.1): Die Kosten sollen je zur Hälfte auf die Netzentgelte und die EEG-Umlage abgewälzt werden. Die Durchführung obliegt den Netzbetreibern. 

Die überarbeitete Broschüre zum Thema 50,2 Hz-Problematik finden Sie in unserem Downloadbereich


10.03.2012 - Zuwachs in der Powadorfamilie

powador_33.0_tl_3.jpgIn der Powador TL3 Serie gibt es ein neues trafolosesGerät : der Powador 33.0 TL3 für Generatorleistungen bis 33 kW ist ab Mitte März verfügbar. Außerdem wurde der Powador 37.5 TL3 durch den Powador 36.0 TL3 ersetzt. 

Die Drehstromwechselrichter von KACO  sind aufgrund ihrer großen Flexibilität am Markt schnell gut aufgenommen worden. Alle Geräte arbeiten mit drei separaten MPP-Trackern, die sowohl symmetrisch als auch vollständig unsymmetrisch belastet werden können. Mit den neuen Geräten hat KACO new energy die Leistungsabstufungen noch besser der Marktnachfrage angepasst.


10.03.2012 - Bundestag stimmt in erster Lesung dem Gesetzentwurf zu

Der Bundestag hat über die geplanten Einschnitte bei der Solarförderung beraten und den Gesetzentwurf in erster Lesung beschlossen. Der Entwurf Union und FDP sieht Einschnitte von teilweise bis zu 30 Prozent ab April vor. Ab Mai ist eine monatliche Absenkung der Vergütung geplant. Im Gesetzentwurf steht außerdem, dass künftig nur noch ein bestimmter Prozentsatz der Strommenge vergütet werden kann. Der restliche Strom soll entweder selbst verbraucht oder verkauft werden. Diese Regelung soll in Zukunft durch eine Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundestages auch auf andere erneuerbare Energien angewandt werden können. Der Strombezug von Stromspeichern soll künftig grundsätzlich von der EEG-Umlage befreit werden. Der Gesetzentwurf kommt jetzt in den Bundesrat.

Quelle:Photon


09.03.2012 - EEG-Novelle kommt heute in den Bundestag

Der Gesetzentwurf über die geplanten Änderungen bei der Solarförderung kommen heute als Gesetzentwurf in den Bundestag.

Ab April 2013 soll bis zu knapp 30 Prozent gekürzt werden. Ab Mai ist dann eine monatliche Absenkung der Vergütung geplant. Gestern hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen diese Pläne noch einmal verteidigt. In der ARD sagte der CDU-Politiker, schon in den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass trotz Kürzung ein Ausbau der Photovoltaik stattgefunden habe. Man müsse aber weg von einem Subventionssystem und hin zu einem Markt kommen. Außerdem gefährde eine zu hohe Förderung die Netzstabilität und damit das Photovoltaik-System selbst. 


09.03.2012 - Solarstrom drückt Börsenstrompreis unter Nachtniveau

Der Börsenstrompreis hat in dieser Woche nach hohen Prognosen für die Solarstromeinspeisung zeitweise unter dem Nachtniveau gelegen.

So fiel der Preis am 7. März in der Stunde von 12 bis 13 Uhr auf 35,36 Euro pro Megawattstunde (3,536 Cent pro Kilowattstunde). In der Nacht hatte der tiefste Preis dagegen bei 35,73 Euro pro Megawattstunde gelegen (3,573 Cent pro Kilowattstunde). Gehandelt wurden in der genannten Mittagszeit knapp 37.559 Megawattstunden. Die Höchstpreise wurden am Morgen in der Stunde von 8 bis 9 Uhr mit 64,10 Euro pro Megawattstunde registriert. Am Abend waren es in der Stunde von 18 bis 19 Uhr 55,65 Euro pro Megawattstunde.

Hintergrund der Preisentwicklung: Für diesen Tag hatte die Prognose über die Solarstromeinspeisung zur Mittagszeit bei knapp über 14 Gigawatt gelegen. Infolge dessen sank die Nachfrage nach konventionellem Strom im Day-Ahead-Handel für die Region Deutschland und Österreich drastisch. Aufgrund des Preisdrucks der Photovoltaik haben die konventionellen Stromproduzenten alleine an diesem Tag über 7,5 Millionen Euro Ertrag eingebüßt.

Zum Vergleich: In Frankreich lag der Strompreis für die Lieferung zur Mittagezeit von 12 bis 13 Uhr mit 58,21 Euro pro Megawattstunde gut 60 Prozent höher als in Deutschland, in der Schweiz mit 65,14 Euro sogar 84 Prozent. 

Quelle:Photon


09.03.2012 - Jinko macht Gewinn und bleibt zuversichtlich

Der Partner von ClearEnergy "Jinko Solar" schließt das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 43,4 Millionen Dollar. Das ist ein Rückgang von fast 70 Prozent. Wie das Unternehmen mitteilte, halbierte sich die Bruttomarge in diesem Zeitraum auf gut 15 Prozent. Der Umsatz stieg auf 1,2 Milliarden Dollar, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von fast 60 Prozent. Vorstandschef Kangping Chen sagte, er bleibe optimistisch. Die Nachfrage werde spätestens im zweiten Halbjahr 2012 wieder anziehen.


09.03.2012 - Mega-Boom im Jahr 2012?

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet wegen der Kürzungen der Solarförderung in Deutschland mit einem Zubauboom in diesem Jahr. Verbandspräsident Martin Wansleben sagte, er schätze die Menge der neu installierten Photovoltaikleistung auf 8.000 Megawatt. Das wären auf jeden Fall 500 Megawatt mehr, als die Bundesnetzagentur nach ihrer aktuellen Schätzung für das vergangene Jahr erwartet.

 


09.03.2012 - Regierung und Opposition liefern sich Schlagabtausch zur EEG-Novelle

Regierung und Opposition im Bundestag haben sich bei der Vorlage des Gesetzentwurfs zur Solarförderung falsche Konzepte in der Energiepolitik vorgeworfen. Umweltstaatssekretärin Katherina Reiche von der CDU sagte, die Angst vor einem Abwürgen der Photovoltaik sei unbegründet. Leider sei die Lernkurve von SPD, Grünen und Linken nicht so ausgeprägt wie bei der Photovoltaik, wo die Kosten gesunken seien. Der FDP-Politiker Michael Kauch sagte, eine zu hohe Solarförderung gehe zu Lasten von Geringverdienern. Sie zahlten über den Strompreis die Fördergelder für die Besitzer von Solaranlagen auf dem Hausdach mit. SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber sprach von einem »Kreuzzug gegen die Solarenergie« und einem Hü und Hott der Regierung bei ihrer Förderpolitik. Hans-Josef Fell von den Grünen sagte, die chinesische Regierung habe zum Beispiel erkannt, dass es sich bei der Solarindustrie um einen Zukunftsmarkt handle. Die Bundesregierung lege dagegen einen Gesetzentwurf vor, der die deutsche Solarindustrie massiv unter Druck setze. Je billiger der Solarstrom werde, desto weniger wolle die Bundesregierung zubauen. Gregor Gysi von der Linkspartei sagte, durch die Kürzungen bei der Solarenergie werde die Förderung hin zu den großen Energiekonzernen verschoben. Die Pläne seien eine Gefahr für die mittelständischen Solarunternehmen in Deutschland. Er sei gespannt, ob der Bundesrat jetzt Rückrat zeige und den Gesetzentwurf ablehne.

Quelle: Photon


08.03.2012 - CSU fordert Änderungen an der EEG-Novelle

Der Obmann der Unions-Fraktion im Umweltauschuss des Bundestages, Josef Göppel, will den Gesetzentwurf zur künftigen Solarvergütung nachbessern.

In verschiedenen Änderungsanträgen verlangt der Bundestagsabgeordnete die Beibehaltung der Anlagenklasse von zehn bis 100 Kilowatt Leistung. Mit 18,5 Cent soll eine Kilowattstunde in diesem Segment vergütet werden. Ferner fordert er einen Systemdienstleistungsbonus für die Bereitsstellung von Blindleistung in Höhe von einem Cent je Kilowattstunde. Schließlich soll Solarstrom, der in Akkus zwischengespeichert und von den Anlagenbetreibern selbst verbraucht wird, genauso vergütet werden, wie eingespeister Solarstrom. Allerdings soll diese Regelung bis zum 31. Dezember 2013 befristet sein. Der Antrag könnte deshalb Chancen haben, weil Bayern bei einem möglichen Einspruch das Bundesrates gegen das Gesetz eine Schlüsselrolle zukommt: Mit den Stimmen des Freistaates könnte eine Zweidrittel-Mehrheit gegen das Vorhaben zustande kommen. Eine Annahme des Göppel-Vorschlages durch den Bundestag könnte dagegen das für die Bundesregierung unangenehme Veto der Länderkammer möglicherweise vermeiden. 

Quelle:Photon

 


07.03.2012 - Röttgen vor dem Umweltausschuss

Bundesumweltminister Norbert Röttgen steht heute vor dem Umweltausschuss des Bundestages zu den umstrittenen Kürzungen bei der Solarförderung.

Bevor der Gesetzentwurf am Freitag in den Bundestag kommt, soll Röttgen einen Bericht zum aktuellen Stand der Beratungen abgeben. Bereits gestern hatten die Fraktionen von Union und FDP den vom Kabinett abgesegneten Vorschlag zur Änderung der Solarförderung diskutiert.

Dabei wurde nach Informationen der Grünen im Bundestag unter anderem der 1. April für den Start der Vergütungskürzungen festgelegt. Ursprünglich wollte Röttgen die Sätze bereits zum 9. März zusammenstreichen. Dagegen hatte es nicht zuletzt verfassungsrechtliche Bedenken gegeben. 


06.03.2012 - Solarkürzungen erst Anfang April

Die geplante Kürzung der Solarförderung wird offenbar auf Anfang April verschoben. Das sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder dem bayerischen Rundfunk. Eine offizielle Bestätigung von der Bundesregierung gab es dafür nicht. Eine Sprecherin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagte lediglich: » Darauf läuft es hinaus«. Ursprünglich wollte Röttgen die Kürzungen schon am 9. März in Kraft setzen, war aber auf Widerstand im Bundestag und in den Ländern gestoßen.

Quelle: Bayerischer Rundfunk, Bundesumweltministerium


05.03.2012 - Über 11.000 Menschen haben gegen den Solar-Ausstieg in Berlin protestiert

Zu der Großkundgebung am Brandenburger Tor hatten der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der IG Metall, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geladen. Auf der Demonstration bekundeten Spitzenpolitiker wie Sigmar Gabriel, Jürgen Trittin und Gregor Gysi ihre Solidarität mit den Mitarbeitern der Solarbranche. 

Rund 11.000 Menschen haben am Montag in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen den „Solar-Ausstieg“ protestiert. Das ist ein eindrucksvolles Signal an die Bundesregierung, auf radikale Kürzungen beim Ausbau der Solarenergie und der Solarförderung zu verzichten.

Die Veranstalter appellierten an die Mitglieder des Deutschen Bundestages und die Bundeskanzlerin, auf zusätzliche Kürzungen der ohnehin stark rückläufigen Solarförderung weitestgehend zu verzichten. Die Solarbranche befürchtet einen Markteinbruch von bis zu 75 Prozent für den Fall, dass die Gesetzesinitiative nicht gestoppt oder erheblich nachgebessert wird. Der Betrieb neuer Solarstromanlagen sei ansonsten überwiegend nicht mehr rentabel, eine Insolvenzwelle unvermeidbar und 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Energiewende sei ohne einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarstrom-Nutzung nicht zu schaffen.

Fotos der Veranstaltung

Quelle: BSW


05.03.2012 - Bundesumweltministerium hält EEG-Umlage für rechtmäßig

Das Bundesumweltministerium sieht einer möglichen Klage gegen das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) gelassen entgegen.

Ein Sprecher sagte, das Ministerium gehe selbstverständlich davon aus, dass das EEG in seiner bestehenden Fassung verfassungskonform sei.Der »Gesamtverband Textil und Mode« hatte in verschiedenen Zeitungen angekündigt, keine EEG-Umlage mehr zahlen zu wollen und dadurch bewusst einen Rechtsstreit zu provozieren.Der Verband beruft sich auf ein Gutachten der Universität Regensburg, nachdem es zwischen dem EEG und dem sogenannten »Kohlepfennig« Parallelen geben soll. Der Kohlepfennig war 1994 vom Bundesverfassungsgericht als unzulässige Sonderabgabe bewertet und für grundgesetzwidrig erklärt worden. 

Quelle:Photon


04.03.2012 - Solargipfel Ende März?

Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, sei die Bundesregierung zum Thema "Solarförderung in Deutschland" zu weiteren Gesprächen bereit.

Geplant ist ein Treffen am 30. März vor der entscheidenden Abstimmung im Bundestag. Norbert Röttgen, Philipp Röser sowie alle Wirtschafts- und Umweltminister der Länder nehmen daran teil. 

Es sorge allgemein für Zorn, dass das Gesetz über die Kürzungen im Bundestag beschlossen werden solle, bevor sich der Bundesrat erstmals damit auseinandersetzen könne.


01.03.2012 - Bundesregierung rechnet mit Änderungen am März-Termin bei EEG-Novelle

Nach dem Kabinettsbeschluss zur geplanten EEG-Novelle stellt sich die Bundesregierung auf Nachverhandlungen ein. Das geht aus einer Ergänzung hervor, die das Kabinett bei seinem Beschluss an dem ursprünglichen Entwurfstext vorgenommen hat. In einer Fußnote zum angekündigten Termin der ersten Kürzungsrunde, dem 9. März, heißt es jetzt: »Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Regelungen zum Vertrauensschutz im parlamentarischen Verfahren noch weitergehend ausgestaltet werden.« Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte sagte, dies sei eine erste Folge der Beratungen der vergangenen Tage. Es sei davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen insbesondere Übergangsfristen diskutiert und verhandelt würden. Auch die Leiterin des Referats »Markteinführung Erneuerbare Energien« im Bundesumweltministerium, Karin Freier, deutete mögliche Änderungen am ursprünglich vorgelegten Entwurf an. Freier sagte auf dem »27. Symposium Photovoltaische Solarenergie« in Bad Staffelstein, ob die Änderungen am 9. März wie geplant in Kraft treten können, sei nicht sicher. Die Verabschiedung könne sich bis zum 1. April hinziehen. Zuvor hatten Staatsrechtler die beschlossene Gesetzesvorlage als »möglicherweise verfassungswidrig« bezeichnet. Der Professor für öffentliches Recht und Rektor der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, Prof. Dr. Joachim Wieland, sagte gegenüber PHOTON, der angekündigte Termin sei verfassungsmäßig zweifelhaft. »Es ist im Rechtsstaat nun einmal so, dass, wenn der Gesetzgeber etwas regelt, man sich zunächst einmal darauf verlassen können muss.« Ursprünglich war die nächste Runde der Vergütungskürzung im Juli vorgesehen. Der Berliner Rechtsprofessor Hans-Peter Schwintowski sagte, problematisch sei, dass einige Investoren bereits in Vorleistung gegangen seien. »Das riecht nach Verfassungswidrigkeit. Im Erneuerbare-Energien-Gesetz werden die Zeitpunkte ja gesetzt, um eine gewisse Investitionssicherheit zu bieten. Hier wird nun nicht nur in eine Chance sondern in bereits geschaffenes Eigentum eingegriffen und zwar ohne Sachgrund.


01.03.2012 - Solarbranche wendet sich mit »Staffelsteiner Erklärung« gegen EEG-Novelle

Vertreter der Solarbranche haben sich mit einer gemeinsamen Erklärung gegen die von der Bundesregierung angekündigten Änderungen bei der Solarförderung ausgesprochen. In dem Text der Erklärung heißt es unter anderem, die Pläne seien eine Gefahr für 130.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Nach Angaben der Autoren des Textes auf dem »27. Symposium Photovoltaische Solarenergie« in Bad Staffelstein haben 1.500 Menschen die Erklärung bereits unterschrieben.

Anwaltskanzlei kündigt Verfassungsbeschwerde gegen EEG-Novelle an

Die Berliner Anwaltskanzlei Geiser & von Oppen hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die geplante EEG-Novelle angekündigt. Das sagte eine Anwältin der Kanzlei, Margarete von Oppen, auf dem »27. Symposium Photovoltaische Solarenergie« in Bad Staffelstein. Außerdem sei zu prüfen, ob nicht auch eine zivilrechtliche Klage auf Staatshaftung möglich sei: Durch offenkundig gezielt verbreitete, aber möglicherweise sachlich nicht gerechtfertigte Vorab-Informationen zu den geplanten Gesetzesänderungen habe die Regierung den betroffenen Firmen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt. 

Quelle: Solar Consulting GmbH und Photon


01.03.2012 - Röttgen verteidigt Einschnitte bei der Solarförderung

 

Bundesumweltminister Röttgen hat die geplanten Einschnitte bei der Solarförderung in Deutschland verteidigt. SPD und Grüne hätten schon bei früheren bei Kürzungen den Tod der Solarindustrie in Deutschland vorhergesagt, sagte Röttgen im Bundestag. Danach sei die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik aber in Deutschland erst richtig losgegangen.

Seine Vorschläge habe er aus wirtschaftlicher Vernunft und aus Rücksicht auf die Verbraucher gemacht, die die Förderung über ihre Stromrechnung bezahlen müssten. Außerdem könne es in Deutschland keinen ungebremsten Zubau geben, da das Netz dafür noch nicht ausgelegt sei. Die Opposition warf dem Minister in der Debatte vor, mit seinen Kürzungsvorschlägen die Energiewende auszubremsen. Kritik kam auch vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Der Geschäftsführer VDMA Power Systems, Thorsten Herdan, sagte, statt eines klaren Konzeptes, wie die unterschiedlichen erneuerbaren Energietechnologien in den Strommarkt integriert werden können, werde mit dem Gesetzentwurf über den Investoren ein Damoklesschwert aufgehängt.

Am Morgen hatten etwa 150 Menschen vor dem Kanzleramt gegen die Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung protestiert

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01.03.2012 - Aufregung um Kaco-Anzeige

Die Anzeige "Alle reden von der Energiewende - Ihr nicht. Darum geht uns aus der Sonne" ist in mehreren Tageszeitungen erschienen und hat sogar an die Scheibe des FDP Wahlkreisbüros geschafft. 

Die FDP im baden-württembergischen Spaichingen hat der Kaco New Energy GmbH eine Frist bis heute für eine Stellungnahme zu einer jüngst veröffentlichten Anzeige gegeben. Nach Informationen von Kaco will das FDP-Wahlkreisbüro klären, wer die rechtliche Verantwortung für die Verbreitung im Raum Spaichingen trägt. 

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29.02.2012 - Sharp FanLabs verlost 4x2 „FANtastic Tickets“ für das Eröffnungsspiel in Warschau

Nur noch 100 Tage: In ganz Europa stimmen sich die Fans auf die UEFA EURO 2012TM in Polen und der Ukraine ein. Als EUROTOP-Sponsor der Fussballeuropameisterschaft hat Sharp mit den FanLabs ein Projekt gestartet, das erstmalig die Leidenschaft, Zuversicht und das Fachwissen der europäischen Fussball-Fans untersucht. Mit den „FANtastic Tickets“ bietet das FanLabs jedoch nicht nur spannende Informationen rund um die Frage „Was für ein Fan bist Du?“, sondern verlost auch heissbegehrte Tickets für das Eröffnungsspiel in Warschau.

Bereits im Vorfeld der EM 2012 zeigen Europas Anhänger Fan-Einsatz pur:
  • Über 15 Prozent der englischen Fussball-Fans haben ihr Haustier bereits nach einem Nationalspieler benannt.
  • Die russischen Fans (30 Prozent) gehen weiter und würden sogar Sex für einen Monat lang aufgeben, damit Russland Europameister 2012 wird.
  • Die Polen legen sich ebenfalls besonders ins Zeug: 80 Prozent von ihnen dekorieren Haus und Auto in den Farben der polnischen Nationalmannschaft.
Das sind die Ergebnisse des europäischen Fanforschungsprojekts Sharp FanLabs, das die Leidenschaft und das Fachwissen europäischer Fussballfans auf den Prüfstand stellt. Mit dieser „FANtastischen“ Leidenschaft können europäische Fussballfans sich nun auch auf 4x2 „FANtastic“ Tickets inklusive Flug, Übernachtung, Verpflegung und einem exklusiven Besuch des Sharp FanLabs Trucks für das Eröffnungsspiel Polen gegen Griechenland freuen.
Einfach den Sharp FanLabs Test unter sharpfanlabs.com machen und gewinnen: Zwischen dem 29. Februar und dem 14. März entscheidet das beste Testergebnis darüber, welche Fans am 8. Juni live in Warschau mit dabei sind.

Wer viel bei Facebook oder mobil unterwegs ist kann auch unter facebook.com/SharpFanlabs und über die mobilen Applikationen für das iPhone, iPad und für Smartphones mit dem Betriebssystem Android mitmachen. Europäische Fussballfans können anhand weniger Fragen herausfinden, was für ein Fan sie sind, ein eigenes Fanprofil einrichten und dieses mit ihren Freunden teilen und vergleichen. Vom Pessimisten, zum Sensationsjäger, über den Couch-Experten zum absolut 12. Mann – jeder europäische Fussball-Fan fügt sich in ein Raster aus 16 Fantypen. Die Sharp FanLabs bieten allen Fussballbegeisterten die Möglichkeit sich am grossen europäischen Fanvergleich aktiv zu beteiligen. Um noch mehr über die Gefühlswelt der Fans während eines Spiels zu erfahren, macht der FanLabs Truck während der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine halt. Bei jedem Spiel werden live die Reaktionen der Fans gemessen. Insgesamt stehen 16 Plätze, ausgestattet mit speziellen Headsets bereit, um die Gehirnaktivität sowie die Pulsfrequenz zu messen. Anhand dieser biometrischen Daten und den Umfrageergebnissen unter  sharpfanlabs.com erlangt Sharp einmalige Einblicke in die europäische Fankultur.
Quelle: Sharp

29.02.2012 - Sovello: Vier Managementsysteme vom TÜV Süd zertifiziert

-erstes Unternehmen in der PV Branche mit einem 4 Managementsystem.

Integriertes Managementsystem bei Sovello gemäß ISO 9001, ISO 14001, EN 16001 und BS OHSAS 18001.

Das integrierte Managementsystem von Sovello ist um zwei zertifizierte Managementsysteme erweitert worden, dem Arbeitssicherheitsmanagementsystem nach BS OHSAS 18001 und dem Energiemanagementsystem nach EN 16001.Die erfolgreiche Zertifizierung erfolgte durch den TÜV Süd, durch den bereits das Qualitätsmanagementsystem und das Umweltmanagementsystem der Sovello GmbH zertifiziert wurden. "Damit ist Sovello das erste Unternehmen in der Solarbranche, dem alle vier Zertifizierungen gelungen sind. Aus diesem Quartett an Normen ist besonders das Energiemanagementsystem hervorzuheben, welches erheblich zur Energieeffizienz bei Sovello beiträgt", sagte Michael Weigl, Niederlassungsleiter Dresden der TÜV SÜD Management Service GmbH.

Während der Zertifikateübergabe sagte Mathias Kamolz, Geschäftsführer Produktion bei Sovello: "Im Laufe der Zeit sind die Managementsysteme wichtige Verfahren geworden, mit denen wir unseren Nachhaltigkeitsanspruch gerecht werden wollen. Wir leben bereits heute einen großen Teil unserer ökonomischen, sozialen, technischen und ökologischen Vision". Über die Zertifizierungen sagte die verantwortliche Projektleiterin Renate Westermann, Leiterin Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit bei Sovello: "Durch das bereits gelebte integrierte Managementsystem konnten wir das Arbeitssicherheits- und das Energiemanagementsystem problemlos integrieren und erfolgreich zur Zertifizierung bringen. Mit diesen beiden neuen Zertifizierungen belegen wir, dass die Gesundheit und Sicherheit sowie Energieeffizienz in unserem Unternehmen oberste Priorität hat."


28.02.2012 - Solar Frontier setzt neuen Weltrekord

CIS-Submodul mit 17,8 Prozent Wirkungsgrad legt Grundlage für höhere Effizienz in der Serienproduktion

Solar Frontier hat einen neuen Weltrekord beim Aperturwirkungsgrad von CIS-Dünnschicht-Modulen erzielt. In Zusammenarbeit mit der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) wurde ein Wirkungsgrad von 17,8 Prozent auf einem 30x30 cm großen CIS-Submodul erreicht. Dieser neue Rekord ist ein Erfolg des Atsugi Research Center (ARC) von Solar Frontier in Japan, das ein wichtiger Grundpfeiler des integrierten Forschungs- und Produktionsansatzes des Unternehmens ist. Nach einer langen Reihe von Großaufträgen und wichtigen Meilensteinen beim Ausbau der Produktionskapazitäten unterstreicht die heutige Meldung die Leistungsfähigkeit von Solar Frontier im Bereich Forschung und Entwicklung. 

„Wie schon in der Vergangenheit möchte ich hervorheben, dass der Wirkungsgrad auf einem funktionsfähigen Submodul gemessen wurde. Dieses wurde in unserem Labor in einem Prozessablauf produziert, der denen unserer Fertigungsanlagen sehr ähnlich ist“, erklärt Satoru Kuriyagawa, Chief Technology Officer bei Solar Frontier. „Obwohl sich auf sehr kleinen Oberflächen in der Forschung noch höhere Wirkungsgrade erzielen lassen, haben wir uns für die Forschung mit 30x30 cm großen Submodulen entschieden, da sich die erzielten Leistungen damit einfacher in die kommerzielle Serienfertigung umsetzen lassen. Unser jüngster Erfolg bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die hohen Modul-Wirkungsgrade zu erreichen, die wir uns als Ziel für die Serienproduktion gesetzt haben.“ 

„Der aktuelle Wirkungsgraderfolg belegt die führende Position von Solar Frontier sowohl in der Serienproduktion von CIS-Dünnschicht-Modulen als auch in der grundlegenden Weiterentwicklung – wir verstehen uns als Pionier der CIS-Technologie“, ergänzt Atsuhiko Hirano, Senior Vice President bei Solar Frontier. „Das Atsugi Research Center ist eines der modernsten Forschungs- und Entwicklungszentren für Photovoltaik weltweit. Eine seiner Errungenschaften ist die Pionierarbeit im Bereich der Zink-Oxid-Pufferschicht, die den Verzicht auf Cadmium ermöglicht. Die herausragende Arbeit im Forschungslabor bildet die Grundlage auf der unsere Produkte aufbauen, um mehr Kilowattstunden unter realen Bedingungen zu erzielen. Dadurch erfüllen wir weltweit die Bedürfnisse unserer Kunden sowohl im privaten und gewerblichen Bereich als auch die der Energieversorger.“

Die CIS-Dünnschicht-Module von Solar Frontier werden in der Kunitomi Fabrik produziert, deren Produktionskapazitäten seit letztem Jahr vollständig in Betrieb sind. Die im ARC erzielten technologischen Fortschritte können dank des integrierten Forschungs- und Produktionsansatzes direkt auf die Serienproduktion übertragen werden. Garant dieses Ansatzes ist die Pilot-Fertigungsanlage, die mit denselben Maschinen ausgestattet ist wie die Produktionsstätte Kunitomi mit einer Gesamtkapazität im Gigawatt-Bereich. Die Kunitomi Produktionsstätte hat kürzlich ein Modul mit einem Spitzenwert von 14,5 Prozent Aperturwirkungsgrad (13,38 Prozent Modulwirkungsgrad) und einer Leistung von 164 Watt hervorgebracht.
Der neue Rekord übertrifft den vorherigen Weltrekord Solar Frontiers von 17,2 Prozent, der im März 2011
erreicht wurde.

Quelle: Solar Frontier


28.02.2012 - PHOTON fordert Rücktritt von Bundesumweltminister Röttgen

Die Redaktion von »PHOTON - das Solarstrom-Magazin« hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen aufgefordert, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

In einem offenen Brief heißt es unter anderem, der in der vergangenen Woche vorgelegte Gesetzesvorschlag zur Solarförderung entlarve Röttgen als Wegbereiter der konventionellen Energiewirtschaft. Der Entwurf wolle nicht den Zubau erneuerbarer Energien ermöglichen, sondern verhindern. Mit der Verantwortung als Bundesumweltminister sei dieses Verhalten unvereinbar. Kritisiert wird unter anderem, dass der Gesetzentwurf eine schrittweise Reduzierung des Zubaukorridors von aktuell 3.500 Megawatt enthalte. »Sie wollen, dass künftig nur noch 0,9 bis 1,9 Gigawatt neuer Solaranlagen pro Jahr installiert werden. Sie nennen das einen »vernünftigen Rahmen«. Als Umweltminister aber sollten Sie sich freuen, dass Solarstrom immer billiger wird und es immer mehr Solaranlagen gibt!«, heißt es in dem Brief. Kritisiert wird darin außerdem, dass der Entwurf die Möglichkeit vorsieht, die Vergütung nachträglich per Verordnung jederzeit erneut zu verändern: dies sei eine »Verordnungsermächtigung, mit der Sie die Vergütung über Nacht auf null senken könnten«, so die Redaktion.

Den offenen Brief an den Minister und das Titelbild der März-Ausgabe von »PHOTON - das Solarstrom-Magazin« finden Sie HIER

Quelle: PHOTON


28.02.2012 - Bundeskabinett berät über Solarförderung

Das Bundeskabinett berät heute über den Vorschlag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler über die künftige Solarförderung in Deutschland. Beide Minister hatten ihre Vorstellungen Ende vergangener Woche präsentiert. Danach soll die Einspeisevergütung bereits am 9. März gekürzt werden. Je nach Anlagentyp wird die Vergütung künftig zwischen 13,5 und 19,5 Cent liegen. Außerdem soll es ab 1. Mai eine monatliche Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,15 Cent geben. Nach der Beratung im Bundeskabinett kommt der Gesetzentwurf in den Bundestag.

Bundestagsabgeordnete fordern Nachbesserungen an Röttgens Solarvorschlag

In der Regierungskoalition wird der Ruf nach Änderungen am Vorschlag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler zur Solarförderung laut. Der FDP-Abgeordnete Rainer Erdel kritisierte vor allem die Tatsache, dass die erste Runde der Förderungskürzung bereits am 9. März geplant sei. Niemand dürfe bestraft werden, der bereits Geld in unvollendete Photovoltaikprojekte investiert habe, sagte er. Es sei dringend erforderlich, den Schutz für jene zu gewährleisten, die im Vertrauen auf eine Absenkung der Vergütung zum 1. Juli bereits erheblich investiert hätten und nun den Stichtag 9. März nicht erreichen könnten. Ähnlich äußerte sich der CDU-Abgeordnete Christian Hirte »Investoren und Haushalte müssen sich auf Vertrauensschutz berufen können. Wir können nicht eine Energiewende beschließen, Unternehmen zu Investitionen aufrufen und dann so kurzfristig die Spielregeln ändern«, sagte der Umweltpolitiker. Hirte kritisierte außerdem die vorgesehene Verordnungsermächtigung, mit der nachträgliche Änderungen an der Vergütung ohne Parlamentsbeschluss möglich werden. Hirte sagte, er halte es für wichtig, dass auch künftig der Bundestag entscheide. In der aktuellen Euro-Debatte zeige sich beispielsweise, wie etwa das Bundesverfassungsgericht das Parlament stärke.

Quelle: Photon


27.02.2012 - Photovoltaik stört? Über die Hintergründe der geplanten Förderkürzungen und die zweifelhaften Argumente der PV-Gegner

Für die großen Player der konventionellen Energiewirtschaft wird es in Deutschland zunehmend ungemütlich: Sie erleben jetzt schon seit einigen Jahren, dass ihre ehemals sichere Geschäftsgrundlage kontinuierlich schrumpft und auch der bislang erhebliche Einfluss auf die höchsten politischen Ebenen entsprechend kleiner wird. Hätten sie vor elf Jahren auch nur geahnt, dass Photovoltaik und Windenergie in Deutschland mal die heutige Größenordnung und das heutige technologische Niveau erreichen – das EEG und eine wirksame Förderung der erneuerbaren Energien wären bereits im Keim erstickt worden.  Tatsache ist: Die großen Vier und ihre politischen Unterstützer wurden von der rasanten Entwicklung der Erneuerbaren vollkommen überrascht und von der Realität der begonnenen Energiewende überrollt. Dass besonders die Photovoltaik zu ihrem Lieblingsfeind werden würde, liegt dabei auf der Hand: Die PV hat sowohl in Deutschland als auch weltweit das größte Ausbaupotenzial, ihre Kosten sinken von allen Erneuerbaren am schnellsten und sie verfügt durch die Möglichkeit der lokalen Erzeugung mit Eigenverbrauch über das größte Potenzial zur Demokratisierung der Stromversorgung. Andersherum betrachtet: Keine Form der erneuerbaren Stromerzeugung bedroht die wirtschaftliche und politische Machtposition der konventionellen Energiewirtschaft so stark wie die Photovoltaik. Was wir nun erleben, ist der Versuch einer Notbremsung – und zwar um jeden Preis. Man übt maximalen Druck auf die Politik aus und versucht, Halbwahrheiten und Vorurteile in die Welt zu setzen so gut es eben geht. Denn Bürger, Steuerzahler und Stromverbraucher sollen und müssen von der Sinnlosigkeit der Solarstromförderung überzeugt werden – also genau die Menschen, die letztlich am meisten von der Energiewende und der Demokratisierung der Stromversorgung profitieren. Das Grundprinzip der Kommunikation ist dabei simpel und berücksichtigt eine Binsenweisheit der PR- und Werbebranche: Man kann den größten Unsinn behaupten, wenn man ihn nur oft und nachdrücklich genug wiederholt – irgendwann werden auch die skurrilsten Aussagen von hinreichend vielen Menschen geglaubt. 

HIER  geht es weiter...


27.02.2012 - GEHT UNS AUS DER SONNE!

Die KACO new energy GmbH hat im Zuge der Proteste gegen die Kürzungspläne bei der Solarstromeinspeisung die anliegende Anzeige veröffentlicht. Sie erscheint am Montag, den 27. Februar 2012, im Kölner Stadt-Anzeiger, im Berliner Tagesspiegel, im Bonner General-Anzeiger sowie bereits am Samstag, den 25. Februar 2012, in der Heilbronner Stimme. In diese Aktion hat KACO rund 25.000 EUR investiert.

HIER können Sie sich die Anzeige downloaden und zusammen mit KACO und ClearEnergy gegen die geplanten Kürzungen protestieren. 


24.02.2012 - Rösler und Röttgen präsentieren gemeinsame Position zur Photovoltaik-Vergütung: Kürzungen von bis zu 29,0%

Röttgen und Rösler halten Papier in der Hand.Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Röttgen (CDU) haben am 23.02.2012 eine gemeinsame Position der Bundesregierung zur Photovoltaik-Vergütung vorgelegt. 

Demnach sollen die Solarstrom-Vergütungssätze bereits zum 09.03.2012 zusätzlich gesenkt werden, und zwar für Anlagen bis 10 kW auf 19,5 ct/kWh; bei Anlagen bis 1.000 kW auf 16,5 ct/kWh und für Anlagen bis 10 MW auf 13,5 ct/kWh. 

Für alle Neuanlagen soll zudem ein  Marktintegrationsmodell im EEG eingeführt werden, das die vergütungsfähige Strommenge auf 85 % (bis 10 kW) beziehungsweise 90 % für alle übrigen Anlagen begrenzt. 

Die Solarstrom-Einspeisevergütung für neu installierte Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Nennleistung bis 10 Kilowatt sinkt durch die einmalige Kürzung um 20,2 %. Die Kategorie der  Aufdachanlagen von 10 bis 100 kW entfällt (dies entspricht einer Kürzung um 29 %). Und für Anlagen mit mehr als 1.000 kW sinkt die Vergütung um 26,4%.

Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bis 10 Megawatt (MW) soll die Vergütung ab dem 09.03.2012  von gegenwärtig 17,94 Cent/kWh um 24,7% auf 13,50 Cent/kWh sinken. 

Monatliche Degression vom Mai bis zum Jahresende, ab 2013 weitere jährliche Kürzungen von rund 10 bis 17 %

Für den Zeitraum vom 01.05.2012 bis zum 01.01.2013 einigten sich die Minister auf eine weitere, monatliche Degression der Fördersätze, die gegenüber dem Stand vom 01.01.2012 einer kumulierten durchschnittlichen Kürzung von rund 30 % entspricht. Im Zuge der so genannten Verstetigung soll die Einspeisevergütung bis Ende 2012 Monat für Monat um 0,15 Cent sinken.

Ab dem 01.01.2013 soll die durchschnittliche Degression knapp 13 % betragen, Vergleichbare Degressionsschritte sind zum 01.01.2014 und zum 01.01.2015 geplant.

Röttgen: Neuer Vorschlag halbiert die Vergütungssätze gegenüber 2009

Beide Minister erklärten, dass die Vorschläge der beschleunigten Umsetzung und dem Erfolg der Energiewende dienen. Kosteneffizienz und die richtigen ökonomischen Anreize seien dabei wesentliche Kriterien für ihren Erfolg und für ihre Akzeptanz. Diese Kriterien würden mit den beiden Vorschlägen erfüllt.

Röttgen: „Mit unserem Vorschlag zur Photovoltaik-Förderung wollen wir die Zubaumenge und die Kosten wirksam begrenzen. Gleichzeitig schaffen wir für die PV-Industrie stabile Rahmenbedingungen, damit sie sich auch in Zukunft auf dem Weltmarkt behaupten kann. Wir setzen damit unseren Weg einer kosteneffizienten Förderung der Photovoltaik fort. So werden mit dem neuen Vorschlag die Vergütungssätze gegenüber 2009 halbiert."

Im Hinblick auf das in den letzten beiden Jahren stark gestiegene Ausbauvolumen diene die erneute Anpassung der Förderung vor allem dem Zweck, die EEG-Umlage für die Stromverbraucher weiter stabil zu halten und die hohe Akzeptanz der Bevölkerung für die Photovoltaik und für erneuerbare Energien insgesamt zu erhalten, betont der Minister. "Ziel ist, dass die Photovoltaik schon in einigen Jahren Marktreife erlangt und gänzlich ohne Förderung auskommt", so Röttgen weiter.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie HIER


24.02.2012 - Kaco New Energy protestiert

Unser Partner KACO New Energy zog es gestern auf die Straße, um gegen die Senkung der Einspeisevergütung zu demonstrieren. 

Zum Video


23.02.2012 - Weitere massive Kürzungen

Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf weitere massive Kürzungen bei der Solarförderung geeinigt.

Nach Angaben aus Regierungskreisen sind bei Freiflächenanlagen Einschnitte von rund 30 Prozent geplant. Bei Anlagen auf Hausdächern soll die Gesamtkürzung rund 20 Prozent betragen. Demnach könnte es für große Solarparks nur noch 13,5 Cent je Kilowattstunde Sonnenstrom geben, für Dachanlagen 19,5 Cent.

Die ursprünglich für Juli vorgesehene Senkung der Einspeisevergütung soll nach den Plänen der Minister auf den 1. April vorgezogen werden.

Zusätzlich soll die staatlich garantierte Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen auf maximal 90 Prozent begrenzt werden, Details wollen die Minister heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz geben. 


23.02.2012 - Proteste gegen Sunblocker "Rösler"

Bundesweit wollen am 23.2.2012 mehrere Tausend Beschäftigte der Solarwirtschaft mit Aktionen wie beispielsweise symbolische Betriebsniederlegungen gegen den von Teilen der Bundesregierung geplanten Kahlschlag bei der Solarstromförderung protestieren und für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende mit Solarenergie.

Unter dem Motto „Kein Kahlschlag bei der Solarförderung - die Energiewende gelingt nur mit mehr Solarstrom!“ beteiligen sich bundesweit über 50 Solar-Unternehmen. Darunter befinden sich Branchengrößen wie Bosch, Solarworld, Firstsolar und SMA.

Aktionen wie symbolische Betriebsniederlegungen finden in folgenden Städten statt: Berlin, Bad Staffelstein, Erfurt, Frankfurt/Oder, Freiberg, Gelsenkirchen, Kassel, Kirchheim, Nürnberg, Wörrstadt, Wismar.

Der bayerische Systemanbieter Soleg Group wird am 11.März um 12 Uhr mittags die im Eigenbesitz befindlichen Photovoltaikanlagen für eine Stunde abschalten. An diesem Tag jährt sich außerdem zum ersten Mal die Reaktorkatastrophe von Fukushima


21.02.2012 - Sovello erhält die Auszeichnung "Top Brand PV"

toppvbrand_germany_sovello.jpgUnser Partner Sovello wurde von EUPD Research unter 800 bewerteten Modulherstellern als eine der Top-25-PV-Marken in Deutschland ausgezeichnet und erhielt somit die Bewertung „TOP BRAND PV“.

Die B2B-Marktforscher von EuPD Research hatten 800 PV-Unternehmen auf die Aspekte Technik, Zufriedenheit und Marke hin untersucht. Darüber hinaus wurden Installateure und private Endverbraucher befragt. Das Siegel „Top Brand PV Seal©“ erleichtert Kunden die Entscheidung für ein herausragendes Modul.

Herzlichen Glückwunsch von ClearEnergy!


20.02.2012 - Solar Frontier liefert CIS-Module für 10 MW Projekt in Japan

Solar Frontier gab heute bekannt, 80.000 seiner CIS-Dünnschicht-Module für ein 10 MW Solarkraftwerk auf dem Mount Komekura in der Präfektur Yamanashi, (Japan)geliefert zu haben.

Die von der Yamanashi Präfektur und Tokyo Electric Power Company (TEPCO) gemeinsam betriebene Anlage ist eines der größten Solarkraftwerke in Japan.Die Anlage wird rund 12 Millionen kWh jährlich produzieren. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Energieverbrauch von circa 3.400 Haushalten. Die umweltfreundlich erzeugte Energie der Anlage wird die CO2-Emission um rund 5.100 Tonnen – oder dem jährlichen CO2-Ausstoß von circa 1.000 Haushalten – verringern.Das Mount Komekura Solarkraftwerk ist Teil eines Förderprogramms der Präfektur Yamanashi, um der globalen Erderwärmung entgegen zu wirken und Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden. 

Die CIS-Module von Solar Frontier haben einen höheren Wirkungsgrad als andere Dünnschicht-Module und erzielen einen höheren Ertrag in kWh unter realen Wetterbedingungen. Die Leistung der Solar Frontier Module wurde bereits bei der Yukigunigata Megasolar Solaranlage in der Präfektur Niigata sowie in den groß angelegten Produktionsstätten von Solar Frontier in Miyazaki belegt. Solar Frontier Module werden in großen Freiflächenanlagen in Japan und auf der ganzen Welt verbaut – ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der Solar Frontier CIS-Module.

CIS-TechnologieSolar Frontier hat letztes Jahr alle Produktionslinien der Kunitomi Anlage mit Kapazitäten im Gigawatt-Bereich in Betrieb genommen. Die Produktionsstätte für CIS-Module zählt zu den größten PV-Fertigungsanlagen weltweit. Aufgrund seiner hohen Kapazitäten kann das Unternehmen nicht nur die durch eine neue Einspeisevergütung steigende japanische Nachfrage erfüllen, sondern darüber hinaus auch Kunden auf der ganzen Welt beliefern.


Über Solar Frontier 
Solar Frontier K.K. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Showa Shell Sekiyu K.K. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, wirtschaftliche und umweltfreundliche Solarmodule zu entwickeln. Solar Frontier ist seit den 1970er Jahren ein Pionier auf dem Gebiet der Solarenergie und fertigt CIS-Dünnschicht-Module (die Abkürzung CIS bezeichnet die wichtigsten Inhaltsstoffe Kupfer, Indium und Selen) für weltweite Kunden aus allen Bereichen. Die Solar Frontier Fertigungsstätten mit einer Gesamtkapazität im Gigawatt-Bereich in Miyazaki, Japan, kombinieren wirtschaftliche und umweltfreundliche Vorteile: Die Solarmodule von Solar Frontier zeichnen sich durch einen niedrigeren Energiebedarf in der Produktion sowie eine höhere Gesamtleistung (kWh) der CIS-Technologie unter realen Betriebsbedingungen aus. Solar Frontier hat seinen Hauptsitz in Tokio, Japan, und ist mit weiteren Standorten in Europa, den USA und dem Mittleren Osten vertreten. Weitere Informationen unter www.solar-frontier.com.

Showa Shell Sekiyu K.K.
Showa Shell Sekiyu K.K. ist an der Börse Tokyo notiert. Seine Ursprünge reichen die letzten 100 Jahre bis in die Anfänge des kommerziellen Energieverbrauchs zurück.


16.02.2012 - EEG 2012: klare Regelung beim Einspeisemanagement vereinbaren

Seit 1. Januar 2012 werden auch PV-Anlagen mit weniger als 100 kWp Leistung in das Einspeisemanagement des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) einbezogen.

Neu installierte Anlagen müssen die technischen Vorgaben des Paragrafen 6 EEG 2012 erfüllen, für Bestandsanlagen im Größenbereich 30 bis 100 kWp Leistung (Inbetriebnahmezeitpunkt zwischen 1.1.2009 und 1.1.2012) besteht eine Nachrüstpflicht bis Ende 2013.

Die neuen Anforderungen können jedoch aufgrund der bei den meisten Verteilnetzbetreibern noch nicht vorhandenen Steuerungstechnik in vielen Fällen nicht umgesetzt werden oder sind aus Sicht der Netzsicherheit vorläufig nicht notwendig. Das Bundesumwelt- und das Bundeswirtschaftsministerium haben daher einen Anwendungshinweis zum neuen Einspeisemanagement erlassen. 

Download: 

Handlungsempfehlungen zum Einspeisemanagement

Standardformular (Musterformular) zum Einspeisemanagement

Anwendungshinweise Einspeisemanagement von BMU, BMWi und FNN

 

Quelle: BSW Solar


16.02.2012 - Umfangreiches Netzmanagement mit dem Powador-protect

Das EEG 2012 verlangt die kontrollierte, ferngesteuerte Abregelung von PV-Anlagen. Droht ein Netzengpass, muss der Verteilnetzbetreiber PV-Anlagen vom Netz abkoppeln können. Das neue Mess- und Steuergerät Powador-protect von Kaco new energy verarbeitet die entsprechenden Signale eines Rundsteuerempfängers. 

Es fungiert außerdem als NA-Schutz gemäß neuer Niederspannungsrichtlinie. So ist der Powador-protect auch eine ideale Alternative zur Wirkleistungsreduzierung der Wechselrichter bei Anlagen unter 30 kWp. 

Powador-protect

Weitere Infos zum Produkt sowie das Datenblatt vom Powador-protect finden Sie HIER


15.02.2012 - Jinko eröffnet Tochterfirma in Australien

Unser Partner Jinko Solar Holding Co. Ltd. hat die Gründung einer Tochtergesellschaft in Australien bekannt gegeben: Die neue Niederlassung JinkoSolar Australia Co. Ltd hat ihren Sitz in Qeensland. 


13.02.2012 - Solarwirtschaft warnt vor Scheitern der Energiewende

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sieht durch die Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, die Solarförderung hart zu beschneiden, die Energiewende und den Photovoltaik-Standort Deutschland mit über 100.000 Arbeitsplätzen in ernster Gefahr. Der Zusammenschluss von über 800 Solarunternehmen fordert den Minister auf, die im vergangenen Sommer von der Bundesregierung beschlossene Energiewende nicht weiter zu torpedieren. Heute verhandelt der für die Erneuerbaren Energien verantwortliche Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen erneut mit dem Bundeswirtschaftsminister über eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

„Wenn die Bundesregierung die Rösler-Pläne umsetzt, ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt. Ein kraftvoller weiterer Ausbau des Solarstrom-Anteils auf rund zehn Prozent des deutschen Strom-Mixes bis zum Jahr 2020 ist unverzichtbar für den Erfolg der Energiewende“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar heute in Berlin. Derzeit liegt der Solarstrom-Anteil bei rund vier Prozent. Nach den jüngsten Plänen des Bundeswirtschaftsministers soll er durch harte Einschnitte bei der Solarstromförderung bei rund fünf Prozent (33 Gigawatt) eingefroren werden.

In der Kritik stehen vor allem die Kosten für die Photovoltaik-Anlagen, die bis heute installiert wurden. Doch Energieexperten wiesen in den vergangenen Wochen wiederholt darauf hin, dass die zukünftig installierten Anlagen kaum noch Kosten verursachen. Außerdem zahlten sich die bisher geleisteten Anschubinvestitionen volkswirtschaftlich aus. Die Branche habe die Kosten inzwischen erfolgreich reduziert.

„Photovoltaik war einmal teuer. Die Preise der Solaranlagen sind rasant gesunken“, so Körnig. Der weitere Solar-Ausbau falle kostenseitig kaum ins Gewicht. Aktuelle Berechnungen der Prognos AG belegten, dass sich der weitere Solarstrom-Ausbau um 70 Prozent bis 2016 kaum auf die Strompreise auswirkt, die dadurch um knapp 2 Prozent steigen (siehe dazu auch unsere Pressegrafik). Ermöglicht wird das durch erhebliche Anstrengungen der Solarbranche, die in den vergangenen drei Jahren die Kosten für schlüsselfertige Solaranlagen beträchtlich gesenkt hat. Erst zum 1. Januar 2012 war eine EEG-Novelle mit harten Sparvorgaben für die Branche in Kraft getreten. Danach sinkt die Solarstrom-Förderung 2012 um rund 28 Prozent, doppelt so schnell wie im Jahr 2011.

Durch technischen Fortschritt, Massenfertigung und einen harten internationalen Wettbewerb gelang es der Branche in den letzten Jahren, den Förderrückgang zu kompensieren. Inzwischen ist Solarenergie auf dem besten Wege, sich zu einer der günstigsten Energieformen zu entwickeln. Bereits in diesem Jahr erreicht Solarstrom das Preisniveau konventioneller Verbraucher-Stromtarife, im nächsten Jahr das Förderniveau von Windkraftanlagen auf dem Meer. Doch durch den harten Wettbewerbsdruck schreiben viele Unternehmen inzwischen rote Zahlen. Eine noch schnellere Absenkung der Solarförderung sei für den überwiegenden Teil der Solarindustrie daher nicht tragbar. „Jetzt ist Augenmaß und politische Verlässlichkeit gefragt. Wer jetzt noch stärker den Rotstift anlegt, macht die Solarbranche kaputt“, so Körnig.

Quelle:BSW Solar


06.02.2012 - Grüne verlangen aktuelle Stunde im Bundestag zum EEG

Im Streit über die künftige Solarförderung in Deutschland hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine aktuelle Stunde im Bundestag beantragt. Thema sei die Haltung der Bundesregierung angesichts der unterschiedlichen Positionen der beteiligten Bundesministerien, heißt es. Der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Volker Beck, sprach von einem Hü und Hott zwischen Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium. Eine abgestimmte Linie der Bundesregierung sei bislang nicht erkennbar. Bundesumweltminister Röttgen hatte angekündigt, bis April eine Reform des EEG umzusetzen. Er hatte sich in der vergangenen Woche mit Bundeswirtschaftsminister Rösler zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen. Rösler hatte sich für einen Deckel bei der Solarförderung ausgesprochen, Röttgen ist dagegen. Sprecher der beiden Ministerien wollten keine Details des Treffens bekannt geben. Übereinstimmend hieß es lediglich, es habe sich um ein »gutes Gespräch« gehandelt.

Quelle: Photon


03.02.2012 - Ausschreibung für den Deutschen Solarpreis 2012

EUROSOLAR schreibt auch für 2012 den Deutschen Solarpreis aus. Seit 1994 wird diese Auszeichnung an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Vereine oder Gemeinschaften, private Personen, Ingenieure, Architekten sowie an Organisationen vergeben, die sich um die Nutzung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben.

Mit der Verleihung soll das Interesse für Erneuerbare Energien in der Öffentlichkeit geweckt und gefestigt werden. Herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien werden in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die Übergabe der Preise erfolgt im Rahmen einer festlichen Verleihung.

Die öffentliche Ausschreibung und Vergabe des Solarpreises erfolgt in verschiedenen thematischen Kategorien:

– Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
– Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
– Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
– Solares Bauen und Stadtentwicklung
– Medien
– Transportsysteme
– Bildung und Ausbildung
– Eine-Welt-Zusammenarbeit
– Sonderpreis für persönliches Engagement

In den Kategorien Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie Schulen und Bildungseinrichtungen werden seit 2003 keine Solarpreise mehr verliehen. Wegen der hohen Zahl auszeichnungswürdiger Bewerbungen und Vorschläge werden private Plusenergie- oder Nullemissions-Häuser sowie Bildungseinrichtungen, die Erneuerbare Energien nutzen, im Rahmen des Deutschen Solarpreises mit Plaketten ausgezeichnet. Die Plakettengewinner werden während der Preisverleihung nicht einzeln vorgestellt, sondern zusammenfassend gewürdigt.

(C) Jan Zappner, KfW Bankengruppe

Hinweise zur Bewerbung:

Bewerbungen und Vorschläge zu den verschiedenen Preiskategorien können ab 1. Februar 2012 über ein Online-Anmeldeformular eingereicht werden. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch per Post (mit CD-Rom) oder E-mail einsenden.

Die Bewerbungen bzw. Vorschläge sollten folgende Angaben enthalten:
-    Vollständige Kontaktdaten mit Ansprechpartner
-    Kurze Zusammenfassung (halbe DIN-A4-Seite)
-    Projekttitel
-    Kategorie, für die Sie sich bewerben
-    Bei Plakette: Anschrift des Objektes falls abweichend von Bewerber/Vorschläger
-    Materialien zur Erläuterung (z.B. Fotos, Broschüren, Funktionsschemas, Zeitungsartikel, Videos)

Bedeutender Bestandteil der Bewerbung ist eine Kurzbeschreibung von einer halben DIN-A4-Seite in digitaler Form (Unbedingt beachten: max. 1.500 Zeichen), in der die Ziele und innovativen Aspekte des Projektes kurz dargestellt werden. Weiterführende Unterlagen können uns gerne per E-mail oder Post zugesendet werden. Die eingereichten Materialien sollen die Projekte bzw. die Tätigkeiten der Personen möglichst genau beschreiben und deutlich erkennbar machen, dass die Erneuerbaren Energien einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dazu ist auch die Nennung von Kennzahlen (z.B. 40% des Verbrauchs wird regenerativ erzeugt) wünschenswert. Die Projekte müssen bereits realisiert oder soweit fortgeschritten sein, dass bereits erste Ergebnisse vorliegen. Bitte beachten Sie, dass keine Produkte ausgezeichnet werden.

Bei einer Bewerbung für eine Plakette ist zu beachten, dass das Gebäude oder die Bildungseinrichtung durch den Eigentümer, Bauherrn oder durch einen der am Bau beteiligten Planer (z.B. Architekt, Energieberater) angemeldet werden kann. Ausgezeichnet wird jedoch der Eigentümer oder Betreiber.

Alle Bewerbungen und Vorschläge müssen bis spätestens zum 30. Juni 2012eingereicht werden. Die Ermittlung der einzelnen Preisträger erfolgt durch eine von EUROSOLAR berufene Jury. Die Jury behält sich das Recht vor, falls erforderlich, Projekte einer anderen Kategorie zuzuordnen. Für alle eingesandten Unterlagen kann von EUROSOLAR weder eine Haftung oder Gewähr übernommen werden noch sind damit irgendwelche anderen Rechtsansprüche wie z.B. die Rücksendung der Unterlagen verbunden.

Quelle: Eurosolar


03.02.2012 - Ende der Talfahrt?

Es zeigt sich ein leichter Anstieg der Preise bei den Photovoltaik Modulen. So legten Module aus monokristallinem Silizium im Wochenvergleich um fünf Prozent zu, bei multikristallinem Silizium waren es knapp vier Prozent. Im Halbjahresvergleich zeigt die Statistik allerdings in beiden Fällen noch ein Minus von mehr als 26 Prozent. 


23.01.2012 - Rösler legt eigenes Solar-Gesetz mit Förderdeckel vor

Im Streit über die Solarförderung in Deutschland bleibt Bundeswirtschaftsminister Rösler offenbar bei seiner Haltung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat der Minister den Fraktionsspitzen der Regierungskoalition einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt. Darin sei vorgesehen, die Solarförderung in Deutschland künftig auf 1.000 Megawatt pro Jahr zu begrenzen. Bis einschließlich 2020 solle es maximal 33 Gigawatt installierte Photovoltaik in Deutschland geben und danach solle die Förderung auslaufen, heißt es den Informationen zufolge in dem Entwurf. Am vergangenen Donnerstag hatte Bundesumweltminister Röttgen einen Vorschlag für eine Reform der Solarförderung vorgelegt. Dieser Vorschlag sieht vor, die Förderung künftig jeden Monat zu kürzen. Maximal soll das Minus bei 24 Prozent pro Jahr liegen. 


19.01.2012 - Jinko Solar installiert neues Solarprojekt in Westchina

JinkoSolar hat im Westen Chinas, in der Provinz Gansu eine neue Solaranlage mit einer Kapazität von 18 MW ans Netz gebracht. Das Kraftwerk entstand auf einer Fläche von 400.000 Quadratmetern und enthält 76.000 Module, die alle von JinkoSolar gefertigt und installiert wurden. In Gansu liegt die jährliche Sonneneinstrahlung bei 3.362 Stunden; damit gehört die Region zu den sonnenreichsten der Welt und ist für Solarunternehmen ein idealer Ort für neue Anlagen.


18.01.2012 - Upsolar beendet Studie mit Erfolg

Der ClearEnergy Partner "Upsolar" ist ein führender internationaler Solarmodulentwickler und Photovoltaikhersteller mit einem der besten Preis-/Leistungsverhältnis auf dem PV-Markt weltweit. Upsolar hat heute die Beendigung des ersten Life Cycle Assessment (LCA) der Produktion seiner zwei meistverkauften PV-Module, UP-M185M und UP-M230P, angekündigt und kann mit Stolz von sich behaupten, eines der ersten Modullieferanten mit Sitz in China zu sein, welches eine umfassende Studie zu den Umweltauswirkungen seiner Tätigkeit durchgeführt hat.

Das LCA von Upsolar, das über 10 Monate mit der technischen Unterstützung der Bureau Veritas CODDE (Eco-Design-Center der Bureau Veritas Gruppe), in Zusammenarbeit mit mehreren seiner Hauptproduktionsplattformen durchgeführt wurde, analysiert die Umweltauswirkungen der vom Unternehmen hergestellten Module. Die Untersuchung begann mit den Rohstoffen und wurde über den Fabrikationsprozess, die Installation und den Betrieb der Module bis hin zur Vorgehensweise am Ende des Lebenszyklus durchgeführt.

Upsolar befindet sich gegenwärtig in der Bewertungsphase, nachdem die Daten gesammelt wurden, und wird Anfang 2012 einen kompletten Bericht vorlegen.

„China produziert weltweit mehr als 80 Prozent der silikonbasierten PV-Module, was für die Region beträchtliche Umweltfragen aufwirft. Als ein in China produzierendes Unternehmen ist es für uns besonders wichtig, die Auswirkungen unserer Produkte „von der Wiege bis zur Bahre" zu verstehen“, sagte Zhe Jiang, CEO von Upsolar. „Wir hoffen, dass diese multidimensionale Analyse als Modell für die Industrie weltweit dienen wird. Zusammen können wir eine Solarindustrie mit mehr ökologischer Nachhaltigkeit schaffen. Upsolar lässt sich nicht nur von einer nachhaltigen Ethik leiten, sondern hat auch eindeutige betriebliche Anforderungen an das LCA mit strengen Life Cycle Assessment Standards zu erfüllen, die von den Regierungen weltweit ausgegeben werden. Mit diesem LCA sind wir dem Trend einen großen Schritt voraus.“


18.01.2012 - Röttgen bleibt im Vergütungsstreit hart

Bundesumweltminister Röttgen hat sich gegen eine weitere Absenkung der Solarstromvergütung ausgesprochen. Auf einer Konferenz in Berlin sagte er, dass dann deutsche Solarunternehmen sterben würden. Das wolle er aber nicht. Nur chinesische Unternehmen würden damit noch zurecht kommen können. »Ich möchte ein Überleben unserer Industrie«, sagte der Minister. Gleichzeitig macht er sich dafür stark, einen jährlichen Zubau neuer Solaranlagen von 3.000 MW anzustreben. Röttgen sagte weiter, dass die kumulierte Vergütung von 100 Milliarden € Kennzeichen einer Übersubventionierung in der Vergangenheit sei. Diese lasse sich jedoch nicht rückgängig machen.

Um die Ausgestaltung der künftigen Solarförderung wird es am heutigen Donnerstag bei einem Treffen von Röttgen mit dem Vorstand des Bundesverbandes Solarwirtschaft gehen. Mit welcher Linie der Verband in das Treffen gehen wird, ist unklar. Teile der Solarwirtschaft plädieren für eine Abschaffung der Förderung neuer Freiflächenanlagen. Andere sind für eine stärkere Absenkung der Vergütung. Wieder andere möchten die bislang einmal jährliche Vergütungsabsenkung auf viele Termine aufteilen. Gestern hatte Bundeswirtschaftsmnister Rösler seine Kritik an der Solarförderung erneuert. Rösler sagte der ARD, die aktuelle Förderung sei unwirtschaftlich. Es sei nötig, den Zubau zu begrenzen. Ziel müsse sein, die EEG-Umlage auch in den nächsten Jahren stabil zu halten.


18.01.2012 - Größte CIS-Anlage weltweit in Californien

Unser Partner für CIS Module - "Solar Frontier" hat mit enXco, einer Tochterfirma von EDF Energies Nouvelles, einen Liefervertrag für ein Projekt in Kalifornien unterzeichnet.

Nach Angaben von Solar Frontier sieht der Vertrag vor, CIS-Dünnschicht-Module in einem Gesamtvolumen von bis zu 150 Megawatt zu liefern. Gedacht seien die Module für das Catalina Solarprojekt in Kern County in Kalifornien. Bei diesem Projekt handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um die größte CIS-Anlage weltweit. 


17.01.2012 - Röttgen lehnt Rösler-Vorstoß zum EEG ab

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat es abgelehnt, die Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland komplett zu überarbeiten. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte in der Bundespressekonferenz, das Erneuerbare-Energien-Gesetz habe sich grundsätzlich bewährt und sei mit der Energiewende noch einmal bekräftigt worden. Am Wochenende hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler im Handelsblatt gefordert, man müsse die Kosten für die Verbraucher stärker begrenzen. Dafür sei es nötig, das System fester Förderzahlungen für Ökoenergie zu überdenken und das EEG komplett zu überarbeiten. 


16.01.2012 - Modulpreise sinken, Wechselrichter ziehen an

Wie bereits in den vergangenen Wochen haben die Preise für Solarmodule in der vergangenen Woche weiter nachgegeben. Wie aus dem PHOTON-Preisindex hervorgeht, sanken die Angebotspreise für Module aus monokristallinem Silizium im Vergleich zur Vorwoche um minus sieben Prozent. Sie liegen jetzt im Schnitt bei 0,80 Euro pro Watt. Grundlage sind die Angebotspreislisten von Händlern und Systemhäusern auf dem deutschen Spotmarkt. 

Quelle: Photon


16.01.2012 - Massiver Turnaround bei Jinko Solar

Am gestrigen Mittwoch haben die chinesischen Solaraktien massive Kursgewinne gezeig und haben sich mit einem Schlag nachhaltig in einen Bullenmarkt katapultiert. Die enorm hohe Nachfrage bei den Aktien zeigt das Potential, welches die Investoren mittlerweile wieder in der Branche sehen, nachdem die Unternehmen im vergangenen Jahr mit negativen Margen und horrenden Verlusten zu kämpfen hatten. 

Die Handelsumsätze lagen durchschnittlich viermal höher, als in den Vorwochen, bei JinkoSolar sogar siebenmal höher, als zuvor. Auslöser der Rally war dabei die Erholung bei den Preisen für Polysilizium, was auf eine höhere Nachfrage seitens der Produzenten schließen lässt. Analysten gehen davon aus, dass der Nachfrageboom von Ende 2011 sich bei einer attraktiven Preisentwicklung auch 2012 fortsetzen könnte. Analysten Aaron Chew von der Maxim Group sagte laut Bloomberg, dass in einem solchen Szenario die Neuinstallationen 2012 30 GW überschreiten könnten und 2013 40 GW möglich seien. 

Aus Großbritannien wurde berichtet, dass die Solarinstallationen im vergangenen Jahr zehnmal höher ausfielen, als 2010. Mit 761,9 MW bleiben diese dennoch hinter den großen Märkten Italien und Deutschland weit zurück. 


15.01.2012 - Unionsfraktionsvize kritisiert Minister Röttgen wegen Solarförderung

Bundesumweltminister Röttgen muss wegen der Solarförderung neue Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs warf dem Minister Versäumnisse bei der Begrenzung der Kosten vor.

Fuchs sagte dem Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«, es könne nicht sein, dass über 50 Prozent der Fördermittel in die Solarenergie gingen, die rund drei Prozent zur Stromherstellung in Deutschland beitrage. Dieser Irrsinn müsse beendet werden. Fuchs forderte, bei neuen Solaranlagen die Förderung auf 500 bis 1000 Megawatt pro Jahr zu begrenzen. Zuvor hatte der Spiegel Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung zitiert, nach denen die Subventionen für neuinstallierten Photovoltaikanlagen die Stromkunden in den nächsten Jahren angeblich mit etwa 18 Milliarden Euro belasten werden. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Bundesnetzagentur mit 7500 Megawatt installierter Leistung so viele Solaranlagen wie noch nie neu ans Netz gegangen. 


14.01.2012 - Sovello erweitert die Produktion der Solarmodule

Sovello kündigte an, die Kapazität bis Ende kommenden Jahres von derzeit 180 auf 250 Megawatt ausbauen zu wollen. In einem Bieterverfahren in den USA habe Sovello für seinen deutschen Standort in Thalheim Quad-Öfen der neuesten Generation erworben.  Rund 35 Millionen Euro seien in den Kauf der weiteren Anlagen geflossen, die zugleich die Beschäftigung für die kommenden zwei Jahre sichere. „Bis 2013 wollen wir eine führende Kostenposition bei kristallinen Solarzellen, Wafern und Modulen erreichen“, sagte Vorstandschef Reiner Beutel. In einer zweiten Ausbaustufe sei dann auch eine Erweiterung der Kapazität auf 300 Megawatt denkbar.

Sovello verfügt seit dem Einstieg von Ventizz Capital vor rund einem Jahr über eine solide Finanzierung, die nun auch die Erweiterung der Produktion ermöglicht habe. In seiner Pilotfertigung stelle das Photovoltaik-Unternehmen bereits kristalline Wafer mit einer Dicke von 135 µm. Diese Produktion könne nun weiter ausgebaut werden. Neben Avancis ist Sovello damit eines von wenigen Unternehmen das seine Kapazität in Deutschland noch erweitert. Auch die Beschäftigtenzahl wird mit dem Ausbau steigern. Derzeit sind rund 1250 Menschen bei Sovello beschäftigt.



13.01.2012 - Beta-Version des Auslegungsprogramms Powador PV-pilot gestartet

Ab sofort können Sie auf der Homepage von Kaco New Energy  ein neues Programm zur Auslegung von Photovoltaikanlagen testen. Powador PV-pilot ist jetzt in der Beta-Versionverfügbar und das erste Programm seiner Art, das den Anlagenplaner automatisch ans Zielnavigiert.


12.01.2012 - Marktforscher warnen vor Arbeitsplatzverlusten durch Solardeckel

In der Diskussion über die Solarförderung in Deutschland hat das Marktforschungsinstitut Prognos AG vor einem festen Deckel gewarnt.

Der Projektleiter Energiewirtschaft bei Prognos, Frank Peter, sagte in Berlin, ein solcher Deckel würde beispielsweise bis zum Jahr 2016 gerade einmal ein Prozent Einsparung beim Verbraucherstromtarif bringen. Auf der anderen Seite bestünde aber die Gefahr drastischer Arbeitsplatzverluste in der Solarbranche. Unter anderem hatte Bundeswirtschaftminister Rösler im vergangenen Jahr eine Begrenzung des Photovoltaikzubaus auf 1.000 Megawatt pro Jahr gefordert. Zuvor hatte Prognos gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V ein Kurzgutachten zur Solarförderung vorgestellt. Darin rechnet der Verband mit einem Anstieg des Anteils der Solarenergie am deutschen Strommix in den nächsten vier Jahren von aktuell rund vier Prozent auf etwa sieben Prozent im Jahr 2016. Prognos erwartet, dass in diesem Fall die Strompreise um knapp zwei Prozent zulegen würden. 


11.01.2012 - Solargipfel . PV-Branche stimmt sich ab

Vor dem »Solargipfel« bei Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bemüht dich die Solarbranche um eine gemeinsame Verhandlungsposition. Unterschiedliche Interessen – zum Beispiel von Herstellern, Installateuren, Spezialisten für Hausdach – oder Freiflächenanlagen – sollen bis zu dem Termin in der kommenden Woche unter einen Hut gebracht werden, erfuhr das Magazin PHOTON aus Branchenkreisen. Wer genau mit Minister Röttgen verhandeln wird, steht noch nicht fest. Nach der hohen Zahl angemeldeter Photovoltaikleistung aus dem vergangenen Dezember (3.000 Megawatt) wächst der politische Druck auf Röttgen, Vorschläge zu präsentieren, wie der Solarzubau begrenzt und die EEG-Umlage stabilisiert werden kann. 


10.01.2012 - FDP-Fraktion widerspricht Rösler

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat in seiner eigenen Fraktion keinen Rückhalt für seine Pläne, den jährlichen Photovoltaikzubau in Deutschland auf 1.000 Megawatt zu begrenzen. Der energiepolitische Spreche der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus Breil, erklärte »Abgesehen von dem installierten Automatismus, müssen wir über eine weitere zusätzliche Kürzung nachdenken. So haben wir es auch in der Koalitionsarbeitsgruppe Energie verabredet. Einen festen Deckel lehnt die FDP-Bundestagsfraktion weiterhin ab, allerdings sehe ich noch Stellschrauben beim Korridor und den Degressionsstufen des atmenden Deckels.« Ähnlich hatte sich auch der umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kauch, in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« geäußert. Rösler hatte sich in der Vergangenheit mehrfach für die Deckelung der installierten Leistung auf 1.000 Megawatt ausgesprochen. In der »Financial Times Deutschland« hatte er zu Beginn der Woche erneut Druck auf Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ausgeübt und in aufgefordert »rasch konkrete Vorschläge« zu machen. Röttgen hat für die kommende Woche zu einem »Solargipfel« mit Vertretern der Branche geladen. Es gibt bereits Spekulationen darüber, dass er bei dem Treffen eine vierteljährliche Anpassung der Einspeisevergütung mit größeren Degressionsschritten vorschlagen wird. 


09.01.2012 - Jinko Solar bald auch in Frankreich

Jinko Solar Co. Ltd. kündigt die Gründung einer französischen Tochtergesellschaft, der Jinko Solar SAS an. Sitz der neuen Niederlassung wird Montpellier im Süden Frankreichs, teilte das Unternehmen mit. Damit sollen die lokalen Partner vor Ort unterstützt werden. Jinko ist seit 2009 auf dem französischen Markt aktiv. 


07.01.2012 - Neue Unternehmensleitung bei Sovello

Die Sovello AG beruft zum 1. Januar 2012 Andreas C. Ehrler in die Unternehmensleitung. Der Wirtschaftsingenieur verantwortet die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement. Er hatte davor unter anderem für Metabo Elektrowerkzeuge in Südafrika und für Rothenberger in Asien und im Mittleren Osten gearbeitet. Zuvor hatte Sovello dein Führungsgremium bereits mit Mathias Kamolz erweitert, der das operative Geschäft leitet. 

ClearEnergy wünscht viel Erfolg!


06.01.2012 - Bundesnetzagentur meldet Rekordzahlen für Photovoltaik im Dezember

In Deutschland ist die Zahl der Photovoltaikanlagen, die der Bundesnetzagentur gemeldet wurden, im Dezember des vergangenen Jahres offenbar sehr stark angestiegen. Insgesamt seien 3.000 Megawatt installiert worden, berichtet das »Handelsblatt« unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur. Zum Vergleich: im Rekordmonat Juni 2010 waren es 2.100 Megawatt. Damit sei auch das bisherige Rekordjahr 2010 mit 7.400 Megawatt übertroffen worden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) versucht die Zahlen mit einer Torschlusspanik zu erklären. Die Diskussion um einen absoluten Deckel bei der Vergütung im Dezember habe zu erheblicher Verunsicherung und damit zu Schlußkaufreaktionen geführt. Die Bürgerinnen und Bürger hätten befürchtet, die Vergütung könne über kurz oder lang ganz eingestellt werden. Sollten sich die gemeldeten Zahlen offiziell bestätigen, wäre damit bereits jetzt eine weitere Absenkung der Vergütung um 12 Prozent sicher, eine Absenkung um 15 Prozent nach Einschätzung von PHOTON höchstwahrscheinlich. 


05.01.2012 - Bürger wollen Energiewende finanzieren

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist bereit, mehr Geld für den Umbau des Energiesystems auszugeben. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU). Danach haben 61 Prozent der Befragten kein Problem damit, höhere Stromrechnungen zu bezahlen, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Allerdings zeigt sich in der Umfrage auch, je niedriger das Nettoeinkommen, desto geringer ist die Bereitschaft, die Energiewende mit höheren Strompreise zu finanzieren. 


02.01.2012 - EEG 2012 was ist neu?

Seit dem 1. Januar 2012 ist die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Betreiber von Photovoltaikanlagen erhalten je nach Standort und Größe ihrer Anlage für jede Kilowattstunde Sonnenstrom zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent. Für den Eigenverbrauch müssen ab dem neuen Jahr zusätzliche Voraussetzungen erfüllt werden. Außerdem könnte die Einspeisevergütung erstmalig zur Jahresmitte abgesenkt werden. Das Bundesumweltministerium rechnet derzeit mit einer Degression von sechs Prozent.

Neu im Jahr 2012 ist auch die sogenannte 70-Prozent-Regelung. Die Wechselrichter von Anlagen bis 30 Kilowatt müssen entweder den Zugriff des Netzbetreibers ermöglichen, um die Leistung herunterregeln zu können. Oder die Betreiber entscheiden sich dafür, die Wirkleistungseinspeisung am Einspeisepunkt auf 70 Prozent der Generatorleistung zu begrenzen. 


21.12.2011 - Klage gegen britische Solarkürzung erfolgreich

Der oberste englische Gerichtshof hat die angekündigte Halbierung der Solarförderung für nicht rechtens erklärt. Das berichtete der britische Nachrichtensender BBC. Zur Begründung hieß es, die britische Regierung habe die Kürzungen Kraft setzen wollen, bevor die offizielle Beratungsfrist zu dem Gesetz abgelaufen sei. Der Umweltverband Friends of the Earth reagierte mit Erleichterung auf die Entscheidung und nannte das Vorgehen der Regierung illegal und unfair. 


20.12.2011 - Solar Frontier Europe erhält ISO 9001 Zertifizierung

ClearEnergy Partner  "Solar Frontier" gab heute bekannt, dass seine europäische Zentrale nach erfolgreich absolviertem Auditierungsverfahren die ISO 9001 Zertifizierung für Qualitätsmanagement erhalten hat. Die ISO 9001 Zertifizierung stellt ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel zur Standardisierung von Unternehmensprozessen dar, das zusätzlich die Sicherstellung der Erwartungen von Kunden und Interessensgruppen gewährleistet. Mit Erfüllung der Zertifizierungsanforderungen unterstreicht Solar Frontier Europe seinen Anspruch, ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit sowie die kontinuierliche Verbesserung seines Qualitätsmanagements sicherzustellen.

Erst kürzlich erhielt Solar Frontier den ISO 14001 Standard für sein Atsugi Research Center in Japan. Diese internationale Zertifizierung belegt im Bereich des Umweltmanagements die Erfüllung seitens Solar Frontiers der strengen Auflagen der International Organization for Standardization (ISO). Die Solar Frontier CIS-Module wurden im August 2011 zudem mit dem RoHS Zertifikat für ihre Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet.

Sowohl das Atsugi Research Center als auch die beiden ersten Produktionsstätten Solar Frontiers erfüllen bereits den ISO 9001 Standard. Die 900 MW Kunitomi Produktionsanlage befindet sich im Zertifizierungsprozess. Die kürzlich erhaltenen ISO Zertifikate sind die jüngsten in einer Reihe von Auszeichnungen für Produkte und Betriebsabläufe durch unabhängige Organisationen, unter anderem durch das unabhängige Bewertungsunternehmen Black and Veatch und die Prüfinstitute TÜV Rheinland und Det Norske Veritas.



20.12.2011 - Modulnachfrage steigt 2012 um sechs Prozent

Die US-Marktforscher von Solarbuzz LLC schätzen, dass in diesem Jahr Module im Umfang von 23,6 Gigawatt von den Herstellern ausgeliefert werden. In ihrer vierteljährlichen Solarstudie prognostizieren die Analysten für 2012 einen Anstieg der Modulnachfrage um sechs Prozent im Vergleich zu 2011. Der sich abschwächende europäische Markt würde durch ein solares Wachstum von 43 Prozent außerhalb Europas mehr als wettgemacht, so die Untersuchung.

 


19.12.2011 - TÜV Schulungen bei KACO new energy

ClearEnergy Partner " KACO new energy" bietet ab sofort Zertifikats-Lehrgänge vom TÜV Rheinland an. Ein dreiteiliger Lehrgang zum Servicetechniker für PV-Anlagen kann mit einem Kooperationsrabatt von 375 Euro gebucht werden.

Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, PV-Anlagen zuverlässig zu warten, mit Spezialmessgeräten umzugehen, und sie können Messdaten fachgerecht interpretieren. Nach bestandener Prüfung dürfen sie sich "Servicetechniker für Photovoltaikanlagen (TÜV)" nennen.


19.12.2011 - Jeder neu installierte Powador Wechselrichter bringt Bonus-Punkte

Im November hat KACO den ersten regioPROFI-Club für die Partnerbetriebe gegründet. Als Club-Mitglied erhält man eine professionelle Unterstützung bei Marketing und Fortbildung. Es werden Qualifizierungs- und Seminarangebote vom TÜV Rheinland sowie Marketingmaterialien, wie individualisierte Werbeanzeigen oder Firmenvideos, zu deutlich günstigeren Konditionen angeboten.

Jeder neu installierte Powador Wechselrichter bringt Bonus-Punkte, die für Leistungen des Clubs eingetauscht werden können.


18.12.2011 - Einheitenzertifikate für Powador TL3 und XP Wechselrichter

Für die gesamte Powador TL3-Serie und alle Powador XP-Modelle stehen jetzt die Einheitenzertifikate gemäß Mittelspannungsrichtlinie auf der Seite KACO new energy zum Download bereit. Auch für die übrigen Powador Wechselrichter, die für Anlagen am Mittelspannungsnetz in Frage kommen, werden die Zertifikate rechtzeitig vorliegen.
Grundsätzlich verfügen alle Geräte über die nötigen Prüfbescheide und können schon heute für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz eingesetzt werden.


15.12.2011 - EU präsentiert ihren »Energiefahrplan 2050«

Die Europäische Kommission hat ihren »Energiefahrplan 2050« vorgestellt. Darin kommt die Kommission zu dem Ergebnis, dass das Ziel »Emissionssenkung um mehr als 80 Prozent bis 2050« nur erreicht werden kann, wenn die Energieproduktion in Europa nahezu ohne Kohlendioxid auskommt.

Die EU spielt in fünf Szenarien durch, wie der Weg dahin erreicht werden kann. Energiekommissar Oettinger erklärte: »Wir verfügen jetzt über einen europäischen Rahmen dafür, dass die politischen Maßnahmen zur Sicherung der notwendigen Investitionen getroffen werden.« Oettinger hatte vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er in einem vertraulichen Entwurf des Energiefahrplans die Atomkraft als »wichtigen Faktor« bezeichnetet. Kritik an den EU-Langfristplänen kam von Umweltverbänden und den Grünen. Nach Meinung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) etwa missachtete die EU das Kostensenkungspotential der Erneuerbaren. Außerdem seien die Annahmen für die Kostenentwicklung konventioneller Energieträger viel zu positiv. 


15.12.2011 - USA: Wachstum im Solarbereich dreistellig

In den Vereinigten Staaten sind laut dem Solarverband SEIA im dritten Quartal Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 449 Megawatt zugebaut worden. Das entspricht einem Zuwachs von 140 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Der Verband führt das solare Wachstum vor allem auf das sogenannte Programm 1603 des US-Finanzministeriums zurück, wonach Kredite für Solarprojekte vergeben werden. 


15.12.2011 - Prozess um britische Solarkürzungen

Die Entscheidung der britischen Regierung, die Einspeisetarife für Photovoltaik zu halbieren, landet vor dem Obersten Gerichtshof Englands. Laut dem Onlineportal »Edie Energy« hat das Gericht einem entsprechenden Antrag der Umweltorganisation Friends of Earth sowie der Unternehmen Solarcentury und Homesun stattgegeben. Danach soll es 20. und 21 Dezember zu einer juristischen Anhörung kommen, am 22. Dezember sollen die Förderkürzungen eigentlich wirksam werden. 


23.11.2011 - Torschlusspanik in Großbritannien

Bevor am 12. Dezember 2011 die Einspeisetarife in Großbritannien deutlich beschnitten werden, möchten offenbar viele Verbraucher noch von der höheren Vergütung profitieren. So meldet etwa der slowenische Hersteller Bisol, die Nachfrage nach seinen Modulen im Vereinigten Königreich sei im November um 300 Prozent in die Höhe geschnellt.


22.11.2011 - Jinko Solar wächst und bleibt profitabel

Der Photovoltaik Hersteller und Partner von ClearEnergy Jinko Solar Holding Co. hat im dritten Quartal ihren Umsatz auf 279,2 Millionen US-Dollar gesteigert. Das ist ein Plus im Vergleich zum Vorjahresquartal von 23,8 Prozent . Außerdem erwirtschaftete der Modulhersteller einen Nettogewinn von 10,7 Millionen US-Dollar, rund 74 Prozent weniger, als noch im Vorjahr.

Gesunkene Preise beim Rohstoff Silizium hätten den Preisverfall bei Modulen nicht wettmachen können, teilte das Unternehmen mit. Für das Gesamtjahr bestätigte Jinko den kürzlich gesenkten Ausblick mit Modulauslieferungen im Bereich von 770 bis 800 Megawatt und Umsätzen von 1,1 bis 1,2 Milliarden US-Dollar. Außerdem sollen die Produktionskapazitäten wegen des schwachen Marktes von 1,5 auf 1,2 Gigawatt abgesenkt werden. Obwohl die Zahlen besser ausfielen als die vieler Wettbewerber, zeigten sich die Anleger enttäuscht. Jinko-Aktien gaben nach Veröffentlichung der Zahlen knapp 15 Prozent nach.


21.11.2011 - Sharp plant Milliarden-Investition

Der Photovoltaik Hersteller und Partner von ClearEnergy "SHARP" will eine Milliarde US-Dollar in Photovoltaikanlagen in Indonesien investieren.

Die Zeitung »The Jakarta Post« berichtete, während der ASEAN-Konferenz (Association of Southeast Asian Nations) auf Bali sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden. Laut dem Blatt produziert Sharp mit einer bereits bestehenden 73-Megawatt-Anlage in Thailand derzeit Sonnenstrom zum Preis von 23 US-Cent pro Kilowattstunde. 


19.11.2011 - Kritik an Röslers Deckel-Plänen

Mit seinem Vorschlag, den Zubau von Photovoltaikanlagen auf 1.000 Megawatt zu begrenzen, stößt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler nicht nur auf Widerstand aus der Solarbranche. Auch eigenen Parteikollegen und das Bundesumweltministerium lehnen den Vorstoß ab.

Das CDU-geführte Ministerium sprach sich klar für den sogenannten »atmenden Deckel« aus und verwies auf Kürzungen der EEG-Umlage in den vergangenen Jahren. In keiner anderen Industriebranche seien bislang »derartig große Subventionskürzungen« umgesetzt worden. Vor dem Hintergrund der Verluste, die viele deutsche Unternehmen bereits jetzt schreiben, wolle man die Photovoltaikindustrie »nicht abwürgen«, hieß es aus dem Haus von Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

FDP-Fraktionsvize Michael Kauch erklärte in der »Süddeutschen Zeitung«: »Wir werden darauf achten, dass mit der Umlage möglichst viel erneuerbarer Strom erzeugt wird und zugleich alle Technologien eine Entwicklungschance haben.« Die Grünen reagierten mit Unverständnis auf die Aussagen des Wirtschaftsministers. »Rösler wird mit diesem Vorschlag vom Wirtschaftsminister zum Innovationsfeind«, sagte die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke. »Sonnenenergie gehört zum Regenerativ-Mix selbstverständlich dazu. Bürgerinnen und Bürger machen es überall im Land vor, wenn sie ihre Hausdächer zu kleinen Kraftwerken umbauen. Diesen positiven Prozess zu stoppen, wäre fatal«, so die Grünen-Politikerin.


18.11.2011 - Powador PV-pilot: Start frei für das neue Auslegungsprogramm

ClearEnergy Partner für Wechselrichter - KACO new energy stellt das neue Auslegungsprogramm Powador PV-pilot zur automatischen Anlagenplanung von PV-Anlagen vor. Das Programm punktet durch die ausgesprochen nutzerfreundliche Bedienung. Die jetzt verfügbare Beta-Version des Powador PV-pilot navigiert Sie ausgehend von Standort und Modulauswahl automatisch ans Ziel. Wählen Sie zwischen zwei Varianten: der Quick Mode bietet mit nur zwei Mausklicks eine aussagekräftige Ertragsprognose, während der Expert Mode eine umfangreiche Auslegung für den Profi ermöglicht. 

Powador PV-pilot Expert DE

Die Vorteile auf einem Blick:

  • Zusammenfassung von bis zu vier Teilgeneratoren mit unterschiedlichen Modulen und Modulflächen in einem Projekt
  • je Teilgenerator freie Kombination von bis zu drei Wechselrichtertypen mit beliebiger Anzahl
  • in nur zwei Schritten zu einer aussagekräftigen Auslegung mit dem Quick Mode
  • umfangreiche Auslegung für Profis mit dem Expert Mode
  • kundenspezifische Wechselrichterauswahl (Expert Mode)
  • Einbindung der Generatoranschlusskästen Powador Argus und Powador Mini-Argus
  • erweiterbare Datenbank mit ca. 7000 Modultypen
  • Berechnung des Eigenverbrauchs
  • Berücksichtigung des cos phi

Das Programm gibt es wie immer kostenlos bei Kaco new Energy: Link


18.11.2011 - Mittelspannungsrichtlinie: Einheitenzertifikat für Powador 30.0 TL3 bis 39.0 TL3

kaco_haendler.jpgDie flexiblen Drehstromwechselrichter Powador 30.0 TL3, 37.5 TL3 und 39.0 TL3 von Kaco new energy haben das Einheitenzertifikat gemäß Mittelspannungsrichtlinie erhalten. Auch die anderen Powador Wechselrichter ab 6,4 kVA AC-Nennleistung sind fit für die Mittelspannungsrichtlinie und werden bis Mitte Dezember 2011 zertifiziert. Alle Geräte verfügen über die nötigen Prüfbescheide und halten damit die für den Anschluss an die Mittelspannungsebene relevanten Anforderungen ein.


17.11.2011 - ADAC für Solaranlagenbetreiber geplant

Lars Waldmann, derzeit für das strategische Marketing bei der Q-Cells SE verantwortlich, will eine Vereinigung für Solaranlagenbetreiber gründen. Momentan würden die rund eine Millionen Betreiber etwa bei Fragen zu Versicherung, Wartung und Ertragsanalyse alleine dastehen, sagte Waldmann dem Magazin PHOTON. Ein Beispiel sei das sogenannte »50,2-Hertz-Problem«, bei dem die Betreiber auf den Kosten für die Wechselrichternachrüstung sitzen bleiben würden. Ihm schwebe eine Art »ADAC der Photovoltaik« vor, der die Interessen der Verbraucher vertrete, so Waldmann. 


16.11.2011 - Unterschiedliche Reaktionen auf EEG-Prognose

Die Prognose der vier Übertragungsnetzbetreiber, die EEG-Umlage könnte bis 2013 auf 3,66 Cent bis 4,74 Cent pro Kilowattstunde ansteigen, stößt in der Politik auf ein geteiltes Echo.

Der Wirtschaftsflügel der Union nahm erneut die Solarförderung ins Visier. »Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien drohen aus dem Ruder zu laufen«, erklärte Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte: »Allein für die Photovoltaik rechnen die Übertragungsnetzbetreiber im Jahr 2016 mit Vergütungszahlungen von über 10 Milliarden Euro. Das wäre weit über die Hälfte der gesamten Vergütungszahlungen für erneuerbare Energien.«Außerdem würde die Industrie unter den international überdurchschnittlich hohen Energiepreisen leiden. Das gelte insbesondere für die energieintensiven Unternehmen.

Der Sprecher für Energie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, kritisiert dagegen, dass immer mehr kostensteigernden Sonderfaktoren in der EEG-Umlage eingebaut würden. »Vor allem die Erweiterung der Privilegien der Industrie«, die sich von der Umlage befreien könne, trage zu deren Anhebung bei. Auch die eingeführten Liquiditätsreserven für Netzbetreiber und die neue Marktprämie seien Kostentreiber, so Fell.

Das Bundesumweltministerium hält das gesamte Szenario, das der Prognose der Netzbetreiber zugrunde liegt, für »unwahrscheinlich«. Aus dem Ministerium hieß es, »die EEG-Umlage wird in den nächsten beiden Jahren relativ stabil bleiben und höchstens geringfügig ansteigen.« 


15.11.2011 - Jinko Solar lässt Umweltverhalten überprüfen

Der Photovoltaik Hersteller und Partner von ClearEnergy Jinko Solar Co., Ltd. hat nach unseren Informationen die US-amerikanische URS Corporation mit einem sogenannten Öko-Audit - dem Aufbau eines Umweltinformationssystems - beauftragt. Das Ingenieur- und Planungsunternehmen mit Sitz in San Francisco ist auf Bau- und Umweltsanierungsprojekte spezialisiert.

Jinko-Marketingvorstand Arturo Herrero sagte, kurz vor dem Abschluss stehe ein weiterer Vertrag mit der französischen Zertifizierungsstelle »Bureau Veritas«. Auch die Franzosen sollen eine Umweltprüfung bei dem chinesischen Hersteller durchführen.


15.11.2011 - Netzbetreiber rechnen mit 44 Gigawatt Solarstrom bis 2016

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben ihre EEG-Mittelfristprognose veröffentlicht. 50Hertz, Amprion, EnBW Transportnetze und Tennet erwarten bis 2016 eine installierte Leistung von rund 94 Gigawatt aus erneuerbaren Energiequellen in Deutschland. Mehr als 91 Prozent davon sollen aus Solar- und Windenergie kommen (Solar rund 44 Gigawatt und Wind rund 42 Gigawatt). Darüber hinaus wird von den Netzbetreibern aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen eine Prognose für die EEG-Umlage des übernächsten Jahres (2013) abgegeben. Diese liegt zwischen 3,66 und 4,74 Cent pro Kilowattstunde. 

Die offzielle Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie HIER


15.11.2011 - Photovoltaikmarkt in Europa schrumpft um ein Viertel

Die Marktanalysten von Solarbuzz Inc. sagen für den europäischen Photovoltaikmarkt ein moderates Wachstum zum Jahresende voraus. Im vierten Quartal könne die installierte Solarleistung im Vergleich zum Vorquartal um 22 Prozent wachsen. Allerdings werde der Markt bereits im ersten Quartal 2012 wieder um 72 Prozent einbrechen, so die US-amerikanischen Trendforscher. Laut Solarbuzz wird der Photovoltaikmarkt in Europa 2011 verglichen mit dem Vorjahr um 25 Prozent schrumpfen.

Quelle: Solarbuzz Inc.




15.11.2011 - Sachsen-Anhalt subventioniert Solarunternehmen

Nachdem viele deutsche Photovoltaikfirmen durch den Preisverfall am Markt massiv unter Druck geraten sind, will Sachsen-Anhalt mit Staatshilfen reagieren. Das Bundesland habe zusammen mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ein Darlehensprogramm mit einem Volumen von 50 Millionen Euro auf den Weg gebracht, sagte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff in einem Interview mit der »Mitteldeutschen Zeitung«. Damit solle die Technologieführerschaft der heimischen Unternehmen gesichert werden. Zwei Anträge auf Hilfen lägen bereits vor. Gleichzeitig soll das Programm ausländische Investoren anlocken. Auch hier habe es bereits Anfragen – etwa aus Asien – gegeben. »Aus Landessicht ist es nicht so wichtig, welches Firmenschild an der Fabrik hängt, sondern dass die Technologie und die Arbeitsplätze hier bleiben,« so die Ministerin. 


14.11.2011 - Grüne üben Kritik an Vorschlägen für 1.000-Megawatt-Deckel in Deutschland

Der energiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Hans-Josef Fell, hat Vorschläge kritisiert, die Solarförderung in Deutschland zu begrenzen. Fell schreibt auf seiner Internetseite, die vorgesehene Deckelung des Ausbaus gefährde deutsche Solarunternehmen und werfe Deutschland aus dem Rennen um die Zukunftstechnologie Photovoltaik. Hintergrund sind Berichte, nach denen die schwarz-gelbe Regierungskoalition angeblich eine drastische Kürzung der Solarförderung erwägt. Nach Informationen des Magazins »Focus« sollen Wirtschafts- und Umweltministerium bis Ende 2012 Pläne vorlegen, wie der jährliche Zubau von Photovoltaikanlagen auf 1.000 Megawatt begrenzt werden kann. Laut »Focus« hieß es aus der Arbeitsgruppe Energie der Bundesregierung, der Ausbau der vergangenen Jahre sei »technisch und finanziell nicht mehr verkraftbar«. Ein Sprecher des Umweltministeriums wollte sich zu der koalitionsinternen Arbeitsgruppe nicht äußern. Kanzlerin Merkel hatte bereits vor einigen Wochen eine Kappung der Förderung angedeutet. 


14.11.2011 - Eon testet Speichermöglichkeiten im Erdgasnetz

Die Eon AG errichtet im brandenburgischen Falkenhagen eine Pilotanlage zur Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energien zu Wasserstoff. Insgesamt investiert der Energieversorger nach eigenen Angaben mehr als fünf Millionen Euro in die Erforschung dieser Technologie. Die Anlage soll ab 2013 aus regenerativ erzeugtem Strom durch Elektrolyse pro Stunde rund 360 Kubikmeter Wasserstoff produzieren. Dieser wird in das Ferngasnetz eingespeist und wie normales Erdgas genutzt. Bereits heute kann laut Eon dem Erdgas im Netz problemlos bis zu fünf Prozent Wasserstoff beigefügt werden, mittelfristig erwarten Experten bis zu 15 Prozent. Damit könnte die gesamte heutige regenerative Stromerzeugung im deutschen Erdgasnetz gespeichert werden. 


14.11.2011 - Autofahrer „stromern“ kostenlos

RWE, Tank & Rast und der ADAC nehmen auf den Autobahnen A1 und A2 zwischen Köln und Hamburg neun Elektroladestationen in Betrieb. Dort kann die Batterie von schnellladefähigen Elektroautos innerhalb einer halben Stunde wieder geladen werden. Für Autofahrer ist der Strom bis Ende 2012 kostenlos, teilte der ADAC mit.

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11.11.2011 - Energieagentur gibt Ausblick bis 2035

Die Internationale Energieagentur IEA rechnet damit, dass erneuerbare Energien bis zum Jahr 2035 knapp ein Fünftel des weltweiten Energiebedarfs decken können. Im aktuellen »World Energy Outlook« der IEA heißt es dazu, man rechne damit, dass der Anteil der erneuerbaren Energien dann bei etwa 18 Prozent liegen werde. Aktuell kommen dem Bericht zufolge erneuerbare Energien auf eine Quote von weltweit 13 Prozent. Der Anteil fossiler Brennstoffe werde bis 2035 von derzeit 81 auf 75 Prozent fallen. Die IEA ist ein Prognoseinstitut der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD).


08.11.2011 - BNetzA - Neue Photovoltaikanlagen Juli - September 2011

Die Bundesnetzagentur hat anlagenscharfe Zahlen zum Photovoltaikzubau von Juli bis September 2011 in Deutschland veröffentlicht. Danach belief sich die Summe der neu installierten Leistung in diesem Zeitraum auf 1.664 Megawatt.

Bundesnetzagentur


02.11.2011 - Großbritannien Insolvenzen durch Vergütungskürzung befürchtet

Nachdem der britische Energieminister Greg Barker eine Halbierung der Solarförderung angekündigt hat, rechnet die Solarbranche mit Entlassungen und einer Pleitewelle. Der Chef des Londoner Unternehmens Solar Century, Jeremy Leggett, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Kürzung der Vergütung treffe die Solarindustrie in Großbritannien hart. Die Maßnahme werde Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen nach sich ziehen, auch Insolvenzen schloss Leggett nicht aus. Für die Kappung der Förderung machte er Öl- und Gaskonzerne mitverantwortlich. Sie hätten durch Lobbyarbeit die Entscheidung der britischen Regierung beeinflusst, so Leggett. 


02.11.2011 - Kostenloser Solarstrom in Hannover

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister hat in Hannover-Döhren eine Solartankstelle auf dem Gelände des TÜV Nord eingeweiht. Die Anlage bietet insgesamt neun Lademöglichkeiten. Besucher können ihre E-Autos, -Roller und -Bikes ab sofort kostenlos aufladen, teilte die Prüfstelle mit. Geschäftskunden und TÜV NORD-Mitarbeiter erproben darüber hinaus die Elektromobilität im Praxistest.

 


28.10.2011 - UK: Regierung kürzt Einspeisetarife ab Dezember

Die britische Regierung hat offiziell eine Kürzung der Einspeisetarife ab Dezember angekündigt. Energieminister Greg Barker sagte in einer Stellungnahme, der Schritt sei nötig um den Markt zu beruhigen. Den Angaben zufolge sind vor allem kleine Anlagen bis 4 Kilowatt von dem Schritt betroffen. Für sie wird der Einspeisetrif von aktuell 43 Pence pro Kilowattstunde auf 21 Pence gesenkt. Die neuen Tarife sollen ab dem 12. Dezember 2011 gelten. 

http://www.decc.gov.uk

 


27.10.2011 - Keine Baugenehmigung für Solaranlagen notwendig

Der sächsische Landtag hat die Bauordnung im Freistaat geändert. Künftig benötigen Solaranlagen an oder auf Gebäuden keine Baugenehmigung mehr. Dies gilt auch für Freiflächenanlagen, sofern sie eine Höhe von 3 Metern und eine Länge von 9 Metern nicht überschreiten. Die Änderung tritt zum 1. November 2011 in Kraft. Juristen sehen in den neuen Freiheiten aber auch Risiken, da der Bauherr seine Anlage ohne den Schutz einer erteilten Baugenehmigung errichtet. Martin Maslaton, Professor für das Recht der erneuerbaren Energien an der TU Chemnitz und der Bergakademie Freiberg, erinnert daran, dass lediglich das eigentliche Genehmigungsverfahren wegfällt. Andere Anforderungen, wie das Bauplanungs-, Bauordnungs- und das Denkmalschutzrecht, müssten weiterhin eingehalten werden. Falls der Bauherr dies nicht beachte, drohe im schlimmsten Fall der Rückbau der Anlage, so Maslaton.


27.10.2011 - BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 wurden der Bundesnetzagentur nach  § 16 Absatz 2 Satz 2 EEG Anlagen gemeldet, die in Summe eine Leistung von rund 5 200 Megawatt aufwiesen. Damit ist der Schwellenwert von 4 500 Megawatt überschritten und der Schwellenwert von  5 500 Megawatt unterschritten.

Der Degressionssatz beträgt daher 15 Prozent. 

Für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom einen Betrag zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage.

http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1931/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetGas/ErneuerbareEnergienGesetz/VerguetungssaetzePVAnlagen/VerguetungssaetzePhotovoltaik_node.html

Quelle: Bundesnetzagentur


27.10.2011 - Vergütungssätze für 2012

24,43 Cent je kWh

für Photovoltaikanlagen auf oder an Dächern oder Lärmschutzwänden bis zu einer Größe von 30 kWp

23,23 Cent je kWh
für Photovoltaikanlagen auf oder an Dächern oder Lärmschutzwänden ab 30 kWp bis zu 100 kWp

 21,98 Cent je kWh
für Photovoltaikanlagen auf oder an Dächern oder Lärmschutzwänden ab 100 kWp bis zu 1.000 kWp

17,94 Cent je kWh
für Photovoltaikanlagen auf oder an Dächern oder Lärmschutzwänden über 1.000 kWp

18,76 Cent je kWh
für Photovoltaikanlagen auf versiegelten Freiflächen und Konversionsflächen

17,94 Cent je kWh
für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen, die im Bebauungsplan für PV-Anlagen ausgewiesen sind und längs von Autobahnen und Schienenwegen


26.10.2011 - Die polykristalline Module von Upsolar qualifizieren sich für den höheren Einspeisetarif in Italien.

Der ClearEnergy Partner für Photovoltaikmodule "Upsolar" erhält die Zertifizierung „Made in EU“ vom Institute of Industrial Certification for Mechanics(ICIM).

Diese Zulassung qualifiziert die polykristalline PV-Module von Upsolar für die Stromeinspeisungspolitik der Conto Energia IV Feed-in Tariff (FiT) für eine 10-prozentige höhere Einspeisevergütung in Italien.

Die Bedingung für eine 10% höhere Vergütung setzt voraus, das die Herstellungskosten der Modulkomponenten mindestens zu 60 % der Gesamtkostenaus der EU stammen. Die polykristallinen Silikonmodule von Upsolar konnten sich für die Zertifizierung „Made in EU“ qualifizieren, da die Polysilikon-Wafer von einem bekannten deutschen Hersteller verwendet werden. Für diese offizielle Anerkennung wurden die Produktionsstätten von Upsolar und des deutschen Anbieters strengsten Werks- und Prozessprüfungen unterzogen. Alle zertifizierten Module werden ab sofort das Label „Made in EU“ tragen.

„Wir sind besonders stolz darauf, die Zertifizierung vom ICIM erhalten zu haben“,erklärte Giuseppe D’Elia, der italienische Country-Manager von Upsolar. „DieBescheinigung durch dieses renommierte Institut belegt unseren italienischen Kunden und Finanzpartnern die hochwertige Qualität der Module von Upsolar.“Upsolar gewährleistet eine herausragende Modulqualität unter Anwendung des Herstellungskonzepts „Exzellenz bei jedem Schritt“, für das Upsolar bereits eine Auszeichnung verliehen wurde. Von der F&E bis zur industriellen Produktion arbeiten die Fachkräfte von Upsolar in der Entwicklung, Fertigung und Qualitätskontrolle an einer stetigen Verbesserung der Prozesse, um den Kunden weltweit Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung der Produkte zu garantieren.

Diese Zertifizierung ist ein Meilenstein für das Engagement von Upsolar auf dem europäischen Markt. Zusätzlich zu engen Geschäftsbeziehungen mit regionalen Solarverbänden, wie dem italienischen PV-Industrieverband (GIFI), gab Upsolar den Bau eines 30-MW-Produktionswerks in Braga, Portugal in Auftrag, was der lokalen Wirtschaft interessante wirtschaftliche Gewinne einbringt.

„Der Erfolg Upsolar´s setzt sich fort, auf neuen wie auf bereits gefestigten globalen Solarenergiemärkten. Dies ist das Ergebnis unseres Engagements, den unterschiedlichen Anforderungen der regionalen Kunden durch umsichtige Unterstützung gerecht zu werden“, meint Zhe Jiang, CEO von Upsolar. „Dass Erlangung der Zulassung „Made in EU“ ist ein entscheidender Aspekt, um das Vertrauen unserer Kunden in Italien und ganz Europa dauerhaft zu gewinnen und ihnen den Vorteil von höheren Stromeinspeisungstarife durch Qualitätsprodukte zu verschaffen.“

Das Zertifikat finden Sie auf der Homepage Upsolar Italia


26.10.2011 - Neue polykristalline Solarmodule von Sharp

Unser Partner Sharp hat bekannt gegeben, dass die Produktion der Monokristallinen Solarzellen in Europa komplett eingestellt wird, und durch neue polykristalline Module mit verbesserten Produktmerkmalen ersetzt wird:

Sharp ND R A5 Serie

Leistungsklassen: 220 bis 250 Watt, in 5 Watt Schritten

Größe: 1.652 x 99.4 x 46 mm

Die neue A5 Serie hat eine 3 Busbar Technologie zur Erhöhung der Leistungsausbeute und ist mit einer Antireflexbeschichtung zur Erhöhung der Lichtabsorption ausgestattet. Mit einem verbesserten Temperaturkoeffizienten sorgen die polykristallinen Module von Sharp damit für weniger Leistungsverlusste auch bei höheren Temperaturen. Die garantiert positiven Leistungstoleranzen und die gleichbleibend hohe Qualität der Sharp Module sind dabei selbstverständlich. Die neuen poly-kristallinen Qualitäts-Module von Sharp produzieren selbst unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen einen dauerhaften, zuverlässigen Ertrag, für den die Sharp Module im Markt bekannt sind.

Das neue Sharp ND-R A5 ist in der Leistungsklasse 245 Wp. bereits bei ClearEnergy verfügbar!

 

Sharp ND R 1S Serie

Leistungsklassen: 180 bis 195 Watt, in 5 Watt Schritten

Größe: 1318 x 994 x 46 mm

Die neue ND-R 1S Serie ist der Nachläufer des bekannten Sharp 180 / 185 Wp. Mono-Moduls mit 48 Zellen. Das neue poly-Modul ist wie auch sein größerer Bruder mit verbesserten Produktmerkmalen, wie z.B. einer Antireflexbeschichtung ausgestattet. Der Produktionsstart des neuen ND-Moduls ist für Ende November geplant, die Produktunterlagen (Datenblatt etc.) werden ebenfalls in Kürze erwartet.


26.10.2011 - Aktuelle Daten und Fakten - Erneuerbare Energien

National: Die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche ist eine der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland. Das hat sie auch im letzten Jahr wieder unter Beweis gestellt:

  • Sie beschäftigt rund 370.000 Menschen
  • Sie deckt rund 17 Prozent des deutschen Stromverbrauchs, knapp 10 Prozent des Wärmeverbrauchs und 5,8 Prozent des Kraftstoffverbrauchs
  • Der Beitrag der Erneuerbare Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland betrug 2010 etwa 11 Prozent
  • Durch sie wurden 2010 ca. 120 Mio. Tonnen CO2 eingespart.

International: Auch im internationalen Vergleich ist der deutsche Erneuerbare-Energien-Sektor nach wie vor führend.

  • 2008 wurden Anlagen und Technik mit einem Volumen von ca. 12 Mrd. Euro exportiert
  • der Weltmarktanteil der Windenergiebranche liegt bei über 25 Prozent
  • Deutschland ist weltweit Spitzenreiter bei der installierten Leistung von Photovoltaikanlagen und auf dem 2. Platz bei Windenergieanlagen

25.10.2011 - Upsolar - Gewinner des Industry Awards von SOLAR

Upsolar, ein führender internationaler Hersteller von PV-Modulen, erhielt den Industry Award 2011 von SOLAR in der Kategorie „Module Manufacturing Innovation“. 

„Exzellenz bei jedem Schritt“ als Innovation bei der Modulfertigung gewürdigt

Die Preisverleihung der Industry Awards, mit denen Innovationsgeist und besondere technologische Exzellenz von Unternehmen anerkannt werden, organisierte die Fachzeitschrift SOLAR International - ein PV Management Magazin.

Ein Team von Industrieexperten wählte die Finalisten aus mehr als 2.000 nominierten Kandidaten aus, aus denen dann die Gewinner ineinem ein monatigen Entscheidungsprozess, an dem sich mehr als 40.000 Stimmberechtigte beteiligten, ermittelt wurden. Die vertikal integrierte Fertigungsmethode „Exzellenz bei jedem Schritt“ die von Upsolar gewährleistet wird, garantiert eine optimale Leistung und Zuverlässigkeit bei jeder Entwicklungs- und Produktionsphase eines Moduls. Der Prozess beginnt in dem ultramodernen Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens, in dem Expertenteams Komponenten von Lieferanten in umfangreichen Testreihen prüfen, um schließlich die leistungsstärksten Produkte zur Integration in die Module auszuwählen. Durch ein eigenes überwachendes Qualitätskontrollteams, welche die Arbeiten und Prozesse an den Fertigungsanlagen überwacht, ist sichergestellt, dass die Qualitätsstandards von Upsolar während der gesamten Produktion eingehalten werden. Zudem werden alle Module von Upsolar einer strengen internen und externen Prüfung unterzogen, um die Konformität mit internationalen Sicherheits und Zuverlässigkeitsvorschriften zu gewährleisten, bevor die Auslieferung der Module an Kunden weltweit erfolgt.

Zhe Jiang, CEO von Upsolar, nahm die Auszeichnung bei der Preisverleihung entgegen.„Für jede Phase der Wertschöpfungskette wählen wir geeignete Partner aus und arbeiten effizient mit ihnen zusammen", erläutert Jiang. „Wir entwickeln innovative Produkte, um einen nahtlosen Übergang zwischen den Modulen und den Endkundenherzustellen. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen stets unsere Endkunden –unser Hauptanliegen ist es, ihnen das Leben zu erleichtern und unsere Produkte möglichst kostengünstig bereitzustellen.“


24.10.2011 - Sovello bietet branchenführende Leistungsgarantie

Lineare Garantie auf Nennleistung zwischen 99% im ersten und 85% im 25. Jahr                                                 

Ab sofort bietet Sovello eine neue Garantie für die Nennleistung seiner Solarmodule und unterstreicht so deren ausgezeichnete Qualität und den Technologievorteil seiner Solarzellen, die nahezu 0% licht-induzierte Anfangsdegradation aufweisen.    

Sovello garantiert seinen Kunden 99% der Nennleistung des Solarmoduls für das erste Jahr. Für die nächsten 24 Jahre garantiert das Unternehmen eine lineare Degradation von maximal 0,6% pro Jahr. Dies bedeutet, dass Sovello Solarmodule nach 25 Jahren mindestens 85% ihrer Nennleistung erzielen. Die erweiterte Leistungsgarantie gilt weltweit und rückwirkend zum 1. Oktober 2011 für alle ausgelieferten Module von Sovello und ClearEnergy.                           

Eine tragende Säule dieser branchenführenden Leistungsgarantie ist die minimale Anfangsdegradation von Sovello Solarmodulen: das Risiko einer lichtinduzierten Anfangsdegradation wird dadurch deutlich gesenkt, dass Solarzellen von Sovello weniger anfällig für den Aufbau von leistungsmindernden Bor-Metall-Sauerstoffkomplexen sind. Denn verglichen mit konventionellen Ingot-/Waferherstellungsverfahren nimmt das Siliziummaterial bei Sovello während des Wafer-Produktionsprozesses weniger Sauerstoff auf. Dieses Verfahren zur Herstellung von STRING RIBBON TM Wafern entwickelt das Unternehmen in Thalheim seit mehreren Jahren kontinuierlich und eigenständig weiter. Ein weiterer Eckpfeiler des Sovello-Qualitätsversprechens ist die gründliche Auswahl der Materialien und deren sorgfältige Verarbeitung. Jedes Sovello Solarmodul absolviert bei der Herstellung in Thalheim 130 Qualitätskontrollen. Angefangen beim Silizium, über die Wafer, hin zur Solarzelle und zum fertigen Modul läuft die Produktion an dem ISO 9001, 14001 und 16001 zertifizierten Standort unter einem Dach.

Zusätzlich zur verbesserten Leistungsgarantie gibt Sovello weiterhin 10 Jahre Garantie auf Material und Verarbeitung.Weitere Produkteigenschaften wie z.B. die durchgehenden Plus-Toleranzen beiden Nennleistungen, das gute Schwachlichtverhalten oder das hochtransparente, antireflex-beschichtete Solarglas lassen Sovello Pure Power Solarmodule zu den ertragreichsten Solarmodulen am Markt zählen. Das Magazin Öko-Test hat die sehr gute Qualität von Sovello-Modulen bestätigt. „PV-Anlagen mit Sovello Solarmodulen erzielen über Jahrzehnte hinweg höchste Erträge. Kunden profitieren von der Premium-Qualität der Sovello Pure Power Produkte.


24.10.2011 - Solar Frontier erhöht Garantieleistung und ermöglicht Online Modul Registrierung

Neuigkeiten aus Kunitomi - der neuen Produktionsstätte von ClearEnergy Partner für Photovoltaikmodule "Solar Frontier".

Alle Solar Frontier Module aus der neuen 900 MW Produktionsstätte Kunitomi bieten eine verbesserte 25-Jahre-Garantie.

Nur acht Monate nach dem Produktionsstart in Kunitomi Anlage in Miyazaki, Japan, erhöht Solar Frontier die Leistungsgarantie seiner Module von 20 auf 25 Jahre. Die angebotene Garantie wird durch den Rückversicherungsvertrag zwischen Solar Frontier und der Munich Re zusätzlich gestärkt. 

Sie können ihre installierten Module online auf der Solar Frontier Internetseite registrieren und die dazugehörige Flashliste hochladen, die sie von der ClearEnergy GmbH und Installateuren zusammen mit weiteren Eckdaten der Anlage erhalten. Die verbesserte Leistungsgarantie gilt für alle seit dem 01.09.2011 bei ClearEnergy GmbH gekauften Module.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei der Solar Frontier Online Modul Registrierung? Rufen Sie uns an, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Ihr ClearEnergy Team


24.10.2011 - JinkoSolar schließt Werbepartnerschaft mit der deutschen Nationalelf

JinkoSolar ist neuer Werbepartner der deutschen Fußballnationalmannschaft. Die Partnerschaft wurde erstmals während des Qualifikationsspiels für die Europameisterschaft 2012 von Deutschland gegen Belgien am 11. Oktober in Düsseldorf in Szene gesetzt. 

Der dreijährige Sponsor-Vertrag sieht Banner-Werbung auf allen Heim- und Auslandsspielen der deutschen Nationalmannschaft vor, die Abbildung des Logos auf der Anzeigetafel im Stadium sowie die Darstellung der Marke im DFB-Journal sowie im vierteljährlich erscheinenden Stadium-Magazin DFB-Aktuell. 

Arturo Herrero, Chief Marketing Officer von JinkoSolar, kommentiert: "Wir freuen uns sehr darüber, Werbepartner der deutschen Fußballnationalmannschaft zu sein, die über einen ausgezeichneten Ruf in der Liga verfügt und sich durch einen herausragenden Einsatz im Spiel auszeichnet. Mit ebensolchem Einsatz verfolgt JinkoSolar die Herstellung hochwertiger Produkte. Wir wählen unsere Partner sehr sorgfältig und unter der Voraussetzung, dass wir ähnliche Werte teilen. Als Werbepartner der deutschen Fußballnationalmannschaft möchten wir eine umfassende Annahme von Solarenergie in Deutschland und Europa vorantreiben."

Infront-Vorstand Stephan Herth kommentiert: "Die Werbepartnerschaft von JinkoSolar und der deutschen Fußballnationalmannschaft ist ein weiteres Erfolgs-Beispiel für unser konstantes Bemühen, Marken mit neuen Märkten zu verknüpfen und gleichzeitig das starke Auftreten und die internationale Attraktivität des DFB-Teams zu demonstrieren. JinkoSolar ist die erste chinesische Marke, die eine Werbepartnerschaft mit dem deutschen Fußball auf nationaler Ebene realisiert. Das Unternehmen profitiert so von der großen Reichweite der Mannschaft bei Spielen in Deutschland und im Ausland; das DFB-Team wiederum gewinnt mit JinkoSolar einen soliden Werbepartner."


21.10.2011 - Privatleute treiben die Energiewende voran

Das Marktforschungsinstitut Trend Research und das Klaus Novy-Institut (KNi) kommen in einer (vom Bundesumweltministerium geförderten Studie) zu einem Ergebnis, dass beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland die Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren sind. 

Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich danach im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten.

Im Bereich der Photovoltaik waren Privatpersonen 2010 für einen Anteil von mehr als 40 Prozent am Zubau verantwortlich. Die Landwirte steuerten darüber hinaus 21,8 Prozent bei. Fonds und Banken folgten weit abgeschlagen mit einem Anteil von rund neun Prozent. Eine insgesamt untergeordnete Rolle für den Ausbau der Erneuerbaren spielten laut der Untersuchung die großen Energieversorger.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien 

Mehr zu diesem Thema können Sie HIER nachlesen. 


20.10.2011 - Jährliche Obergrenze der Solarförderung kommt in Sichtweite

Italiens Deckel für die Solarstromproduktionsförderung naht: nach den am Abend von der Energieagentur GSE veröffentlichten Zahlen belaufen sich die jährlichen Kosten der vier im Conto Energia genannten Förderprogramme derzeit bereits auf 4.890 Milliarden Euro, bei aktuell knapp 11,1 Gigawatt installierter Leistung. Diese Rechnung beruht auf Schätzungen der GSE bezüglich der Produktion der Anlagen anhand der mittleren Einstrahlung am Installationsort. Unklar ist noch, ob diese Rechnung auch die zehnprozentige Erhöhung der Tarife der sogenannten »EU-Prämie« oder anderen Prämien mit einbezieht. Grob gerechnet reichen weitere 3 Gigawatt Zubau aus, um die jährlich maximal zur Verfügung stehende Summe von 6 Milliarden Euro zu erreichen: dies könnte bereits im nächsten Frühjahr geschehen. Danach könnten die zuständigen Ministerien entscheiden, ob und wie die Förderung der Solarstromproduktion in Italien weiter laufen soll. Ursprünglich sah das vierte Conto Energia das Erreichen des Förderdeckels erst im Jahre 2016 vor, bei einer geförderten Gesamtleistung von 23 Gigawatt. 


17.10.2011 - KACO new energy liefert Wechselrichter für 8,5 Megawatt-Solarpark Born

Stadtwerke Schwäbisch Hall investieren in Sachsen – die Power-Elektronik stammt aus Neckarsulm.

Am 30. September ging der bisher größte Solarpark der Solar Invest AG im sächsischen Borna, südlich von Leipzig, ans Netz. Mit einem prognostizierten Jahresertrag von rund 8,4 Millionen Kilowattstunden können jährlich etwa 2.100 Haushalte mit elektrischer Energie versorgt werden. 24 Zentralwechselrichter von KACO new energy aus Neckarsulm speisen die umweltfreundliche Energie in das Stromnetz ein. Zur Anbindung an das örtliche Versorgungsnetz wurde eigens eine 4,8 km lange Mittelspannungstrasse errichtet. 

Die Solar Invest AG – ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Schwäbisch Hall – hat 17,5 Millionen Euro in das Projekt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz investiert. Rund 36.500 polykristalline 235 Watt-Module erzeugen eine Leistung von 8,5 MWp. Bei den eingesetzten Wechselrichtern handelt es sich um den Powador XP350-HV TL. Dieser speziell für Solarparks entwickelte Zentralwechselrichter erzielt mit über 98 Prozent einen hohen Wirkungsgrad und erfüllt nicht nur die Anforderungen der Mittelspannungsrichtlinie, sondern auch die der ab 2012 gültigen Niederspannungsrichtlinie.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über den Erwerb von Aktien an den Projekten der Solar Invest AG beteiligen.


14.10.2011 - EEG-Umlage steigt moderat auf 3,592 Cent

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben ihre Prognose der 2012 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) sowie die daraus resultierende EEG-Umlage veröffentlicht.

Tennet, Amprion, 50Hertz und EnBW rechnen mit einem Kapitalbedarf von rund 14,1 Milliarden Euro zur Förderung erneuerbarer Energien. Darin enthalten ist ein Nachholbetrag für die vergangenen zwölf Monate von etwa 700 Millionen Euro. Die EEG-Umlage, die jeder Stromkunde zahlen muss, steigt von derzeit 3,530 Cent pro Kilowattstunde auf 3,592 Cent. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte, die Gründe für das »stabile Niveau« der EEG-Umlage seien »der erwartete Anstieg der Preise an der Strombörse und ein geringerer Zubau an Photovoltaik-Anlagen« - gemessen am Boomjahr 2010, in dem rund 7,4 Gigawatt an solarer Leistung installiert wurden. Die Netzbetreiber rechnen in diesem Jahr mit einem Zubau der Größenordnung von 6,5 Gigawatt und für das kommende Jahr mit 4,5 Gigawatt. Damit wären nach ihren Berechnungen bis Ende 2012 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 28,3 Gigawatt am Netz. Deutliche Kritik an der erneuten Erhöhung der EEG-Umlage übte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). »Für diesen Anstieg ist einzig und allein die Politik verantwortlich. Sie hat Ausnahmeregelungen für die Industrie erweitert, eine teure Marktprämie eingeführt und den Netzbetreibern zusätzliche finanzielle Rücklagen zugestanden«, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz. »Die Kosten für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren werden auf immer weniger Schultern verteilt.« Auch die Grünen kritisierten die Regelungen, nach denen sich große Unternehmen nahezu komplett von der EEG-Umlage befreien können. »Erneuerbare Energien drücken an der Strombörse massiv die Spotmarktpreise. Dort kaufen die stromintensiven Unternehmen ein und profitieren von den niedrigeren Preisen. Es handelt sich um die gleichen Unternehmen, die sich um die EEG-Umlage drücken«, stellte der energiepolitische Sprecher der Partei, Hans-Josef Fell, klar. Bundesumweltminister Norbert Röttgen betonte dagegen, die »stabile Entwicklung der EEG-Umlage« verdeutliche, dass »die Maßnahmen zur Kostenbegrenzung Wirkung zeigen«. Welche »Maßnahmen« er genau damit meinte, ließ der Minister allerdings offen. ... 

http://www.eeg-kwk.net

http://www.eeg-kwk.net/de/file/111014_PM_EEG-Umlagex.pdf


14.10.2011 - Europäische Investitionsbank fördert Energieprojekte

Mit einem Darlehen in Höhe von 200 Millionen Euro unterstützt die Europäische Investitionsbank (EIB) kleine und mittelgroße Vorhaben im Energiesektor. Finanziert werden Projekte, die das Ziel einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und sicheren Energieversorgung verfolgen, etwa bei Investitionen in Wind- und Photovoltaikanlagen, teilte die Bank mit. Die Einzeldarlehen werden den Unternehmen über die Deutsche Kreditbank AG (DKB) zur Verfügung gestellt. Öffentliche und private Unternehmen, wie beispielsweise Stadtwerke, können das Darlehensprogramm in Anspruch nehmen.

Hier finden Sie nützliche Links zu diesem Thema: 

http://www.eib.org

http://www.bei.org/projects/press/2011/2011-149-eib-und-dkb-fordern-en
ergieprojekte.htm


12.10.2011 - Bleibt die EEG-Umlage stabil?

Die EEG-Umlage könnte 2012 im Vergleich zu diesem Jahr weitgehend stagnieren. Nach Informationen von PHOTON gibt es bei den Netzbetreibern und in der Politik Planspiele, nach denen die Umlage um weniger als 0,1 Cent / kWh steigen soll. In unterschiedlichen Medienberichten hatte es gestern geheißen, dass eine Anhebung der EEG-Umlage um 0,059 Cent geplant sei. Die Höhe der Umlage für 2012 soll morgen veröffentlicht werden. Aktuell liegt sie bei 3,53 Cent / kWh.


12.10.2011 - Gewinne in der Solarbranche schrumpfen

Die Gewinne in der gesamten Solarbranche werden im vierten Quartal 2011 um 70 Prozent niedriger ausfallen als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktanalysten von IMS Research, die Unternehmen entlang der kompletten Wertschöpfungskette unter die Lupe nahmen. Die Bruttomargen von Polysilizium-, Wafer-, Zell-, und Modulherstellern werden nach Meinung der Marktforscher im Schnitt um 17 Prozent auf 12,4 Prozent fallen. Ein großer Teil des Margenverfalls habe sich aber bereits Anfang diesen Jahres vollzogen. Unter allen Bereichen in der Solarbranche erzielen die Modulhersteller weiterhin die meisten Gewinne. Laut IMS sind sie für rund 50 Prozent des Gesamtgewinns verantwortlich.


12.10.2011 - Siliziumpreise auf Talfahrt

Die Preise für Polysilizium haben auf Wochensicht den größten Abschlag seit Juni verzeichnet. Auf dem Spotmarkt, auf dem zum aktuellen Kurs sofort bezahlt und geliefert wird, fielen die durchschnittlichen Siliziumpreise in der Wochen vom 3. bis zum 10 Oktober um 5,8 Prozent auf 43,78 US-Dollar pro Kilogramm, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Multikristalline Solarzellen verbilligten sich laut Bloomberg um 4,1 Prozent auf 70 US-Cent pro Watt.


10.10.2011 - EU will Marktmissbrauch verhindern

Die EU hat Vorschriften über den Großhandel mit Strom und Gas verabschiedet. Das Hauptziel ist die Verhinderung des Insider-Handels und anderer Formen des Marktmissbrauchs, die zu einer Verzerrung der Großhandels-Energiepreise führen und in der Regel bewirken, dass Unternehmen und Verbraucher für Energie mehr bezahlen als notwendig. Die neue Rechtsvorschrift wird Ende dieses Jahres in Kraft treten. Es ist das erste Mal, dass der Energiehandel auf EU-Ebene untersucht wird, um Missbrauchspraktiken aufzudecken. Die nationalen Behörden der Mitgliedstaaten werden Sanktionen einführen, um Marktmanipulationen zu beenden und zu verhindern, hieß es aus Brüssel. Den vollständigen Bericht können Sie HIER nachlesen.


07.10.2011 - BEE fordert Nachbesserungen beim Netzentwicklungsplan

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert, den Plan für den Netzausbau in Deutschland stärker an den Bedürfnissen der regenerativen Energien zu orientieren.

Geschäftsführer Klusmann sagte am Rande einer Veranstaltung der Bundesnetzagentur, sein Verband wolle die Erneuerbaren Energien flächendeckend in ganz Deutschland ausbauen. Das bedeute mehr lastnahe Kraftwerkskapazitäten in jeder einzelnen Region und weniger Bedarf an Fernübertragung großer Strommengen. Das sei im aktuellen Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber für den Netzentwicklungsplan nicht ausreichend berücksichtigt. Die Bundesnetzagentur hatte rund 100 Vertreter von Ministerien, Verbänden, Forschungseinrichtungen, Bürgerinitiativen sowie Privatpersonen zu einem Workshop nach Bonn eingeladen. Thema war die Kritik an dem »Energiewirtschaftlichen Szenariorahmen zur Bestimmung des Netzausbaus«. Dieser Szenariorahmen wurde von den vier Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) - Amprion, TenneT, EnBW Transportnetz und 50Hertz-Transmission - erarbeitet und von der Bundesnetzagentur in einer öffentlichen Konsultation zur Diskussion gestellt.


06.10.2011 - Neue Sovello SV-L Serie bald verfügbar

Die Produktion der Sovello SV-L Serie läuft gerade an. Wir gehen davon aus, dass die Module palettenweise von ein– und derselben Leistungsklasse ab Mitte November bei Sovello verfügbar sind, und ab diesem Termin auch bei uns bestellt werden können.

Wir informieren Sie rechtzeitig, sobald die ersten Module zur Verfügung stehen!


05.10.2011 - Sovello SV-T Serie mit neuem Rahmen

Die SV-T Serie wird künftig mit neuem Rahmendesign gefertigt, das jeweils vier Befestigungs- und Erdunglöcher (statt bisher 10 bzw. 8) sowie eine optimierte Entwässerungslösung hat. Die Rahmenhöhe ist dann einheitlich bei 46 mm. Dank eines neuen Verpackungskonzepts (Euro-Paletten und optimierte Stapelecken) können dann außerdem 35 Module je Palette ausgeliefert werden – die Palettenhöhe steigt leicht auf 1,84m. Die Umstellung im Hause Sovello ist für KW 43 / 2011 geplant. Wir gehen davon aus, dass die neuen Module für unsere Kunden ab Anfang 2012 zur Verfügung stehen werden.


05.10.2011 - Sovello SV-X Serie mit neuem Rahmen

Auch die Sovello X-Serie wird auf ein neues Rahmendesign mit optimierter Entwässerungslösung umgestellt; Die Umstellung im Hause Sovello erfolgte bereits am 06.08.2011. Alle Module der Sovello Pure-Power X-Serie ab der Seriennummer SN 490321108060020593 weisen das neue, optimierte Rahmendesign auf. Wir werden Sie informieren, sobald wir Sovello SV-X Module mit neuem Rahmendesign ausliefern werden.


04.10.2011 - Jinko Solar- Gewinner an der Börse

Die chinesischen Solartitel gehören heute an der New Yorker Börse zu den Gewinnern, angeführt von ClearEnergy Partner Jinko Solar. In den vergangenen Monaten wurden die chinesischen Solaraktien an den US Börsen regelrecht verprügelt, nachdem die Investoren realisiert hatten, dass die Gewinnerwartungen in einem schwierigen ökonomischen Umfeld nicht zu erreichen gewesen sind und die Preise rapide eingebrochen sind. Überdies ist gerade in den USA die Skepsis gegenüber chinesischen Aktien im Allgemeinen groß, da die Sino Forest-Affäre das Vertrauen schwer belastet hat. 

An der Börse geht es heute für die Solartitel nach oben, wobei hier vor allem Schnäppchen-Jäger zugreifen dürften. Die aktuellen Bewertungen machen die Branche attraktiv für all jene, die bisher den Sektor gemieden haben. 

Den vollständigen Artikel können Sie HIER nachlesen.


04.10.2011 - Neue polykristalline Module von Sharp im Portfolio

Wir haben unser Portfolio um die Module Sharp ND-Serie A5 (60 Zellen) erweitert.nd-r250_a5_sharp_modul.jpg Das polykristalline Modul der ND-Serie mit 60 Zellen ist für Einsatzbereiche mit hohem Leistungsbedarf ausgelegt. Das Modul baut auf der seit 40 Jahren gepflegten Siliziumkristall-Solarzellentechnik auf, zeichnet sich durch eine überragende Haltbarkeit auch unter harten Einsatzbedingungen aus und ist für netzgekoppelte Systeme geeignet.

Die ND-Serie A5 (60 Zellen) unterscheidet sich von der ND-Serie R1H durch eine zusätzliche Antireflexbeschichtung zur Erhöhung der Lichtabsorption. Ein weiterer Vorteil ist die 3 Busbar Technologie, durch die elektrische Verluste  vermindert werden und damit die Leistungsausbeute des Moduls erhöht wird.

Die Sharp ND-Serie A5 ist bei ClearEnergy ab sofort in der Leistungsklasse 245 Wp. lieferbar. Gerne stellen wir Ihnen die neuen Datenblätter der Sharp ND-Serie A5 (60 Zellen) zur Verfügung, wahlweise als pdf. per Mail oder in gedruckter Form auf dem Postweg. Ebenfalls steht die neue multilinguale Bedienungsanleitung für alle kristallinen Module der NU– und ND-Serien für Sie bereit. Sprechen Sie uns an - unser Vertriebsteam sendet Ihnen die benötigten Unterlagen auf Wunsch gerne zu.


04.10.2011 - Neuer Solarverband wälht Führung

Der neu gegründete spanische Solarverband UNEF, der aus den Einzelvertretungen AEF, ANPER, APPA Fotovoltaica und ASIF hervorgegangen ist, hat Rocío Hortigüela und Antonio Navarro zur neuen Doppelspitze gewählt. Javier Anta wurde zum Generaldirektor bestimmt, Lluís Calatayud wird Generalkoordinator.


04.10.2011 - Jahresendrallye auf dem deutschen Solarmarkt?

Nach Einschätzung der Marktforscher von IHS iSuppli könnte die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen in Deutschland, dem weltweit größten Solarmarkt, zum Jahresende deutlich anziehen. Vielen Kunden, die auf fallende Preise gewartet hätten oder schlichtweg im Sommerurlaub waren, könnten nun bestellen - auch vor dem Hintergrund einer sinkenden Vergütung im nächsten Jahr. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, wäre es nach Meinung von IHS für die großen chinesischen Modullieferanten schwierig, mit der Produktion nachzukommen. Viele Konzerne hätten ihre Kapazitäten gedrosselt und könnten sie nicht schnell genug wieder hochfahren, so die Analysten von IHS.


03.10.2011 - Sovello Herkunftsnachweiszertifikat

Die Solarmodule der Sovello Pure Power Serien und deren Vorprodukte (Solarwafer und Solarzellen) werden unter strikter Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen der Sovello AG ausschließlich in der Fabrik in Bitterfeld-Wolfen, Sachsen Anhalt, Deutschland hergestellt.

sovello_herkunftsnachweiszertifikat.jpgDies wird durch das Herkunftszertifikat bestätigt. Die Qualität der Module wird regelmäßig durch unabhängige Zertifizierungsstellen überprüft und mit weiteren Zertifikaten bestätigt. Das neue Herkunftsnachweiszertifikat steht ihnen zum Download zur Verfügung.


02.10.2011 - Module von Sharp Solar bestehen Salznebel – Korrosionstest und Ammoniak-Test vom VDE

Mit der weltweit steigenden Verbreitung der Photovoltaik gewinnen Hersteller ebenso wie für Käufer und Investoren spezielle Eigenschaften der Module an Bedeutung.  Dazu zählen auch extreme Belastungen mit salzhaltiger Luft beispielsweise in Küstennähe wie ebenso durch Ammoniak beim Einsatz auf Dächern landwirtschaftlicher Betriebe. Hersteller können ihren Kunden durch die speziellen freiwilligen Prüfungen hier zusätzliche Sicherheit schaffen.

Wie das Solarunternehmen Sharp uns am 02.09.2011 mitteilte, haben sowohl die polykristallinen als auch die monokristallinen Solarmodule von Sharp die aufwendige Salznebel— Korrosionsprüfung des VDE nach IEC 61701 Ed. 2  wie auch den Ammoniak-Test nach Standards des DLG erfolgreich bestanden.Damit stellt Sharp Solar eine weitere Steigerung der Qualität und Zuverlässigkeit seiner Module unter Beweis.


01.10.2011 - Powador Wechselrichter:Prüfung bestanden

Powador Wechselrichter von ClearEnergy Partner "KACO new energy" können bedenklos am Mittelspannungsnetz eingesetzt werden.

Kaco new energy hat für alle Wechselrichter, die für den Einsatz in Solarparks in Frage kommen, Prüfbescheinigungen, deren Ergebnisse eine Zertifizierung gemäß BDEW-Mittelspannungsrichtlinie zulassen.

Die Mittelspannungsrichtlinie sieht vor, dass ab 1. Oktober 2011 bestimmte Solarparks nur noch nach einer Anlagenzertifizierung ans Netz gehen dürfen. Notwendig für die Anlagenzertifizierung sind die so genannten Einheitenzertifikate der Wechselrichter. Bislang konnten die akkreditierten Prüflabore wegen Überlastung jedoch nur wenige Einheitenzertifikate ausstellen.

Eine Handlungsempfehlung des BDEW e. V. an die Netzbetreiber vom 22. September 2011 besagt, dass ein Anschluss an die Mittelspannungsebene zu gewähren ist, wenn das Anlagenzertifikat beantragt ist. Es muss dann spätestens bis zum 1. Juli 2012 vorliegen. Kaco new Energy hat die Zusage der Prüflabore, dass die Einheitenzertifikate ihrer Geräte in den kommenden Wochen komplett vorliegen.

Die Prüfbescheinigungen und Einheitenzertifikate stehen auf der Website der Kaco new Energy im Downloadbereich unter "Zertifikate" sowie auf der jeweiligen Produktseite zum Herunterladen bereit. Downloadbereich KACO new Energy

Weitere Informationen finden Sie auch in der neuen Broschüre „Kaco Handlungsempfehlungen zur Niederspannungsrichtlinie, die Sie bequem im unseren Downloadbereich runterladen können. Downloadbereich Kaco Wechselrichter 


30.09.2011 - Frist für US-Energieförderungen läuft aus

Kassensturz in den Vereinigten Staaten von Amerika:

Heute endet das laufende Fiskaljahr und damit läuft auch das Programm des US-Energieministeriums aus, mit dem erneuerbare Energien gefördert werden sollen. In den vergangenen Tagen wurden noch Kreditbürgschaften für zwei Großprojekte vergeben, darunter auch für das Photovoltaik-Kraftwerk Mesquite Solar 1. Die 140-Megawatt-Anlage, die im Bundesstaat Arizona entsteht, erhält Förderungen in Höhe von 339 Millionen US-Dollar. Nach der Pleite des US-Solarunternehmens Solyndra warnten die Republikaner das Ministerium, leichtfertig Staatshilfen zu vergeben.


30.09.2011 - Bloomberg: US-Unternehmen bereiten Beschwerde gegen China-Importe vor

In den USA regt sich offenbar Widerstand gegen chinesische Solarimporte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, bereiten mehrere US-Photovoltaikunternehmen eine Handelsbeschwerde vor und hoffen auf die Unterstützung von US-Präsident Obama. Die Unternehmen argumentierten, chinesische Subventionen an heimische Solarkonzerne würden diesen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und somit gegen Welthandelsregeln verstoßen.

Unter den Beschwerdeführern befindet sich nach Bloomberg-Informationen auch die US-amerikanische Tochter der Solarwold AG. Milan Nitzschke, Sprecher des Unternehmens, wollte dies nicht bestätigen. Allerdings bekräftigte er die Kritik von Solarworld-Chef Asbeck an chinesischen Herstellern und forderte eine wettbewerbspolitische Debatte in Europa und den USA. »Wir haben (...) mehrfach darauf hingewiesen, dass chinesische Hersteller von Seiten des chinesischen Staates mit zahlreichen Subventionen gefördert werden, die im wesentlichen auf den Export abzielen. Dies betrifft im übrigen nicht nur Solar sondern weite Teile der Umwelttechnologiebranche und führt zu massiven Wettbewerbsverzerrungen, die Gegenstand der wettbewerbspolitischen Debatte werden müssen. Dies gilt ebenso für die EU wie für die USA, die sich beide zum Ziel gesetzt haben, im Bereich der Umwelttechnologie die weltweite Führungsposition zu übernehmen«, sagte Nitzschke. 

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: Bloomberg


29.09.2011 - Jinko Solar erhält Auftrag aus Nordwest-China

Der ClearEnergy Partner für Photovoltaikmodule "Jinko SolarHolding Co. Ltd."  hat einen Auftrag für die Lieferung von Solarmodulen für zwei Solarparks im Nordwesten des Landes erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, geht es bei der Vereinbarung mit der China Guangdong Nuclear Solar Energy Development Co., Ltd. um einen Umfang von 38 Megawatt. Die beiden Solarparks liegen in Dunhuang in der Provinz Gansu und in Qinghe in der autonomen Region der Uiguren.


28.09.2011 - Bosch bedrängt SMA: Einstieg ins Geschäft mit Wechselrichtern geplant.

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will ins Geschäft mit Solarwechselrichtern einsteigen. Damit könnte dem Weltmarktführer SMA in Niestetal schon bald eine starke Konkurrenz im Inland erwachsen. Die vier nächstgrößten Anbieter Power One (USA), Fronius (Österreich), Kaco (Partner von ClearEnergy) und Siemens (beide Deutschland) bringen es zusammen auf gut 30 Prozent.


28.09.2011 - Arbeitskreis Solar Sachsen-Anhalt in Wolfen gegründet

Diesem gehören Betriebsräte der Unternehmen Q-Cells SE, Sovello AG, Calyxo GmbH und Crystallox GmbH mit insgesamt mehr als 3.000 Beschäftigten an, wie die IG Chemie, Bergbau, Energie (IG BCE) mitteilte. Einbezogen ist auch das Wirtschaftsministerium.


27.09.2011 - Neuer Verband Unión Española Fotovoltaica gegründet

Die vier spanischen Solarverbände Asociación Empresarial Fotovoltaica (AEF), Asociación Nacional de Productores de Energía Renovable (ANPER), Sección Fotovoltaica de la Asociación de Productores de Energía Renovable (APPA-Fotovoltaica) und Asociación de la Industria Fotovoltaica (ASIF) haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Der neue Verband Unión Española Fotovoltaica (UNEF) soll nun mit einer Stimme mit staatlichen und regionalen Behörden sprechen. Ein Sprecher sagte, am 4. Oktober stellen die vier Präsidenten der ehemaligen Verbände die neue Vereinigung auf einer Pressekonferenz vor. Wer den neuen Dachverband führen wird, steht noch nicht fest. ... 


16.09.2011 - Sovello bietet Landwirten eine zusätzliche Einnahmequelle

Neue Pure Power SV-L Module senken Installationskosten von Solaranlagen

Ein Landwirtschaftsbetrieb bekommt 20 Jahre lang eine garantierte, festgelegte Vergütung pro Kilowattstunde Strom, den seine eigene Solaranlage produziert. Die Vergütung erhält er, wenn er den Solarstrom selbst verbraucht oder ins Netz einspeist. Eigenverbrauch lohnt sich, sobald die Summe aus dem Preis der Kilowattstunde des Stromanbieters des Betriebs und aus der Vergütung bei Eigenverbrauch, den regulären Vergütungssatz einer Solaranlage bei Volleinspeisung ins deutsche Stromnetz übersteigt. Eine Solaranlage mit Sovello Modulen amortisiert sich ökonomisch und ökologisch zügiger als eine PV-Anlage mit Modulen anderer Hersteller. Das geht zurück auf die positive Leistungstoleranz der Sovello Pure Power Module, auf die hervorragenden Leistungswerte, auch bei wenig Licht, und auf den erheblich geringeren Energieverbrauch bei der Herstellung der Module.

Mit einer rund zehn Prozent vergrößerten Modulfläche baut die neue SV-L Serie die Vorteile ihres Vorgängers aus: Vor allem in größeren Anlagen, etwa auf Dächern landwirtschaftlicher Betriebe und Freiflächen, brauchen Projektentwickler und Installateure künftig deutlich weniger Solarmodule verbauen. Sie können durch die Low-Voltage-Eigenschaft der Sovello SV-L Module weiterhin deutlich längere Strings an die Wechselrichter anschließen als bei Standard-Modulen. So spart der Anlagenbetreiber an den Installationskosten - an der Unterkonstruktion, Verkabelung und am Faktor Arbeit. "Das SV-L Modul erweitert Sovello's Produktportfolio an leistungsstarken Qualitätsmodulen und Lösungen, mit dem wir am Markt gut aufgestellt sind", sagt Dr. Ted Scheidegger, Vorstandsvorsitzender von Sovello. Der Buchstabe L steht für 'large' und 'low voltage'.

Sovello Solarmodule eignen sich für die Landwirtschaft. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bestätigt ihre Ammoniakbeständigkeit. Pure Power Module lassen sich auch in Photovoltaikanlagen in Küstennähe einsetzen, etwa an der Nord- und Ostsee. Dies hat das akkreditierte Prüfinstitut TÜV Rheinland beim Salznebeltest ermittelt. Solarmodule von Sovello widerstehen zudem höchsten Windbelastungen. Auch das Magazin Öko-Test bestätigt: Sovello-Module sind von sehr guter Qualität, ihre Leistungstoleranz liegt oberhalb des Nennwerts der Modulleistung. Zu deutlich höherer Modulleistung trägt das hochautomatisierte und innovative Produktionsverfahren und das Glas mit Anti-Reflexions-Beschichtung bei. Auch bei Bewölkung produzieren Solaranlagen Strom und damit Ertrag. Dabei verringert sich der Wirkungsgrad der Sovello Solarmodule um lediglich weniger als vier Prozent bei Schwachlicht von 200 W/m².

Sovello freut sich, auf der 20. Fachausstellung für Landwirtschaft, Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau vertreten zu sein. Die Ausstellung hat ihre Anziehungskraft für Fachbesucher und Privatpersonen 2010 ausgebaut. Auf der MeLa wird neue Technik vorgestellt - damit bietet die MeLa der Sovello Gruppe ein passendes Umfeld für ihre Photovoltaik-Technologie. Sovello kooperiert mit dem deutschen Landwirtschaftsverlag (DLV), der Fachzeitschriften rund um die Landwirtschaft, das Landleben und die Natur vertreibt.


14.09.2011 - Neue Modulserie von Jinko Solar mit Wirkungsgraden über 15% im Sortiment aufgenommen

Um unseren Kunden preislich attraktive Module mit hohen Wirkungsgraden anbieten zu können, haben wir die Module JKM255M-96 und JKM 260M-96 unseres Partners Jinko Solar in unser Sortiment aufgenommen.

Die Monokristallinen Module mit mehr als 15% Wirkungsgrad sind mit einem Gewicht von 20 kg und einer Größe von 1,57 x 1,08 m für den Installateur weiterhin bequem zu montieren. Die Module wiederstehen hohen Windlasten und extremen Temperaturen, und haben die mechanischen Belastungstest nach IEC 5400 Pa bestanden.

Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne. 

Ihr ClearEnergy -Team


12.09.2011 - Stabiles Wachstum für die Photovoltaik-Branche

Das Solar-Beratungsunternehmen IDC Energy Insights sieht die Photovoltaikbranche vor einem stabilen Wachstum. In einer aktuellen Studie kommt das Unternehmen zu dem Schluss, dass die Branche bis zum Jahr 2015 um 5,7 Prozent zulegen werde. Maßstab für diese Einschätzung sind die weltweiten Verkaufszahlen für Photovoltaikmodule. Ein besonders starkes Wachstum erwartet IDC in den kommenden Jahren im asiatisch-pazifischen Raum sowie in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Markt für Photovoltaik-Module im Jahr 2015 ein Volumen von 330 Milliarden Dollar erreicht (235 Milliarden Euro).


12.09.2011 - Fraunhofer ISE und CSE initiieren neues „PV Module Durability“ Testprotokoll

Mit dem Ziel, die Prüfverfahren für Photovoltaikmodule weiter zu verbessern, starten das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das Fraunhofer CSE die »PV Module Durability Initiative« (PVDI). Um Investoren zusätzliche Daten bereitzustellen, wird diese Initiative ein Prüfprotokoll für eine große Auswahl von Modulen definieren und damit die Anforderungen der IEC Prüfnorm deutlich übersteigen, verspricht das Institut. Mit den Ergebnissen lässt sich eine Rangliste der Module erstellen. Sie ermöglichen eine Abschätzung von Wahrscheinlichkeiten, eine zuverlässige Leistung während der Lebensdauer zu erzielen. 


11.09.2011 - Italien knackt die Zehn-Gigawatt-Marke

In Italien sind Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als zehn Gigawatt am Netz. Allein in diesem Jahr seien rund 6,5 Gigawatt zugebaut worden, teilte die italienische Energiebehörde GSE mit. In der Region Apulien wird mit 1.685 Megawatt der meiste Sonnenstrom produziert. In der Lombardei stehen dagegen die meisten Photovoltaikanlagen – insgesamt 38.810 mit einer Leistung von 993 Megawatt – gefolgt von Venetien mit 36.066 Anlagen (894 Megawatt). 


09.09.2011 - EEG könnte um 15 % sinken

Der Photovoltaikzubau in Deutschland steigt, in den Monaten Juni und Juli wurden ca. 1100 Megawatt an Solarleistung zugebaut. Vergleich: Januar bis Mai waren es nur 1079 Megawatt. Sollte sich der Trend an mehr Photovoltaik bis Ende September fortsetzen, wird die Einspeisevergütung zum Jahresende wahrscheinlich um 15 % statt 9 % gesenkt. Für die Kürzung der EEG-Förderung ist die neuinstallierte Solarleistung im Zeitraum 1. Oktober 2010 bis zum 30. September ausschlaggebend.


08.09.2011 - Verbände legen Programm für schnelleren Solarstromausbau vor

Um den Ausbau von Solarstrom in ganz Europa zügig voranzubringen, haben sich Photovoltaikverbände aus zwölf EU-Staaten auf ein Beschleunigungsprogramm verständigt. Im Zentrum der Forderungen, die sich an Politiker und Netzbetreiber richten, stehen konkrete Empfehlungen zur Vereinfachung von Genehmigungs- und Netzanschlussverfahren. Das Programm wurde von der Projektgruppe »PV Legal« erarbeitet, die vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) koordiniert wird. Eine der größten Wachstumsbremsen für Solarstrom sind laut BSW die Genehmigungsverfahren. Anlagenbetreiber müssten oft mehrere Jahre auf eine Lizenz warten, bevor mit der Planung begonnen werden könne, so der Verband.

Eine offizielle Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie HIER


07.09.2011 - Sovello : Neuer Rekord bei Siliziumverbrauch

ClearEnergy Partner – Sovello AG, PV Module made in Germany hat einen neuen Rekord beim Siliziumverbrauch aufgestellt.

Mit 135μm Waferdicke produziert Sovello die weltweit dünnsten kristallinen Wafer, die bisher in der Photovoltaikbranche industriell verwendet werden. Der integrierte Modulhersteller stellt damit weitaus dünnere Wafer und Zellen her als andere PV-Hersteller. Die Pilotfertigung der schmalsten Zellen ist im vollen Gange. Dazu Hans-Jörg Axmann, Technologievorstand bei Sovello: „Sovello entwickelt seit mehreren Jahren die Technologie zur Herstellung von STRING RIBBON Produkten vollkommen eigenständig weiter. Als erstes Unternehmen schaffen wir den Durchbruch, an dem die PV-Industrie seit geraumer Zeit arbeitet. Ich freue mich über den Meilenstein. Er zeigt erneut die besonderen Vorteile und das Potenzial unserer einzigartigen innovativen Technologie“:

Das Besondere an der Technologie: die Sovello AG fertigt Wafer mit über 50 Prozent weniger Silizium und mehr als 50 Prozent weniger Energie verglichen mit traditionellen Wafersägeverfahren.

„Sovello erreicht mit seinen dünneren Wafern und Zellen eine noch intelligentere Nutzung von Ressourcen. Und das bei weiterhin hohem Wirkungsrad der Solarmodule und damit hohen Erträgen für unsere Kunden. Schon heute leisten wir einen wichtigen Beitrag zur ressourcenschonenden Energieversorgung und damit zur CO2-Reduktion. Davon profitieren zukünftige Generationen“, sagt Dr. Ted Scheidegger, Vorstandsvorsitzender der Sovello AG.

ClearEnergy gratuliert zum neuen Rekord!


06.09.2011 - „Mega Solarprojekt“ in Japan mit Modulen von Sharp

Die Atomkatastrophe von Fukushima hat Japan zur Energiewende gezwungen. Tokios Nachbarstadt Kawasaki zeigt, wie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien aussehen könnte.

Am 01.07.2012 tritt in Japan das neue Gesetz in Kraft, nach welchem Sonnen- und Windenergie sowie Strom aus Biomasse künftig zu festen Tarifen in die Netze der japanischen Stromanbieter eingespeist wird. Takao Abe, Bürgermeister in Kawasaki, freut sich über die Ankündigung dieses Gesetzes. An der Küste seiner Stadt lässt sich heute schon sehen, wie die Energiewende auf Japanisch aussehen könnte: Wer auf dem Dach des Biomasse-Kraftwerkes im Industriegebiet in Kawasaki steht, blickt auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens auf die Photovoltaikflächen des Sonnenkraftwerkes Ukishima mit rund 7000 KW, welches im August 2011 seinen Betrieb aufnahm. Dazu kommt, mit fast 23 Hektar Fläche fast doppelt so groß, ein Kraftwerk im benachbarten Ogishima. Mit 20 000 KW gehören beide Anlagen, wie Abe stolz berichtet, zu den „Mega-Solarprojekten“ in Japan. Die Solarmodule in Ukishima stammen alle vom Elektronikunternehmen Sharp.


05.09.2011 - VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Umsätze auf Rekordniveau

Die Umsätze der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland sind im zweiten Quartal 2011 nochmals deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wurde ein Plus von gut 28 Prozent verbucht, so das vorläufige Ergebnis, das der VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel im Rahmen der EU VSEC in Hamburg veröffentlichte »Das ist der absolute Umsatz-Höchststand seit dem Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 2005«, erklärte Dr. Peter Fath, Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Allerdings trübt sich die Lage bei den Auftragseingängen deutlich ein. Wurden hier in den letzten neun Monaten noch Rekordzahlen gemeldet, so findet sich der Auftragseingang aktuell auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte 2009 wieder, teilte der Verband mit.

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05.09.2011 - Neues Testverfahren zu negativer Spannung an Solarmodulen

Mehrere deutsche Solarhersteller haben zusammen mit unabhängigen Prüflaboren einen Test entwickelt, um direkt nach der Modulherstellung den so genannten PID-Effekt zu messen. Potenzial-induzierte Degradation (PID) ist ein Leistungsabfall in einer PV-Anlage, der durch hohe negative Spannungen entstehen kann. Die Testbedingungen sehen vor, an Modulen aus laufender Serienproduktion über sieben Tage hinweg eine Spannung von -1.000 Volt anzulegen. Um exakte Vergleichswerte zu erhalten, werden alle Module mit Alufolie bedeckt und bei konstant 25 Grad Celsius getestet. Ein Modul gilt dann als resistent gegen PID, wenn es in diesem Zeitraum gegenüber der Nennleistung weniger als fünf Prozent Leistung verliert. An den Tests beteiligten sich das Fraunhofer Institut für Solare Energiesystem (ISE), das Photovoltaik-Institut Berlin (PI-Berlin), TÜV Rheinland, das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut. 


03.09.2011 - Energiebehörde veröffentlicht aktualisierte Listen zum neuen Einspeisegesetz

Die italienische Energiebehörde GSE hat eine aktualisierte Liste (Elenco A) darüber veröffentlicht, welche großen Anlagen in das Register für Photovoltaikanlagen nach dem neuen Einspeisegesetz »Quarto Conto Energia« bis zum 31. August 2011 aufgenommen wurden. Außerdem hat die GSE bekannt gegeben, welche Anlagen nicht in das Register aufgenommen wurden, weil Kostenbeschränkungen nicht eingehalten wurden (Elenco C).

Quelle: Gestore dei Servizi Energetici - GSE S.p.A.

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02.09.2011 - Weitere Kaco Powador Wechselrichter für den britischen Markt zertifiziert

Am 29.08.2011 wurde für die  Wechselrichterserie Powador 30.0 TL3, 37.5 TL3 und 39.0 TL3 die Zertifizierung (G59/2) für den britischen Markt ausgestellt. 

Wenn Ihr Business im Ausland stattfindet und Sie schnell einen Überblick gewinnen möchten, welche Geräte auf einem bestimmten nationalen Markt zulässig sind, schauen Sie in die Tabelle "Overview of Certifications". Dort finden Sie alle Powador Geräte nach Typen aufgelistet und welche einschlägigen Ländernormen sie erfüllen.

KACO Wechselrichter Zertifikate Länderübersicht Tabelle finden Sie HIER


02.09.2011 - Kostensenkende Konzepte für Solarzellen-Metallisierung

Im Etalab des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesystem (ISE) - dem Labor für neue Solarzellenstrukturen und -prozessschritte - ist es gelungen, Solarzellenkontakte zu 100 Prozent aus kostengünstigen Materialien herzustellen. Dabei wurden industrietaugliche Galvanik-Prozesse genutzt und teures Silber wurde vorwiegend durch Kupfer ersetzt. Die Forscher erreichten eine Solarzellen-Effizienz von 21,4 %. Dieses Ergebnis liegt nach Angaben des Fraunhofer Instituts auf Augenhöhe mit Vergleichswerten von Solarzellen mit einem hocheffizienten Titan/Palladium/Silber-Kontaktsystem, das in vergleichsweise teuren Vakuum-Laborprozessen erzeugt wird.

Mehr Informationen zu diesem Thema bekommen Sie HIER 


02.09.2011 - EU PVSEC beginnt in Hamburg

In Hamburg beginnt heute die 26. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition EU PVSEC. An fünf Konferenz- und vier Messetagen werden Produktneuheiten und technische Trends einem Fachpublikum aus allen Bereichen der Photovoltaik und aus aller Welt präsentiert. Fast tausend Aussteller haben sich angemeldet. Die EU PVSEC gilt als eine der wichtigsten Messen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie. 


02.09.2011 - Chinesische Modulhersteller bauen Marktvorsprung aus

Die chinesischen Modulhersteller haben einer aktuellen Studie zufolge ihre Führungsposition auf dem Weltmarkt ausgebaut. Aus dem aktuellen Branchenreport des britischen Marktforschungsinstituts IMS Research geht hervor, dass die drei größten Solarmodulhersteller im zweiten Quartal alle aus China kamen. Suntech, Yingli und Trina Solar hätten ihren Absatz im Vergleich zum ersten Quartal um fast 20 Prozent steigern können. IMS bezieht sich bei diesen Angaben allerdings nur auf die Verkaufszahlen und nicht auf den Gewinn oder andere Kennzahlen. Für das Gesamtjahr rechnen die Marktforscher weiter mit einem neu installierten Photovoltaikleistung von 22 Gigawatt weltweit.


02.09.2011 - Britischer Solarverband kritisiert Vergütungskürzungen

Der britische Verband der Solarindustrie hat die Kürzung der Einspeisetarife des Landes kritisiert. Der Vorsitzende, Howard Johns, sagte der Zeitung Independent, es zeige sich bereits, dass der Sektor durch die Kürzungen Schaden nehme. Damit sei letztlich auch das Ziel gefährdet, mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Die Regierung hatte die Einspeisetarife in Großbritannien Anfang August überarbeitet. Dabei wurde die Vergütung für größere Solaranlagen gesenkt. Zur Begründung hieß es, die Förderung sei nicht zum Aufbau großflächiger kommerzieller Anlagen gedacht gewesen. Man wolle, dass der Großteil des Geldes, wie ursprünglich auch geplant, zur Unterstützung kleinerer Anlagen fließe. 

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie HIER


01.09.2011 - Praktisch: Installationsvideos

Wie einfach Installation und Inbetriebnahme der Geräte von ClearEnergy Partner KACO new energy sind, zeigen die Installationsvideos. Damit möchten wir das Fachhandwerk ganz praktisch unterstützen und nützliche Tipps für den Solarteur geben. 

Ab sofort finden Sie auf der Homepage von KACO und auf YouTube, Videos zu den trafolosen Drehstromwechselrichtern der Powador TL3-Serie, den galvanisch getrennten Drehstromwechselrichtern der Powador TR3-Serie sowie den galvanisch getrennten Stringwechselrichtern der Powador 02-Serie. 

Installtationsvideos auf YouTube anschauen können Sie HIER


01.09.2011 - 1.6 Gigawatt Solarstrom in Frankreich installiert

Das französische Wirtschaftsministerium hat die Gesamtleistung der Solarenergie bekannt gegeben: Danach waren bis zum Stichtag 30. Juni 2011 insgesamt 207.766 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 1.679 Megawatt installiert. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden 599 Megawatt an Solaranlagen zugebaut.


01.09.2011 - Neuer Standard für Freilandtests

Ein Workshop auf dem Solarkongress der Internationalen Gesellschaft für Solarenergie (International Solar Energy Society) in Kassel mit Forschungsinstitute aus Europa und den USA könnte der Startschuss für einen neuen Outdoor-Teststandard für Photovoltaikmodule sein. Mit dem Standard wollen die Projektpartner des Netzwerks Derlab (European Distributed Energy Resources Laboratories e.V.) Langzeitmessungen von Solarmodulen unter realen Bedingungen auf internationaler Ebene vereinheitlichen, teilte der Verein mit. Bis zum 20. September nimmt Derlab Kommentare entgegen. Anfang Oktober veröffentlicht das Netzwerk den Standard. 

Die offizielle Pressemitteilung können Sie HIER downloaden. 


31.08.2011 - Der Kaco Powador proLOG besticht in Photon Test

Im Photon Langzeit-Test war der Powador-proLOG in Kombination mit demWebportal Powador-web eines der wenigen Geräte, die wirklich überzeugen konnten (Photon Profi August 2011, Seite 52).kaco_powador-prolog.jpg

Der Powador-proLOG ist ein Datenlogger, der umfassende Möglichkeiten zur Lokal- und Fernüberwachung am PC bietet. Er erfasst Ströme, Spannungen,Temperaturen, Leistungen und Erträge von jedem einzelnen Wechselrichter. Die gespeicherten Anlagendaten werden einmal am Tag in einer Textdatei an eine beliebige E-Mail-Adresse gesendet. Verlässt die Anlage die vom Benutzer festgelegten Betriebszustände, meldetsich der Datenlogger außerdem automatisch über E-Mail, Fax oder SMS. Die Alarmparameter lassen sich exakt auf die technischen Eigenschaften der Anlage abstimmen.


31.08.2011 - Griechische Sonnenenergie für Deutschland?

Die Idee von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Solarstrom aus Griechenland im großen Stil nach Deutschland zu exportieren, nimmt offenbar konkrete Formen an. Wie das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte, hat der griechische Umwelt- und Energieminister, Georgios Papakonstantinou, dem Wirtschafts-Staatssekretär, Stefan Kapferer, bei dessen Aufenthalt in Athen in der letzten Woche Grundzüge eines Solarkonzeptes mit dem Arbeitstitel »Helios« erläutert. Nach einer weiteren Überarbeitung werde das griechische Ministerium das Projekt der Öffentlichkeit präsentieren. Von einem Teilnehmer der Athener Gesprächsrunde hat man erfahren, dass schon mehrere deutsche Unternehmen Interesse an den Plänen bekundet hätten. Um welche Unternehmen es sich handelt, ist noch nicht bekannt. Ein Vertreter des griechischen Solarverbandes Helapco schätzt das gesamte Investitionsvolumen des »Helios«-Projektes auf 20 Milliarden Euro, 15 Milliarden für Solaranlagen und 5 Milliarden Euro für Netze nach Deutschland. Die Kraftwerke könnten eine Kapazität von bis zu zehn Gigawatt erreichen, erklärte er. Das entspricht in etwa der Gesamtleistung des Kraftwerkparks von Griechenlands Energieriesen, dem Staatskonzern Public Power Corporation (PPC).

Quelle: Photon

 


31.08.2011 - Siemens und Volvo starten Partnerschaft

Die Siemens AG und die Volvo Car Corporation in Göteborg wollen die technische Entwicklung von Elektroautos künftig gemeinsam voranbringen. Die Unternehmen haben hierfür eine strategische Kooperation vereinbart. Im Fokus stehen die gemeinsame Weiterentwicklung von elektrischer Antriebstechnik, Leistungselektronik und Ladetechnik sowie die Integration der Systeme in die Fahrzeuge vom Typ Volvo C 30 Electric.


29.08.2011 - Unterhaus in Japan verabschiedet Gesetz zu erneuerbaren Energien

Das japanische Unterhaus hat einem Gesetzentwurf zur Förderung erneuerbarer Energien zugestimmt. Medienberichten zufolge soll das Gesetz unter anderem die Energieversorger verpflichten, Strom aufzukaufen, der durch Sonnenenergie, Windkraft oder Erdwärme erzeugt wurde. Außerdem legt das Gesetz die Grundlage für neue Einspeisetarife. Japans regierende Demokratische Partei hatte sich in der vergangenen Woche mit den wichtigsten Oppositionsparteien auf die Neuregelungen geeinigt. Es wird erwartet, dass der Entwurf bis zum Ende der Woche vom Oberhaus verabschiedet wird und dann in Kraft tritt.

Nach der Grundsatzentscheidung des Parlaments über die künftige Förderung erneuerbarer Energien muss die Regierung noch die Einzelheiten ausarbeiten. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge werden die geplanten neuen Einspeisevergütungen vom Handels- und Industrieministerium festgelegt. Offen sei unter anderem noch die Frage, wie bei der Vergütung zwischen den einzelnen Formen erneuerbarer Energie unterschieden werden soll.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hatte Handelsminister Kaieda in einem Parlamentsausschuss das Ziel ausgegeben, mithilfe der neuen Vergütung die Gesamtleistung der Solarenergie in Japan in den nächsten vier Jahren auf 10 000 Megawatt ansteigen zu lassen. Das wäre mehr als eine Verdoppelung. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Japan lag nach Angaben der Internationalen Energieagentur zuletzt bei knapp zehn Prozent, der Anteil der Photovoltaik betrug danach etwa zwei Prozent. 

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie bei nachfolgenden Links:

1.Bloomberg 

2.Reuters


29.08.2011 - Werksführung bei der Sovello AG in Bitterfeld-Wolfen

Um unsere Kunden über Produkte, Neuheiten und Veränderungen am Markt zu informieren, veranstalten wir regelmäßig Kundenevents. Bei der nächsten ClearEnergy Veranstaltung bieten wir unseren Partnern und Interessenten unter anderem eine Werksführung beim Zell– und Modulhersteller Sovello AG in Thalheim,Sachsen-Anhalt an.

Lassen Sie sich bereits jetzt für die in diesem Jahr letzte freie Veranstaltung dieser Art vormerken! Die ersten Plätze sind bereits vergeben. Die Veranstaltung wird diesmal am Nachmittag des 09.11.2011 beginnen, um auch Kunden mit weiterer Anreise die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten.

Die Mitarbeiter der ClearEnergy informieren Sie an diesem Nachmittag über Produkte und Neuheiten und stehen Ihnen für alle Fragen rund um die Nutzung erneuerbarer Energien zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Die ClearEnergy lädt Sie zu einem gemeinsamen Abendessen in einem renommierten Restaurant in Leipzig ein. Am nächsten Tag haben Sie die Möglichkeit, sich in Deutschlands „Solar Valley“ dieHerstellung von Photovoltaik - Modulen in der Fertigungsstätte der Sovello AG liveanzuschauen. Dort bekommen Sie Einblick in die hochmoderne, vollintegrierte Fertigung derSovello Pure-Power Module von der Produktion der patentierten STRING RIBBON™ Waferüber die Zell- bis hin zur Modulfertigung.

Termin: 09./10.11.2011

Selbstbeteiligung: kostenfrei (außer evtl. anfallende Übernachtungskosten)

Zielgruppe: Fachhandwerker, Techniker, Planer, Verkäufer, Fachhändler

Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und das Anmeldeformular erhalten Sie in unserer Marketingabteilung. Ansprechpartnerin: Frau Marina Zacharias, m.zacharias@clearenergy.de


29.08.2011 - Niederspannungsrichtlinie

Seit 1. August gilt die neue VDE Anwendungsregel zu technischen Anforderungen an den Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz.

Die VDE-AR-N 4105 regelt unter anderem, wie sich Photovoltaikanlagen bei einem Überangebot von Solarstrom verhalten, um die Netzfrequenz von fünfzig Hertz stabil zu halten. Die Solarwechselrichter übernehmen dazu Dienstleistungen für die Stabilisierung des Stromnetzes.

Obwohl derzeit noch eine Übergangsregelung bis zum Ende des Jahres gilt, sind die Powador Wechselrichter von KACO bereits seit April entsprechend ausgestattet. 

Unser Partner KACO hat eine Broschüre zur Niederspannungsrichtlinie veröffentlicht, die wir Ihnen HIER zur Verfügung stellen.

Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie HIER


24.08.2011 - Preis für Polysilizium steigt wieder

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, ist der Preis für Polysilizium – dem Grundstoff für Solarmodule – im August erstmals seit fünf Monaten wieder gestiegen. Dies könne darauf hindeuten, dass sich der Zubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland – dem größten Solarmarkt der Welt - beschleunige, so der Nachrichtendienst. 

Einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg können Sie HIER nachlesen. 


19.08.2011 - JinkoSolar stärkt Versicherungsschutz mit PowerGuard

Unser Partner JinkoSolar Holding Co., Ltd, ein schnell wachsender chinesischer Hersteller von Solar-Produkten mit vertikal integrierter Aufstellung, hat über den renommierten Versicherungsmakler Marsh eine Versicherung für seine Produktgarantie von PowerGuard gekauft.

Die von PowerGuard konzipierte Versicherungslösung bietet „Back-to-Back“-Cover für Fünf-Jahres-Garantien, 10-Jahres-Garantien für 90% Leistung und 15-Jahres-Garantien für 80% Leistung für alle Solarmodule, die von JinkoSolar mit Garantieauflage verkauft wurden.


18.08.2011 - Dünnschichtmodule von Solar Frontier sind salz- und ammoniakbeständig

Untersuchungen haben die Salz- und Ammoniakbeständigkeit der CIS-Dünnschichtmodule von Solar Frontier belegt. Als global führender unabhängiger Prüfdienstleister wurde der TÜV Rheinland/Köln mit der Zertifizierung beauftragt. Dieser verfügt über die weltweit größten Prüfkammern für spezielle Belastungstests mit Ammoniak und Salznebel. Das Ergebnis zeugt von der hohen Qualität der Dünnschicht-Module von Solar Frontier „Made in Japan“. Die Belastungsprüfungen im Hinblick auf Ammoniak gem. IEC 62716 Draft C und der Salznebel-Korrosionstest gem. IEC 61701 Ed. 2 ergaben, dass selbst hohe Konzentrationen die CIS-Module von Solar Frontier weder schädigen noch zu beschleunigter Alterung führen. So wurden keinerlei Beeinträchtigungen bzgl. Leistung, Isolationsfestigkeit und Korrosion festgestellt. Bisher können nur wenige Hersteller die Zertifizierung ihrer Module hinsichtlich Salz- und Ammoniakbeständigkeit vorweisen.

Wolfgang Lange, Geschäftsführer von Solar Frontier Europe, teilte mit: „Unsere Module haben sich sogar unter den harten Bedingungen der Belastungstests als widerstandsfähig gezeigt. Mit der Zertifizierung des TÜV Rheinland bzgl.  Salz- und Ammoniakbeständigkeit verschaffen wir Käufern und Investoren zusätzliche Sicherheit, dass PV-Anlagen mit Modulen von Solar Frontier auch in Küstenregionen und landwirtschaftlich genutzten Gebieten eine wirtschaftliche und ökologische Investition darstellen.“


15.08.2011 - Upsolar erhöht seine Produktgarantie auf 10 Jahre

Der Modulhersteller Upsolar, ClearEnergy Partner für hochwertige Module „Made in China“, gab bekannt, dass alle ab dem 01.09.2011 aus China gelieferten Module mit einer 10-jährigen Produktgarantie versehen werden. Das zusätzliche Power CLIP Programm, eine auf 25 Jahre unkündbare Versicherung, deckt die 10-jährige Produktgarantie wie auch die 25-jährige Leistungsgarantie der Module als zweite Versicherungsstufe.

Mit den branchenführenden Versicherungen und Garantien als Standardbestandteil aller Module in Verbindung mitden qualitativ hochwertigen Produkten können Sie damit risikofrei von ihrer langfristigen Solarinvestition profitieren.


12.08.2011 - CIS-Module von Solar Frontier erfüllen RoHS-Richtlinie

Die japanische Solar Frontier K.K. gab bekannt, dass ihre CIS-Dünnschichtmodule den Vorgaben der RoHS-Richtlinie entsprechen. Dies bestätigen Untersuchungsergebnisse des TÜV Rheinland. Die Richtlinie RoHS (Restriction of Hazardous Substances) wurde 2003 von der Europäischen Union erlassen. Ziel ist es, den Gehalt an Schadstoffen bei Elektroprodukten zu reduzieren. Die Richtlinie besagt, dass Komponenten und Geräte der Elektroindustrie maximal 0,01 Prozent Cadmium enthalten dürfen. Bezüglich Blei und Quecksilber liegt der Grenzwert bei 0,1 Prozent.


12.08.2011 - Sharp Solar entwickelt neue kristalline „Back-Contact“ sowie „Glas-Glas“ Dünnschicht - Module

Auf der Intersolar 2011 in München präsentierte unser Partner Sharp erstmals das neu entwickelte „Glas-Glas“Dünnschicht-Modul mit einer Leistung von 135 Wp. Das Modul wird zwischenzeitlich in Serie produziert, und wird in Kürze auch bei uns verfügbar sein.

Ebenfalls hat Sharp angekündigt, mit der Massenproduktion seiner neuen monokristallinen „Back-Contact“ Solarmodule zu beginnen. Die Zellen werden in der Green Front Saki Fabrik in Sakai City, Osaka in Japan gefertigt. Die Produktionskapazität wird sich auf jährlich 200 MW belaufen.

Durch die Erarbeitung des neuen Zelldesigns mit „Back-Contact“ (Elektroden auf der Rückseite angeschlossen) erhöht sich der Wirkungsgrad der Module, Leistungsstufen von 250 und 260 Wp. sind geplant. Selbstverständlichinformieren wir Sie, sobald die ersten Module der neuen Serie am Markt verfügbar sind.


10.08.2011 - Intersolar am 7. Dezember 2011 in China

Vom 7. bis zum 9. Dezember 2011 treffen sich chinesische und internationale Unternehmen, die das Wachstum des chinesischen Marktes nutzen wollen, auf der Intersolar China. Die Fachmesse schafft eine gemeinsame Plattform für die Technologien und die Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Solarwirtschaft weltweit. Unter dem Dach des China National Convention Center in Peking bringt sie Hersteller, Zulieferer, Großhändler, Dienstleister und Regierungsvertreter zusammen.


05.08.2011 - Sovello Module erhalten Zertifikat für die Premiumförderung im italienischen Markt

Um die 10%ige Premiumförderung nach der Richtlinie GSE (Gestore die Servizi Energetici) in Italien zu erhalten, müssen die Modulhersteller einen EU-Wertschöpfungsanteil von mindestens 60% nachweisen. Unserem Partner Sovello wurde dies vom TÜV Rheinland am 01.08.2011 bestätigt.

Diesen hohen Anteil erreicht Sovello zum Einen durch seine hochmoderne, vollintegrierte Produktion in Thalheim, Sachsen-Anhalt, wo die Produkte beginnend mit der Siliziumschmelze über die Wafer– und Zellenproduktion bis zum fertigen Modul unter einem Dach entstehen. Darüber hinaus bezieht Sovello die Materialien und Vorprodukte wie Polysilizium, Solarglas, Folienmaterial, Aluminiumrahmen und auch Produktionsanlagen aus der EU.


04.08.2011 - BSW: Kosten für Solarstrom seit 2006 halbiert

Die Kosten von Solarstrom sinken nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) e.V. rapide. Allein in den vergangenen fünf Jahren hätten sie sich mehr als halbiert, so der Verband. Bereits 2013 werde der in Deutschland auf dem eigenen Hausdach produzierte Solarstrom günstiger sein als die meisten Haushaltsstromtarife der Energieversorger, berichtete der BSW unter Berufung auf Berechnungen der Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos. Die offizielle Pressemitteilung finden Sie HIERbsw_kostenkurve.jpg


04.08.2011 - Preisunterschiede bei Ökostrom von 18 Prozent

Die Zahl der deutschen Haushalte, die mit Ökostrom versorgt werden, wächst stetig. Dies zeigt die aktuelle Umfrage der Zeitung »Energie & Management«, der zufolge die Zahl der Ökostromkunden im vergangenen Jahr um mehr als 28 Prozent gestiegen ist. Bezogen 2010 noch etwa 2,3 Millionen Kunden grünen Strom, legen mittlerweile rund 3,2 Millionen Verbraucher in Deutschland Wert auf eine umweltbewusste Energieversorgung. Jedoch zahlen deutsche Haushalte sehr unterschiedliche Ökostrompreise, wie eine aktuelle Studie des Verbraucherportals toptarif.de verdeutlicht. Untersucht wurde das Preisniveau von Ökostromprodukten in den 200 größten deutschen Städten. Danach ergeben sich Preisunterschiede von bis zu 18 Prozent zwischen den untersuchten Städten. Weitere Informationen zum Thema Preisunterschied beim Öko-Strom finden Sie HIER


03.08.2011 - Singulus senkt Kosten bei der nasschemischen Behandlung

Die Singulus Technologies AG hat ihre nasschemische Reinigungs- und Ätzanlage für Silizium-Wafer weiterentwickelt. Kernstück des modifizierten »Silex« Systems ist ein neuer, IPA-freier Texturierungsprozess. Das Verfahren soll erhebliche Kostenvorteile gegenüber marktüblichen Ätzanlagen bieten, verspricht der Maschinenbauer aus Kahl am Main. Die neue »Silex« Anlage erreicht einen Durchsatz von bis zu 3.000 Wafern pro Stunde und zeichnet sich durch niedrige Bruchraten von weniger als 0,05 Prozent aus, so Singulus.


03.08.2011 - Studie zeigt Entwicklung der Strominfrastruktur in Europa bis 2050

Eine länderübergreifende Studie des Projekts Susplan, die im Auftrag der Europäischen Union und mit Beteiligung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Dena) erstellt wurde, zeigt auf, wie die Entwicklung der Strom- und Gasinfrastruktur in Europa vom Ausbau der erneuerbaren Energien beeinflusst wird. Bis zum Jahr 2050 ist in Europa eine Erhöhung des regenerativen Anteils an der Stromerzeugung auf rund 70 Prozent möglich. Dies würde vor allem zu einem erheblichen Bedarf an neuer Strominfrastruktur führen. Um den zusätzlichen erneuerbaren Strom ins europäische Stromnetz zu integrieren, müsste es zwischen 2030 und 2050 um eine Übertragungskapazität von rund 200.000 MW ausgebaut werden, so ein Ergebnis der Studie. Pressemitteilung zu der Studie finden Sie HIER


03.08.2011 - Intersolar Europe - Veranstalter zieht positive Bilanz

Am 10. Juni 2011 endete nach drei Veranstaltungstagen die Intersolar Europe mit einem neuen Aussteller- und Besucherrekord. Nach einer ersten vorläufigen Auswertung, die bereits am letzten Messetag erfolgte, liegen jetzt auch die finalen vor. In diesem Jahr waren 2.286 Unternehmen als Aussteller vertreten - 21 Prozent mehr als 2010. Insgesamt 76.738 Besucher (plus fünf Prozent) kamen auf die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft, 2.543 Teilnehmer besuchten die begleitende Intersolar Europe Conference.


02.08.2011 - China führt Einspeisevergütung ein

Der Solarstrommarkt in China könnte vor einem Boom stehen: Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, will die Regierung in Peking Photovoltaik-Einspeisetarife einführen. Laut dem Bericht hat sich die nationale Entwicklungs- und Reformkommission auf eine Vergütung von 1,15 Yuan (rund 13 Euro-Cent) geeinigt. 


02.08.2011 - Wissenschaftler des IPHT entwickeln neuartige Nanodraht-Solarzellen

Wissenschaftler des Institutes für Photonische Technologien e.V. (IPHT) in Jena haben zusammen mit Kollegen des Max-Planck Instituts für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen ein neues Herstellungskonzept für Dünnschichtsolarzellen vorgestellt. Die Neuentwicklung basiert auf einem innovativen Produktionsverfahren für Nanodrähte. Damit könne eine neue effiziente Generation von Solarzellen realisiert werden, so die Forscher. Die Gesamteffizienz der Nanodraht-Solarzelle liegt momentan bei 9,1 Prozent. Mit Hilfe von Partnern aus der Industrie soll sich das Konzept den Weg aus den Forschungslaboren auf den freien Markt bahnen.


01.08.2011 - SONDER-NEWS: EEG NOVELLE 2012

Wichtigste Eckpunkte zur Photovoltaik-Förderung

EEG Novelle 2012: Photovoltaik-Förderung wird wie geplant geändert, Solarstrom-Eigenverbrauch befristet

  • Beibehaltung der bestehenden Degressionsregelung („atmender Deckel“) und halbjährliche Anpassung wie im Jahr 2011
  • Eigenverbrauchsregelung wird verlängert bis 2013
  • Ergreifung gezielter Maßnahmen zur Netzintegration der Photovoltaik
  • Keine Vergütung für PV-Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen, die in Nationalparks und Naturschutzgebieten liegen

Degressionsregelung

Das System der Vergütung für Photovoltaik bleibt in den Grundzügen wie im Jahr 2011 erhalten. Zum ersten Januar eines jeden Jahres ist eine Absenkung von mindestens 1,5% bis max. 24% möglich. Die Degression erfolgt in Abhängigkeit des Zubaus von Oktober des Vorvorjahres bis September des Vorjahres. Zum ersten Juli eines jeden Jahres kann ein Teil der Absenkungvorgezogen werden. Die Absenkung kann zwischen 0% und 15% betragen. Sie wird in Abhängigkeit des Zubaus von Oktober des Vorjahres bis einschließlich April des laufenden Jahres berechnet.

Übersicht Vergütungssätze des EEG 2011 und EEG Neuauflage 2012

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Die Bundesnetzagentur veröffentlicht jeweils zum 31.10. die geltenden Prozentsätze, die ab dem 1. Januar des Folgejahres gelte und zum 30. Mai den ermittelten Prozentsatz und die daraus resultierenden Vergütungen die ab dem 01.07. des jeweiligen Jahres gelten. Die Vergütungen sind ab dem Zeitpunkt zu zahlen, ab dem der Generator erstmals Strom in das Netz (nach §8 Absatz 1 oder 2)eingespeist hat, oder der Strom erstmals nach Maßgabe des § 33 Absatz 2 verbraucht worden ist.

Eigenverbrauchsregelung

Die Eigenverbrauchsregelung, welche eigentlich 2011 ausgelaufen wäre, wird zwar um zwei Jahre verlängert, aber auf Anlagen biszu einer Größe von 100 KW beschränkt.

Netzintegration

Alle PV-Anlagen werden ins Einspeisemanagement einbezogen, und können künftig bei Netzabschaltung gegen Entschädigungabgeregelt werden. Bei Anlagen mit einer Leistung bis 100 kW wird ein vereinfachtes Einspeisemanagement eingeführt. Das bedeutet, dass diese Anlagen nur mit einer technischen Einrichtung zur Abregelung auszustatten sind. Auf die Lastgangmessungund die Datenübertragung wird aufgrund der jährlichen Kosten verzichtet, dies wäre bei kleineren Anlagen wirtschaftlich nicht mehrzumutbar. Für Bestandsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW, die ab dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden,muss eine technische Einrichtung zur Abregelung innerhalb von 2 Jahren nachgerüstet werden. Bei Anlagen < 30 kW kann die Einspeiseleistung alternativ am Netzanschlusspunkt auf 70% begrenzt werden, um die sehr seltenen Leistungsspitzen zu „kappen“. Die „Kappung“ bei 70% bedeutet lediglich, dass Stromspitzen nicht eingespeist werden können. Die Kappung der Stromspitzenverursacht daher nur geringe Verluste. Aufgrund der dem Bundesumweltministerium vorliegenden Daten betragen die jährlichenVerluste zwischen 1% und 3%, dies wird als vertretbar eingeschätzt. Eine Entschädigung ist insofern nicht vorgesehen. Der überschüssige Strom kann im Haus oder auf dem Grundstück selbst verbraucht werden, grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass die Leistung durch den Wechselrichter begrenzt wird. Es ist den Herstellern überlassen, welche Technologien sie einsetzen, um die Leistung zu begrenzen. Die Bundesregierung überlässt dies grundsätzlich dem Markt. Es ist keine bestimmte Form des Nachweises vorgeschrieben.

Eine druckfähige Version der Sondernews zum Thema EEG Novelle 2012 finden Sie hier: Download


01.08.2011 - Solar Frontier: Startschuss für die größte CIS-Modulfabrik

Die dritte Fertigungsstätte des Unternehmens Solar Frontiers ist nach nur 16 Monaten Bauzeit vollständig in Betrieb.  Ab sofort produziert die Fabrik die volle Modulkapazität von 900 Megawatt im Jahr. Das neue Werk ist nicht nur die größte Anlage für Solarmodule in Japan, sondern auch die weltweit größte CIS-Modulfabrik. Seit Februar 2011 liefert Solar Frontier Dünnschicht-CIS-Module aus der neuen Fabrik aus. Die offzielle Pressemitteilung von ClearEnergy´s Partner Solar Frontier finden Sie HIER


01.08.2011 - Übernahme von Roth & Rau

Die schweizerische Meyer Burger Technology AG teilt mit, dass das Wirtschaftsministerium der Volksrepublik China die Kartellfreigabe für die Übernahme der Roth & Rau AG und den damit verbundenen Zusammenschluss der beiden Unternehmen erteilt hat. Die Kartellfreigabe durch die chinesischen Behörden war die letzte noch offene Bedingung im öffentlichen Übernahmeangebot, die erfüllt sein musste. Nachdem diese Freigabe nun vorliegt, kann das Übernahmeangebot abgewickelt und die Zahlung des Angebotspreises voraussichtlich am 9. August 2011 vorgenommen werden. Die offzielle Pressemitteilung finden Sie HIER

 

 


29.07.2011 - Solar Frontier bringt 150 Watt Modul auf den Markt

Unserem Partner Solar Frontier ist ein weiterer Meilenstein gelungen. Solar Frontier hat es geschafft ihre Roadmap nicht nur einzuhalten, sondern ist ihren Planungen weiterhin voraus. Die Leistungsklassenverteilung der in der 900MW Kunitomi Anlage produzierten CIS Module beinhaltet nun auch 150W Module. Die Ablöse der 130W durch 140W Module ist bereits abgeschlossen.

Das bedeutet für Sie, dass wir die 150W Module vonSolarFrontier bereits im 3. Quartal liefern können!

Das Datenblatt der neuen 150W Module finden Sie auf unserer Homepage im Downloadbereich.

Wir sind überzeugt, dass SolarFrontier einer der Markführer des weltweiten Photovoltaik-Marktes werden wird. Mit ihrer proprietären CIS-Technologie ist SolarFrontier eine der Speerspitzen dieser vielversprechenden Entwicklung, die einzigartiges Potential für kontinuierliche Optimierung und Innovationen bietet. Solar Frontier ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Showa Shell Sekiyu K.K. Seit 1978 forscht das Unternehmen im Bereich Solarenergie und entwickelt Lösungen zur Energieerzeugung aus Sonnenlicht. 1993 begannSolar Frontier mit der Forschung an der CIS-Technologie, die 2007 in Serienfertigung ging.


29.07.2011 - Jinko Solar sponsert Bayer 04 Leverkusen

Die Fußball-Bundesligisten und deutscher Vizemeister Bayer 04 Leverkusen bekommen eine sonnige Unterstützung. Der chinesische Modulherstelelr JinkoSolar Holding Ltd. sponsert in der kommenden Saison die Mannschaft.


28.07.2011 - Solar Frontier versichert die Garantie auf CIS-Module

Als erster japanischer Modulhersteller hat Solar Frontier seine Garantien auf CIS-PV-Module versichern lassen. Solar Frontier sichert sich künftig beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re ab. Die neue Versicherung deckt die langfristige Leistungsgarantie ab, die Solar Frontier für seine Dünnschicht Photovoltaik-Module gibt. Im Fall einer erheblichen Einschränkung der Leistung unterhalb bestimmter Grenzwerte übernimmt Munich Re die Verpflichtungen des Herstellers aus den Garantiezusagen für bis zu 20 Jahre.

Pressemitteilung von Munich Re bekommen Sie HIER

 




28.07.2011 - Keine Fördergelder für Elektroautos

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will das Ziel der Bundesregierung, Deutschland bis 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen, nicht über »hoch dotierte Förderprogramme« erreichen. Stattdessen setzt Rösler auf eine »vom Markt getragene Entwicklung«. »Die Entwicklung und Herstellung der Komponenten, der Autos und der Infrastruktur ist Sache der Unternehmen und nicht des Staates«, sagte der FDP-Politiker in der aktuellen Ausgabe der »Schlaglichter der Wirtschaftspolitik« auf der Internetseite des Ministeriums. 


27.07.2011 - Das Projekt "Organic Solar Cells Project" erhält Millionen

Australiens Energieminister Michael O’Brienhat hat eine neue Förderrunde für das Organic Solar Cells Project des Departments of Primary Industries im Bundesstaat Victoria und das Australian Solar Institute an der Universität von Melbourne angekündigt. Forscher an der Universität von Melbourne, CSIRO und der Monash University hatten flexible Plastik-Solarzellen entwickelt, die mit lichtempfindlicher Tinte bedruckt Sonnenlicht in Strom umwandeln . Mit den neuen 3,5 Millionen Dollar soll die Materialentwicklung für den Druckprozess weiter voranschreiten, um so günstige Solarmodule in Massenproduktion zu fertigen. 


26.07.2011 - Steckverbinder erhält TÜV-Stempel für 1.500 Volt

Die Multi-Contact Deutschland GmbH aus Weil am Rhein hat für ihren Photovoltaik-Steckverbinder MC4PLUS die TÜV-Zulassung für 1.500 V DC erhalten. Das Unternehmen erweitert mit dem vorkonfektionierten Steckverbinder das Original MC4-System um eine weitere Verbindungslösung für Modulhersteller. Durch integrierte Dichtungseinsätze erfüllt der MC4PLUS die Schutzklassen IP65 und IP67. 


25.07.2011 - Kaco Powador Roadshow - Die Attraktion für Ihre Kundenevents!

Gemeinsam mit unserem Partner Kaco bieten wir Ihnen jetzt einen neuen Service: die POWADOR Roadshow!

Ab Ende Juli kommt Kaco mit seinem futuristischen Truck auf Wunsch direkt zu Ihnen. Und der hat es richtig in sich! Erleben Sie mit Ihren Kunden hautnah:

Die topaktuellen, dreiphasigen POWADOR-Wechselrichter

Die Vielseitigkeit und enorme Flexibilität der neuen Geräte

Den Präsentationsbereich mit modernstem Equipment

Die große Aktionsbühne für den Außenbereich

Die Dachterrasse zum Verweilen mit Blick auf die integrierte PV-Anlage

Cocktails auf dem Dach, Schulung im Präsentationsraum, Aktionen auf der Bühne. All das und noch einiges mehr erwartet Sie mit der Kaco  Roadshow. Der neue Truck, ein echter Hingucker und eine absolute Bereicherung für Kunden-Events und Hausmessen. Direkt vor Ort auf Ihrem Gelände!

Erfahren Sie mehr über den neuen Service von Kaco. Sprechen Sie uns an oder schicken Sie uns gleich Ihre Reservierungsanfrage per E-Mail an

info@clearenergy.de


21.07.2011 - Solar Frontier ist zertifiziert für britischen Markt

Grünes Licht für den Solarmodulhersteller Solar Frontier. Die CIS-Dünnschicht-Module der Serie 130-150 Watt haben den Test von BRE Global bestanden und für den britischen Markt die wichtige MCS (Microgeneration Certificate Scheme) - Zertifzierung erhalten. Nur mit der MCS-Zertifizierung können britische Hausbesitzer von der gesetzlichen Einspeisevergütung profitieren.

 


20.07.2011 - Kaco New Energy - Werk 5 läuft an

ClearEnergy Partner KACO hat nach nur neun Monaten Bauzeit die Produktion im Werk 5 in Neckarsulm angelaufen. Damit hat KACO eine der modernsten Wechselrichter-Fertigungen mit vollautomatischen Prozessschritten und Just-in-time-Lagerhaltung errichtet. Die skalierbare Produktion kann sich flexibel an Marktschwankungen anpassen und innovative Prüfverfahren verschaffen den Geräten in Punkto Langlebigkeit einen Vorsprung auf dem Markt. 

Quelle: Kaco New Energy


19.07.2011 - Der Ländervergleich 2010 in der Photovoltaik

Sharp hat eine spezielle Europa Karte für Sonnenenergie entwickelt. Die "Solar Map" zeigt die installierte Leistung von Photovoltaik-Anlagen und vergleicht die europäischen Länder miteinander. Deutschland liegt mit 17.370,00 MW der insgesamt installierten Solarmodulen auf dem ersten Platz. Mit erneutem Rekordwachstum war 2010 ein überaus erfolgreiches Jahr für die Photovoltaik. Die Solar Europe Map finden Sie HIER

 


18.07.2011 - Kaco New Energy startet Marktoffensive für Installateure | PREISSTURZ – Sie sparen bis zu 40 Prozent

preisalarm_kaco.jpgAls einer der weltweit größten Wechselrichterhersteller hat Kaco die Preise für den Powador 6600 und die Powador 7700 bis 9600 radikal gesenkt. Weltweit beweisen über 100.000 installierte Geräte ihre außerordentliche Ertragsstärke und Zuverlässigkeit. Tag für Tag!

 Die Highlights der Ausnahmegeräte:

-       Trafolose Spitzentechnologie

-       7 Jahre Garantie

-       Blindleistungsfähig

-       Lüfterlos

-       Internationale Software

-       Strangsicherungen integriert

Preisalarm bei ClearEnergy GmbH!

Die Leistungsfähigkeit der Geräte von Kaco wird Sie überzeugen – genau wie unsere Preise! Senden Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Kaco Preisalarm“ an info@clearenergy.de. Sie erhalten dann umgehend das Aktionsangebot und Ihren persönlichen Bestellschein. Sichern Sie sich ihr Kontingent und bestellen bei ClearEnergy GmbH, ihrem Kaco Vorzugspartner.


15.07.2011 - Sovello Sonderaktion: Spitzenmodule zu Spitzenpreisen

Um Sie beim Verkauf qualitativ hochwertiger Solaranlagen aus besten Komponenten auch mit besten Preisen zu unterstützen, bieten wir Ihnen die rein deutschen Module unseres Partners Sovello für einen begrenzten Aktionszeitraum zu absoluten Spitzenpreisen an.  

Die Solarmodule der Pure Power X Serie und der Pure Power T Serie werden in Deutschland in einer der modernsten vollintegrierten Solarfabriken der Welt nach höchsten Qualitätsstandards produziert. Die Solarmodule sind außergewöhnlich leistungsfähig, einfach zu handhaben und werden dank der STRING RIBBON™-Wafer besonders umweltschonend hergestellt. Sie überzeugen durch einen hervorragenden spezifischen Energieertrag und eine minimale CO2-Belastung.

Entscheiden Sie sich schnell - wir liefern prompt und zuverlässig ab unserem Lager an die von Ihnen gewünschte Adresse innerhalb Deutschlands! Das Aktionsangebot erhalten Sie von Ihrem zuständigen Mitarbeiter im Außendienst, oder senden Sie einfach eine E-Mail an info@clearenergy.de.

Über Sovello:

Sovello ist ein integrierter Hersteller von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen, die zur Stromerzeugung mit Hilfe von Sonnenlicht verwendet werden. Die von Sovello hergestellten Qualitätsprodukte unterscheiden sich von herkömmlichen multikristallinen Solarmodulen vor allem durch ihre besonders ressourcenschonende Herstellung und die kurze Energieamortisationszeit, die u.a. auf dem Einsatz unter Lizenz hergestellter STRING RIBBON™ Wafer beruht. Sovello betreibt drei Produktionsstätten in Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt. Das erste Werk SV1 nahm im Juni 2006 die Produktion auf. Im Juni 2007 hat Sovello die zweite Fertigungsstätte SV2 in Betrieb genommen. Mit SV3, der vor kurzem fertig gestellten dritten Anlage, hat die nominale Produktionskapazität des Unternehmens 180 Megawattpeak (MWp) erreicht. Die Sovello AG beschäftigt am Standort Bitterfeld-Wolfen etwa 1.250 Mitarbeiter. Mit der Gründung der Sovello Projects GmbH und Sovello Canada, Inc. im Jahr 2010 hat das Unternehmen seinen Fokus auf die Erschließung vielversprechender internationaler Märkte erweitert.


14.07.2011 - Sharp als führender Modulhersteller ausgezeichnet

top_brand_pv.jpgAls globaler Hersteller wurde Sharp Energy Solution Europe mit dem Gütesiegel "TOP BRAND PV" ausgezeichnet. 

Damit hat das internationale Marktforschungsinstitut EuPD Research jetzt eine unabhängige Orientierungshilfe für Händler, Installateure und Endkundengeschaffen. Die Basis der Bewertung liefern Aussagen von Absatzermittlern und Endkunden zur Markenführung von Modul- und Wechselrichterherstellern. So erhalten Hersteller eine ungefilterte Einschätzung zur eigenen Marke und zu Optimierungspotenzialen. Als globaler Hersteller wurde nun Sharp Energy Solution Europe als zweites Unternehmen mit dem Siegel ausgezeichnet. Besonders die Weiterempfehlungvon Seiten der Installateure und die positive Bewertung der Sharp Module zeichnet das Unternehmen aus. Auch in den Kategorien Montagefreundlichkeit, Markenimage, AfterSales Service und Preis schnitt Sharp besonders gut ab.

Von über 250 Modulmarken lassen sich nach Aussage von EuPD Research bislang zehn Markenherauslösen, die sich nachweislich vom Wettbewerb absetzen.„Wir freuen uns über die Auszeichnung, die es Sharp ermöglicht sich von der Vielzahl anderer Modulhersteller abzuheben. Das Siegel bestätigt uns in unserer globalen Markenausrichtungund kann als Referenzwert für unsere Kundenherangezogen werden.“ so Peter Thiele, ExecutiveVice President Sharp Energy Solution Europe.

Die offizielle Mitteilung von Sharp finden Sie hier: Download


13.07.2011 - Marktstudie: Chinesische Firmen Gewinner des Jahres 2010

Eine Marktanalyse der internationalen Unternehmensberatung PRTM stellt die Gewinner des vergangenen Jahres vor: Die Chinesen haben mit 45 Prozent des weltweit erzielten Umsatzes den Photovoltaikmarkt stärker als je zuvor dominiert (2009: 36 Prozent). Die operativen Gewinne versechfachten sie dabei auf zwei Milliarden Euro. Im Jahr 2009 waren es noch 313 Millionen. Damit gehen fast 60 Prozent der weltweit erwirtschafteten Profite in der Photovoltaik an die Chinesen.

Bei der Marktsstudie wurden die weltweit bedeutendsten und börsennotierten Photovoltaik-Unternehmen aus Deutschland, USA, China, Taiwan und Norwegen analysiert.

Quelle: PRTM Management Consultants GmbH


12.07.2011 - JinkoSolar verkündet Ausgabe von kurzfristigen Anleihen über 400 Millionen Renminbi

JinkoSolar Co., Ltd (eine hundertprozentige Tochterfirma der JinkoSolar Holding Co., Ltd ) hat mit einem Jahr Laufzeit und einem Gesamtvolumen von etwa 44 Millionen Euro ungedeckte Kurzzeit-Anleihen erfolgreich angemeldet und ausgegeben. 


11.07.2011 - Sharp Modul erhält VDE Zertifizierung als europäisches Produkt

Am 11. Juli 2011 hat die GSE (Gestore dei Servizi Energetici) die Richtlinie für die 10%ige Premiumförderung in Italienveröffentlicht und damit die verbundenen Anforderungen definiert. Nach Überprüfung des VDE fallen alle SHARPModule aus englischer Fertigung unter die definierten Anforderungen.

Damit erhalten italienische Anlagenbetreiber / Investoren eine höhere Einspeisevergütung bei Photovoltaik-Anlagen mit Sharp Modulen aus europäischer Fertigung.

Das VDE Zertifikat für die SHARP Module aus englischer Fertigung im Einklang mit den GSE Anforderungen erhalten Sie bei Bedarf von Ihrem zuständigen Vertriebsmitarbeiter bei der ClearEnergy GmbH.


10.07.2011 - Kaco New Energy präsentiert zwei neu Wechselrichtertypen auf den amerikanischen Markt.

Kaco - einer der weltweit größten Wechselrichter-Hersteller präsentiert zwei neue Wechselrichter in USA:

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  • Der innovative Blueplant Transformerless 7600 M mit integrierter Tigo Maximizer Management Unit

  • Blueplanet XP10UH4

Beide Typen eignen sich super für private und gewerbliche Anwendungen. Um die Installatioin zu vereinfachen, wurden die Wechselrichter um zusätzliche und technologisch fortschittliche Funktionen erweitert. Ihre wettbewerbsfähigen Preise leisten einen Beitrag zur Kostensenkung für PV-Anlagen. 
Kaco New Energy USA ist eine Kooperation mit der US-Firma Sanmina-SCI Corporation (einem führenden Unternehmen für Fertiglösungen) , eingegangen. Sanmina-SCI wird als OEM-Partner Kaco´s Wechselrichter "blueplanet 02xi" produzieren.
Die offizielle Pressemitteileung finden Sie HIER

Quelle: Kaco new energy GmbH


01.07.2011 - ClearEnergy mit europäischem Sortiment in Italien vor Ort

Die Änderung im Conto Energia macht die Investition in europäische Produkte für unsere italienischen Kunden noch attraktiver. Mit unserem Portfolio (Sovello und Kaco aus deutscher Fertigung, Sharp aus europäischer Fertigung) sind wir für den italienischen Markt bestens aufgestellt. Seit 01.06.2011 stehtunseren italienischen Kunden nun auch ein ClearEnergy Mitarbeiter direkt vor Ort zur Verfügung:

clearenergy_italien.png

Die italienische Regierung hat sich am 05.05.2011 auf eine Änderung der Solarstrom-Förderung geeinigt. Conto Energia, der italienische Pendant zum deutschen EEG, schreibt in seiner jüngsten Fassung u. a. einen Wertschöpfungsanteil von mind. 60% in der EU vor, um in den Genuss eines 10%igen Bonus zu bekommen, der auf die Fördersätze aufgeschlagen wird.


30.06.2011 - Neuigkeiten bei Sharp: Positive Leistungstoleranzen und neue Stecker

Unser Vertragspartner Sharp nimmt aktuell an allen mono– und polykristallinen PhotovoltaikmodulenProduktänderungen vor: neue_modultypen_sharp.jpg

  • Änderung der Anschlußstecker
  • Einführung einer –0 / +5% Leistungstoleranz (Plus-Sortierung)
  • Verbesserte Spezifikationswerte des Temperaturkoeffizienten

Die Modulbezeichnungen werden sich ändern, um zwischen Modulen mit aktuellen und neuen Steckernzu unterscheiden. Weiterhin wird Sharp innerhalb der Serien weitere (höhere und niedrigere)Leistungsstufen einführen. Lieferstart der Module mit geänderten Steckern unter den neuenBezeichnungen erfolgt ab Juli 2011 abhängig vom Lagerbestand der vorherigen Serie.

Einige der neuen Modultypen sind jetzt schon bei ClearEnergy verfügbar! Ihr zuständiger Vertriebsmitarbeiter informiert Sie gerne über die aktuellen Verfügbarkeiten.


21.06.2011 - Sovello präsentiert 240 Watt Modul auf der Intersolar 2011

Auf der Intersolar 2011 präsentierte Sovello den Prototypen des neuen Moduls „X+2“. Die neue Serievon Sovello wird 2 Zellreihen mehr haben, und damit Leistungsklassen bis zu 240 Wp. erreichen.

Bei einer Größe von 1.817mm x 951mm und einem Gewicht von 20,4 kgbleibt das Modul dabei weiterhin handlich und einfach zu montieren.Außerdem sorgt es beim Bau größerer Anlagen für erhebliche Einsparungen;insbesondere an der Unterkonstruktion und natürlich bei der Arbeit, dader Installateur deutlich weniger Module in die Hand nehmen muss. 

Geplanter Produktionsstart der neuen Module: Ende Q4 2011sovello_modul.jpg

Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung waren die Workshops die SovelloAnfang Februar mit Großhändlern, Projektierern und Installateurendurchgeführt hat. Hier waren alle mit den Qualität der Sovello-Module sehr zufrieden, wünschten sichjedoch höhere Leistungsklassen, um den Kundennachfragen besser gerecht zu werden.


20.06.2011 - ClearEnergy erweitert Produktportfolio um Jinko Solar

Um unseren Kunden ein langfristiges und beständiges Angebot qualitativjinko-solar-co-ltd-.jpg hochwertiger Produkteanbieten zu können, haben wir unser Portfolio um die Module des Hersteller Jinko Solar erweitert.

Die Jinko Solar Holding Co., Ltd. (“Jinko Solar”) ist ein schnell wachsenderHersteller qualitativ hochwertiger Ingots, Wafer, Solarzellen und Solarmodule(insgesamt 1.5 GW).

Das Unternehmen besitzt ein globales Netzwerk und erstreckt sich über Europa, Nordamerika undAsien. Durch die Eröffnung der Geschäftsstellen in München und Bologna, sowie dem US-Büro in SanFrancisco zeigt Jinko Solar nicht nur internationale Präsenz; das Lager in Rotterdam sorgt außerdem fürkürzeste Lieferzeiten innerhalb Europas auch bei großem Mengenbedarf.


17.06.2011 - Bundesnetzagentur: Keine Förderkürzung im zweiten Halbjahr

Im Zeitraum von März bis Mai 2011 sind in Deutschland insgesamt 700 Megawatt PV Anlagen in Betrieb genommen worden. Hochgerechnet auf 12 Monate beträgt der jährlicher Zubauwert ca. 2800 Megawatt. 

Diese Hochrechnung sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor, um die Degressionssätze der Vergütung des eingespeisten EEG-Stroms zu bestimmen.

Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken. Dies ergibt sich aus dem hochgerechneten Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt“, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Vollständige Pressemitteilung der Bundesnetzagentur können Sie HIER nachlesen. 


08.06.2011 - ClearEnergy auf der Intersolar 2011 in München

 

Besuchen Sie uns vom 08.06.2011 bis 10.06.2011 auf der Intersolar 2011 in München, der größten Fachmessefür Solartechnik in Europa.

Nutzen Sie die Gelegenheit die Mitarbeiter der ClearEnergy GmbH an den Ständen unserer Partner zu besuchen:

Sovello | Halle A1 | Stand 160


Sharp | Halle A3 | Stand 280


Steffen Pförtsch Vertriebsleitung    0171 5566890

Tanja Mang Produktmanagement    0171 3043834

Torsten Lang Vertrieb Nord/Ost       0170 3226201

Erich Tischhauser Vertrieb Süd       0170 3286646

Sascha Colburn Vertrieb West       0160 90680930

Gerne können Sie uns auch vorab telefonisch kontaktieren und einen Termin vereinbaren.

Wir freuen uns, Sie beieinem Besuch persönlich zu informieren und zu beraten!


07.06.2011 - Neuer Katalog von KACO

Pünktlich zur Intersolar in München erscheint ein neuer Gesamtkatalog von KACO - New Energy. Er enthält das gesamte Wechselrichterprogramm sowie alle Monitoring- und Software-Produkte. Die Produktfamilien sind übersichtlich nach Leistungsklassen angeordnet. Neben den Anwendungsbeschreibungen finden Sie dort zu allen Geräten technische Datenblätter mit ausführlichen Detailinformationen. Download: Gesamtkatalog KACO


06.06.2011 - ClearEnergy erweitert Produktportfolio

sf_logo.jpgMit Solar Frontier hat die ClearEnergy durch den Abschluss eines mehrjährigen Distributionsvertrages einenweiteren wichtigen Partner gewonnen.

„Die innovative, umweltfreundliche CIS - Technologie , der hochmoderne Herstellungsprozess von Solar Frontier und die schnelle Energierückgewinnungszeit haben uns überzeugt“, so Steffen Pförtsch, Vertriebsleiter derClearEnergy GmbH. „ Wir sind nun in der Lage, unseren Kunden eine nochbreitere Palette zukunftsweisender Solartechnologien anzubieten.“

Die von Solar Frontier entwickelte CIS-Technologie verwendet Kupfer, Indium und Selen anstelle des traditionellen Siliziums. Die Solarmodule von Solar Frontier kombinieren hohe Zuverlässigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit mit außergewöhnlichem Design, und werden aus ungiftigen Materialen erstellt.

Die Module von Solar Frontier werden ab Ende Juli verfügbar sein. Produktunterlagen und Preise erhalten Sie in der KW 26/2011automatisch per E-Mail.


03.06.2011 - Siemens: Service-Desk, Austauschpauschale und Garantieverlängerung

 

Sinvert Wechselrichter setzen Maßstäbe in Ihrer Disziplin.

Doch selbst die beste Technik kann einmal ihren Dienst versagen. Worauf es dann am meisten ankommt? Auf einen zuverlässigen Service, der den Austausch im Garantiefall schnell und unbürokratisch abwickelt! Genau dafür steht der neue Sinvert PVM ServiceDesk, der ab sofort eine noch schnellere Abwicklung ermöglicht.

Bisher waren wir bei einer Reklamation ihr Ansprechpartner - ab jetzt können Sie sich direkt an den SinvertServiceDesk wenden. Dies spart Zeit - für Sie und Ihren Kunden!

Sollte ein Sinvert PVM wegen eines Defekts innerhalb der Garantiezeit ausgetauscht werden müssen, erstattet Siemens Ihnen ab sofort eine Austauschpauschale von           100,- Euro - für jedes Gerät. Damit Sie diesen Service länger nutzen können, ist eine Verlängerung der Garantiezeit auf bis zu 20 Jahre möglich. (Die Garantie kann nur im Laufe der ersten 24 Monate nach Lieferung ab Werk verlängert werden).

Weitere Informationen und Preise zu den Garantieverlängerungen, dem Austauschservice und derAustauschpauschale erhalten Sie von ihrem zuständigen Vertriebs-Mitarbeiter!


01.06.2011 - Kaco: Wechselrichter-Updates jetzt als Download

logo-kaco.jpg

Die neuen trafolosen Drehstromwechselrichter der Modellreihe Powador TL3 sindmit einer USB-Schnittstelle ausgestattet.

Über die Schnittstelle kann per USB-Stick jetzt ein schnelles Update der Geräte-Softwareerfolgen. Die neuesten Anpassungen stehen auf der Website www.kaconewenergy.deim Servicebereich zum kostenlosen Download bereit. Einfach auf den USB-Stickkopieren, einstecken und Update-Vorgang starten.

Den Rest erledigt der Wechselrichter!


10.05.2011 - PV-Anlage bei der Bundesnetzagentur anmelden

Neue Photovoltaik-Anlagen müssen jetzt online über das PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur (BNA) angemeldet werden. Die Anmeldung per Brief, Fax oder E-Mail ist nicht mehr möglich. Auch dürfen Fachbetriebe die Anmeldung nicht mehr im Auftrag des Anlagenbetreibers vornehmen. Sie können bei der Anmeldung nur noch beraten.
Vorteil der neuen Prozedur: Die Registrierungsbestätigung der BNA, die als wichtiger Nachweis dem Netzbetreiber vorzulegen ist, geht nun deutlich schneller beim Anlagenbetreiber ein.

Um zur offiziellen Meldung der Bundesnetzagentur zu gelangen klicken Sie bitte HIER


07.05.2011 - Verbesserte Eintrittspunkte bei Upsolar

Upsolar bietet innerhalb ihrer Leistungsgarantie Eintrittspunkte  nach 3, 7, 12, 16, 20 und 25 Jahren. Damit kann Upsolar gegenüber dem in der Branche üblichen Standard von Eintrittspunkten nach 10 und 25 Jahren, der von den meisten Modullieferanten angeboten wird, eine bessere Garantieleistung erbringen:

 

Jahr 0 – 3         97,00%                                   Jahr 13 – 16     86,92%

Jahr 4 – 7         93,50%                                   Jahr 17 – 20     83,85%

Jahr 8 – 12       90,00%                                   Jahr 21 – 25     80,00%


05.05.2011 - Rückumstellung auf Multi-Contact

Ab Mai 2011 wird unser Partner Sovello die Stecker der Module der T– und X-Serie wieder auf Multi-Contact rückumstellen. Aufgrund der wieder besseren Verfügbarkeiten dieser Komponenten konnte die Übergangslösung mit Amphenol-Steckern beendet werden.

Die Umstellung wird sich in den Auslieferungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen nach und nach niederschlagen. Die Stecker beider Lieferanten sind MC4-kompatibel und sowohl für die Sovello T– als auch X-Serie TÜV-zertifiziert. An den Montage– und Installationsanweisungen für die Sovello Module ändert sich durch diese Umstellung nichts.


01.05.2011 - Neuer Außendienstmitarbeiter im ClearEnergy Team!

Zum 01.06.2011 wird unsere Mitarbeiterin Tanja Mang ihr  bisheriges Vertriebsgebiet an unseren neuen Kollegen Sascha Colburn übergeben und im Zuge dessen innerhalb der ClearEnergy GmbH die Funktion der Produktmanagerin übernehmen. 

Herr Colburn war bereits mehrere Jahre als Außendienstmitarbeiter im Bereich der regenerativen Energien tätig, und nach seiner Weiterbildung als Projektmanager für erneuerbare Energien zuletzt für die technische Planung von Photovoltaik-Projekten zuständig.

Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen in Vertrieb, Kundenbetreuung und Projektleitung sowie seiner langjährigen Branchenkenntnisse ist Herr Colburn bestens für seine neue Aufgabe in unserem Unternehmen geeignet.

Wir wünschen unserem neuen Kollegen viel Erfolg und Freude an der Arbeit in unserem Unternehmen, und Frau Mang viel Erfolg in ihrer neuen Position!


19.04.2011 - Der Norden holt beim Sonnenstrom auf

Neuinstallation von Solaranlagen in 2010: Brandenburg und Schleswig-Holstein belegen bei der Pro-Kopf-Leistung Platz zwei und drei / Bayern führt weiterhin die Solar-Länderliste an / Zuwachs bei Solarstrom ersetzt ein Atomkraftwerk

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 249.000 Solarstromanlagen neu installiert. Eine Auswertung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) zeigt: Kleinanlagen fürs eigene Hausdach sind nach wie vor gefragt, Großanlagen konnten kräftig zulegen. Im Ländervergleich belegt zwar Bayern beim Sonnenstrom weiterhin den Spitzenplatz. Aber die nördlichen Bundesländer holen bei der neu installierten Pro-Kopf-Leistung in 2010 auf - Brandenburg hält die Position zwei, Schleswig-Holstein schiebt sich vor auf Platz drei. „Dieser Trend widerlegt das Klischee, Solaranlagen würden sich nur in Süddeutschland lohnen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Eine gute Entwicklung, weil damit auch eine gleichmäßigere Netzauslastung im Bundesgebiet erreicht wird.“ Insgesamt gingen rund 7400 Megawattpeak (MWp) Sonnenstromleistung im vergangenen Jahr neu ans Netz. „Die damit erzeugte Menge Strom entspricht in etwa der eines Atomkraftwerkes“, so Körnig.

 Zu den am häufigsten installierten Solarstromanlagen in 2010 gehörten Kleinkraftwerke vorrangig für den Privatgebrauch - nämlich die Anlagenklasse bis 30 Kilowattpeak (kWp), wie man sie auf Wohndächern, Scheunen und Lagerhallen findet. Sie machten rund 83 Prozent aller Solaranlagen aus, die neu ans Netz gingen und stellen mit 2.576 MWp rund 34 Prozent der neu installierten Sonnenstrom-Leistung 2010.

 Verstärkten Absatz fanden im vergangenen Jahr auch große Solarstrom-Kraftwerke mit mehr als 1.000 kWp. Insgesamt wurden 535 solcher Großanlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt rund 1.405 MWp bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Vor allem die Anlagenklasse 100 bis 1.000 kWp legte gegenüber 2009 kräftig zu. Mit 1.669 MWp (23 Prozent) gab es gegenüber 2009 mit 635 MWp (17 Prozent) einen deutlichen Zuwachs in diesem Marktsegment. Bleibt noch die Anlagenklasse 30 bis 100 kWp, die im vergangenen Jahr 1.759 MWp neu installierte Leistung für sich verbuchen konnte.

Im Ländervergleich belegt Bayern unangefochten den Spitzenplatz beim absoluten Zubau (32,8 Prozent der neu installierten Jahresgesamtleistung), gefolgt von Baden-Württemberg (13,6 Prozent), Nordrhein-Westfalen (12,2 Prozent) und Niedersachsen (10,8 Prozent). Betrachtet man jedoch die Neuinstallation pro Kopf im Ländervergleich, folgen auf das südliche Bayern (194 kWp neu installierte Solarstrom-Leistung pro 1.000 Einwohner) die Länder Brandenburg (136) und Schleswig-Holstein (129). Bemerkenswert: Nordlicht Mecklenburg-Vorpommern zieht bei der Pro-Kopf-Neuinstallation 2010 mit Südlicht Baden-Württemberg gleich (beide 94). Siehe dazu auch unsere Pressegraphik unter dem Link: www.solarwirtschaft.de/medienvertreter/infografiken.html#c3032

 Die durchschnittliche Größe aller neu installierten Photovoltaik-Anlagen lag im Jahr 2010 bei 29,7 kWp, der Solar-Monat des Jahres 2010 war Juni. Die mit Abstand größten Solarkraftwerke wurden in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gebaut - darunter auch die größte Einzelanlage in Mecklenburg-Vorpommern mit 25,46 MWp Leistung. Für Bayern gilt: Im Jahr 2010 stammten bereits fünf Prozent des Stroms aus Solaranlagen - im Bundesschnitt betrug die Solarstromquote zwei Prozent. Bis 2020 sollen mindestens zehn Prozent des bundesdeutschen Strombedarfs aus Sonnenstromanlagen gedeckt werden.

Schlusslichter in der Solar-Hitliste 2010 bilden die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. „Das ist wenig verwunderlich“, kommentiert Carsten Körnig. „In den Stadtstaaten ist die Eigenheimquote traditionell gering, in der Hauptstadt beispielsweise leben 87 Prozent der Einwohner in Mietwohnungen. Da hängt die Entscheidung, ob eine Aufdach-Anlage installiert wird, vom Vermieter ab.


15.04.2011 - ClearEnergy und Sovello organisieren eine Werksbesichtigung für Kunden

Die 4. Veranstaltung der ClearEnergy GmbH in Leipzig mit Werksbesichtigung bei unserem Partner Sovello AG wieder mal ein voller Erfolg. Der Vortrag der ClearEnergy wurde mit großem Interesse verfolgt. Die Besichtigung des Produktionsprozesses am nächsten Tag war beeindruckend, und hat unsere Kunden von der hohen Qualität der Produkte wie auch der Nachhaltigkeit des gesamten Produktionsprozesses überzeugt. Zur Technologie und dem besonderen Herstellungsverfahren blieben keine Fragen offen.

sovello_werksbesichtigung.jpgDie gute Atmosphäre bei der gesamten Veranstaltung wurde gleichermaßen geschätzt wie gelobt,  nicht zuletzt auch das gemeinsame Abendessen im historischen und traditionsreichen Auerbachs Keller, welcher nach einer Amerikamischen Studie Platz 5 der bekanntesten Gaststätten weltweit belegt. Selbst Goethe war schon Gast im Auerbachs Keller, fasziniert von der Magie des Ortes und hat ihm in seinem Lebenswerk "Faust" zu ewigem Ruhm verholfen.

Lassen Sie sich jetzt schon für eine unserer künftigen Veranstaltungen vormerken:

August 2011 Donnerstag, 25.08.11

November 2011 Donnerstag, 10.11.11

Weitere Informationen zur Veranstaltung und das Anmeldeformular erhalten sie in unserer Marketingabteilung. Ansprechpartnerin: Frau Marina Zacharias m.zacharias@clearenergy.de


01.04.2011 - Sonnig in den Frühling—mit der Sovello Frühjahrsprämie!

Unser Partner Sovello bietet den PV Installationsbetrieben vom 11.04.2011 - 31.05.2011 ein besonders attraktives Angebot. Nehmen Sie an der Sovello Frühjahrsprämienaktion teil und sichern Sie sich ein Apple iPad 2 oder einen Profi-Gas-Grill!

sovello-fruehlingsaktion.png

Erwerben Sie unsere Sovello Pure Power Module und sichern Sie sich eines von 300 brandneuen Apple iPad 2 bei einer Abnahmemenge ab 10 kWp oder ab 25 kWp einen von 50 Weber Genesis Gas-Grills.*

Um an der Frühjahrsprämienaktion teilzunehmen, melden Sie sich unter frühjahrsprämie.sovello.com an. Dort können Sie Ihre Kontaktdaten eintragen und die nötigen Dokumente hochladen.

Gern können Sie uns die Unterlagen auch an folgende Nummer
+49 (0)341 56 68 26 76 faxen. Auf der Interseite finden Sie auch alle weiteren wichtigen Informationen, wie z.B. die Teilnahmebedingungen.


01.03.2011 - „ClearEnergy auf der Ecobuild“ London 2011

Die Messe „Ecobuild & Futurebuild“ ist mit ca. 1.000 Ausstellern und 41.000 Besuchern die führende Fachmesse für Umweltschutz, energieeffizientes Bauen sowie erneuerbare Energien in Großbritannien. Sie findet seit 2005 jährlich im März statt.

ecobuild_logo.png

Während der dreitägigen Messe in London, beginnend am 1.März 2011, präsentiert ClearEnergy einen Auszug aus der aktuellen Produktpalette und lädt alle interessierten Besucher gerne zum Stand N2165 ein. Vorrangig werden dort die Module unser Partner Sharp und Sovello ausgestellt. Wenn Sie Näheres erfahren möchten, können Sie gerne mit unserem Mitarbeiter vor Ort Kontakt aufnehmen:

Joachim von Hülsen | Sales Manager UK

Tel: +44 (0) 1273 61 64 91 joachim.huelsen@clearenergygroup.co.uk 


11.02.2011 - Sharp Modul mit „sehr gut“ ausgezeichnet!

Module, die die versprochenen 20 Jahre Lebensdauer nicht erreichen, sind der Alptraum eines jeden Kunden und auch Installateurs.  PV+Test, ein unabhängiges Prüfsiegel nach höchsten Standards, bietet ab sofort Orientierung bei der Auswahl der Module. 

Denn der Modultest bewertet die Produkte nicht nur nach Leistungskriterien, sondern auch nach ihrer Alterungsbeständigkeit, der elektrischen Sicherheit, der Verarbeitung, der Qualität der begleitenden Dokumentation, den Garantiebedingungen und der Montagefreundlichkeit.

Sharp Solar hat sich mit seinem Modul Sharp NU-180E1 diesem aufwändigen Test gestellt und wurde mit der Bestnote bewertet.  Mit diesem Ergebnis sind auch wir sehr zufrieden, es bestätigt uns, dass wir bei der Auswahl unserer Lieferanten jedes Mal auf die richtigen Partner setzen!


10.02.2011 - Neu im Portfolio - Module von Upsolar

logo_upsolar.gifUm Ihnen auch im Low-Price Segment ein qualitativ hochwertiges Modul anbieten zu können, haben wir unser Sortiment um die Module des Herstellers Upsolar erweitert.

Upsolar ist ein international führender Entwickler und Hersteller von erstklassigen Photovoltaik-Modulen zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Die Module von Upsolar wurden mit dem Testurteil „sehr gut“ der Zeitschrift Öko-Test gekrönt! Öko-Test hat in Zusammenarbeit mit dem Photonlabor 15 verschiedene Module getestet. Dabei ist Upsolar der einzige chinesische Hersteller, der diese hohe Auszeichnung erhalten hat!

Upsolars hochwertige Solarmodule werden weiterhin von  PowerGuards branchenführendem PowerCLIP-Garantieprogramm unterstützt, das den umfassendsten Versicherungsschutz bietet, der für PV-Hersteller erhältlich ist!

Mit der Aufnahme dieses Moduls unterstreicht ClearEnergy die erheblichen Anforderungen an seine Lieferanten und bestätigt zudem die hohen Qualitätsansprüche der ClearEnergy GmbH!


01.02.2011 - Startschuss für die ClearEnergy in Großbritannien

Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher. Durch die bereits im April 2010 eingeführten Einspeisetarife ist nun mit einem dynamischen Wachstumder Photovoltaik in Großbritannien zu rechnen.
Im Februar eröffnen wir unser Büro am Standort Newhaven in East Sussex.

Ansprechpartner vor
Ort ist Joachim von Hülsen. Ab dem 01.02.2011
erreichen Sie Ihn unter 0044 (0)1273 616491.


Das Portfolio der ClearEnergy ist für den britischen Markt bestens geeignet. Alle Module unserer Vertragspartner sind gemäß MCS zertifiziert. Für uns ist es nicht überraschend, dass die Produkte unseres Vertragspartners Sharp bei den Installateuren in Großbritannien zu den Top5 der beliebtesten Module gehören. (EuPD Research, The Supply Market | Distribution Channels | The Sales Market


10.01.2011 - Sovello weitet Produktgarantie auf 10 Jahre aus

sovello_logo.jpgUnser Vertragspartner Sovello hat zum 1. Januar 2011 die Produktgarantie für Material und
Verarbeitung ihrer Solarmodule auf 10 Jahre ausgeweitet. Mit diesem Schritt verdoppelt das
Unternehmen die bisherige Garantiedauer von fünf Jahren und baut damit seine Garantieleistungen
weiter nach oben aus.
„Wir wissen durch unsere integrierte Fertigung von der Kristallzucht bis zum fertigen Modul genau,
was in unsere Hallen reingeht, wo und wozu es verwendet wird und was am Schluss herauskommt.
So können wir ein qualitativ hochwertiges Produkt anbieten, das unseren Anspruch,
Premium-Qualität ‚made in Germany‘ zu verkaufen, nun auch mit einer verlängerten
Garantie über 10 Jahre unterstreicht.“ (Stephan Droxner, Sovello AG)
Die neuen Garantieleistungen gelten für alle ab dem 01. Januar 2011 produzierten Module der
X- und T-Serie mit Seriennummer ab 49XX20110101XXXXXXX.


05.01.2011 - Neuer Mitarbeiter im ClearEnergy Planungsteam

Seit dem 01. Januar 2011 wird unser Planungsteam durch einen neuen technischen Mitarbeiter im Innendienst verstärkt.

moritz-refke.jpgMoritz Refke verfügt unter anderem über eine Ausbildung als staatlichgeprüfter Umweltschutztechniker und kann bereits einige Jahre Erfahrung als Planungstechniker einem Unternehmen für Photovoltaik-Anlagen nachweisen.Herr Refke freut sich, Sie künftig bei der Planung, Auslegung und Anwendungaller Produkte im Portfolio der ClearEnergy GmbH kompetent zu unterstützen.

Herrn Refke erreichen Sie unter

Tel.: 02129-37506-19, E-Mail M.Refke@clearenergy.de

Wir wünschen unserem neuen Kollegen einen guten Start und viel Freudebei der neuen Herausforderung.


01.01.2011 - Die neuen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen


10.10.2010 - Upsolar verdoppelt Versicherungsschutz

PowerGuard und Upsolar kooperieren, um branchenführende Versicherungspolice anzubieten

SAN FRANCISCO--(BUSINESS WIRE)--Der führende internationale Solarmodullieferant Upsolar gab heute sein neues Garantieprogramm bekannt, das von PowerGuard Specialty Insurance Services gedeckt wird. PowerGuard ist ein Versicherungsunternehmen, das auf besondere Versicherungs- und Risikomanagementlösungen für die Wind- und Solarenergiebranchen spezialisiert ist. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 werden Upsolars hochwertige fotovoltaische (PV) Solarmodule von PowerGuards branchenführendem PowerCLIP-Garantieprogramm unterstützt, das den umfassendsten Versicherungsschutz bietet, der für PV-Hersteller erhältlich ist.

„Wir waren von Upsolars Qualitätsbewusstsein und Engagement für Kundenzufriedenheit beeindruckt und sind davon überzeugt, dass das Unternehmen seinen Geschäftsinteressenten eine gute Investition in die Solarenergie bietet. Wir sind stolz, unsere Dienste Upsolar anzubieten und seine Position als einer der profitabelsten Technologielieferanten der Solarbranche zu festigen.“

Die auf 25 Jahre ausgelegte, unkündbare PowerCLIP-Police bietet einen unübertroffenen Versicherungsschutz durch PowerGuards Netzwerk international anerkannter Versicherungen, die alle mit A.M. Best Financial Strength Ratings von „A“ (Ausgezeichnet) oder besser bewertet werden. Dank PowerCLIP kann Upsolar seinem globalen PV-Kundenstamm einen sicheren, langfristigen Versicherungsschutz durch Risikominderung bieten und ihnen ermöglichen, die Hauptprobleme bei der Beschaffung von Projektfinanzierungen zu überwinden.

PowerCLIP bietet sofortigen Versicherungsschutz für Probleme wie serienmäßige Mängel und Delamination der Module, wohingegen bei ähnlichen Versicherungspolicen auf dem Markt eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren erforderlich ist, bis der Versicherungsschutz wirksam wird. Die Police sichert auch Upsolars neue Limited Peak Power Warranty (Eingeschränkte Höchstleistungsgarantie) ab. Diese erweiterte Garantie bietet eine fünfjährige Produktabsicherung für Material- und Herstellungsmängel und besitzt eine Leistungsgarantie mit Eintrittspunkten der Versicherungsdeckung nach 3, 7, 12, 16, 20 und 25 Jahren, um gegenüber dem in der Branche üblichen Standard von Eintrittspunkten nach 10 und 25 Jahren, der von den meisten Modullieferanten angeboten wird, eine bessere Garantieleistung zu erbringen. Mit der PowerCLIP-Garantie hat Upsolar in Zusammenarbeit mit Daniel Francis von Edgewood Partners Insurance Center (EPIC) erfolgreich eine unkündbare, verbriefte Modulgarantie für seinen geschätzten Kundenstamm geschaffen, die 25 Jahre lang gültig ist.

„Unsere Firma ist bekannt für ihre Exklusivität. Nur fünf Prozent der Garantie-Antragsteller werden ausgewählt, um die absolute Zuverlässigkeit unserer Versicherungspolicen zu gewährleisten“, so Mike McMullen, Managing Principal der PowerGuard Specialty Insurance Services. „Wir waren von Upsolars Qualitätsbewusstsein und Engagement für Kundenzufriedenheit beeindruckt und sind davon überzeugt, dass das Unternehmen seinen Geschäftsinteressenten eine gute Investition in die Solarenergie bietet. Wir sind stolz, unsere Dienste Upsolar anzubieten und seine Position als einer der profitabelsten Technologielieferanten der Solarbranche zu festigen.“

Upsolars Qualität resultiert aus dem „Excellence at Each Step“-Leitbild („Ausgezeichnet bei jedem Schritt“), dem sich das Unternehmen bei der Herstellung von Solarmodulen verschrieben hat. Die umfangreichen, im hochmodernen Test- und Entwicklungszentrum des Unternehmens ausgeführten Kontrollen garantieren, dass Upsolars Module Spitzenleistungen liefern können. Das Qualitätssicherungsteam des Unternehmens arbeitet mit Produktionspartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Upsolars hohe Anforderungen in jeder Phase des Herstellungsprozesses erfüllt oder übertroffen werden.

„Wir sind begeistert, mit PowerGuard zusammenzuarbeiten, um unseren Kunden auf der ganzen Welt eine erstklassige Versicherungspolice anzubieten“, so Zhe Jiang, CEO von Upsolar. „Wir von Upsolar verstehen, dass die Lieferung zuverlässiger, hochwertiger Produkte nur ein Teil des Puzzles ist. Die Zusammenarbeit mit einer hoch angesehenen Organisation wie PowerGuard bringt uns unserem Ziel, eine verlässliche, risikofreie Solarerfahrung für alle zu schaffen, einen Schritt näher.“

Über Upsolar

Upsolar ist ein führender internationaler Entwickler und Hersteller von Solarmodulen und bietet das branchenbeste Qualität-Preis-Verhältnis auf dem globalen PV-Markt. Mit vertikal integrierten, breit gefächerten Produktionsplattformen sowie einem F&E-gestützten Qualitätsmanagementsystem produziert Upsolar hochwertige, zuverlässige Solarmodule, die durch eine erstklassige Garantie abgesichert sind, zu konkurrenzfähigen Preisen. Mit Hauptsitz in Schanghai und Niederlassungen in ganz Asien, Europa und Nordamerika kann Upsolar seinen internationalen Kundenstamm mit technischer Hilfe vor Ort, Kundendienst und Produktentwicklungsteams unterstützen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.upsolar.com.

Über PowerGuard Specialty Insurance Services

PowerGuard ist Generalagent und Erstversicherer von Lloyds. Die Firma hat sich auf den Entwurf und das Unterzeichnen von besonderen Versicherungs- und Risikomanagementlösungen für Wind-, Solar- und andere alternative Energieunternehmen spezialisiert. Ihre Gründer und Direktoren haben über 20 Jahre Erfahrung bei der Bereitstellung innovativer Produkte und Dienstleistungen, um die Anforderungen des sich rasch entwickelnden Energiesektors zu erfüllen. PowerGuards proprietäres Garantieprodukt – PowerCLIP – ist die umfassendste vertragliche Schadensdeckung, die für Windturbinenhersteller, Windparkbesitzer/-betreiber und die Kreditinstitute und Beteiligungsgesellschaften, die in Windenergie investieren, erhältlich ist. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die PowerGuard Website unter http://www.powerguardins.com/.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Quelle: http://www.businesswire.com/news/home/20101011006683/de/


07.09.2010 - ClearEnergy verstärkt das Team international

Um das weitere Wachstum des Vertriebes außerhalb Deutschlands sicherzustellen, haben wir zum 01.09.2010 Joachim von Hülsen an Bord der ClearEnergy GmbH.

Mit Herrn von Hülsen haben wir einen Mitarbeiter, der in England, den Gegebenheiten vor Ort und allen betriebswirtschaftlichen Belangen, was das neue Land betrifft, Erfahrung hat.

Wir wünschen unserem neuen Kollegen einen guten Start und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 joachim_von_huelsen.jpg

Joachim von Hülsen
Fon:                    +49 (0)2129 37506-20
Fax:                    +49 (0)2129 37506-29
Mobil:                 +49 (0)151 42618150
Email:                 j.vonhuelsen@clearenergy.de

 


12.07.2010 - Die veränderten EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen im Überblick


01.07.2010 - ClearEnergy Group baut die Zusammenarbeit mit Sharp weiter aus

sharp_logo.jpgUm der Nachfrage nach noch leistungsstärkeren Modulen gerecht zu werden, nimmt die ClearEnergy das Sharp NU-235 E1 in das Lagersortiment auf.

  • 156,5 mm x 156,5 mm dunkelblaue monokristalline Solarzellen
  • 60 Zellen in Serie
  • 2.400 N/m2 mechanische Belastbarkeit (245 kg/m2)
  • 1.000 V DC maximale Systemspannung
  • IEC/EN 61215, IEC/EN 61730, Schutzklasse II (VDE: 40021391)

01.06.2010 - ClearEnergy Group baut größten Solarpark in Nordbayern

hohenberg1.jpg

Die im Marktleugaster Ortsteil Hohenberg gelegene Anlage wird eine Leistung von ca. 2.800 kWp haben und bis Ende diesen Jahres fertiggestellt.

hohenberg2.jpg

Der Solarpark entsteht auf einer ca. 7,36 Hektar großen Fläche in der oberfränkischen Gemeinde Marktleugast und wird pro Jahr über 2.500 Megawattstunden (MWh) in das Stromnetz der E.ON Bayern einspeisen. Der Solarpark wird von der Bayreuther ClearEnergy Oberfranken GmbH realisiert.

Der Bayreuther Projektentwickler und Systemintegrator hat die Anlage so geplant, dass das Landschaftsbild weitestgehend erhalten bleibt und ohne eine Versiegelung der Fläche auskommt. Weitere Ausgleichsmaßnahmen sind vorgesehen. Der umweltfreundlich erzeugte Strom entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 635 Drei-Personen-Haushalten.

Der Solarpark Hohenberg im Überblick:

Standort: Hohenberg / Gemeinde Marktleugast
Fläche: 7,36 Hektar
Leistung: 2.800 kWp
Stromerzeugung: > 2.500 MWh / a
CO2 Einsparung: > 1.500 Tonnen pro Jahr
Betriebsdauer: 20 Jahre


20.05.2010 - GESolar beliefert die ClearEnergy zuverlässig in 2010

gesolar_logo.jpgTrotz Lieferengpässen unseres Partners ET-Solar, können wir Sie weiterhin stabil mit Modulen aus chinesischer Produktion beliefern. Unser zusätzlicher Partner GESolar bietet ein Produktportfolio mit 180 Wp monokristallinen und 230 Wp polykristallinen Modulen an.

Bereits 2009 wurde von der  ClearEnergy Oberfranken GmbH ein Solarpark mit einer Leistung von 2.8 MW mit den Modulen des Herstellers GE Solar realisiert.


01.05.2010 - ClearEnergy verstärkt den Außendienst in Süddeutschland

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Erich Tischhauser das Team der ClearEnergy GmbH seit dem 01.05.2010 als Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst für Süddeutschland verstärkt. Herr Tischhauser weist langjährige Erfahrungen im Vertrieb von PV-Komponenten auf und ist somit für Sie der optimale Ansprechpartner.

In der neu geschaffenen Position „Vertriebsaußendienst Süd“ hat Herr Tischhauser sämtliche  Vertriebsaktivitäten für den süddeutschen Raum übernommen.

Wir wünschen unserem neuen Kollegen einen guten Start und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Erich Tischhauser
Home-Office:   +49 (0)7317 2536-31
Fax:                    +49 (0)2129 37506-29
Mobil:                 +49 (0)170 3286646
Email:                 e.tischhauser@clearenergy.de


30.04.2010 - Sovello-Werksbesichtigung

sovello1.jpgAuf der letzen Werksbesichtigung der Sovello AG in Bitterfeld wurde unseren Kunden die gesamte Produktion von der Entstehung der Waver nach dem String Ribbon™ Verfahren bis zum fertigen Modul vorgestellt. Die nächste Veranstaltung ist für Januar 2011 geplant.

Wir laden auch Sie herzlich dazu ein, sich vor Ort von der Nachhaltigkeit der gesamten Produktion und der hohen Qualität der Module zu überzeugen.

Gern können Sie sich über Ihren Ansprechpartner dazu anmelden.